Sabal palmetto - Palmetto-Palme
Palmettopalmen (Sabal palmetto) sind im Südosten der USA (z.B. Florida) beheimatet und wachsen dort gemeinsam mit Kiefern und anderen Nadelbäumen in dichten Waldbeständen. Hier bilden Palmettopalmen entweder in voller Sonne oder beschattet von umstehenden Bäumen kräftige, gerade Stämme, die von einer runden Krone ebenfalls kreisrunder, grüner bis blaugrüner Fächerwedel gekrönt werden. Diese klappen sich entlang der Mittelrippe charakteristischerweise ein und sehen dann eingedreht aus Besonders attraktiv sind die jungen Stämme, die dank der aufgespaltenen Blattstiele, die sie in symmetrischen Wechseln bedecken, wie "geflochten" aussehen. Im Alter fallen diese Blattstiele ab und hinterlassen graue, glatte Stämme. In Florida, wo die Palmettopalme wie in South Carolina der National-/Staatsbaum ist, nehmen mit jedem, noch so kargen Boden vorlieb und gedeihen sowohl in Sumpfgegenden als auch in Küstennähe auf Sandboden. Obwohl sie sehr trockentolerant sind, garantiert in Kübelkultur eine stete Wasserzufuhr, dass die ohnehin langsamwüchsigen Palmen einen Blattkranz pro Jahr bilden, um damit Terrassen, Wintergärten und Wohnräume gleichermaßen zu schmücken. Da auch diese Sabal-Art Frost verträgt, genügen ungeheizte Winterquartiere.
Sie stammt aus dem Süden und Südosten der USA und bleibt Zeit ihres Lebens knie- bis schulterhoch, da sie keinen, beziehungsweise einen unterirdischen Stamm ausbildet. Die Fächerwedel sind je nach Besonnung blaugrün oder grün gefärbt, fast bis zum Blattstiel eingeschnitten und in der Mitte "zweigeteilt", aber dennoch rund im Aussehen. Da Zwerg-Palmettos im Unterholz von Sumpfgebieten mit Kiefern, Eichen oder Zypressen als Überhältern beheimatet sind, schätzen sie stets feuchte, sandig-humose Erde und halbschattige Plätze, obwohl sie auch sommerliche Trockenperioden gut überstehen. Ausgepflanzte Exemplare sollten teilsonnige Plätze und im Winter einen Nässeschutz (z. B. Überdachung) erhalten. Hier ist der jährliche Zuwachs der Zwerg-Palmettos mit 1 bis 3 Blättern gering, aber ihr exotischer Zierwert dennoch sehr hoch und ein Genuss für alle, die das Besondere im Garten lieben.
Info:frostverträgliche Palme zum Auspflanzen im Garten; kleinbleibend & langsamwüchsig; robust & pflegeleicht
Verwendung: ausgepflanzt im Garten (mit Nässeschutz); von April bis Oktober im Freien auf Terrassen, Balkonen und im Garten mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in sporadisch geheizten oder beheizten Wintergärten oder lichtreichen Wohn- und Büroräumen
Pflegeanleitung
Blüte: weiß oder gelb
Früchte: schwarze Beeren
Wuchsform: einstämmige Palmen
Höhe: langsamwüchsig
Familie: Arecaceae
Herkunft/Klimazone: Nord- und Mittelamerika, Zone 7/8-11.
Standort im Sommer: Vollsonnig bis sonnig, S. minor: halbschattig. Palmettopalmen beim Ausräumen im Frühjahr nicht sofort vollsonnig stellen, da sie nach den lichtarmen Wintermonaten keine UV-Strahlung gewöhnt sind und die Blätter "verbrennen" könnten - sichtbar an braunen, unregelmäßige Flecken. Gewöhnen Sie die Palmen etwa 10 Tage an beschatteten Plätzen ein, bevor sie an ihren endgültigen Standort kommen.
