Gartengeräte und ihr Gebrauch

 
Obergärtner*in
Avatar
Herkunft: Allgäu 556m ü. NN
Beiträge: 2405
Dabei seit: 04 / 2007
Betreff:

Re: Gartengeräte und ihr Gebrauch

 · 
Gepostet: 18.07.2011 - 22:22 Uhr  ·  #16
In meinen Augen eine der genialsten Erfindungen ist ja die Pendelhacke wie die hier

Gerade bei der Bearbeitung von Beeten, bei denen Unkraut zwischen Stauden entfernt werden soll...
Hauptgärtner*in
Avatar
Beiträge: 245
Dabei seit: 05 / 2020

Blüten: 180
Betreff:

Re:

 · 
Gepostet: 10.06.2020 - 14:38 Uhr  ·  #17
Zitat geschrieben von daylily
Die Grabgabel schaut so aus:
http://www.google.de/search?q=…00&bih=854
Sie ist sehr praktisch, wenn man harten Boden hat, weil man mit den Zinken viel leichter in den Boden eindringen kann, als mit dem Spaten.

Die Grabgabel ist eins der Wichtigsten bei der Gartenarbeit.
Unverzichtbar beim Unkraut roden oder schadfreiem Ausgraben von Stauden, denn die stumpfen Gabelzinken brechen die Erde entlang bereits vorhandener Haarrisse und Wurzel lassen sich als ganzes auslösen.
Im Gegensatz zum Spaten, der in die Erde schneident eindringt (sofern scharf geschliffen, wie vorgesehen) und so auch die Wurzeln durchtrennt, was bei Quecke, Girsch und anderen Wildkräutern, die sich auch über Rhizome vermehren, zu einer Vervielfälltigung führen kann. Zumindest verbleiben Reststücke die weiter wachsen.
Obergärtner*in
Avatar
Herkunft: Oberbayern // USDA 7b
Beiträge: 1026
Dabei seit: 07 / 2013

Blüten: 425
Betreff:

Re: Gartengeräte und ihr Gebrauch

 · 
Gepostet: 12.06.2020 - 09:19 Uhr  ·  #18
Ah so einen Thread hab ich schon gesucht! Super dass wo anders darauf hingewiesen wurde.

Wie der Ein- oder andere schon mitbekommen hat darf ich mich nun auch bei den "Gartenneulingen" einreihen.
Und ähnlich wie die Threaderstellerin habe ich wenig Ahnung und nur Balkonwerkzeug zu Hause und dann gleich wieder die nächste Größe in Form von Minibagger

Heute hab ich mir von meiner Mutter eine Harke (? - mir fällt gerade nur das bayerische Wort dazu ein) geliehen und nun muss ich mich selbst anständig ausstatten.
Meine Mutter meinte jedenfalls dass ich mir ja nichts x-beliebiges im Landmarkt/Baumarkt besorgen soll sondern gleich was "gescheites"


Nun meine Frage, was bzw wo soll ich kaufen? Was sagen eure Erfahrungswerte zu Gardena &co. im Vergleich zu Obi und Hagebau und was weiß ich alles?!
Wenn die Gerätschaften halten was sie versprechen dann dürfen sie auch gern etwas mehr kosten. Aber wenn ich nur für den Namen bezahle und mich jedes mal über die Qualität ärgere, dann lass ich es lieber bleiben.

Lieben Dank und viele Grüße,
Perse
Obergärtner*in
Avatar
Herkunft: Berlin
Beiträge: 1162
Dabei seit: 06 / 2012

Blüten: 705
Betreff:

Re: Gartengeräte und ihr Gebrauch

 · 
Gepostet: 12.06.2020 - 10:59 Uhr  ·  #19
Harke heißt hier im Brandenburgischen auch so...

Man kann vielleicht noch Rechen sagen. Aber das ist für mich das flexible Ding mit dem man Lauf zusammenfegt.

