Hallöchen!
Ein bisschen spät, dass ich schreibe, aber besser spät als nie
Höh? So einen Kompost hab ich ja noch nie gesehen.
Ich dachte bei "Holzabgrenzungen" eher an so was wie auf der Seite hier:
Komposthaufen
Du musst den Kompost ja auch umsetzen, wenn er "randvoll" ist. Da ist es gut, die Begrenzung an einer Seite öffnen zu können.
Ach so, und man bräuchte theoretisch zwei, so macht das jedenfalls mein Opa immer. Der hat die zwei nebeneinander stehen, einer ruht gerade und der andere ist in Betrieb. Sobald der erstere umgesetzt wird (meist bevor der zweite aus allen Nähten platzt), wird das Sieb aufgestellt und der erste Haufen wird Schicht für Schicht abgetragen. Und alles, was eben noch nicht zersetzt ist, schmeiße man auf den zweiten Haufen. Die erste Schicht kommt da meist ungesiebt rauf, da die in den seltensten Fällen schon durch ist. Abgetragen wird so lange , bis "leer" ist. Dann kommt Haufen Nummer 2 zum Abruhen und Huafen 1 geht wieder in Betrieb. Und das ist wie ein ewiger Kreislauf.
Also, bräuchtest du eigentlich noch einen zweiten Komposthaufen.
Oder du hättest halt so einen wie sie im Handel immer so anbieten:
Komposter aus Kunststoff
Da nimmt man unten raus, siebt das durch und alles noch nicht Verrottete kommt oben wieder rein.
Aber, sag mal, wächst da auf deinem Kompost irgendwas? Das Foto erweckt bei mir gerade den Eindruck, als hättest du dein Gemüsebeet auf den Kompost verlegt.
Okay, manchmal passiert das ja auch, dass auf dem Komposthaufen plötzlich eine Kürbispflanze zum Vorschein kommt. Die hat sich dann aber selbst da ausgesät und kann da meistens auch stehen bleiben drauf.
Aber so ein richtiges Gemüsebeet auf dem Kompost ist eigentlich nicht so ganz Sinn der Sache. Schließlich sollen da die Gemüseabfälle oder der Kaffeesatz da rauf. Und du willst das doch wohl kaum auf deinen Salat kippen, oder?
Also, ist dein "Kompost" eigentlich ein Gemüsebeet, dass du in Terrassenform angelegt hast.
Die Hügel-Idee find ich gut. Da kommt aber auch ein ganz schönes Stückchen Arbeit auf euch zu.
Jetzt komm ich im übrigen nochmals auf die Wiese zu sprechen. Ist so 'ne Eigenschaft von mir, etwas zu verteidigen und deshalb lege ich einfach mal Einspruch ein.
Sicher, sieht eine Wiese nicht so ordentlich aus wie Rasen, aber das ist Ansichtssache. Ich persönlich liebe nämlich "Wildwuchs" und auch da muss man unbedingt differenzieren. Denn Unkrautwüste ist sicherlich nicht schön, aber wenn man auch das ein bisschen heruasputzt, dann kann selbst ein Eckchen voller Brennnesseln schön aussehen. Nicht zu vergessen, was man damit alles machen kann!
Brennnesseljauche zum Beispiel zur Schädlingsbekämpfung.
Und die zahlreichen Raupen einheimischer Schmetterlinge, die auf Brennnesseln als Futterpflanzen angewiesen sind. (Wer Schmetterlinge im Garten haben will, sollte deshalb immer ein Fleckchen Brennnesseln stehen lassen.)
Da findet sich immer ein Eckchen im Garten, wo's nicht so auffällt.
Genau wie bei der Wiese, die Grundlage für so viel Viecher ist.
Und heißt ja nicht, dass man nur Wiese haben muss.
Mehr sag ich dazu nicht, ich will mich ja nicht wiederholen
So weit so gut.
Was ist eigentlich das Braune an den Hügeln? Trockenmauer?
lg erst mal
Henrike