Zimmerazalee umtopfen – So überlebt sie den Sommer und blüht wieder!
Hallo liebe Pflanzenfreunde,
wer kennt es nicht? Im Winter kauft man sich eine wunderschöne, blühende Zimmerazalee, und nach ein paar Wochen ist der Zauber vorbei. Oft landen die Pflanzen dann im Müll, weil sie als schwierig gelten. Aber das muss nicht sein! Mit dem richtigen Wissen, vor allem beim Umtopfen, kann man sie wunderbar über Jahre pflegen.
Das größte Geheimnis der Azalee: Die Erde
Das ist der Punkt, an dem die meisten scheitern. Eine Zimmerazalee ist eine Moorbeetpflanze, genau wie ihre großen Brüder, die Rhododendren im Garten. Das bedeutet, sie braucht zwingend sauren Boden mit einem niedrigen pH-Wert (so zwischen 4,2 und 5,5). Normale Blumenerde ist für sie Gift, weil sie viel zu kalkhaltig ist. In solcher Erde können die feinen Wurzeln kein Eisen aufnehmen. Das Ergebnis sind gelbe Blätter mit grünen Adern, die sogenannte Kalkchlorose. Die Pflanze kümmert und geht früher oder später ein.
Man kommt also um eine Spezialerde nicht herum. Die Rhododendron- & Azaleen-Erde von GREEN24 ist genau auf diesen sauren pH-Wert eingestellt und hat eine super lockere Struktur. Das ist wichtig, weil die feinen Wurzeln auch viel Luft brauchen und keine Staunässe vertragen. Die Erde puffert auch kalkhaltiges Gießwasser etwas ab, was ein riesiger Vorteil ist.
Wann und wie oft wird umgetopft?
Der beste Zeitpunkt ist direkt nach der Blüte im Frühjahr, so von März bis Mai. Dann startet die Pflanze in ihre Wachstumsphase und kann sich gut von dem kleinen Stress erholen. Alle zwei Jahre sollte man ihr frisches Substrat gönnen, da die alte Erde mit der Zeit an Säure verliert und verbraucht ist.
Der richtige Topf und die Anleitung
Azaleen sind Flachwurzler. Ein tiefer, schmaler Topf ist also ungeeignet. Besser ist eine breite, eher flache Schale. Der neue Topf sollte nur etwa 2-4 cm im Durchmesser größer sein als der alte. Azaleen mögen es, wenn ihre Wurzeln etwas Halt haben.
Pflege nach dem Umtopfen
Nach dem Umtopfen stellt man die Azalee an einen hellen, aber kühlen Platz ohne direkte Sonne. Die ersten vier bis sechs Wochen braucht sie keinen Dünger, die frische Erde hat genug Nährstoffe. Danach kann man alle paar Wochen speziellen Rhododendron-Dünger geben, aber nur bis etwa August.
Das Wichtigste bleibt das Gießen: Die Erde immer leicht feucht halten, aber nie nass. Und immer kalkfreies Wasser benutzen!
Wenn man diese Punkte beachtet, hat man gute Chancen, dass die Azalee den Sommer gut übersteht und im nächsten Winter wieder unzählige Blüten ansetzt.
Probiert es mal aus, es lohnt sich!
Viele Grüße
Hallo liebe Pflanzenfreunde,
wer kennt es nicht? Im Winter kauft man sich eine wunderschöne, blühende Zimmerazalee, und nach ein paar Wochen ist der Zauber vorbei. Oft landen die Pflanzen dann im Müll, weil sie als schwierig gelten. Aber das muss nicht sein! Mit dem richtigen Wissen, vor allem beim Umtopfen, kann man sie wunderbar über Jahre pflegen.
Das größte Geheimnis der Azalee: Die Erde
Das ist der Punkt, an dem die meisten scheitern. Eine Zimmerazalee ist eine Moorbeetpflanze, genau wie ihre großen Brüder, die Rhododendren im Garten. Das bedeutet, sie braucht zwingend sauren Boden mit einem niedrigen pH-Wert (so zwischen 4,2 und 5,5). Normale Blumenerde ist für sie Gift, weil sie viel zu kalkhaltig ist. In solcher Erde können die feinen Wurzeln kein Eisen aufnehmen. Das Ergebnis sind gelbe Blätter mit grünen Adern, die sogenannte Kalkchlorose. Die Pflanze kümmert und geht früher oder später ein.
Man kommt also um eine Spezialerde nicht herum. Die Rhododendron- & Azaleen-Erde von GREEN24 ist genau auf diesen sauren pH-Wert eingestellt und hat eine super lockere Struktur. Das ist wichtig, weil die feinen Wurzeln auch viel Luft brauchen und keine Staunässe vertragen. Die Erde puffert auch kalkhaltiges Gießwasser etwas ab, was ein riesiger Vorteil ist.
Wann und wie oft wird umgetopft?
Der beste Zeitpunkt ist direkt nach der Blüte im Frühjahr, so von März bis Mai. Dann startet die Pflanze in ihre Wachstumsphase und kann sich gut von dem kleinen Stress erholen. Alle zwei Jahre sollte man ihr frisches Substrat gönnen, da die alte Erde mit der Zeit an Säure verliert und verbraucht ist.
Der richtige Topf und die Anleitung
Azaleen sind Flachwurzler. Ein tiefer, schmaler Topf ist also ungeeignet. Besser ist eine breite, eher flache Schale. Der neue Topf sollte nur etwa 2-4 cm im Durchmesser größer sein als der alte. Azaleen mögen es, wenn ihre Wurzeln etwas Halt haben.
- Zuerst eine Drainageschicht in den neuen Topf geben. Eine Schicht Blähton oder Kies unten im Topf ist Pflicht, um Staunässe zu verhindern.
- Die Azalee vorsichtig aus dem alten Topf nehmen. Der Wurzelballen ist oft extrem dicht und filzig. Diesen sollte man vorsichtig mit den Fingern etwas aufreißen und die alte Erde so gut es geht entfernen. Das regt die Bildung neuer Wurzeln an.
- Die Pflanze in den neuen Topf setzen und die Zwischenräume mit der sauren Spezialerde auffüllen.
- Die Erde leicht andrücken und die Azalee danach gründlich wässern. Am allerbesten ist Regenwasser, da es keinen Kalk enthält. Leitungswasser nur im Notfall, wenn es sehr weich ist.
Pflege nach dem Umtopfen
Nach dem Umtopfen stellt man die Azalee an einen hellen, aber kühlen Platz ohne direkte Sonne. Die ersten vier bis sechs Wochen braucht sie keinen Dünger, die frische Erde hat genug Nährstoffe. Danach kann man alle paar Wochen speziellen Rhododendron-Dünger geben, aber nur bis etwa August.
Das Wichtigste bleibt das Gießen: Die Erde immer leicht feucht halten, aber nie nass. Und immer kalkfreies Wasser benutzen!
Wenn man diese Punkte beachtet, hat man gute Chancen, dass die Azalee den Sommer gut übersteht und im nächsten Winter wieder unzählige Blüten ansetzt.
Probiert es mal aus, es lohnt sich!
Viele Grüße
