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Pflanzen & Botanik? Das Thema Pflanze mit allen Details...
Wissenswertes über Gartenpflanzen (Bäume, Sträucher und Stauden), Zimmerpflanzen (Palmen, Tropenpflanzen und exotische Pflanzen), Nutzpflanzen (Früchte, Obst und Gemüse), Wildpflanzen, Sukkulenten und Pilzen. |
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Welche Pflanzen für's Büro? |
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knupsel  Pflanzendoktorin

Beiträge: 4346
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vom: Fr 20 Apr, 2007 23:25 |
Hallo Orlaya,
es kommt natürlich sehr auf die Lichtverhältnisse an. Habt Ihr denn grosse Fenster oder ist es eher dunkel?
Wenn ich ein Büro begrünen wollte, würde ich folgende Pflanzen auswählen, da sie ziemlich pflegeleicht sind und auch mal "Trockenperioden" überstehen (ausser Zypergras, aber das kannst Du ja patschnass halten, mit ständigem Wasser im Untersetzer):
Ficus benjamina, Grün-Lilie-Chlorophytum, Strahlenaralie - Schefflera actinophylla, Zimmeraralie - Fatsia japonica , Efeutute, Zamioculcas-zamiifolia, Bogenhanf - Sansevieria trifasciata Laurentii, Tradescantien, Zypergras, Usambara-Veilchen - Saintpaulia, Einblatt - Spathiphyllum, Howea-Kentia-Palme, Harfenstrauch - plectranthus verticillatus.....usw.....
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orlaya  Obergärtnerin

Beiträge: 711
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vom: Sa 21 Apr, 2007 0:21 |
Hallo Knupsel,
vielen Dank für Deine Antwort.
Fenster haben wir ja schon große, aber der Raum ist natürlich auch sehr groß, d.h. wir haben im hinteren Bereich mit sehr wenig Tageslicht zu kämpfen und dennoch wollen die Kollegen dort ja auch eine nette Pflanze sehen.
Aber selbst die Plätze näher am Fenster sind nicht unbedingt so viel besser, weil sehr häufig die Jalousien runtergelassen werden, weil es sonst so Spiegelungen in den Monitoren gibt.
So ein Pech - ich wollte gerade nochmal die Pflanzenliste anschauen, die wir damals vor knapp fünf Jahren bestellt haben, doch nun habe ich zwar meine mobile Festplatte da, das zugehörige Kabel liegt aber noch im Büro. Na, dann muß ich es halt aus dem Kopf machen. Also, einige der von Dir genannten Pflanzen haben wir, bei einigen haben wir welche aus der gleichen Familie, ...
Zum Beispiel haben wir beim Ficus nicht den Benjamina genommen, weil der wohl etwas zugluft-empfindlich ist. Nun stehen seit knapp fünf Jahren mindestens vier große Ficus binnendijkii 'Amstel King' im Büro (der Amstel King hat breitere Blätter als der etwas häufiger angebotene 'Alii', beide haben diese deutlich längeren Blätter als der Benjamina). Diese Ficus' haben die vergangenen fünf Jahre recht gut überstanden. An den dunkleren Ecken wachsen sie zwar kaum, aber sie verlieren keine Blätter und sehen deshalb immer nett aus. Der, der am nächsten am Fenster ist, ist natürlich am meisten in die Länge gegangen, hat dadurch aber auch etwas an Form verloren. Wie man den am besten wieder in Form bekommt (wenn's überhaupt möglich ist) möchte ich aber erst später erörtern - sonst sprengt es den Rahmen dieses Beitrags.
Grünlilien haben wir bisher noch keine - muss ich mir aber mal notieren, weil die doch auch so gut beim Schadstofffiltern sind.
Bei der Schefflera haben wir uns damals auch für die actinophylla entschieden - was eine gute Entscheidung war, immerhin sind sie alle schon an der Decke angekommen, sind dann schnittverträglich, auch wenn sie leider nicht verzweigen.