Standort im Winter: Hell bei 8 °C (+/- . Kurzzeitiges Temperaturminimum -10 °C. Im Garten ausgepflanzte Palmettos überdachen, damit die Stammspitzen und Wedel vor Niederschlägen geschützt sind. Die Seiten bleiben offen, damit für Belüftung gesorgt ist. Alternativ kann man die Wedel im Winter vor Einsetzen des Dauerfrosts nach oben zusammenbinden und locker in Vlies oder Bastmatten hüllen. Da hier jedoch nur ein geringer Luftaustausch stattfindet, sollte man die Zeitspanne möglichst knapp halten (Januar bis März).
Pflege im Sommer: Gießen Sie Palmettopalmen bei jedem Durchgang durchdringend, damit die meist dicht durchwurzelten Töpfe bis zum Grund nass werden. Dann aber wartet man ab, bis die Erde wieder vollständig abgetrocknet ist. Das kann in heißen Sommerwochen bereits ein bis drei Tage später, in den Übergangsjahreszeiten erst nach über einer Woche der Fall sein. Die Gießmenge und der Gießrhythmus schwanken sehr stark mit der Topf- und Pflanzengröße. Geben Sie von April bis September 14-tägig Volldünger (flüssig, wasserlösliche Pulver, Stäbchen u.ä.) oder stickstoffbetonten Dünger für Grünpflanzen mit ins Gießwasser. Alternativ streut man im April und Juni Langzeitdünger.
Pflege im Winter: Für Palmettopalmen auch im Winter den Wechsel aus feucht und trocknen beibehalten, aber die Gießabstände erhöhen, da das Substrat vor allem bei kühlen Winterquartieren sehr langsam abtrocknet.
Schnitt: Kappen Sie bei Palmen niemals die Spitze, da hier der einzige Vegetationspunkt sitzt. Schneiden Sie braune Blätter möglichst erst dann ab, wenn dies ganz eingetrocknet sind und die Pflanzen somit alle Reservestoffe aus den Blättern abgezogen haben. Es sollte stets ein Stück des Blattstiels stehen bleiben, damit die Stämme dick und gleichmäßig aussehen.
Substrat: Palmettopalmen schätzen grobkörnige, z. B. mit Lavagrus, Blähtonbruch, grobem Sand oder Kies durchmischte Erde, die zugleich etwas Lehm und Humus enthält. Reiner Torf ist völlig ungeeignet, ebenso reine Humuserde, die sich aber in Kürze zersetzt und sackt. Verwenden Sie für Palmen möglichst hohe Töpfe, da Palmenwurzeln in die Tiefe streben und sich sonst rasch aus ihren Gefäßen "hochdrücken". Beim Auspflanzen im Garten im Pflanzbereich für ein kiesig-sandiges Humusgemisch sorgen.
Gesundheit: Bei wiederholtem Ausdörren der Erde über lange Zeit Befall mit Spinnmilben möglich, ebenso im Winter bei trockener Heizungsluft. Vorbeugend hilft bei einem Dauerplatz unter Glas ein regelmäßiges Besprühen oder Überbrausen der Blätter. Im Winter sind Schild- oder Wollläuse möglich, die sich abwischen oder mit einer Spiritus-Schmierseifen-Lösung abwehren lassen (1 Liter Wasser + 20 ml Brennspiritus + 20 ml Schmierseife).