Ja kauf dir lieber gleich was ordentliches. Ich hab noch ne alte hacke, die ist schön leicht und trotzdem scharf sowas gibt es vielleicht gar nicht mehr...

Bei den Gardena Geräten hab ich gut und schlechte Erfahrung gemacht. Praktisch finde ich aber diese Stiele zum tauschen. Ich hab einen längeren und einen kürzeren sowie einen für die Hand. Das hab ich für nen großen Grubber, Harke, Rechen, Schneeschaufel. Die alte Harke nehme ich aber lieber. Vor allem die Schneeschaufel und der Rechen sind ganz ordentlich. Der Nachbar hat die Schneeschaufel als wir die vor Jahren gebraucht haben mal ausgeliehen und gleich nachgekauft.

Mein Baumarktspaten ist ok aber nicht ganz so schön wie der von meinen Eltern der ist einfach leichter und schärfer.
Ich sag mal solange du nicht den Billigschrott nimmst kann man auch im Garten passables Zeug finden. Am besten nimmst du jemanden zum Kaufen mit der den richtigen Blick hat. Beim z.b. Spaten ist auch der Griff sehr wichtig.
Pflanzendoktor*in
Avatar
Herkunft: USDA 7b
Beiträge: 3245
Dabei seit: 01 / 2011

Blüten: 10703
Betreff:

Re: Gartengeräte und ihr Gebrauch

 · 
Gepostet: 12.06.2020 - 13:17 Uhr  ·  #20
Obergärtner*in
Avatar
Herkunft: Berlin
Beiträge: 1162
Dabei seit: 06 / 2012

Blüten: 705
Betreff:

Re: Gartengeräte und ihr Gebrauch

 · 
Gepostet: 12.06.2020 - 14:02 Uhr  ·  #21
Federbesen. Das ist es was ich als Rechen bezeichnet hab.

Ja gut Stiel vom Spaten sind irgendwann mal durch. Der wird dann halt ersetzt. Das passiert, wenn der Mann mal was ausbuddelt.
Pflanzenprofessor*in
Avatar
Herkunft: Eberswalde, Urstromtal; USDA Zone 7
Beiträge: 5924
Dabei seit: 02 / 2011

Blüten: 410
Betreff:

Re: Gartengeräte und ihr Gebrauch

 · 
Gepostet: 14.06.2020 - 00:28 Uhr  ·  #22
Da kann ich auch noch was zu beitragen...

Wichtig finde ich beim Spaten auch immer den "Steg", das ist diese etwas breitere Kante oben.
Warum?
Das merkst du spätestens dann, wenn du den Spaten mit dem Fuß etwas weiter in die Erde treiben willst und dein Spaten keinen Steg hat diese Fußschmerzen wünsche ich keinem!
Deshalb mach ich grundsätzlich nichts ohne Steg
Ein Gärtnerspaten ohne Steg verdient seinen Namen "Gärtnerspaten" nicht!

Es gibt übrigens auch "Damenspaten" die sind wohl nicht ganz so schwer (ein guter Edelstahlspaten mit Eschenholzstiel wiegt ja manchmal doch so einiges) und auch etwas schlanker im Profil. Aber ob die besser sind??
Ich nehme jedenfalls einen ganz normalen Gärtnerspaten. Was für den Herrn gut genug ist, ist auch für die Frauen der Schöpfung gerade richtig!

Zitat geschrieben von Schokokis
Federbesen. Das ist es was ich als Rechen bezeichnet hab.
Und um die "Verwirrung" komplett zu machen: ich habe dieses Teil bei meiner Arbeit im Forstbotanischen Garten als "Laubkratzer" kennen gelernt!
Egal, ob Fächerbesen, Laubkratzer oder Rechen... das Ding ist super nützlich, wenn man viel Laub usw. auf Rasen oder anderem weichen Untergrund zusammenkratzen oder -rechen will. Die Harke schabt dir da gerne mal tiefe Striemen in die Erde, das macht der etwas leichtere Laubkratzer eben nicht (oder nicht so doll).

