Johannisbeeren-Fruchtgröße

 
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Loony Moon

Ich habe mich heute so langsam an die Johannisbeerernte gemacht ... das Pflücken ist ja noch das kleinere Übel. Aber das Abknaupeln von der Rispe ...
Nun habe ich bemerkt, dass die Beeren sehr klein geblieben sind. Vergleichsweise ... denn einige etwas normal große Beeren sind auch immer wieder dabei. Diese stammen von den frischeren Austrieben.

Wie kann ich die Büsche "stärken", damit ich im nächsten Jahr nicht solch eine Knaupelei habe?
Ich schneide die Büsche regelmäßig zurück, oder sollte ich einfach mal einen radikalen Rückschnitt wagen? Und dann einfach anständig mit Hornspänen und Kompost rundherum "Futter"geben?
Sonst habe ich nur Kompost am Beginn der Saison gegeben.

Übrigens betrifft es alle Sorten, egal ob weiß, rot oder schwarz!
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hobbygrün

war vielleicht einfach zu wenig Wasser von oben dieses Jahr............

lg Ralf
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heinze1970

Und übrigens: Das abfummeln von der Rispe geht mit einer Gabel total einfach. Einfach die Rispe durch die Zinken ziehen. (Macht meine Mum immer so)
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bbbssx

Wen zu viele Früchte an einer Rispe sind und das Wetter nicht so toll ist werden die Früchte kleiner da die Pflanze mehr Früchte ausbilden muss und wen sie wenig Früchte ausbilden muss dan werden diese größer, notfalls muss man manuell nachhelfen indem man die schwachen und Kleinsten Früchte entfernt (Dies macht man auch bei Kirschen,Pflaumen und Äpfeln,... um Bessere Früchte zu Bekommen)
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Beatty

Ich arbeite bei Johannisbeeren gerne mit einer Fruchtpresse: Fruchtfleisch und Saft ohne Kernchen, und abstribbeln muss man vorher auch nicht
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Lapismuc

@Loony Moon
Zitat
Ich schneide die Büsche regelmäßig zurück

wie ist denn das gemeint??
Grundsätzlich kann man sagen, dass die Größe und die Qualität der Früchte nach dem dritten Jahr (Alter des Jeweiligen Astes) deutlich abnimmt. Deshalb zielen die Schnittmaßnahmen darauf ab, ältere Äste herauszuschneiden, um genügend bis zu 3-jährige Äste zu haben.

vlG Lapismuc
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Beatty

Danke, werde in Zukunft mal verstärkt auf das Alter der Zweige achten, und nicht nur, ob sie mir im Weg sind
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dnalor

Lapismuc ausführungen kann ich nur bestätigen - älteres, als 3 jähriges holz sollte nicht vorhanden sein.
außerdem wird sich die anhaltende dürre im frühsommer sicher auch auf die fruchtgröße ausgewirkt haben.

mfg roland
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Lubka1974

Ist das vielleicht auch Sorten abhängig? Ich habe vor zwei Jahren eine eigentlich gute und ertragreiche Sorte gekauft, viel Erfolg habe ich damit aber nicht. Ebenso auch bei Himbeeren. Jetzt hat mir ein bekannter eine alte und gute Sorte gegben und damit bin ich echt begeistert. Grosse Früchte, lecker süss... Ich denke, dass die heute gekreuzter Sorten und verschiedenen Hybriden vielleicht gar nicht so gut sind, den gross Gärtnereien geht darum, nur den Kunden für etwas neues zu begeistern. Ob das so ist... So was könnte ich auch bei Blumen feststellen - zuerst sind die Geranien schön rot-weiss, aber die neue Blüten haben die weisse Farbe immer weniger und zum Schuss nur rot. Das gleiche ist auch mit gefüllten Petunien.
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dnalor

da muss ich deutlich wiedersprechen zur rettung der berufsehre:

wir baumschuler sind nicht bemüht, den kundén neues aufzuschwätzen - nein, die neueren johannisbeersorten sind in der tat meist besser in fruchtqualität und viel weniger anfällig gegen pilzkrankheiten.

neuere Sorten wie ROTET - ROLAN - ROVDA sind hervorragende und grossfrüchtige Beeren, als frühreifende gesunde alte sorte nenne ich mal JONKHEER VAN TETS.

letzendlich liegt die fruchtgrösse auch an schnitt und wasserversorgung. ein guter boden und eine optimale nährstoffversorgung sind ebenfalls voraussetzung für einen ordentlichen ertrag.

mfg roland
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Lubka1974

Mist, sorry, wollte niemandem beleidigen. Habe aber solche Erfahrungen gemacht.
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dnalor

hat mit beleidigung ja nichts zu tun - wollte nur klarstellen, dass durchaus auch neues wertvoll sein kann.
bei pflanzen wird sehr gerne die schuld in der qualität gesucht - wobei oftmals die qualität bei der fortsetzung der kultur beim kunden nicht optimal ist.

mfg roland
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Loony Moon

Oh, danke für die vielen Antworten.

Also zum Schnitt: Meine Büsche haben etwa 20 Jahre auf dem Ast und so aller 3-4 Jahre habe ich die "einfache" Ernte, indem ich die alten Äste gleich rausschneide und dann die Rispen pflücke. Spart das Bücken.
Allerdings haben die nachfolgenden Jungtriebe meist nicht so den Durchmesser der alten Triebe erreicht, deshalb die Frage nach der Düngung.

Wasser bekommen meine Joha`s auch ziemlich regelmäßig, vielleicht nicht unbedingt täglich, aber immerhin wöchentlich, wenn es nicht regnet. Zumal mein Rhabarber fast daneben steht und der braucht ja etwas Feuchtigkeit, damit der anständig wachsen kann.

Was die Verarbeitung angeht: Wir essen liebend gern die Johannisbeeren eingezuckert, deshalb de Mühe des Abknaupeln. Zumal es wirklich für uns ein Saisonessen ist.

Meine schwarzen Johannisbeeren "gammeln" seltsamer Weise durch partielles Absterben, ohne dass ich da mit der Schere drohe. Diese absterbenden Zweige schneide ich schon zurück.
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jule-stodo

ich habe meine alten Büsche jetzt entsorgt.... die waren nur noch am rummickern nach dem ich sie in den Rasen gepflanzt habe... das mochten sie offenbar nicht. Ob es daran liegen könnte, dass mein Mann den Rasen gedüngt hat und dabei einen mit Rasenunkrautvernichter genommen hat? Jedenfalls habe ich letztes Jahr einen neuen Busch gepflanzt und kann in den nächsten Tagen das erste Mal ernten *freu*
Die schwarzen Johasnnisbeeren habe ich durch Absenker vermehrt. Die tragen auch sehr gut!

LG Jule
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Lubka1974

Dnalor, da ich vor habe, meine Johanisbeere auf eine andere Stelle zu pflanzen, könntest du mir paar Tips geben, was die richtige Erde angeht und die idealen Bedinungen überhaupt. Im Moment hat sie einen lehmigen Boden mit Muttererde gemischt, gedüngt habe ich noch nicht, sondern haben sie Rindemulch um sich, ab und zu mische ich etwas Kompost bei. Gegossen wird in tockenen Tagen täglich, allerdings mit Leitungswasser ohne Kalk. Abgeschnitten habe ich die Äste,. wo wenig Früchten dran waren. Klar, dass mir manche Fehlern unterlaufen sind, daswegen bitte ich dich jetzt um dein Rat. Im voraus Danke.
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