Wassergehalt in Pflanzen

 
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madifran

Ich suche Literaturangaben zu Wassergehalten in Pflanzen speziell in einheimischen Gräsern und Leguminosen. Weiß vielleicht jemand ob dazu Literatur existiert?

Danke schonmal im voraus
madi
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Rose23611

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line33

Ähnliches Thema wie bei mir

Also ich kann, wenn du dich auf eine sichere Quelle verlassen willst, zwei Bücher empfehlen, die ich auch für meine Facharbeit verwende:

Lehrbuch der Botanik - Strasburger
Allgemeine Botanik - Wilhelm Nultsch

Allerdings sind darin keine konkreten Angaben, zum Wassergehalt gegeben...dieser variiert ja permanent, je nachdem wieviel die Pflanze zur verfügung hat. Jede Pflanze nimmt ja über die Wurzeln die Menge Wasser auf, die sie brauch um sich selbst mit ausreichend Mineralstoffen zu versorgen (diese sind ja in gelöster Form, also als Ionen, im Wasser enthalten).Nach umsetzung dieser Stoffe (bsp. in Stärke, als Vorrat) scheidet die Pflanze, das wasser über die Spaltöffnungen der Blätter wieder aus (Transpiration).Somit entsteht ein Wasserkreislauf, den man als Wasserhaushalt bezeichnet.
Aber in den genannten Büchern steht alles genaustens erklärt. Auch Zellaufbau, und somit wo die Pflanze das Wasser "speichert". Aber das ist natürlich von Pflanzenart zu Pflanzenart verschieden...

lg
caro
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Lieschen

Kennt ihr den Taiz/Zeiger (Pflanzenphysiologie)? Der erklärt das Thema Wasserhaushalt auch recht gut.
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madifran

Ich danke Euch für Eure Antworten!('😉')

Mir geht es darum zu wissen, wie der Wassergehalt unter "Standartbedingungen" ist und dann abweichend davon bei Wasserstress (viel und wenig Wasserzugabe) kann man dazu eventuell Angaben finden; also wie stark dabei der Wassergehalt prozentual nach oben und unten varriert und bis wohin er steigen und gegebenenfalls auch sinken kann. Es wäre super wenn man da eine kleine Literaturdatenbank hätte.

Nochmals vielen Dank
madi
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line33

Hallo okay,

Dazu fällt mir spontan der Begriff Wasserpotenzial ein...

Schau mal hier:
http://www.uni-duesseldorf.de/…poten.html

Dies lässt sich mit der hier angegebenen Formel ausrechnen, allerdings denke ich mal dass die Werte sehr stark variieren (da sie von sehr vielen verschiedenen Faktoren abhängen, wie der die Aufnahmefähigkeit der Pflanze, der Wassergehalt im Boden, die Mineralstoffe, aber ebenson Licht und Temperatur...Logisch, wenn es sehr heiß ist, speichern die Pflanzen mehr Feuchtigkeit, als an Regentagen)
Deshalb gibt es wohl nicht (also zumindest mir nicht bekannt) konkrete angaben.
Sondern diese Formel, mit deren Hilfe man die verschiedenen Faktoren ganz individuell einbeziehen kann (je nach Bedingungen und Pflanzenart).

Es ist eben einfach schwer zu sagen, wie viel Wasser sich in einer bestimmten Pflanzenzelle befindet, denn selbst unter Standardbedingungen variieren diese Werte zum Beispiel auch nach Tageszeit (z.B. wenn sie viel Wärme von der Mittagssonne bekommen -->hohe Verdunstungsrate..etc. etc.) Allerdings kann man die Aufnahme Fähigkeit von Pflanzenzellen bestimmen. Ich denke mal das ist auch mit dem Begriff "Wasserpotenzial" gemeint. (Der Begriff wird auch oft im Zusammenhang mit der Aufnahmefähigkeit von verschiedenen Böden verwendet, womit man bestimmen kann welche leicht Wasseraufnehmen bzw. Abgeben können) Dieser Wert hängt dann hauptsächlich von der Pflanzenart ab.Also haben logischerweise Wasserpflanzen ein hohes Wasserpotenzial --> leichte Abgabe von Wasser, und "Trockenpflanzen" ein niedriges Wasserpotenzial --> leichte Aufnahme von Wasser