Verwendung: Von April bis Oktober im Freien (Balkon/Terrasse/Garten) mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in unbeheizten oder beheizten Wintergärten, Wohn- oder Büroräumen; ausgepflanzt im Garten (mit Nässeschutz)
Kurzbrief:
Familie: Arecaceae
Herkunft: Nord-Amerika (Florida, North Carolina, Texas, Missouri, Louisiana), Bahamas
Zone: 8-11
Temperaturminimum: -10 °C
Überwinterung: 8 (±8)°C, hell
Blüte: weiß, duftend
Früchte: schwarze Beeren
Wuchsform: Palme
Höhe: schnellwüchsig
Standort: vollsonnig bis halbschattig
Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
Palmettopalmen (Sabal palmetto) sind im Südosten der USA (z.B. Florida) beheimatet und wachsen dort gemeinsam mit Kiefern und anderen Nadelbäumen in dichten Waldbeständen. Hier bilden Palmettopalmen entweder in voller Sonne oder beschattet von umstehenden Bäumen kräftige, gerade Stämme, die von einer runden Krone ebenfalls kreisrunder, grüner bis blaugrüner Fächerwedel gekrönt werden. Diese klappen sich entlang der Mittelrippe charakteristischerweise ein und sehen dann eingedreht aus Besonders attraktiv sind die jungen Stämme, die dank der aufgespaltenen Blattstiele, die sie in symmetrischen Wechseln bedecken, wie "geflochten" aussehen. Im Alter fallen diese Blattstiele ab und hinterlassen graue, glatte Stämme. In Florida, wo die Palmettopalme wie in South Carolina der National-/Staatsbaum ist, nehmen mit jedem, noch so kargen Boden vorlieb und gedeihen sowohl in Sumpfgegenden als auch in Küstennähe auf Sandboden. Obwohl sie sehr trockentolerant sind, garantiert in Kübelkultur eine stete Wasserzufuhr, dass die ohnehin langsamwüchsigen Palmen einen Blattkranz pro Jahr bilden, um damit Terrassen, Wintergärten und Wohnräume gleichermaßen zu schmücken. Da auch diese Sabal-Art Frost verträgt, genügen ungeheizte Winterquartiere.
Sie stammt aus dem Süden und Südosten der USA und bleibt Zeit ihres Lebens knie- bis schulterhoch, da sie keinen, beziehungsweise einen unterirdischen Stamm ausbildet. Die Fächerwedel sind je nach Besonnung blaugrün oder grün gefärbt, fast bis zum Blattstiel eingeschnitten und in der Mitte "zweigeteilt", aber dennoch rund im Aussehen. Da Zwerg-Palmettos im Unterholz von Sumpfgebieten mit Kiefern, Eichen oder Zypressen als Überhältern beheimatet sind, schätzen sie stets feuchte, sandig-humose Erde und halbschattige Plätze, obwohl sie auch sommerliche Trockenperioden gut überstehen. Ausgepflanzte Exemplare sollten teilsonnige Plätze und im Winter einen Nässeschutz (z. B. Überdachung) erhalten. Hier ist der jährliche Zuwachs der Zwerg-Palmettos mit 1 bis 3 Blättern gering, aber ihr exotischer Zierwert dennoch sehr hoch und ein Genuss für alle, die das Besondere im Garten lieben.
Info:frostverträgliche Palme zum Auspflanzen im Garten; kleinbleibend & langsamwüchsig; robust & pflegeleicht
Verwendung: ausgepflanzt im Garten (mit Nässeschutz); von April bis Oktober im Freien auf Terrassen, Balkonen und im Garten mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in sporadisch geheizten oder beheizten Wintergärten oder lichtreichen Wohn- und Büroräumen
Pflegeanleitung
Blüte: weiß oder gelb
Früchte: schwarze Beeren
Wuchsform: einstämmige Palmen
Höhe: langsamwüchsig
Familie: Arecaceae
Herkunft/Klimazone: Nord- und Mittelamerika, Zone 7/8-11.
Standort im Sommer: Vollsonnig bis sonnig, S. minor: halbschattig. Palmettopalmen beim Ausräumen im Frühjahr nicht sofort vollsonnig stellen, da sie nach den lichtarmen Wintermonaten keine UV-Strahlung gewöhnt sind und die Blätter "verbrennen" könnten - sichtbar an braunen, unregelmäßige Flecken. Gewöhnen Sie die Palmen etwa 10 Tage an beschatteten Plätzen ein, bevor sie an ihren endgültigen Standort kommen.
