Bei mir sind letztes Jahr einige Zier-Chili-Pflanzen wild aufgegangen - allerdings z. T. sehr spät; ich habe dann mehrere Exemplare zum Überwintern gestellt, vor allem auch die, die als Trittbrettfahrer in Kübeln aufgetaucht waren, die ohnehin ins Winterquartier sollten.
Meine persönliche Erfahrung ist: die, die hell und (relativ) warm überwintern (16-19 Grad, aber
ohne direkten Kontakt zu Heizungsluft), sind wesentlich besser weggekommen, als die, die hell und kühl stehen (10-13 Grad) 3 von 4 Überlebenden, verglichen mit 1 von 4.
Aber der Vergleich hinkt ein wenig, da die erste Gruppe nur aus mehr oder weniger erwachsenen Exemplaren besteht, die zweite aus kleinen, jungen Pflanzen. Vielleicht war das viel eher der entscheidende Faktor, und nicht die Temperatur.
Und ich muß dazu sagen, daß auch die noch lebenden Exemplare alles andere als glücklich aussehen!
Ein schneller, milder Frühling wäre dringend nötig, aber wenn ich so aus dem Fenster schaue....
Ich hatte vor Wochen mal zum Spaß ein wenig zu dem Thema gegooglet, und wenn ich mich richtig erinnere, dann haben viele Leute geschrieben, es gäbe bei der Überwinterung immer viele Ausfälle; und das man nicht wirklich sagen könne, was die beste Methode oder der beste Standort ist.
Manchmal hat man "eigentlich" alles richtig gemacht, und dann schmeißt die Pflanze nach Wochen plötzlich von einem Tag auf den anderen alle Blätter von sich. Oder so.....
Hier im Forum gibt es auch schon Threads zu dem Thema:
forum/ftopic18886.html