Zitat geschrieben von Loony Moon
... von Gardena habe ich fast nur Scheren.
Gerade bei Scheren habe ich so viel Mist erlebt, dass ich da seeehr vorsichtig und skeptisch geworden bin...
Da verlasse ich mich im Speziellen nicht auf irgendwelche Marken..!

Meine Mutti hat z.B. eine ganz gute Buchsbaumschere, ist aber wohl ein "No-name"-Produkt, zumindest kann ich mich nicht an einen Namen erinnern *grübel*.
Ich selbst schneide alles holzige von Sträuchern (außer dicke Äste ab 2-2,5cm Durchmesser) mit meiner Felco 8.
Die habe ich als Geschenk von meinem Praktikum in der Baumschule bekommen. Das gute an diesem Typ Schere ist: du kannst sie komplett auseinanderbauen und ggf. Teile ersetzen. Das kannst du bei den meisten Scheren nicht.
Und sie lässt sich auch gut nachschärfen (das mache ich meist auch selbst, so gut ich's gelernt hab).
Klar kostet so eine Schere eine Menge Geld (so ab 50 Euro aufwärts, je nachdem wo man sie kauft), aber dafür hält sie... und hält.... und hält....

lg
Henrike
Hauptgärtner*in
Avatar
Beiträge: 245
Dabei seit: 05 / 2020

Blüten: 180
Betreff:

Re: Gartengeräte und ihr Gebrauch

 · 
Gepostet: 14.06.2020 - 14:47 Uhr  ·  #23
Hallo Perse

Ich habe reichlich Erfahrung und besitze z.B. noch ca. 10 Rebscheren/Rosenscheren und ca. 7 Ast- und Heckenscheren div. Hersteller.
Da ich kein "Buch" schreiben möchte... welche Werkzeuge interessieren Dich an erster Stelle?

Die Kombi- oder Wechselsysteme von Gardena und Wolf fand ich mal gut, aber in der Praxis erwiesen sie sich nicht dauerhaft haltbar - Z.B. musste der Rasenkanntenstecher von Gardena nach 2 Jahren erneuert werden, da der "Stahl" die Schneide nicht hielt und ständig nachgeschärft werden musste. Der Wechsel-Stiel hielt allerdings 6 Jahre.

Da die Einzelgeräte nicht geschmidet sind, sondern aus einfachen ST38-Werkzeugstahl zusammengeschweisst, verbiegen sie schnell.
Im Pflegebereich zu verwenden, bei Neuanlagen und festerem Boden eher nicht.
Wenn Lagerplatz ein Rolle spielt bist Du natürlich mit diesen Wechselgeräten auf der richtigen Seite, aber da wo Kraft, "Wumms" und Schnittfestigkeit eine Rolle spielt, solltest Du Qualität kaufen.
Der Einhand-Laubbesen von Gardena ist ganz praktisch, der große (Federbessen) besteht nicht mal aus Federstahl.
Einen Plastik-Laubrechen von Gardena als auch Wolf habe ich Heute noch im Einsatz. Ist im Wechsel mit dem 8-Zinkigen Metallrechen beim Pflanzen ganz paktisch, dachte ich, aber die Wechselei nervte dann doch. So hatte ich mir noch einen 6-Zinkigen "NoName" angeschafft und einen stabilen Eschenstiel eingepasst. Damit lässt sich zwischen den Stauden leichter arbeiten und ist sofort griffbereit.

Die wichtigsten meiner 2-Hand-Garten-Werkzeuge sind vom Deutschen Hersteller
https://shw-fr.de/index.php?id…ts_listing

Das sind dann Werkzeuge, die man/frau nur einmal anschaffen muss.

Von Schubkarren über Kulturhippen bis Widehopfhauen, ich habe mit allem gearbeitet ...also was interessiert Dich am Dringensten, wo brauchst Du Erfahrungswerte?