Standort im Winter: Hell bei 8 °C (+/- . Kurzzeitiges Temperaturminimum -10 °C. Im Garten ausgepflanzte Palmettos überdachen, damit die Stammspitzen und Wedel vor Niederschlägen geschützt sind. Die Seiten bleiben offen, damit für Belüftung gesorgt ist. Alternativ kann man die Wedel im Winter vor Einsetzen des Dauerfrosts nach oben zusammenbinden und locker in Vlies oder Bastmatten hüllen. Da hier jedoch nur ein geringer Luftaustausch stattfindet, sollte man die Zeitspanne möglichst knapp halten (Januar bis März).
Pflege im Sommer: Gießen Sie Palmettopalmen bei jedem Durchgang durchdringend, damit die meist dicht durchwurzelten Töpfe bis zum Grund nass werden. Dann aber wartet man ab, bis die Erde wieder vollständig abgetrocknet ist. Das kann in heißen Sommerwochen bereits ein bis drei Tage später, in den Übergangsjahreszeiten erst nach über einer Woche der Fall sein. Die Gießmenge und der Gießrhythmus schwanken sehr stark mit der Topf- und Pflanzengröße. Geben Sie von April bis September 14-tägig Volldünger (flüssig, wasserlösliche Pulver, Stäbchen u.ä.) oder stickstoffbetonten Dünger für Grünpflanzen mit ins Gießwasser. Alternativ streut man im April und Juni Langzeitdünger.
Pflege im Winter: Für Palmettopalmen auch im Winter den Wechsel aus feucht und trocknen beibehalten, aber die Gießabstände erhöhen, da das Substrat vor allem bei kühlen Winterquartieren sehr langsam abtrocknet.
Schnitt: Kappen Sie bei Palmen niemals die Spitze, da hier der einzige Vegetationspunkt sitzt. Schneiden Sie braune Blätter möglichst erst dann ab, wenn dies ganz eingetrocknet sind und die Pflanzen somit alle Reservestoffe aus den Blättern abgezogen haben. Es sollte stets ein Stück des Blattstiels stehen bleiben, damit die Stämme dick und gleichmäßig aussehen.
Substrat: Palmettopalmen schätzen grobkörnige, z. B. mit Lavagrus, Blähtonbruch, grobem Sand oder Kies durchmischte Erde, die zugleich etwas Lehm und Humus enthält. Reiner Torf ist völlig ungeeignet, ebenso reine Humuserde, die sich aber in Kürze zersetzt und sackt. Verwenden Sie für Palmen möglichst hohe Töpfe, da Palmenwurzeln in die Tiefe streben und sich sonst rasch aus ihren Gefäßen "hochdrücken". Beim Auspflanzen im Garten im Pflanzbereich für ein kiesig-sandiges Humusgemisch sorgen.
Gesundheit: Bei wiederholtem Ausdörren der Erde über lange Zeit Befall mit Spinnmilben möglich, ebenso im Winter bei trockener Heizungsluft. Vorbeugend hilft bei einem Dauerplatz unter Glas ein regelmäßiges Besprühen oder Überbrausen der Blätter. Im Winter sind Schild- oder Wollläuse möglich, die sich abwischen oder mit einer Spiritus-Schmierseifen-Lösung abwehren lassen (1 Liter Wasser + 20 ml Brennspiritus + 20 ml Schmierseife).
Verwendung: Von April bis Oktober im Freien (Balkon/Terrasse/Garten) mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in unbeheizten oder beheizten Wintergärten, Wohn- oder Büroräumen; ausgepflanzt im Garten (mit Nässeschutz)
Kurzbrief:
Familie: Arecaceae
Herkunft: Nord-Amerika (Florida, North Carolina, Texas, Missouri, Louisiana), Bahamas
Zone: 8-11
Temperaturminimum: -10 °C
Überwinterung: 8 (±8)°C, hell
Blüte: weiß, duftend
Früchte: schwarze Beeren
Wuchsform: Palme
Höhe: schnellwüchsig
Standort: vollsonnig bis halbschattig
Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
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