Holmskioldia sanguinea - Rote Chinesenhutpflanze
Weltweit in Regionen mit tropischem Klima als Park- und Gartenpflanze in gemischten Hecken überaus beliebt, ist die Chinesenhutpflanze (Holmskioldia sanguinea) bislang in Europa ein wenig bis gar nicht beachtetes Kleinod geblieben. Dabei sorgen ihre orangefarbenen, weit ausgebreiteten Kelche im Spätherbst und Winter nicht nur für leuchtende Farbtupfer - sie gruppieren sich überdies zu quirlartig aufgebauten Blütenständen, die ihre Farbe wochenlang bewahren, bis sie schließlich pergamentartig verblassen - und dabei immer noch gut aussehen. Die orangefarbenen Kronblätter, die kurze Röhren mit asymetrischem Saum bilden, schmücken sich zudem mit langen Staubfäden, die sie wie Schmetterlinge mit ausgebreiteten Flügeln und Fühlern aussehen lassen. Damit die überhängend wachsenden Kleinsträucher möglichst viele Verzweigungen bilden, ist ein konsequenter Rückschnitt nach der Blüte und noch einmal im Juli ratsam. Die Newcomer danken eine gleichmäßige Wasserversorgung und warme Füße sommers wie winters (z.B. erhöht stellen).
Info: außergewöhnliche Blüten, Neuzugang im Kübel- und Wintergartensortiment
Verwendung: ganzjährig in beheizbaren Wintergärten, ab Mai draußen auf Balkon & Terrasse
Pflegeanleitung: v
Blüte: Herbst/Winter, H. sanguinea: Orange-Rot; H. 'Mandarin Blue': Violett-Blau-Rosa, in Rispen an den Zweigenden
Früchte: unbedeutend
Wuchsform: Busch, Triebspitzen überhängend
Höhe: je nach Schnittstärke/-häufigkeit (1-2 m).
Familie: Verbenaceae - Eisenkrautgewächse
Herkunft/Klimazone: Ostasien (Himalaya, China, Malaysia), Zone 10-12.
Standort im Sommer: Beste Blühergebnisse bei ganzjährigem Stand unter Glas mit Blütenhöhepunkt im Spätherbst und Winter. Bei sommerlichem Stand im Freien (sonnig-halbschattig) fällt der Flor auch in die Sommermonate.
Standort im Winter: Hell bei 12 °C (+/- 5°C). Ein Teil der Blätter wird aus Lichtmangel abgeworfen. Neuaustrieb ab April/Mai. Kurzzeitiges Temperaturminimum 0 °C.
Pflege im Sommer: Erde stets leicht feucht halten, aber möglichst nicht vernässen. Übertöpfe deshalb regelmäßig kontrollieren und einsehbare Untersetzer bevorzugen. Vermehrte oder länger andauernde Trockenheit im Sommer führt zu Blattfall und einem Verkahlen der Pflanzen. Der mäßige Nährstoffbedarf kann mit 10- bis 14-tägigen Gaben flüssigen Volldüngers von März bis Oktober oder mit Langzeitdünger verwenden ab März gedeckt werden (6-monatige Wirkzeit).
Pflege im Winter: Gießmenge der, in der Regel sinkenden Blattmasse, anpassen. Bei idealen Licht- und Temperaturverhältnissen bleiben Chinesenhutpflanzen weitgehend immergrün und haben dann einen nicht zu unterschätzenden Bedarf. Staunässe führt zu Wurzelfäulnis. Ab Oktober/November nicht mehr düngen.
Schnitt: Jährlich nach der Blüte (April/Mai). Kräftiger Rückschnitt garantiert eine bessere Verzweigung und damit auch reichere Blüte, da der Flor an den Triebenden sitzt.
Substrat: Umtopfen erst bei stark durchwurzelter Erde, was nicht jedes Jahr der Fall ist. Neue Töpfe nicht übertrieben groß wählen, da undurchwurzelte Erde die Gefahr von Vernässung steigert. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde mit hohen, grobkörnigen Anteilen (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) und möglichst geringem Torfanteil.
Gesundheit: Bislang keine Affinität zu bestimmten Schädlinge feststellbar; robust und widerstandsfähig; Schwächung eher durch falsche Überwinterung möglich.
Verwendung: Ganzjährig in beheizbaren Wintergärten oder im Sommer auf Balkon&Terrasse mit hellem Winterquartier im Haus.
Extra-Tipp: Entsprechend geschnitten, eignet sich vor allem Holmskioldia sanguniea auch als Hängepflanze von einer stabilen Säule oder einer Mauer herab.
Kurzbrief:
Familie: Verbenaceae - Eisenkrautgew.