Doktor Huh grüsst
Pflanzendoktor*in
Avatar
Herkunft: USDA 7b
Beiträge: 3245
Dabei seit: 01 / 2011

Blüten: 10703
Betreff:

Re: Gartengeräte und ihr Gebrauch

 · 
Gepostet: 14.06.2020 - 18:14 Uhr  ·  #24
Hmm, mittlerweile arbeite ich fast nur noch mit der Grabegabel oder mit der Gartenkralle.
Federbesen gibts im Einsatz mehr im Herbst, in guter Zusammenarbeit mit dem Rasenmäher, weil der gleich netter Weise das Laub etwas schreddert für den Kompost.

Für die Verwendung eines Rasenkantenstecher habe ich nie den Sinn gesehen, bei mir bleibt alles im fließenden Übergang.
Hauptgärtner*in
Avatar
Beiträge: 245
Dabei seit: 05 / 2020

Blüten: 180
Betreff:

Re: Gartengeräte und ihr Gebrauch

 · 
Gepostet: 14.06.2020 - 18:24 Uhr  ·  #25
Hi,
in meinem Beitrag wurden Beispiele zur Werkzeug-Qualität genannt. Ich benutze auch gern den Mäher zum Laubaufsammeln und wenn ich ihn ganz tief stelle kann ich damit sogar den Hof "fegen"
Beim Laub oder Mulch in Pflanzungen zusammenrechen ist ein Federbesen schon hilfreich, im Gegensatz zum PVC-Laubrechen, kann man mit ihm gut selektiv arbeiten - entsprechende Übung beim "Schnicken" vorrausgesetzt.
Den Rasenkantenstecher benötigten wir beim Kundeneinsatz, doch ist er auch gut zum Stauden teilen einsetzbar.
Ich finde fliesende Übergänge nicht nur schöner, sondern da wo auf gleicher Höhe Pflastersteine begrenzen, das Einfach-drüber -mähen auch bequemer
Obergärtner*in
Avatar
Herkunft: Bretten 188m. ü. NN
Beiträge: 1955
Dabei seit: 12 / 2007

Blüten: 20
Betreff:

Re: Gartengeräte und ihr Gebrauch

 · 
Gepostet: 14.06.2020 - 18:29 Uhr  ·  #26
Bei allen Gerätschaften solltest Du auch darauf achten, dass sie Dir gut in der Hand liegen und Du auch damit Arbeiten kannst. Ich habe viele Hacken, aber nur eine in Betrieb. mit den anderen komme ich nicht zurecht. Ich brauche eigentlich nur einen Spaten um mal löcher zu graben, die besagte Hacke und noch eine Handschaufel für die Bodenbearbeitung. Eine kleine Heckenschere für zweige und Handsäge für das Gebüsch und Obstbäume.
Hauptgärtner*in
Avatar
Beiträge: 245
Dabei seit: 05 / 2020

Blüten: 180
Betreff:

Re: Gartengeräte und ihr Gebrauch

 · 
Gepostet: 14.06.2020 - 18:46 Uhr  ·  #27
Ja, da hast Du recht - was nützt das beste Werkzeug, wenn es einem nicht gut in der Hand liegt.
Stiele immer aus rohem Holz wählen, am besten Esche, die wesentlich stabiler sind, als Fichte, Tanne usw.
Holz nimmt den Handschweiß genauso wie die Feuchtigkeit an Handschuhen auf und gewährleistet so einen sicheren Griff.
Bei Kunststoff-, mit Kunststoff umhüllte, lackierte oder Metall-Stielen muss viel fester zugepackt werden, damit sie nicht rutschen.
Das ermüdet die Hände sehr viel schneller...
Obergärtner*in
Avatar
Herkunft: Berlin
Beiträge: 1162
Dabei seit: 06 / 2012

Blüten: 705
Betreff:

Re: Gartengeräte und ihr Gebrauch

 · 
Gepostet: 14.06.2020 - 20:24 Uhr  ·  #28
Damenspaten haben für kleine zierliche Frauen sicher Vorteile. Ich hab so eine Freundin, die ist so zart, da fehlt es häufig an Kraft. Aber für normale Frauen tut es sicher auch ein Normaler. man muss den Spaten ja auch nicht "voll"machen wenn er samt Erde zu schwer wird. Dann muss man halt etwas länger buddeln.

