Hallo,
also blühen tut er super schön. Leider habe ich kein Bild hier, die Blühphase hab ich leider verpaßt aber Moni hat schon welche mit Blüte hier eingestellt
Hier mal ein Auszug aus der Seite von Gartenbau Bruckmoser
"Name: Da sie abends ihre Blätter zusammenfaltet, sie gehen nachts in Schlafstellung, gab man ihr den Namen Schlafbaum oder Schlafender Seidenbaum.
Die Gattung Albizia ist benannt nach dem italienischen Namensforscher Filippo del Albizzia, der 1749 Albizia julibrissin in die Kultur einführte. Albizia ist verwandt mit Acacia, mit der sie oft verwechselt wird, doch sind die Staubgefäße am Grunde frei.
Heimat: Ursprünglich vom Iran bis nach Japan verbreitet, ist das Gehölz inzwischen wegen seiner Blütenpracht in nahezu allen subtropischen und tropischen Gebieten der Welt zu finden. Es handelt sich um einen baumartigen Strauch mit breit ausladender Krone und kantigen, kahlen Trieben.
Wuchs: Albizien sind raschwüchsig, so wurden sie beispielsweise, als Schattenbaum in den Teeplantagen verwendet.
Blüte: Albizien bringen elegante hellrosa Blüten, mit lang hervorragenden Staubgefäßen, welche wie gestillte Quasten erscheinen.
Die gestielten, pinselförmigen Köpfchen sitzen an den Spitzen der oberen Zweige. Sie duften dezent und erscheinen in der Regel zwischen Juni und September.
Die Frucht ist eine kugelförmige Hülse.
Selbst wenn sie nicht blühen würden, verdienten es die Albizien, wegen ihres reizenden gefiederten Laubes als Kübelpflanzen verwendet zu werden.
Pflegehinweise:
Standort im Sommer: Ein halbschattiger, dabei warmer Standort, ist eine der Voraussetzungen für optimales Wachstum und Blütenbildung. Den Pflanzen ist genügend Platz einzuräumen, damit ihr graziöser Wuchs richtig zur Geltung kommen kann.
Überwinterung: Die Sorte von der Gärtnerei ist grundsätzlich winterhart kann also im Garten überwintern.
Die Anderen normalen Sorten von Albizia sind nicht winterfest. Die Überwinterung muss hell, am besten im Gewächshaus oder im Wintergarten erfolgt. Optimal sind Temperaturen um 10°C. Höhere Temperaturen sind grundsätzlich möglich, die Pflanzen wachsen dann aber weiter, wobei aber aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse relativ dünne Triebe mit größeren Abständen zwischen den Internodien ausgebildet werden. Eine Überwinterung in dunklen Kellerräumen kann nicht empfohlen werden.
Gießen und Düngen: Im Sommer ist der Wasserbedarf hoch, doch darf niemals Staunässe aufkommen. Vorübergehende Trockenheit führt zum Abwurf der Fiederblättchen. Im Winter ist sehr sparsam und nur sporadisch zu gießen. Gedüngt wird mit Beginn des Austriebs im Frühjahr bis Ende September wöchentlich 0,2%.
Krankheiten und Schädlinge: Im allgemeinen gelten Albizien als nicht besonders schädlingsanfällig. Am Neuaustrieb findet man gelegentlich Blattläuse. Staunässe führt zu Wurzelfäule.
Erziehung und Schnitt: Albizien wirken baumförmig gezogen besonders natürlich. Junge Pflanzen wachsen relativ sperrig und verzweigen sich von Natur aus nur wenig. Mehrmaliges Stutzen führt zu buschigem Wuchs. Albizia julibrissin wächst nur langsam. Zu groß gewordene Pflanzen kann man kräftig zurückschneiden, wobei unbedingt darauf geachtet werden muss, dass der zurückgebliebene Stumpf in der Regel noch ein Stück eintrocknet."
Da ist der Link dazu... da sind auch Bilder
http://www.bruckmoser.at/gartnerei/albizia.htm
Liebe Grüße
Juliana