Efeutute und Zamioculcas-zamiifolia habe ich als private Pflanzen im Büro stehen (ausnahmsweise in Erde). Die Efeutute wächst prächtig, die Zami ist recht neu, da kann ich noch nicht wirklich etwas dazu sagen.
Mit den anderen von Dir vorgeschlagenen Pflanzen werde ich mich mal ein bissle näher befassen - ich brauche ja demnächst "Nachschub" bzw. Erweitung für unseren offiziellen Pflanzenbestand.
Gute Erfahrungen habe ich ja mit den Goldfruchtpalmen gemacht, davon haben wir drei mehr oder weniger große Exemplare im Büro stehen.(90 cm, 120 cm, 135 cm).
Morgen geht's weiter - ich habe ja heute ein paar Fotos von meinen Sorgenkindern gemacht - da bräuchte ich schon auch noch ein bissle Erfahrungsaustausch, bin nun aber zu müde um noch die Bilder zu sichten.
Ich freue mich natürlich über jede weitere Zuschrift zum Thema büroverträgliche Pflanzen.
Gute Nacht wünscht
orlaya
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Büropflanzen - meine Sorgenkinder |
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orlaya  Obergärtnerin

Beiträge: 711
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vom: Sa 21 Apr, 2007 11:04 |
Hallo zusammen,
sodele, nun habe ich ja schon ein paar Ideen für weitere büroverträgliche Pflanzen bekommen (weitere Ideen sind herzlich willkommen), nun will ich aber zu meinen Sorgenkindern kommen.
Da sind zuallererst zwei Schalen bepflanzt mit Aglaonema commutatum 'Silver Queen' (Kolbenfaden). Diese Pflanze soll ja mit sehr wenig Licht auskommen, deshalb haben wir sie vor fünf Jahren eher für die hintere Reihe, also weg vom Fenster, ausgesucht. Beide Pflanzen haben in den vergangenen Jahren sehr viele Blätter von unten her verloren, da stellt sich für mich gleich die Frage "warum war das so?". Lag das eher am Lichtmangel oder an zuviel Wasser?
Mittlerweile stehen sie etwas heller und das Gießen liegt wieder in meiner Hand, nun treiben sie wieder recht gut aus. Durch den früheren Blattverlust hat sich aber regelrecht ein Stängel entwickelt. Bei der einen Schale sieht es halt nur so ein bissle 'nackig' aus, bei der anderen ist der Neuaustrieb so kräftig, dass die Stängel das Gewicht nicht tragen können und nun so eher kriechend daher kommen.
Was mache ich am besten mit diesen beiden? Kann man Kolbenfaden leicht bewurzeln? Wenn ja, dann könnte ich ja Kopfstecklinge nehmen.
Oder gibt es eine andere Möglichkeit die Pflanzen zu verjüngen?
Lieben Gruß
orlaya
PS: Verzeicht mir bitte die schlechte Bildqualität, aber meine gute alte Digicam und ich, wir können das irgendwie nicht besser.
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Titel: IMAG0205.JPG |
Beschreibung: Aglaonema commutatum (Kolbenfaden), der mittlerweile fast schon kriechend daher kommt. |
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| 506.33 KB - Angeklickt: 144 mal |
Titel: Imag0209_gedreht.jpg |
Beschreibung: Aglaonema commutatum (Kolbenfaden), mit leerem Stängel, aber Mehrfachaustreib am Kopf. |
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orlaya  Obergärtnerin

Beiträge: 711
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vom: Mo 23 Apr, 2007 12:13 |
Hallo Gudrun,
gudrun hat Folgendes geschrieben:
nach meinem Wissen geht das nur über Teilung beim Umtopfen im Frühjahr oder im Sommer durch Kopfstecklinge im heizbaren Verrmehrungsbeet, was aber schwierig sein soll.