Herkunft: Ostasien (Himalaya, China, Malaysia)
Zone: 10-12
Temperaturminimum: 0 °C
Überwinterung: 12 (±5)°C, hell
Blüte: Herbst/Winter, orange
Früchte: unbedeutend
Wuchsform: (Halb-)Strauch
Höhe: 1-2 m
Standort: sonnig-halbschattig
Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
Weltweit in Regionen mit tropischem Klima als Park- und Gartenpflanze in gemischten Hecken überaus beliebt, ist die Chinesenhutpflanze (Holmskioldia sanguinea) bislang in Europa ein wenig bis gar nicht beachtetes Kleinod geblieben. Dabei sorgen ihre orangefarbenen, weit ausgebreiteten Kelche im Spätherbst und Winter nicht nur für leuchtende Farbtupfer - sie gruppieren sich überdies zu quirlartig aufgebauten Blütenständen, die ihre Farbe wochenlang bewahren, bis sie schließlich pergamentartig verblassen - und dabei immer noch gut aussehen. Die orangefarbenen Kronblätter, die kurze Röhren mit asymetrischem Saum bilden, schmücken sich zudem mit langen Staubfäden, die sie wie Schmetterlinge mit ausgebreiteten Flügeln und Fühlern aussehen lassen. Damit die überhängend wachsenden Kleinsträucher möglichst viele Verzweigungen bilden, ist ein konsequenter Rückschnitt nach der Blüte und noch einmal im Juli ratsam. Die Newcomer danken eine gleichmäßige Wasserversorgung und warme Füße sommers wie winters (z.B. erhöht stellen).
Info: außergewöhnliche Blüten, Neuzugang im Kübel- und Wintergartensortiment
Verwendung: ganzjährig in beheizbaren Wintergärten, ab Mai draußen auf Balkon & Terrasse
Pflegeanleitung: v
Blüte: Herbst/Winter, H. sanguinea: Orange-Rot; H. 'Mandarin Blue': Violett-Blau-Rosa, in Rispen an den Zweigenden
Früchte: unbedeutend
Wuchsform: Busch, Triebspitzen überhängend
Höhe: je nach Schnittstärke/-häufigkeit (1-2 m).
Familie: Verbenaceae - Eisenkrautgewächse
Herkunft/Klimazone: Ostasien (Himalaya, China, Malaysia), Zone 10-12.
Standort im Sommer: Beste Blühergebnisse bei ganzjährigem Stand unter Glas mit Blütenhöhepunkt im Spätherbst und Winter. Bei sommerlichem Stand im Freien (sonnig-halbschattig) fällt der Flor auch in die Sommermonate.
Standort im Winter: Hell bei 12 °C (+/- 5°C). Ein Teil der Blätter wird aus Lichtmangel abgeworfen. Neuaustrieb ab April/Mai. Kurzzeitiges Temperaturminimum 0 °C.
Pflege im Sommer: Erde stets leicht feucht halten, aber möglichst nicht vernässen. Übertöpfe deshalb regelmäßig kontrollieren und einsehbare Untersetzer bevorzugen. Vermehrte oder länger andauernde Trockenheit im Sommer führt zu Blattfall und einem Verkahlen der Pflanzen. Der mäßige Nährstoffbedarf kann mit 10- bis 14-tägigen Gaben flüssigen Volldüngers von März bis Oktober oder mit Langzeitdünger verwenden ab März gedeckt werden (6-monatige Wirkzeit).
Pflege im Winter: Gießmenge der, in der Regel sinkenden Blattmasse, anpassen. Bei idealen Licht- und Temperaturverhältnissen bleiben Chinesenhutpflanzen weitgehend immergrün und haben dann einen nicht zu unterschätzenden Bedarf. Staunässe führt zu Wurzelfäulnis. Ab Oktober/November nicht mehr düngen.
Schnitt: Jährlich nach der Blüte (April/Mai). Kräftiger Rückschnitt garantiert eine bessere Verzweigung und damit auch reichere Blüte, da der Flor an den Triebenden sitzt.
Substrat: Umtopfen erst bei stark durchwurzelter Erde, was nicht jedes Jahr der Fall ist. Neue Töpfe nicht übertrieben groß wählen, da undurchwurzelte Erde die Gefahr von Vernässung steigert. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde mit hohen, grobkörnigen Anteilen (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) und möglichst geringem Torfanteil.
Gesundheit: Bislang keine Affinität zu bestimmten Schädlinge feststellbar; robust und widerstandsfähig; Schwächung eher durch falsche Überwinterung möglich.
Verwendung: Ganzjährig in beheizbaren Wintergärten oder im Sommer auf Balkon&Terrasse mit hellem Winterquartier im Haus.
Extra-Tipp: Entsprechend geschnitten, eignet sich vor allem Holmskioldia sanguniea auch als Hängepflanze von einer stabilen Säule oder einer Mauer herab.
Kurzbrief:
Familie: Verbenaceae - Eisenkrautgew.
Herkunft: Ostasien (Himalaya, China, Malaysia)
Zone: 10-12
Temperaturminimum: 0 °C
Überwinterung: 12 (±5)°C, hell
Blüte: Herbst/Winter, orange
Früchte: unbedeutend
Wuchsform: (Halb-)Strauch
Höhe: 1-2 m
Standort: sonnig-halbschattig
Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
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