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Alles von Biologie bis Zytologie, Natur und Umwelt, neue Energien, Ökologie...
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Rose23611  Pearl Of Green

Beiträge: 33979
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Mel  Queen Of Green

Beiträge: 57712
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Rose23611  Pearl Of Green

Beiträge: 33979
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Junie  Pflanzendoktorin

Beiträge: 3322
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vom: So 21 Jan, 2007 22:03 |
vieles wird auch arg übertrieben, es gibt nur sehr wenige Arten, die eine Bedrohung sind. Die meisten Pflanzen die eingeschleppt werden überlegen erst gar nicht den ersten härteren Winter oder schaffen es nicht Früchte zu bilden. Bei den meisten Tieren ist es ähnlich..
Wir leben in Europa dank der Eiszeiten in einem sehr artenarmen Gebiet und man kann sich wirklich fragen, ob es so schlimm ist, wenn Arten aus aneren Ländern Lebensräume erobern an denen wir gar keine heimischen Arten haben. Also wenn diese Arten neue Nischen besetzen. Dann ist unsere Landschaft auch künstlich, wir wären ein waldreiches Gebiet und heute sind ca. 1/3 von Deutschland auch wirklich bewaldet. Es ist eben die Frage, was bei uns überhaupt noch natürlich ist und ob fremde Pflanzen und Tiere schlimmer sind als unsere sowieso schon extrem veränderet Landschaft. Ich erinnere mich an eine Exkursion in die Fränkische Schweiz (?), dort blühten wunderschön Lupinen. Nur veränderen diese den Boden, die Trockenrasen, die nährstoffarme Böden benötigen drohen zu verschwinden. Deswegen werden die Lupinen entfernt. Kann ich einerseits verstehen, weil Trockenrasen selten sind und eine Vielzahl von Pflanzen beherrbergen. Aber sie sind wenn man es genau betrachtet genauso unnatürlich auf diesem Standort wie die Lupinen, weil sie nur aufgrund intensiver Pflegemassnahmen existieren können..
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Jondalar  Pflanzenprofessor

Beiträge: 8260
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Jondalar  Pflanzenprofessor

Beiträge: 8260
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vom: Mo 22 Jan, 2007 0:19 |
Ok also eines muss ich der lieben Goldrute lassen! Sie lockt wirklich sehr sehr viele verschiedene Schwebfliegen an. Das ist auch der Grund warum ich eine einzelne in meinem Garten dulde. Man kann sagen was man will, aber wenn die blüht, ist sie wirklich übersäht mit verschiedensten Bestäubern die sonst nicht in meinern Garten kommen...
Aber ihre Wüchsigkeit ist zum davonlaufen!!!
Außer den Lupinen wächst an dem Hang Blutweiderich, Johanniskraut, Margeriten, Gilbweiderich, verschiedene Doldenblüter und diverse Kleearten also nicht unbedingt ein klassischer Alpenblumenteppich. Erst weiter oben wachsen auch verschiedene Enziane, Türkenbundlilien, Glockenblumen, Almrosen usw. die Lupinen kommen dort aber bisher nur zerstreut vor und stellen noch keine Gefahr für diese Blumen dar...
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Junie  Pflanzendoktorin

Beiträge: 3322
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vom: Mo 22 Jan, 2007 0:27 |
Solidago mag Schwebfliegen anlocken, aber das ist dennoch etwas wenig, wenn man bedenkt welchen Nutzen andere Pflanzen haben, die auch noch als Futterpflanzen dienen. Wuchern ist bei ihr wirklich ein milder Ausdruck, bei uns ist sie zum Glück eher selten anzutreffen..
Ich mag Lupinen, du brauchst sie auch gar nicht zu verteidigen. Wenn es nur eine Hang und nicht die ganzen Alpen betrifft, dann ist es eine wunderschöne Abwechslung. Diese Extremaktionen mit Lupinen gezielt vernichten für die Trockenrasen fand ich schon etwas heftig. Aber eben auch nachvollziehbar. Es sind eben keine normalen Blümchen, sondern welche die den Boden sehr verändern. Kaum eine Veränderung ist bedeutender als die Erhöhung des Stickstoffgehaltes. Denk an irgendwelche Lägerfluren in den Alpen, man kann heute noch erkennen wo irgendwann in geraumer Vorzeit mal eine Almhütte mit Kuhstall sind befunden hat oder wo Almen waren, die aufgeben wurden..
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Junie  Pflanzendoktorin

Beiträge: 3322
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