Trachelospermum asiaticum - Gelber Sternjasmin
Der Duft des Gelben Sternjasmins (Trachelospermum asiaticum) mit seinem hellgelbem Flor ist genauso intensiv wie der seines weiß blühenden Bruders (T. jasminoides) und entführt sie mit seinen Parfümwolken in die Welt des Orients. Die immergrün beblätterten, rötlichbraunen Triebe können entweder als Schlinger an Kletterhilfen empor geleitet, oder als Bodendecker in Beeten eingesetzt werden. Hier bilden Sternjasmine selbst im Schatten dichte Teppiche, die keinen Unkraut-Aufwuchs zulassen. Da Sternjasmine langsam, aber stetig heranwachsen, ist kein regelmäßiger Schnitt notwendig. Gelegentlich sollte man die Triebe an die Kletterhilfen heranleiten und befestigen. Wie für den weißen Sternjasmin ist auch für die gelbblühende Art ein Stammplatz im Garten möglich, wenn man die immergrünen Triebe vor der Wintersonne schützt. Wir haben bisher sogar eine leicht höhere Kältetoleranz des gelben gegenüber dem weißen Sternjasmin festgestellt.
Info: intensiver Blütenduft der gelben Radblüten; lange Blütezeit; langsam heranwachsende Kletterpflanze für Sichtschutz & Spaliere & Bodendecker; immergrün & pflegeleicht
Verwendung: von April bis Oktober in Töpfen im Freien auf Balkonen & Terrassen; ganzjährig in unbeheizten oder sporadisch beheizten Wintergärten; ausgepflanzt im Garten (mit Winterschutz).
Pflegehinweise:
Standort im Sommer: Vollsonnig bis halbschattig. Je gesicherter eine konstante Bodenfeuchtigkeit, umso sonniger können die immergrünen Pflanzen platziert werden und umso üppiger fällt die Blüte aus. Achtung: Überwinterte Kübelpflanzen im Frühling langsam an die Sonne gewöhnen, damit es auf den ganzjährigen Blättern nicht zu Sonnenbrand und Flecken kommt.
Standort im Winter: Als Kübelpflanze hell bei 8 °C (+/- 5 °C) überwintern. Aufgrund der hohen Frosttoleranz ebenso möglich: dauerhafte Auspflanzung im Garten. Von Vorteil ist ein im Winter beschatteter Standort, damit es nicht zu Frosttrocknis kommt (siehe unten). Kurzzeitiges Temperaturminimum -15 °C.
Pflege im Sommer: Im Sommer konstant leicht feucht halten. Der Bedarf ist trotz der festen, derben Blätter relativ hoch, der Nährstoffbedarf aufgrund des maßvollen Zuwachses dagegen nicht: Düngen Sie Kübelpflanzen von März/April bis September alle 10 bis 14 Tage mit hochwertigem Volldünger für Kübelpflanzen. Bei ausgepflanzten Exemplaren im Garten sind zwei Kompostgaben empfehlenswert (März und Juli) oder ein Äquivalent an organischen oder mineralischen Gartendüngern für Blütensträucher (Dosierung laut Herstellerangaben).
Pflege im Winter: Bei Kübelpflanzen sollte die gleichmäßige Bodenfeuchte auf niedrigem Niveau beibehalten werden. Durch die winterliche Ruhepause ist der Bedarf jedoch niedriger als im Sommer, kann aber unter Glas an sonnigen Tagen sprunghaft ansteigen. Bei ausgepflanzten Exemplaren im Garten entzieht die Wintersonne den Blättern auch an kalten oder frostigen Tagen Feuchtigkeit. Damit es nicht zu einem Austrocknen kommt, muss die Erde stets ausreichend feucht sein. Wässern Sie bei Bedarf in frostfreien Witterungsperioden, wenn die natürlichen Niederschläge nicht ausreichen! Die Kraft der Sonne und damit die Verdunstungsverluste bricht eine Schattierung, z. B. mit Fichtenzweigen, die man zwischen den Trieben einhängt. Die Materialien müssen luft- und etwas lichtdurchlässig sein.