Ich habe eine Damenschneeschaufel. bei nassem Schnee nehme ich die gern obwohl ich etwas länger brauche als mit der normalen.

Ich würde auch mal sagen schau dir an was deinen Eltern Großeltern noch haben. Wass gut in der Hand liegt. Vielleicht gibt es ind er Nachbarschaft auch alte geräte die noch gut sind, aber nicht mehr gebraucht werden. Da kann man dann schon schauen was einem gefällt und das dann nachkaufen.
Obergärtner*in
Avatar
Herkunft: Oberbayern // USDA 7b
Beiträge: 1026
Dabei seit: 07 / 2013

Blüten: 425
Betreff:

Re: Gartengeräte und ihr Gebrauch

 · 
Gepostet: 18.06.2020 - 16:02 Uhr  ·  #29
Vielen Dank für eure Antworten!
Was ich daraus gelernt habe ist, dass es wohl tatsächlich Glückssache ist ob ich was gutes erwische oder nicht.

Zitat geschrieben von Schokokis
Damenspaten haben für kleine zierliche Frauen sicher Vorteile. Ich hab so eine Freundin, die ist so zart, da fehlt es häufig an Kraft. Aber für normale Frauen tut es sicher auch ein Normaler. man muss den Spaten ja auch nicht "voll"machen wenn er samt Erde zu schwer wird. Dann muss man halt etwas länger buddeln.

Spaten habe ich tatsächlich einen guten. Der ist schon sehr alt aber gut gepflegt und den mag ich nicht missen. Und für die großen Löcher steht mir ja tatsächlich ein Minibagger zur Verfügung.

Zitat geschrieben von Doktor Huh
welche Werkzeuge interessieren Dich an erster Stelle?

Gute Frage, ich hab noch wenig Ahnung davon, was ich alles brauche.
Hacke hab ich mir jetzt gekauft, einen Spaten hab ich schon, Rechen und Besen hab ich auch zu Hause (eigentlich ist das ja schon mehr als nichts)
Eine Astschere brauche ich auf alle Fälle. Die kleine Gartenschere hat mich schon beim auslichten der neuen Sträucher gefuchst. Und wenn ich erst meine Obstwiese habe, dann ist das gute Stück eh unerlässlich.
Rasenmäher hab ich auch schon zu Hause, aber einen Rasenkantenschneider (oder wie auch immer das heißt) brauch ich noch. Für die Ecken, an die man nicht gut hin kommt. Bzw brauch ich sowas überhaupt? Dazu muss ich wohl erst einige male meinen Rasen mähen damit ich sehe wo ich hin komme und wo nicht...
Schubkarre ist auch ein gutes Stichwort. Tatsächlich hab ich nur die von meinem Mann und da ist die Mulde zu klein für ausgiebige Gartenabfälle. Gut, er fährt damit nassen Sand spazieren, der ist auch um einiges schwerer als Äste und Rasenschnitt. Aber ich denke bezüglich Schubkarre frag ich meinen Baustoffhändler. Der hat sowas bestimmt.
Entschuldigt bitte meine Ausschweifungen, ich hab gerade laut gedacht....



Zitat geschrieben von Loony Moon
Federbesen zum Laubharken habe ich auch schon "geschafft",

Diese Dinger fand ich schon als Kind furchtbar Mal schauen was mit der Obstwiese an Arbeit auf uns zu kommt und was ich mit dem ganzen Laub dann mache. Da die Bäume ja erst im Herbst kommen hab ich dieses Jahr damit noch kein Problem. Bisher bin ich mit der Rasenmähermethode auch gut zurecht gekommen.

