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Suche Pflanze mit extremem Wurzelwachstum

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Azubi
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Guten Tag!
Kurz vorab: Ich bin neu hier und habe recht wenig Ahnung von Botanik.
Habe jetzt schon etwas bei Google und hier im Forum nach einer Antwort auf meine Frage gesucht, bin aber auf noch nichts wirklich zufriedenstellendes gestoßen, da die Anfrage wohl auch ziemlich außergewöhnlich ist.

Aber nun zur Sache.
Für ein Experiment bin ich auf der Suche nach eine Pflanze mit einem extremen Wurzelwachstum. Dabei geht es vorallem darum, dass die Wurzeln schnell wachsen, stabil sind und im Idealfall recht lang werden.
Das "Überirdische" der Pflanze spielt bei dem Experiment keinerlei Rolle. Ich bin also in Prinzip auf der Suche nach einem Unkraut, was recht eigenartig erscheinen mag.

Vielleicht fält dem Ein doer Anderen ja etwas zu meinem Problem ein, ich wäre für jede Hilfe und jeden Tipp sehr dankbar!
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BeitragFr 19 Okt, 2012 21:41
:-k Das mit dem stabil könnte bei vielen "Unkräutern" zum Probelm werden. Viele der gefürchteten Gartenunkräuter sind vor allem deswegen so ausbreitungsfreudig, weil die Wurzeln (relativ) leicht abbrechen/abreißen, und die Pflanze sich aus den Wurzelteilstücken weitervermehrt, wo auch immer im Garten diese landen (z. B. Kompost).

Eine "horizontale" Wurzel, die mich wegen ihrer Zähigkeit und Stabilität zur Verzweiflung getrieben hat, fällt mir allerdings ein: das ist die der Brennesseln in unserem Garten (genaue Art kann ich Dir nicht sagen). Aber ich weiß nicht, ob Dir das (nicht zu unterschätzende) Wuchstempo reicht.

Oder suchst Du nach etwas "Vertikalem?"
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BeitragFr 19 Okt, 2012 21:51
Ich denke, Du must dann doch wohl noch etwas genauer werden und schildern, worum es in dem Versuch geht. Freiland- / Feldversuch? Labor? Meristeme?? Weltall? Physikalisch, chemikalisch, botanisch...?

nicht, daß ich Dir in jedem Falle weiterhelfen könnte, aber..

Gruß, CL
Azubi
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BeitragFr 19 Okt, 2012 21:51
Scrooge hat geschrieben:Oder suchst Du nach etwas "Vertikalem?"


Ich bin mir nicht ganz sicher, was für meine Zwecke am besten geeignet ist, ich gehe jetzt mal davon aus, dass mit "Vertikal" Wurzeln gemeint sind, die in die Tiefe wachsen und mit horizontal jene, die in die Breite Wachsen.
Da ich wahrscheinlich ohnehin mit mehreren verschiedenen Pflanzen parallel experimentieren werde, würde ich spontan sagen, dass beide Varianten für mich interessant sind. Ich bin also über alle weiteren Ideen dankbar, ob horizontal oder vertikal.

Ich denke, Du must dann doch wohl noch etwas genauer werden und schildern, worum es in dem Versuch geht. Freiland- / Feldversuch? Labor? Meristeme?? Weltall? Physikalisch, chemikalisch, botanisch...?


Im Grunde genommen geht es darum, zu versuchen, Wurzeln kontrolliert in eine Form wachsen zu lassen. Als Beispiel, damit man sich ungefähr vorstelen kann, um was es geht, würde ich spontan auf diese Seite verweisen:
Bilder hier
Nur dass es in meinem Fall kein Baum sein sollte, da das höchstwahrscheinlich zu lange dauern wird. Aus diesem Grund bin ich auf der Suche nach etwas schnellerem.

Grüße
Azubi
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BeitragFr 19 Okt, 2012 22:47
Hi,

Ich würde eine Pflanze nehmen, die auch schnell in die Höhe wächst. Man sagt doch das Pflanzen über und unter der Erde gleich groß werden. Und wenn du dich schon um Pflanzen kümmerst dann nimm doch gleich welche von denen du auch was hast. Denke da z.B. an Tomaten. Die werden in einem Jahr recht groß und geben sozusagen als Abfallprodukt für dein Experiment auch noch extrem leckere Früchte. =D> =D> =D>
Ansonsten würde ich sagen viel Licht, Wasser und Dünger helfen bei fast jeder Pflanze zu einem guten Wachstum und schönen Erträgen.

Grüße Mario
Azubi
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BeitragSa 20 Okt, 2012 4:36
Möchtest du auch so ein Wurzelmuster heranziehen?
Dann ist auf Dauer doch eher ein Baum zu bevorzugen, zb Feige.

