mein ahorn ist ca. 6 jahre alt ( im Garten ausgepflanzt) und bekommt auf einmal lauter trockene spitzen. kann das ein schädling oder pilz sein? was kann man tun?
kann das sein das der die letzte zeit zu viel regen abbekommen hat?? viele meiner pflanzen hängen und bekommen braune blätter wegen dem vielen regen die letzte zeit..
... naja, zuviel Regen würde ich kaum annehmen bei ausgepflanzten Gehölzen... eher die für Juni ungewöhnlichen Hitzeperioden mit zu trockener Luft, zu starker Sonneneinstrahlung und vermutlich ungünstigen Ozonwerten (zu starke UV-Strahlung bei ungünstigem Ozonwert schadet dem zarten Jungaustrieb)... aber die Pflanzen gewöhnen sich in der Folgezeit meist daran und korrigieren das im nächsten oder den nächsten Jahren... LG
ich würde behaupten, daß es sich um sonnenbrand an den zarten blättern handelt. wenn die pflanze sonnig steht, kann es sehr schnell zu solchen verbrennungen kommen, besonders wenn sich an blattspitzen gieß- oder regenwasser als tropfen sammelt und dann von der sonne beschienen wird. wasser kann dann wie eine linse wirken.
dieses sind aber keine bedenkliche schäden.
fächerahorn gehören in einen lichten halbschatten gepflanzt.
viel erfolg roland
Aha.. deswegen hat mein A-hörnchen nicht überlebt.. er stand zu sonnig.. aber er war immer tapfer und hat gekämpft.. im letzten Jahr hat er dann verloren
...genau wie mariposa sagt...wenn man diese Zierahorne auch noch wie ich in lehmigen Boden pflanzt an sonnigem Standort...bekommt man sie garantiert schnell wieder los
Ursache ist Erkrankung nach Stress. Der grösste Feind ist die Verticiliumwelke welche durch einen Pilz der die Saftbahnen des Ahorn verstopft ausgelöst wird. Dieser Schadpilz kommt überall im Boden vor und ist oft auch schon mit der Pflanze unsichtbar eingekauft worden...
Schon nach dem Austrieb im Frühjahr welken die Jungtreibe und ganze Astpartien sterben ab....
bei kleineren Exemplaren wars das dann
Das kannst man verhindern wenn man 1. einen Halbschattigen 2. nicht stark dem Wind ausgesetzten Ort auswählt. Zudem soll der Untergrund durchlässig und möglichst sandig-torfig-humos sein, PH-Wert unter 6 (leicht sauer).
Das Bäumchen soll keiner Winterstaunässe und keiner Sommertrockenheit ausgesetzt werden. Gelegentliche Düngegaben mit rein organischem Dünger einmal im Jahr und gute Humusversorgung währen sehr gut.
Ich denke auch, dass die Blätter einen leichten Sonnenbrand bekommen haben, andere Faktoren nicht ausgeschlossen.
also schon wieder ein kanditat, den ich von meiner "pflanzen-wunschliste" streichen kann - alles was er nicht mag, kann ich reichlich bieten
lg cat
Ich hatte auch den Pilz-Befall am Ahorn, kam von der Staunässe im lehmhaltigen Boden. Ich habe den Baum wieder ausgebuddelt, war gerade drei Monate im Boden. Ich habe einen sehr großen Kübel genommen, diesen mit einem 1:1-Gemisch aus Blumen- und Rhododendron-Erde gefüllt und den Ahorn eingepflanzt. Es waren genügend Löcher für den Ablauf des Wassers drin. Dann habe ich den Baum geroßzügig beschnitten, bis zum Holz, in dem noch Saft war. Zusätzlich jedes einzelne Blatt. So stand er dann ein dreiviertel Jahr. Am alten Platz habe ich die Erde großzügig ( 1,5 m x 1,5 m x 1,0 m tief) ausgegraben. Das ganze vor dem Winter, damit der Frost ein bißchen wirken kann. Die Erde habe ich entsorgt, beim Einpflanzen dann wieder Mutterboden, Blumen- und Rhododendron-Erde verwendet, plus zwischendurch Rindenmulch. Um Staunässe zu verhindern im Lehm habe ich zusätzlich noch ein Loch gebohrt mit dem Erdlochbohrer, ca. 1 m tief und mit Kies gefüllt (wie 'ne Sickergrube). Dort wächst der Baum bis jetzt super, toi toi toi. Gießen habe ich auf ein Minimum reduziert.
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Pflanzenkrankheiten & Schädlinge
Worum geht es hier?
Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun?
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.