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ach je, das hört sich wirklich nicht so ganz einfach an. "Umtopfen im Frühjahr" entfällt bei diesen Pflanzen, da sie ja in Hydrokultur stehen und deshalb wesentlich seltener überhaupt umgepflanzt werden. Ich werde mal sehen, was der Gärtner zu diesen beiden Sorgenkindern sagt. Morgen steht bei uns ja der große Pflanzen-Überholungstermin an. Ich vermute mal, dass ein professioneller Gärtner da wesentlich rascher Pflanzen austauscht, als es wir Privatmenschen machen (da geht es ja rein um die Wirtschaftlichkeit und Zeit ist ja bekanntlich Geld). Wenn der Gärtner Austauschen will, kann ich ja immer noch die beiden Kolbenfaden in private Gefäße setzen und mal zuhause schauen, ob sie bewurzeln mögen, bzw. ob sie nach kräftigem Rückschnitt wieder gut von unten her austreiben.
gudrun hat Folgendes geschrieben:
Überhaupt haßt der Kolbenfaden hartes, kaltes Gießwasser und kalte Füße.
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aha, das ist ja auch mal interessant zu lesen. Da wir in der Hydrokultur mit Ionentauscher arbeiten, muss ich natürlich mit hartem Wasser gießen. Aber die kalten, nassen Füße, die sind natürlich ein Ansatzpunkt. Seit vergangenem Herbst gieße ja wieder ich die Pflanzen und seither achte ich bei den Kolbenfaden auf besonders niedrigen Wasserstand, das scheint ihnen wesentlich besser zu bekommen, denn seither werden die Blätter von unten her nicht mehr gar so schnell gelb und vorallem seither treiben sie oben wieder besser aus.
Vielen Dank für Deine Antwort
orlaya
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orlaya  Obergärtnerin

Beiträge: 711
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vom: Mo 23 Apr, 2007 12:39 |
Hi passifan,
passifan hat Folgendes geschrieben:
Ich weiß nicht ob es dir hilft.
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jede Idee ist willkommen und hift auf ihre Art weiter
passifan hat Folgendes geschrieben:
Efeutute und Grünlilie sind sehr zu empfehlen und in vielen Büros anzutreffen.
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ja stimmt, die Grünlilie ist zudem doch noch so ein guter Schadstofffilter, habe sie bereits auf meiner Vorschlagsliste für den Gärtner stehen. Eine Efeutute habe ich selber mit ins Büro gebracht - die wuchert regelrecht. Das Doofe ist nur, dass ich mit diesen beiden Pflanzen bisher nicht so gute Erfahrungen in Hydrokultur gemacht habe, deshalb halte ich selber gerade diese beiden Pflanzen (und auch die Zamioculcas) lieber in Erde. Die offiziellen Büropflanzen (also die von der Firma gekauften) stehen alle in Hydrokultur und da war ich mich unsicher, ob ich es wagen soll...
passifan hat Folgendes geschrieben:
Zamioculas ist sehr genügsam und eignet sich bestimmt auch sehr gut im Büro.
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Mit der Zamioculcas bin ich noch ein "bloody beginner", wobei ich diese Pflanze total schön finde, weil sie so glänzende Blätter hat. Erst seit wenigen Wochen bin ich (ganz privat) stolzer Besitzer von zwei Zamioculcas, eine steht hier im Büro, eine habe ich zuhause und einen Mini-Ableger habe ich mal in Hydro gesetzt, mal sehen, was diese Versuche für Ergebnisse bringen.
passifan hat Folgendes geschrieben:
Wie wäre es mit Kakteen und Sukkulenten ?
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Auch eine gute Idee, bin zwar immer etwas skeptisch, was Kakteen in Hydrokulter angeht, aber das funktioniert schon auch - wir haben ja sogar ein Großgefäß hier im Hause stehen. Trockenheit war zwar sicherlich nicht unser Problem in der Vergangenheit, vielmehr wurden hier in unserem Großraumbüro zwei Beaucarnea recurvata mit ziemlicher Sicherheit 'ertränkt'. Aber diese Pflanzen kommen auf jeden Fall mit einer niedrigen Luftfeuchtigkeit zurecht und das ist ja auch wichtig. Den Wasserstand können wir ja selber regulieren (ganz niedrig halten) - da müssen sich halt alle Giessbeauftragten dran halten.
passifan hat Folgendes geschrieben:
Von dem Ficus würde ich abraten da viele allergisch darauf reagieren.