Ansonsten vieleicht Rizombildende, wie Bambus.

Gruß, Sabine
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BeitragSa 20 Okt, 2012 7:34
Musst du die Pflanzen wieder unbeschädigt ausgraben zur Beurteilung? Oder reicht es, wenn du die Wurzeln wieder "irgendwie" aus dem Boden bekommst (z.B. über einem Sieb auswäschst)? Wäre evtl. auch ein "Wurzelkasten" interessant?

Starke Pfahlwurzeln werden z.B. von Palmen entwickelt. Leider haben die eine lange Keimzeit... Auch Strelitzliaceae haben eine kräftige Wurzel und brauchen "untenherum" viel Platz im Topf. Wie schnell sich diese Wurzel entwickelt, weiss ich leider nicht.

Wesentlich einfacher wären eventuell landwirtschaftliche Arten wie Rettich, Möhre, Radieschen, die aufgrund ihres Wurzelwachstums genutzt werden. Auch Arten wie Senf oder auch einige Leguminosen bilden ein kräftiges Pfahlwurzelsystem. Wurzeln die in die Breite wachsen sind in der Regel weit verzweigte Faserwurzeln oder brechen leicht. Das würde ich bedenken... :wink:

Arttypisches Wurzelwachstum hängt aber immer auch stark mit den Bodenbedingungen (Bodenzusammensetzung), Platz im Wurzelraum, Bodenverdichtungen, Luft im Boden, Nährstoffangebot zusammen. Bei der entsprechenden Artwahl wäre es schon gut, den Hintergrund deines Experiments etwas genauer zu kennen. Einfach "irgendwelche" Wurzeln sollten es ja kaum sein? :-k

Planst du einen Versuch aus Interesse für dich daheim im Garten oder ist es ein wissenschaftliches Experiment im Feld/ Labor/ etc? Welche Ressourcen stehen dir zur Verfügung? Feldgrösse? Töpfe? Petrischalen? ...
Azubi
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BeitragSa 20 Okt, 2012 10:38
Hallo!
Danke schonmal für den zahlreichen Input und die Ideen! Nocheinmal zum Versuch:
Ich studiere Produktdesign und bearbeite ein Projekt, bei dem es um die "Erfindung" von Produktionstechniken geht.
Durch Zufall bin ich auf diese Wurzelmuster gestoßen, da kam mir die Idee, diese "Technik" eventuell zu nutzen. Im Grunde genommen geht es am Ende nicht um die reine Form bzw. das Muster der Wurzeln, es geht darum, eine tragfähige Struktur aus Wurzeln zu erzeugen, die man dann für einen weiterführenden Zweck (Als Sitzschale oder was auch immer) verwenden kann. In erster Linie geht es erstmal um das Experimentieren und das Ausloten des Möglichen.
Ursprünglich dachte ich daran, eine Form zu bauen, die von Außen einsehbar ist (Glas, Acrylglas - um das Wachstum der Wurzeln mitzuverfolgen bzw. zu kontrollieren).
Diese Form wollte ich dann bepflanzen, in der Hoffnung dass die Wurzeln der Pflanzen "in die Form" hineinwachsen. Dabei muss die Pflanze am Ende nicht unbedingt unbeschädigt sein, da es mir ja sozusagen um die durch Wurzeln erzeugte Struktur geht.
Vielleicht ist es euch jetzt etwas klarer, worum es geht. Ich entschuldige mich für die teils wagen Aussagen, allerdings stehe ich gerade erst am Anfang des Projekts und versuche ersteinmal abzuschätzen, ob die Wurzeltechnik überhaupt realistisch umzusetzen ist, oder evtl. aus botanischer Sicht garnicht möglich.

Grüße
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BeitragSa 20 Okt, 2012 11:06
Ich mag noch den Wunderbaum/ Ricinus empfehlen. Der wächst wie wahnsinnig, und die Wurzeln auch. Zu beachten ist, dass er sehr giftig ist.

Allerdings hoffe ich, dass du die Pflanzen nicht jetzt im Winter heranzüchten willst. Das würde nur mit Zusatzbeleuchtung funktionieren!
Pflanzenprofessor
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BeitragSa 20 Okt, 2012 12:07
Unter den Anforderungen sieht das Ganze doch schon wieder ganz anders aus. :wink: Es geht also nicht um einen "normalen" wissenschaftlichen Versuch zu was auch immer...

Da fallen natürlich auch die Überlegungen ganz anders aus: Geht es um ein Einzelstück für deine Zwischen-/ Abschlussarbeit? Oder sollte ein bezahlbares, handelsfähiges Stück draus werden? Für welche Zielgruppe?

