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Wie verteil ich meine Pflanzen/Erden auf diese Blumenkästen?

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Azubi
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Eine Frage, bei der ich bisher etwas knobeln muss, und mich deswegen über etwas erfahrene Tipps freue :)

Meine Situation ist diese: Ich möchte, sobald es wieder etwas wärmer wird, in meine länglichen Blumenkästen ein paar Dinge einpflanzen. Nicht wundern über meine Experimentierfreudigkeit ;) Ich neige zu sehr ungewöhnlichen Ideen.

Ich habe folgende Kästen, die man auf den Bildern sehen kann:
- Einen geschlossenen Kasten (in hellbraun)
- Einen Kasten mit doppeltem Boden, durch den das Wasser ablaufen kann (in grün)
- Zwei Kästen mit doppeltem Boden, durch den das Wasser NICHT ablaufen kann (in dunkelbraun, der eine steht im kühlen Schatten)

Als Inhalte sind geplant:
- Grünlilienableger
- Gemüse (vor allem Zwiebeln!), das ich ab und zu einpflanze und dort keimen und wachsen lasse
- Erde, die großen Teilen aus Kaffee besteht (wo ich testen möchte, was da wächst)
- Erde, in denen ich andere Dinge kompostiere und beobachte, wie diese zersetzt werden

Gibt es hier Tipps, wie ich diese auf die 4 Kästen verteile? Zum Beispiel die geringe Ablaufmöglichkeit für Wasser stelle ich mir bei dem Mini-Kompost, in dem ja dann einiges fault, sehr kritisch vor. Grünlilien werden auch eher nicht im Schatten wachsen.

Ich bin sehr gespannt, wie man dieses Puzzle richtig zusammenfügt und lerne dabei hoffentlich etwas über die Prozesse ;-)
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Pflanzendoktorin
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Verstehe ich dich richtig, du willst deine Küchenabfälle im Blumenkasten kompostieren??
Das würde ich nun nicht unbedingt machen, bzw. nicht in den Mengen, in denen Küchenabfälle meist anfallen. Ich würde dafür das Bokashi-System nutzen, wenn du keine Möglichkeit zur direkten Kompostierung hast.
Ich nehme den trockenen Kaffee"abfall" gelegentlich zum Düngen, sprich, ich arbeiten oberflächlich mit ein in die Blumenerde bei meine Balkonpflanzen. Als alleiniges Pflanzsubstrat ist es mir persönlich zu heikel ... was soll denn da gedeihen? Prüfe einfach mal den ph-Wert und google nach geeigneten Pflanzen.

Den Kasten ohne jeglichen Wasserabfluss würde ich als "Übertopf" benutzen. Nach meiner Erfahrung kann man immer schlecht einschätzen, wieviel Wasser noch tatsächlich im Substrat unten ist. Und durch den permanenten Wasserstand würde auch Wurzelfäulnis begünstigt. Ausnahme: Sumpfplanzen fühlen sich wohl.

Dein Experiment könnte auch daran scheitern, dass Balkonkästen meist nur sehr begrenzt Platz haben. Ich habe im letzten Frühjahr auch ein paar Pötte mit Pflücksalat besetzt, ja , es reichte für eine Ernte. :roll: Die Pötte waren ratzfatz durchwurzelt!
In meinen Oleanderkübeln hatte ich (auch als Experiment) Sonnenblumenkerne versenkt, die wunderbar zurecht kamen ... solange es nicht zu viele Pflanzen waren. Auch hier war die Basis: Viel Erde und viele Nährstoffe. Oleander waren übrigens wegen Spinnmilbenbefall im der Überwinterung zurückgestutzt. :roll:
Azubi
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Loony Moon hat geschrieben:Verstehe ich dich richtig, du willst deine Küchenabfälle im Blumenkasten kompostieren??
Das würde ich nun nicht unbedingt machen, bzw. nicht in den Mengen, in denen Küchenabfälle meist anfallen. Ich würde dafür das Bokashi-System nutzen, wenn du keine Möglichkeit zur direkten Kompostierung hast.

Nachvollziehbar. Da geht es aber um sehr, sehr kleine Mengen. Die Biotonne und der Garten sind ja in erreichbarer Nähe. Wahrscheinlich verzichte ich aber auch ganz drauf und lass den Blumentopf einfach leer.
Ich nehme den trockenen Kaffee"abfall" gelegentlich zum Düngen, sprich, ich arbeiten oberflächlich mit ein in die Blumenerde bei meine Balkonpflanzen. Als alleiniges Pflanzsubstrat ist es mir persönlich zu heikel ... was soll denn da gedeihen? Prüfe einfach mal den ph-Wert und google nach geeigneten Pflanzen.