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Oh, das ist ja interessant - wußte ich bisher nicht. Weißt Du, was die Allergien auslöst, also z.B. nur die Blüte (blüht Ficus überhaupt?), oder sind es wirklich die Ausdünstungen der Blätter oder ist es der Saft, der austritt, wenn man mal zurückschneidet bzw. ein Blatt abbricht?
Vielen Dank
orlaya
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passifan  Hauptgärtner

Beiträge: 234
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orlaya  Obergärtnerin

Beiträge: 711
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vom: Mo 23 Apr, 2007 13:26 |
Hi passifan,
*grins* ist irgendwie witzig, da stehen mittlerweile doch schon einige Pflanzen in unserem Büro rum, so dass ich manchmal schon fast vergesse, was hier alles vorhanden ist (naja, Büro ist ja auch sicherlich 150 m² groß, kann man ja auch mal was übersehen). Wir haben ja auch in der hintersten Ecke (aber ganz in der FensterEcke ) eine Monstera stehen. Die haben wir irgendwoher vererbt bekommen, sie ist kein Firmeneigentum, steht deshalb auch in Erde und wenn ich ehrlich bin, dann komme ich mit der nicht so gut klar. Aber das können wir ja jetzt vielleicht ändern
Also, wie ist das denn mit der Monstera, wie hell mag sie es denn? Und vorallem kann die eigentlich von alleine aufrecht wachsen, oder braucht sie einen Haltestab? Ich hoffe, dass ich der vorhandenen Monstera auch mal etwas Gutes tun kann. Meine Kollegen wollten sie schon mehrfach einfach in den angrenzenden Wald auspflanzen - aber ich denke das würde ihr im Winter gar nicht gefallen und so konnte ich sie bisher immer nochmal retten.
Zu Erd- vs. Hydrokultur kann ich nur sagen, dass ich auf der einen Seite schon seit mehr als 25 Jahren selber Pflanzen in Hydrokultur pflege (also schon etwas von der Hydrokultur halte), auf der anderen Seite habe ich aber auch mit einigen Pflanzen in Hydro keine guten Erfahrungen gemacht, da zählt die Efeutute und die Grünlilie dazu. Die Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens syn. Chrysalidocarpus lutescens) wiederum wächst bei mir in Hydro wie der Teufel und in Erde kümmert sie so vor sich hin. Ich werd' da nicht so ganz schlau draus.
Auf jeden Fall würde ich weder verbissen für, noch gegen die Hydrokultur plädieren. Für die offziellen Büropflanzen (also Firmeneigentum) ist halt Hydrokultur vorgeschrieben und damit kann ich leben.
Beim Ficus bin ich jetzt schon ziemlich nachdenklich geworden, weil ich selber so ein Multi-Allergiker bin. Für zuhause werde ich Ficus (weiterhin) meiden, da meine kleine Tochter auch so sehr mit Allergien zu kämpfen hat. Ich finde den klassischen Ficus benjamini zwar sehr nett anzusehen, jedoch habe ich immer wieder mit heftigem Blattfall zu kämpfen. Die Birkenfeige kann halt auf Zugluft und Standortänderung ziemlich empfindlich reagieren. Unser Zimmerbegrüner hat uns deshalb vor knapp fünf Jahren den Ficus 'Amstel King' empfohlen, der tatsächlich nicht zu diesem plötzlichen Blattwurf neigt.
Auf jeden Fall habe ich hier doch so viele Anregungen bekommen, dass ich genügend Pflanzenvorschläge für morgen habe, wenn ich mit dem Zimmerbegrüner wieder Pflanzen für sieben Großgefäße aussuchen muss/darf.