Aber sowas solltest du dir am besten durch Fachliteratur erklären lassen, da das ein etwas kompliziertes Thema ist (Geeignete Fachliteratur habe ich ja schon angegeben)

lg
caro
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cloudappreciation

ich seid ja mal krass drauf, in der 12. Klasse und Straßburger lesen... das ist auch noch was fürs Hauptstudium Botanik, Leute!
oder mach ich etwa hier nur Kindergeburtstag??

ihr solltet wirklich Bio studieren

Liebe Grüße, Nina
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line33

lol...was heißt "lesen"???? zwischen lesen und verstehen ist denk ich mal ein riesen unterschied :D:D

aber ich hab das Buch von meiner Lehrerin für die Facharbeit empfohlen bekommen...ist aber sehr sehr sehr sehr kompliziert...aber ich hab ja recht viel zeit, und versuch mich in dieser einfach mal irgendwie reinzufinden^^

joar....kA^^ ich denk ma nich dass du nur auf kindergeburtstag bist , wenn du bio studierst xD

ähm^^....kA...vllt liegts einfach an den erwartungen die bayrische Schulen an die Schüler stellen, sind ja recht hoch (oft zu hoch meiner meinung nach) aber naja, kann man nix machen...

lg caro
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cloudappreciation

hihi, da hast du recht, ich hab auch recht viel "gelesen" *schnarch*
hmm, ich kann ja mal schauen ob ich was vom Grundstudium finde, ne zusammenfassung oder so, sonst ist dass doch echt irre, kann man doch nicht erwarten, dass ein Schüler sowas lesen und verstehen soll *kopfschüttel*

weiterhin viel spaß beim gießen!
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KayoZ
 
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KayoZ

hallo,
ich kann mich an einige konkrete Angaben aus den Büchern Strasburger / Nultsch erinnern,
hab diese Woche allerdings keine Zeit, also wenn du die Bücher hast,
dann würd ich selber nachschaun...

ansonsten kann ichs dir übers Wochenende raussuchen!
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line33

also äääähm... das wäre echt nett wenn du ma bei den Grundstudium-Büchern schauen würdest, ob es da etwas geeigentes gäbe

man muss sichs ja nich unnötig schwer machen

lg
caro (und danke im Voraus)
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KayoZ
 
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KayoZ

wassergehälter von gräsern hätten mich dann doch spontan interessiert,
deswegen hab ich gleich mal nachgeschaut...

aus Strasburger gibts nur folgende Prozentangaben:
94,8% Kopfsalat (innere Blätter)
94,1% Tomate (reife Frucht)
93,6% Rettich (Hauptwurzel)
92,1% Wassermelone (Fruchtfleisch)
84,1% Apfel (Fruchtfleisch)
77,8% Kartoffelknolle
~ 50% Holz (frisch)
11,0% Mais (trockene Körner)
10,5% Bohnen (Samen)

also genau deine Frage nach den Gräsern/Fabaceaen is damit nicht beantwortet!
auf wikipedia gibts auf jeden Fall noch Wassergehaltsangaben zu den Früchten von Fabaceaen, aber dir gehts wahrscheinlich um die Wuchsform ?

Evtl. kannst du für deine Arbeit auch das Wasserpotential heranziehen,
kommt halt drauf an worum es genau geht ...
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Guestuser
 
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Guestuser

Ein herzlichen Dank Euch allen für die Bemühungen!!!

Geholfen ist mit damit wirklich nicht so ganz, aber was soll´s scheint nicht wirklich was offizielles zu geben.
Ich habe Bio studiert, mich aber nicht sonderlich mit Botanik beschäftigt, zumindest nicht mit dem Wasserhaushalt von Pflanzen, na ja. Bio ist schon etwas komplexer, man kann auch nach einem solchen Studium nicht alles wissen
Auf jeden Fall nochmals ganz lieben Dank und falls doch noch jemand dazu was finden sollte bin ich nach wie vor daran interessiert!

Lieben Gruß
Madi

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