ULME - Neuling in sachen Bonsai umtopfen usw.

 
Pearl Of Green
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Re: ULME - Neuling in sachen Bonsai umtopfen usw.

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Gepostet: 23.01.2008 - 20:03 Uhr  ·  #16
Hauptgärtner*in
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Re: ULME - Neuling in sachen Bonsai umtopfen usw.

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Gepostet: 23.01.2008 - 20:05 Uhr  ·  #17
soderle...
es ist eine ulme.
den wurzelschnitt würde ich nicht zwischen januar und märz machen, sondern im frühjahr wenn der baum austreiben wird.

zu deinen hellgrünen blättern. das sind junge blätter, werden auch gerne ausgebildet wenn lcihtmangel besteht.

wie der wurzelschnitt durch geführt wird, wurde dir ja schon gesagt, wobei ich mir erstmal den wurzelballen erstmal anschauen würde wie sehr er durch wurzelt ist.
sollte allerdings nur noch wureln vorhanden sein, dann ist es zeit.aber im frühjahr.

ich wiederspreche canica ganz einfach nochmal .
akadame ist inzwischen nicht mehr so der hit in der bonsaiscene, das problem ist nämlich das sie verklumpt im lauf der zeit.und genau deswegen kommen die profi´s immer mehr davon ab.

ich persönlich würde ein anderes gemisch empfehlen.
torf/lavasplitt oder blähton und perlit (verhältniss1/1/1).

so nun zum moos.
wenn du die ulme indoor hälkst, wirste wohl extremes pech haben mit dem moos, denn das wächst nur im freien.
was ich ganz und gar abrate ist die methode mim bubikopf (siehe auch andere threads von mir) meiner meinung nach nimmt das zeuch zuviel nährstoffe dem baum weg und weiterhin ist es so, das es ein streit um den platz in der erde gibt, moos bewurzelt oberflächlich, bubikopf eben nicht.

ich hoffe dir ein wenig geholfen zu haben.
grüße
ThelastExit
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Re: ULME - Neuling in sachen Bonsai umtopfen usw.

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Gepostet: 20.02.2008 - 13:52 Uhr  ·  #18
Hallo ThelastExit


So ganz kann ich deiner Schlussfolgerung nicht folgen. Zum einem .. stellt sich mir die Frage wann für dich Frühjahr ist ... also März ist schon Frühjahr bzw in vielen Regionen schon Ende Februar. Wären des Austreibens ist es schon mal Grundsätzlich falsch einen Wurzelschnitt zumachen, da sich der Baum am Beginn der Wachstumsphase befindet und sich nicht noch um das Austreiben der Wurzeln kümmern kann das macht er in seiner Ruhephase.
Jetzt zu deiner Mischung an "Bonsaierde" . Also mit Erde hat das kaum noch was zutun. Deine Mischung hat einen Gewaltigen Nachteil : er speichert Kaum Wasser. Der Torf speichern nur bedingt Feuchtigkeit. Blähton ist ein Drainagemittel ähnlich Perlite welches geringe Mengen an Feuchtigkeit speichern kann.Diese Mischung ist kaum geeignet um einen Bonsai mit allem zuversorgen es fehlt einfach das Speichermedium .Jetzt sagst du bestimmt doch. Zum anderen besteht die Gefahr einer Wurzelverbrennung und Überdüngung. Wie das wirst du dich jetzt fragen. Da dein "Gemisch" extrem Wasserdurchlässig ist verdunstet auch reichlich so das nur noch die Salze des Düngers in deinem Gemisch bleiben die solange sie nicht in Wasser gelöst werden können auch nicht von der Pflanze aufgenommen werden kann.Wurzelverbrennungen auf Grund von Überdüngung kommt ganz einfach daher das sich die Salze an dem Lavasplit usw ablagern .. das umgebende Wasser verdunstet oder wird von der Pflanze aufgenommen. Bei dem Nächsten Düngen werden wieder neue Salze eingebracht obwohl die alten noch nicht verbraucht sind und das Spiel geht von neuem los. Da Bonsai Naturgemäß in relativ wenig und nähstoffarmen (mit der Zeit ausgelaugen) Substrat stehen muss öfters gedüngt werden. Entweder du müstest dann öfter und nicht so konzentriert düngen .. und viel öfter gießen, so das dein Substrat nimals austrocknet.Solte es jemals austrocknen dann verbrennen beim nächsten Gießen mit Sicherheit Wurzeln. Deswegen solte mann auch bei normalen Pflanzen niemals auf ausgetrocknetetn Boden Düngen. Ein Irrglaube ist es das die Pflanzen allen Dünger der eingebracht worden ist aufnehmen,dem ist leider nicht so .. bevor die Pflanze ihren Bedarf an angebotenem Düner aufnehmen kann ist in deinem Falle das Wasser schon weg. Ich würde von solchen Mischungen die Finger lassen.

Zum Bubikopf

Natürlich solte jedem klar sein das ich in eine Schale von 20x5x3 cm keinen Bubikopf pflanzen kann. Das ist für größere Bonsai ab Schalengröße 35x8x6 cm nichts desto weniger kann mann es durchaus machen. Als Konkurenten sehe ich ihn allerdings nicht das sich die Wurzeln des Bonsai meistens tiefer in der Schale befinden als die Wurzeln des Bubikopfes. Zumal der Nutzen für den Baum entschieden größer ist als der Nachteil. Zum einen sorgt eine Sogenannte Unterpflanzung für ein Ausgeglichenes Klima zum durch die Wasserverdunstung der Blätter zum anderen schützt es vor zuschnellem austrocknen.

LG Shrek
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Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun?
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.

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