Den Kasten ohne jeglichen Wasserabfluss würde ich als "Übertopf" benutzen. Nach meiner Erfahrung kann man immer schlecht einschätzen, wieviel Wasser noch tatsächlich im Substrat unten ist. Und durch den permanenten Wasserstand würde auch Wurzelfäulnis begünstigt. Ausnahme: Sumpfplanzen fühlen sich wohl.

Grünlilien sind da auch hart im Nehmen, aber mir auch schon wegen Fäule eingegangen. Die wollte ich auch auf die Verträglichkeit der Kaffee-Erde testen (weil die ja auch reichlich Ableger bei mir machen), aber du hast Recht, wenn ich den ph-Wert vorher prüfe, spare ich mir das und gleich so ein Kaffee-Erde-Beet anlegen wenn ich weiß was da wächst und was nicht.
Dein Experiment könnte auch daran scheitern, dass Balkonkästen meist nur sehr begrenzt Platz haben. Ich habe im letzten Frühjahr auch ein paar Pötte mit Pflücksalat besetzt, ja , es reichte für eine Ernte. :roll: Die Pötte waren ratzfatz durchwurzelt!

Im Zweifelfall habe ich für sowas noch kleine Töpfe, auch besonders breite für solche Wurzler. An Pflanzen habe ich aber (wenn mir mal nicht wieder ein Glücksklee oder ein Blümchen geschenkt wird) eigentlich nur die, die häufig keimen und Ableger bilden. Also:
- Grünlilien
- Zwiebeln
- Kartoffelteile (ohne Absicht, die zu ernten, natürlich)

Alle übrigen Pflanzen halte ich in den Zimmertöpfen.
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Ich wollte dir nicht den Spaß am Experiment nehmen, sondern habe einfach ein paar Überlegungen aus meinen Erfahrungen als Balkongärtner damit geteilt.
Und wenn ich meinte, dass da auf Balkonien nicht viel Gemüse wächst ... so ist das immer die Frage, wie groß die Pötte sind. Kleine Tomaten wie die div. Balkontomaten geraten bei mir wunderbar, Fleischtomaten trotz aller Pflege und Fürsorge nicht. :roll:
Vielleicht wäre das für dich auch eine Option, um deinen Gemüse"balkongarten" zu erweitern.
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Mir fallen an Naschzeug neben (Cocktail-)Tomaten auch (Hänge-)Erdbeeren ein.
Ich finde, da hat das Experiment doch noch einen Mehrwert, denn Kartoffeln und Zwiebeln sind ja nun nicht besonders attraktiv/schmackhaft als Snack.

Zum Thema Kaffee: kaufe dir doch eine Azalee oder Hortensie. Die sehen hübsch aus und stehen auf eine Portion Kaffeesatz als Dünger.

Die Grünlilie ist mein persönliches NoGo. Ich weiß, dass es da tolle Blattfärbungen gibt. Es ist aber eine Pflanze, die für mich auf den Aktenschrank im Rathaus gehört. Nichts für ungut :-#=
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Cocktailtomaten funktionieren paarweise super in 20-Liter-Töpfen, wenn man den Platz hat, sie in die Länge wachsen zu lassen. Meine hatte ich erst am Balkon hoch und dann quer an der Decke entlang, so dass sie locker 8m lang waren. Und ich hatte pro Topf mehrere Küchenschüsseln voll Tomaten. Wenn man nicht ausgeizt, werden sehr viele Blüten gebildet.
Halb voll Kompost und halb Erde drüber hat bei mir für verschiedenes funktioniert, allerdings waren das Töpfe jenseits der 60 Liter, so dass die Pflanzen überwiegend im oberen bereich wurzeln konnten, bis der Kompost fertig war. Von drei Kartoffelpflanzen hatte ich aber nur ca. 5 Liter Kartoffeln, weil sie nicht in die Tiefe gegangen sind. Die Pflanzen waren Dank des Kompost aber richtig kräftig und sehr grün, daher vermute ich, dass ihnen schlicht die Begrenzung des Wurzelraums nicht gefallen hat. Frischer Kompost sagt Pflanzenwurzeln nicht zu.
Daher also die Frage: bist du auf die Balkonkästen angewiesen oder können es auch alternativ Töpfe sein?
Wenn es die Bästen sein müssen, würde ich mich des geringen Wurzelraums wegen auf Kräuter und Blattsalate beschränken. Radieschen gehen auch noch, für Möhren wirds zu knapp. Erdbeeren könntest du versuchen, die sind aber manchmal in der Überwinterung problematisch.
Ich mag Grünlilien und Grünlilien mögen es, draußen zu sein. Pralle Sonne würde ich allerdings vermeiden. :lol:

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