Zitat geschrieben von GinkgoWolf
Klar kostet so eine Schere eine Menge Geld (so ab 50 Euro aufwärts, je nachdem wo man sie kauft), aber dafür hält sie... und hält.... und hält....

Da bin ich (zum Glück) so erzogen worden dass bei gutem Werkzeug oft der Grundsatz "billig kostet zwei mal" zählt und man lieber beim ersten mal mehr Geld investieren soll und dafür immer was davon hat.
Handwerkerfamilien eben

Also alles in allem brauche ich jetzt eine gute Grabegabel und eine gute Astschere.
Grabegabel halte ich nach einer geschmiedeten Ausschau und bezüglich einer Astschere bin ich jetzt noch auf Emfpehlungen eurerseits gespannt


Liebe Grüße, Perse
(im Laufe des Gartenlebens oder eher in meinen ersten Gartenjahren werden mir bestimmt noch 100 Dinge einfallen bei denen ich euch um Rat bitten werde)
Hauptgärtner*in
Avatar
Beiträge: 245
Dabei seit: 05 / 2020

Blüten: 180
Betreff:

Re: Gartengeräte und ihr Gebrauch

 · 
Gepostet: 18.06.2020 - 17:24 Uhr  ·  #30
@Perse
Als Schubkarre empfehle ich eine mit Kunststoffwanne, die sind schön leicht, aber nicht so gut um Kantensteine oder anderes scharfkantiges Material zu transportieren. Für Schubkarren gibt es Aufsätze um viel Laub laden zu können.
Ein luftloses Rad aus Polyurethanschaum ist zwar schwerer und kosten mehr - wird aber nie platt.
Schubkarren im Freien nicht seitlich oder hochkant gestellt lagern - da kommt Regenwasser an die Kugellager, die dann rosten.

Bei den Scheren gibt es zwei grundsätzliche Unterschiede

Ambossscheren & BypassScheren mit 2 Schneiden

        Ambossscheren benötigen etwas weniger Kraftaufwand als die BypassScheren (mit einer Gegenschneide wie bei der Papierschere oder Geflügelschere) die auch mal Klemmen können wenn der axiale Verbindsbolzen nicht straff sitzt.
        Dafür werden mit Ambossscheren die Äste an der Schnittstelle oft gequetscht - Das ist beim Abfall kleinschneiden egal, aber am Baum oder Strauch nicht.
        Mit der BypassSchere kann ich präziser und dichter an den nächsten Ast ranschneiden z. B. beim Astringschnitt wichtig.
        Deshalb sind zwei Scheren sinnvoll - eine die ich nur für Pflegemaßnahmen nutze und eine fürs grobe, deren Schneide auch mal "im Treck liegen" darf.
        Als „Rode-Schere“ habe ich eine Wolf-Astschere mit Ambosstechnik und ausziehbaren Griffen,
        mit der sich auch mal 4 cm starke Äste durchzwicken lassen.
        Für Pflegearbeiten habe ich 2-schneidige Astscheren von Felco und Wilkinson (rostfei und günstiger Preis, werden leider nicht mehr hergestellt) ähnlich gut ist die von Fiskars
        Sehr gut sind die BypassScheren von Felco und Berger https://www.berger-toolshop.com/astscheren_c3.html
        Gewählte Zitate für Mehrfachzitierung:   0

        Tipps & Tricks

        Worum geht es hier?
        Tipps & Tricks für Haus & Garten...
        Hilfe und Beispiele für die alltäglichen Projekte und kleinen und großen Probleme mit der Natur und Technik.

        Aus unserem Shop

        Registrierte in diesem Topic

        Aktuell kein registrierter in diesem Bereich

        Die Statistik zeigt, wer in den letzten 5 Minuten online war. Erneuerung alle 90 Sekunden.