Schnitt: Da es sich um Kletterpflanzen handelt, ist ein Rückschnitt zur Formgebung nicht nötig. Die Pflanzengestalt wird in erster Linie durch das Leiten und Wickeln der Triebe bestimmt. Triebe, die zu lang werden, können Sie jederzeit einkürzen - auch im Sommer. Radikale Rückschnitte auf 20-30 cm Restlänge sind am Ende des Winters möglich, sollten aber die Ausnahme bleiben.
Substrat: Bei Kübelpflanzen sollte beim jährlichen Umpflanzen hochwertige Kübelpflanzenerde den Zuschlag bekommen, die ihre Qualität durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton-Bruch, Kalksteinbruch, Kies, Splitt, grober Sand) erhält. Diese sorgen für Strukturstabilität, d.h. die Erde fällt nicht in sich zusammen und transportiert auch bei voller Wassersättigung genügend Luft zu den Wurzeln. Bei Sternjasminen, die im Garten ausgepflanzt sind, ist durchlässige, d.h. mit Steinen durchsetzte, humusreiche Erde mit mäßigem Lehmanteil ideal. Reiner Lehmboden ist ebenso ungeeignet wie reiner Sandboden. Beides sollte zu einer humusreichen, lockeren Mischung aufgebessert werden.
Gesundheit: In zu warmen Winterquartieren können Schildläuse auftreten, bei kühler oder Freiland-Überwinterung bleiben sie aus. Selten sind im Frühling an den frischen Triebspitzen Blattläuse zu beobachten.
Verwendung: Ausgepflanzt im Garten; von April bis Oktober/November in Töpfen auf Balkon & Terrasse mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in ungeheizten oder niedrig beheizten Wintergärten.
Kurzbrief:
Familie: Apocynaceae
Herkunft: Korea, Japan
Zone: 7-10
Temperaturminimum: -15 °C
Überwinterung: 8 (±5)°C, hell
Blüte: Sommer, gelb, duftend
Früchte: Schoten
Wuchsform: Kletterpflanze
Höhe: 1-3,5 m
Standort: sonnig bis halbschattig
Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
Der Duft des Gelben Sternjasmins (Trachelospermum asiaticum) mit seinem hellgelbem Flor ist genauso intensiv wie der seines weiß blühenden Bruders (T. jasminoides) und entführt sie mit seinen Parfümwolken in die Welt des Orients. Die immergrün beblätterten, rötlichbraunen Triebe können entweder als Schlinger an Kletterhilfen empor geleitet, oder als Bodendecker in Beeten eingesetzt werden. Hier bilden Sternjasmine selbst im Schatten dichte Teppiche, die keinen Unkraut-Aufwuchs zulassen. Da Sternjasmine langsam, aber stetig heranwachsen, ist kein regelmäßiger Schnitt notwendig. Gelegentlich sollte man die Triebe an die Kletterhilfen heranleiten und befestigen. Wie für den weißen Sternjasmin ist auch für die gelbblühende Art ein Stammplatz im Garten möglich, wenn man die immergrünen Triebe vor der Wintersonne schützt. Wir haben bisher sogar eine leicht höhere Kältetoleranz des gelben gegenüber dem weißen Sternjasmin festgestellt.
Info: intensiver Blütenduft der gelben Radblüten; lange Blütezeit; langsam heranwachsende Kletterpflanze für Sichtschutz & Spaliere & Bodendecker; immergrün & pflegeleicht
Verwendung: von April bis Oktober in Töpfen im Freien auf Balkonen & Terrassen; ganzjährig in unbeheizten oder sporadisch beheizten Wintergärten; ausgepflanzt im Garten (mit Winterschutz).
Pflegehinweise:
Standort im Sommer: Vollsonnig bis halbschattig. Je gesicherter eine konstante Bodenfeuchtigkeit, umso sonniger können die immergrünen Pflanzen platziert werden und umso üppiger fällt die Blüte aus. Achtung: Überwinterte Kübelpflanzen im Frühling langsam an die Sonne gewöhnen, damit es auf den ganzjährigen Blättern nicht zu Sonnenbrand und Flecken kommt.
