Pflanzensprays bei Zimmerpflanzen richtig anwenden
Die pflanzen sind zum Einsprühen möglichst auf den Balkon, in den Hausflur oder Garten zu bringen und aus 30 bis 50 cm Abstand zu behandeln, damit keine Unterkühlung entsteht. Es wird mit kurzen Stößen gesprüht, bis ein dünner gerade noch sichtbarer Flüssigkeitsfilm auf den Pflanzen entsteht. Die Pflanzen sollen nicht tropfnass werden, jedoch sollten Sie auch die Blattunterseiten sichtbar benetzen.
Sonneneinstrahlung unmittelbar nach dem Sprühen vermeiden (Sonnenbrandgefahr). Im Wohnraum sollten Aquarien oder Ziervögel und deren Käfige sowie andere Haustiere aus dem Raum entfernt werden bevor Sie sprühen. Ist das bei Aquarien oder Käfigen nicht möglich, müssen diese sicher abgedeckt werden. Nach der Behandlung in Räumen diese gründlich lüften, wobei Sie Zugluft vermeiden sollten.
Läuse unter eigenem Schild
Die jungen Schildläuse (Larven) wandern nur kurze Strecken, setzen sich dann fest und sind nicht mehr beweglich. Sie bilden die verschieden geformten Schilde aus und sind dadurch vor äußeren Einflüssen besonders geschützt. Das pflanzliche Gewebe wird angestochen und Pflanzensaft gesaugt. Von einigen Arten wird auch Honigtau abgesondert. Da sich die Tiere meist an wenig sichtbaren Stellen wie in Blattachseln, an Blattrippen, Stängeln oder am Grunde bzw. an inneren Teilen z.B. von Blattkelchen ansiedeln, ist es leicht möglich, den Anfangsbefall zu übersehen. Schildläuse sind oft noch getarnt, weil ihre Farbe sie kaum von der Rinde der Triebe oder Blattrippen unterscheidet. Bei der Anwendung von Austriebs-Spritzmittel Para Sommer entsteht ein luftundurchlässiger Ölfilm über den Schädlingen, was zu deren Absterben führt. Durch dieses Prinzip werden auch die Wintereier der Spinnmilben beim Einsatz als Austriebsspritzmittel an der Hausrebe sicher bekämpft.
Ameisen sind in einem gewissen Rahmen durchaus nützlich
Denn auch sie verfüttern – wie die unter Naturschutz stehende Große Rote Waldameise – runtergefallene Raupen, Insektenpuppen und Würmer an ihre Brut. Doch Ameisen haben drei – für Gärtner unangenehme – Eigenschaften. Ihre weit verzweigten Baue lassen z.B. Wegplatten absacken, sie bevölkern Speisekammern, um an zuckerhaltige Lebensmittel zu gelangen oder halten sich eine Herde Blattläuse, die sich, unbehandelt, immer weiter ausbreiten. Der einfachste Schutz vor Blattlaus-Farmen ist der Dr. Stähler Raupenleimring, der den Ameisen den Weg zu ihren Milchkühen versperrt. Auch Streu- oder Gießmittel wie z.B. Cortilan Ameisen-Ex Granulat Super haben sich bewährt. Einfach auf Laufwege streuen oder ins Nest gießen. Im Haus, am Haus, auf Terrassen, in Gewächshäusern oder bei kleinen Nestern können auch Köderdosen wie Cortilan Ameisen-Ex Köderdose Super sinnvoll sein.
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