Vielen Dank
orlaya
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orlaya  Obergärtnerin

Beiträge: 711
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vom: Di 24 Apr, 2007 0:08 |
Hallo Knupsel,
danke für Deine Anmerkung bzgl. der Zami in Hydrokultur - auch ich habe da schon auch so meine Bedenken, ob das zusammenpasst. Auch wenn ich die Zamioculcas so schön finde, werde ich für die jetzt anstehenden neuen Pflanzen keine Zami auswählen. Da warte ich erst mal ab, was meine Versuche zu Hause ergeben. Im Büro ist das Risiko einfach zu hoch, dass während meines Urlaubs oder auch wenn Cheffe mal wieder meint, das Gießen soll der Praktikant übernehmen, dass dann der Wasserstand zu hoch ist. So haben wir schon mal zwei kleine Beaucarnea recurvata verloren.
Das Wurzelwerk bzw. die wasserspeichernden Rhizome habe ich ja bei meiner Umpflanz- bzw. Umstell-Aktion schon mal in Augenschein nehmen können. Eine meiner beiden neu erstandenen Zamioculcas hatte nämlich bereits ihren Topf gesprengt, ich mußte sie also umtopfen und habe ihr dabei einen Rhizom-"Knubbel" mit einem Blatt 'geklaut'. Dieser steht jetzt in Hydro bei niedrigstem Wasserstand - mal schauen was sich da ergibt. Aber wie schon gesagt, solche Versuche sind nichts für das Büro - da gibt es dann wohl vorerst nur meine private Zamioculca (im Endeffekt die Mama von dem kleinen Versuchsobjekt zu Hause).
Auf meiner Vorschlagsliste für den Gärtner/Raumbegrüner morgen steht jetzt eine Mischung aus Pflanzen, die sich in der ersten Runde (also seit knapp fünf Jahren) bewährt haben und 'neuen Pflanzen', dabei unter anderem Grünlilie, Efeutute, Fatsia und bei der Schefflera diesmal vielleicht doch die schlankere Schefflera arboricola. Na und dann habe ich ja natürlich auch noch ein offenes Ohr für die Vorschläge des Fachmanns.
So gerne ich mich ja mit Pflanzen beschäftige und so schön es ja ist, Pflanzen aussuchen zu dürfen (ohne selbst bezahlen zu müssen ) die ganze Sache hat dann schon noch den Haken, dass Geschmäcker ziemlich verschieden sind. Der eine Kollege findet die eine Pflanze total doof, der andere Kollege findet dann eine andere Pflanze inakzeptabel. Also, recht machen, kann ich es mit Sicherheit nicht allen - so versuche ich in erster Linie auf die Bedürfnisse der Pflanzen zu achten.
Wobei es manchmal auch gut ist, wenn man mal ein kleines Risiko eingeht. Eigentlich müßte es in unserem Büro zu dunkel für Kroton (Codiaeum variegatum) sein, aber der wächst richtig gut - hab' das schon mal in einem anderen Thread geschrieben, den ich jetzt auf die Schnelle leider nicht finde. Ach ja, mittlerweile habe ich sogar Bilder von dem Kroton gemacht - ich häng' mal eines an.
Vielen Dank an alle, die mir mit ihren Tipps bisher weitergeholfen haben - wenn noch ein paar Pflegehinweise zu der Monstera kommen, würd' ich mich sehr freuen. Ich hätte ja dann auch noch die eine oder andere etwas aus der Form geratene Pflanze zum Beratschlagen, weiß jetzt nur nicht, ob ich die am besten alle hier in diesen Thread packe, oder ob es besser wäre jeder Pflanzenart einen eigenen Thread zu spendieren.
Lieben Gruß
orlaya
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| Zum Vergrößern Bild anklicken! |
| 1.63 MB - Angeklickt: 125 mal |
Titel: Kroton0110.jpg |
Beschreibung: Büro-Kroton, der in Hydro und bei eigentlich viel zu wenig Licht ziemlich gut gedeiht. |
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