Standort im Winter: Als Kübelpflanze hell bei 8 °C (+/- 5 °C) überwintern. Aufgrund der hohen Frosttoleranz ebenso möglich: dauerhafte Auspflanzung im Garten. Von Vorteil ist ein im Winter beschatteter Standort, damit es nicht zu Frosttrocknis kommt (siehe unten). Kurzzeitiges Temperaturminimum -15 °C.
Pflege im Sommer: Im Sommer konstant leicht feucht halten. Der Bedarf ist trotz der festen, derben Blätter relativ hoch, der Nährstoffbedarf aufgrund des maßvollen Zuwachses dagegen nicht: Düngen Sie Kübelpflanzen von März/April bis September alle 10 bis 14 Tage mit hochwertigem Volldünger für Kübelpflanzen. Bei ausgepflanzten Exemplaren im Garten sind zwei Kompostgaben empfehlenswert (März und Juli) oder ein Äquivalent an organischen oder mineralischen Gartendüngern für Blütensträucher (Dosierung laut Herstellerangaben).
Pflege im Winter: Bei Kübelpflanzen sollte die gleichmäßige Bodenfeuchte auf niedrigem Niveau beibehalten werden. Durch die winterliche Ruhepause ist der Bedarf jedoch niedriger als im Sommer, kann aber unter Glas an sonnigen Tagen sprunghaft ansteigen. Bei ausgepflanzten Exemplaren im Garten entzieht die Wintersonne den Blättern auch an kalten oder frostigen Tagen Feuchtigkeit. Damit es nicht zu einem Austrocknen kommt, muss die Erde stets ausreichend feucht sein. Wässern Sie bei Bedarf in frostfreien Witterungsperioden, wenn die natürlichen Niederschläge nicht ausreichen! Die Kraft der Sonne und damit die Verdunstungsverluste bricht eine Schattierung, z. B. mit Fichtenzweigen, die man zwischen den Trieben einhängt. Die Materialien müssen luft- und etwas lichtdurchlässig sein.
Schnitt: Da es sich um Kletterpflanzen handelt, ist ein Rückschnitt zur Formgebung nicht nötig. Die Pflanzengestalt wird in erster Linie durch das Leiten und Wickeln der Triebe bestimmt. Triebe, die zu lang werden, können Sie jederzeit einkürzen - auch im Sommer. Radikale Rückschnitte auf 20-30 cm Restlänge sind am Ende des Winters möglich, sollten aber die Ausnahme bleiben.
Substrat: Bei Kübelpflanzen sollte beim jährlichen Umpflanzen hochwertige Kübelpflanzenerde den Zuschlag bekommen, die ihre Qualität durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton-Bruch, Kalksteinbruch, Kies, Splitt, grober Sand) erhält. Diese sorgen für Strukturstabilität, d.h. die Erde fällt nicht in sich zusammen und transportiert auch bei voller Wassersättigung genügend Luft zu den Wurzeln. Bei Sternjasminen, die im Garten ausgepflanzt sind, ist durchlässige, d.h. mit Steinen durchsetzte, humusreiche Erde mit mäßigem Lehmanteil ideal. Reiner Lehmboden ist ebenso ungeeignet wie reiner Sandboden. Beides sollte zu einer humusreichen, lockeren Mischung aufgebessert werden.
Gesundheit: In zu warmen Winterquartieren können Schildläuse auftreten, bei kühler oder Freiland-Überwinterung bleiben sie aus. Selten sind im Frühling an den frischen Triebspitzen Blattläuse zu beobachten.
Verwendung: Ausgepflanzt im Garten; von April bis Oktober/November in Töpfen auf Balkon & Terrasse mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in ungeheizten oder niedrig beheizten Wintergärten.
Kurzbrief:
Familie: Apocynaceae
Herkunft: Korea, Japan
Zone: 7-10
Temperaturminimum: -15 °C
Überwinterung: 8 (±5)°C, hell
Blüte: Sommer, gelb, duftend
Früchte: Schoten
Wuchsform: Kletterpflanze
Höhe: 1-3,5 m
Standort: sonnig bis halbschattig
Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
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