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Habanero Red  Hauptgärtner

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Chiva  Wanawahi

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Habanero Red  Hauptgärtner

Beiträge: 159
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Chiva  Wanawahi

Beiträge: 11198
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Habanero Red  Hauptgärtner

Beiträge: 159
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vom: So 25 Mai, 2008 12:06 |
Also, wegen der sache mit dem austrocknen.
Habe gestern abend um 6 rum die pflanzen rausgesetzt und schön gegossen.
Bis jetzt ist die Oberfläche noch deutlich sichtbar feuchter als da wo nicht gegossen wurde.
Naja, ich muss zugeben, die sonne hat seitdem auch nicht mehr richtig stark geschienen ... ich warte einfach mal ab, bis die oberfläche getrocknet ist und sage dann nochmal bescheid.
Wegen den unterschiedlichen Ansprüchen, ich habe die 10m² in 2 Hälften "unterteilt", die eine ist etwas gröber und hat bisschen weniger Kompost, die andere recht fein, mit mehr kompost.
Auf die "magerere" seite kommen chilis und orient tabaksorten, auf die "humureichere" Seite kommen Tomaten, Burley und Virginia Tabaksorten und noch ne wonderberry.
Und in die Mitte werde ich evtl. noch ne Mexikanische minigurke und 1-2 Tamarillos setzen
Achja, wenn ihr wollt kann ich euch bilder schicken, wenn alles rausgepflanzt ist, könnte aber noch ein wenig dauern, da manche tabaks und chilis noch recht klein sind
grüße
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DonnaLeon  kleines Scheusal
Beiträge: 6190
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Junie  Pflanzendoktorin

Beiträge: 3322
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vom: Mo 26 Mai, 2008 9:50 |
hab etwas Probleme mit der Beschreibung. Also Lehm ist ein Gemisch aus Sand, Ton und Schluff. Wobei diese nur die Korngröße beschreiben. Also Ton ist das feinste, dann kommt etwas gröber Schluff und wenn man die Körnchen spüren kann wird es Sand. Daraus ergeben sich verschiedene Eigenschaften, Ton hält sehr gut Wasser, leider eben in sehr feinen Hohlräumen, dass die Pflanzen meist nicht genug Kraft haben, dieses zu nutzen. Andererseits ist Ton auch sehr reich an Austauschplätzen für Nährstoffe, also Tonböden können gut Nährstoffe speichern und sind meist sehr fruchtbar. Dagegen hat Sand viele Grobporen und Wasser sickert einfach hindurch. Auch Nährstoffe werden schlechter gespeichert, weil die Oberfläche einfach geringer ist als zB beim Ton. Sandböden sind meist nährstoffärmer weil die Nährstoffe ausgewaschen werden. Hat man nun Lehm, hat man aus allen drei Korngrößen, also Ton, Schluff und Sand eine Mischung. je nachdem was überwiegt verschieben sich die Vorteile des Bodens in die eine oder andere Richtung.. Wichtig zudem ist der Humus, den du mit Kompost zusätzlich eingebracht hast. Nur kann man aufgrund irgendwelcher Bilder leider nicht sagen, wie nährstoffreich ein Boden ist. Es gibt Böden da sieht man es sofort und andere - wie deiner - könnten fast alles sein. Deswegen wäre es wichtiger dass du dich mal erkundigst wie die Nährstoffsituation in deinem Boden ist. Also lass man Bodenproben untersuchen.. und bitte bedenke auch, dass zuviel Dünger nicht bedeutet dass eine Pflanze noch sehr viel besser wächst..
Liebe Grüße,
Junie
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nazareno  Gärtnermeister

Beiträge: 1955
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Junie  Pflanzendoktorin

Beiträge: 3322
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vom: Mo 26 Mai, 2008 12:39 |
Lehm besteht aus Sand, Schluff und Ton zu 1/3. Verändert sich die Zusammensetzung, dass ein Bestandteil überwiegt dann gibt es einen Zusatz wie schluffiger Lehm oder auch tonig-sandiger Lehm..
zur Veranschaulichung
http://hypersoil.uni-muenster.de/0/03/img/06_4.jpg
Um die Bodenart (also Lehm, Schluff, Sand, Ton) zu verändern, müsste man erst einmal wissen was man hat. Einfach nur Sand und Kompost zugeben kann helfen, muss es aber nicht. Eine weitere Gefahr besteht übrigens darin, dass wenn man einen sehr dichten, wasserundurchlässigen Boden (Ton) hat und diesen nur im oberen Bereich lockert, dass sich das Wasser zwar nicht mehr oberflächlich staut, sondern nach der gelockerten und bearbeiteten Schicht. Man verlagert das Problem also nur und staut es unterirdisch, was die meisten Pfanzen auch nicht ertragen. Zumindest wenn diese stauende Schickt relativ oberflächennah ist.
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Gartenplaner  Hauptgärtner

Beiträge: 291
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vom: Di 27 Mai, 2008 18:50 |
Hallo Habanero Red,
da vor der Aktion auf deinem Boden schon kräftig Brennesseln gewachsen sind, die einen stickstoffhaltigen Boden anzeigen, brauchst du dir jetzt mit dem zusätzlichen Kompost keine Sorgen um die Nährstoffe zu machen, der Boden ist jetzt gut und dauerhaft versorgt.
Nur die Feuchtigkeitsspeicherung muss dir noch zusagen, wenn der Boden zu lange zu nass bleibt, kannste ja im nächsten Herbst/Winter nochmal Sand einbringen, wenn er zu schnell trocknet, im Herbst nochmal tiefer fräsen, das holt dann wieder zusätzlich Lehm aus der Tiefe hoch.
Ansonsten klingt das für mich nach einem fruchtbaren Garten
Beste Grüße,
der Gartenplaner
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Habanero Red  Hauptgärtner

Beiträge: 159
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vom: Di 27 Mai, 2008 20:56 |
Hi.
@ Junie + Nazareno:
Etwas kompliziert, was ihr da schreibt, und ich denke mal, sooo viel muss man sich nich mit den einzelnen Bestandteilen des Bodens auskennen, oder??
Ich meine, es ist genügend Lehm, als auch Kompost und Sand enthalten...
Wie soll ich denn solche Bodenproben anfertigen??
@ Gartenplaner:
Ich denke, das mit der Feuchtigkeitsspeicherung ist n gesundes Mittelmaß, die Oberfläche ist etwa 24 Stunden nach dem Gießen noch etwas feucht, fängt aber an durchzutrocknen...
@ DonnaLeon:
Werde sie wahrscheinlich mehrjährig anbauen, da sie ja meist im ersten jahr eh keine früchte tragen
Ich werde es, denke ich, so machen, dass ich einfach in nem monat nochmal bisschen kompost oben auf den boden streue, der wäscht sich ja dann in den boden. Oder was meint ihr, wie oft sollte ich da noch kompost streuen, und wieviel??
Ich denke mal, die Chili und Orienttabakseite ist ausreichend gedüngt und bedarf keiner weiteren düngung, oder??
Bitte verbessert mich, wenn ich falsch liege!
Grüße
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