Muss das Geflecht den Belastungen alleine standhalten (also willst du z.B. eine ganze Sitzfläche aus dem Material gestalten)? Oder bekommt es Unterstützung durch eine Unterkonstruktion aus anderen (Natur)Materialien? Was ja auch interessant aussehen kann. :mrgreen:

Zu Beachten ist sicher auch das Trocknungsverhalten der Wurzeln. Es kann gut sein, dass selbst wenn dein Geflecht gelingt (das mit der durchsichtigen Konstruktion zum Beobachten/ Eingreifen finde ich eine gute Idee! Die Ecken sollten jedoch sehr dicht sein, da die Wurzeln mancher Arten eine erstaunliche Kraft entwickeln können, sich durch die kleinste Ritze zu bohren!), es beim Trocknen wieder bricht. Es gibt z.T. auch Möglichkeiten (das wird z.B. für Mikrotompräparate verwendet), Wasser durch "stabilere" Materialien zu ersetzen. Eventuell kannst du es auch in z.B. durchsichtiges Harz eingiessen?

Auch musst du sicherlich aufpassen, dass es nicht zu Schimmel kommt. Eventuell ist eine Anzucht in Nährlösung, wie sie z.B. im Gemüsebau verwendet wird, interessant? Auch das hat sicher einen Einfluss auf die Artenwahl. Vielleicht kannst du auch mit einem entsprechenden Betrieb zusammenarbeiten, da ihr sicher an der Hochschule nicht ausreichend Platz/ Möglichkeiten zur Pflanzenanzucht habt? Eine Studentenbude ist ja in der Regel auch nicht unbegrenzt gross...

Ein Zwischenbericht und Foto vom fertigen Objekt wäre für mich dann sehr interessant! O:) Bin gespannt wie du das umsetzen wirst. Wünsche schon mal gutes Gelingen! [-o<

PS: Die Form musst du dann immer entsprechend ausrichten, Wurzeln orientieren sich beim Wachstum an der Schwerkraft. :wink:
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BeitragSa 20 Okt, 2012 12:15
Die Pflanze, die ihre Wurzeln da um den Buddhakopf schlängelt bzw. die Mauer runter wächst, ist wohl eine Würgefeige (also Ficus). Die bekommen auch schnell dicke Wurzeln und sind oft recht pflegeleicht. Zum Beispiel habe ich im Frühjahr ein paar Ficus benjamina Ableger gemacht und gestern beim Gießen entdeckt, dass die oberflächennahen Wurzeln schon richtige Knollen gebildet haben.

Die Eigenschaft wird auch schon seit langer Zeit als Gestaltungselement genutzt, zum Beispiel bei Bonsais. Das nennt sich dann Seki-Joju
Hier z.B. sind auch ein paar Pflanzen genannt, die dafür eingesetzt werden.
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BeitragSa 20 Okt, 2012 18:14
leopard hat geschrieben:Allerdings hoffe ich, dass du die Pflanzen nicht jetzt im Winter heranzüchten willst. Das würde nur mit Zusatzbeleuchtung funktionieren!


Ich habe in der Universität ein Atelier zur Verfügung, in dem ich ziemlich weiträumig arbeiten kann, insofern dürfte das kein Problem sein. Für ein entsprechendes Ergebnis bin ich durchaus bereit, optimale Bedingungen für die Pflanzen zu erzeugen, also gescheite Beleuchtung, Wärme, Wasser.

resa30 hat geschrieben:Da fallen natürlich auch die Überlegungen ganz anders aus: Geht es um ein Einzelstück für deine Zwischen-/ Abschlussarbeit? Oder sollte ein bezahlbares, handelsfähiges Stück draus werden? Für welche Zielgruppe?


Der Fokus liegt weniger auf einem handelsfähigen, industriell produzierbaren Produkt. Es ist ein Semesterprojekt bei dem es vorallem darum geht, neue Dinge auszuprobieren, trotzdem sollte das ganze am Ende schon irgendwie funktionieren, wenn auch nur als Einzelstück.

resa30 hat geschrieben:Muss das Geflecht den Belastungen alleine standhalten (also willst du z.B. eine ganze Sitzfläche aus dem Material gestalten)? Oder bekommt es Unterstützung durch eine Unterkonstruktion aus anderen (Natur)Materialien? Was ja auch interessant aussehen kann.


Das Geflecht sollte schon den Belastungen standhalten. Es ist noch garnicht klar, was daraus am Ende wird, eine Sitzschale könnte ich mir jedoch sehr gut vorstellen. In diesem Fall fände ich es spannender, das Geflecht an einer unterkonstruktion "aufzuhängen", eventuell als eine Alternative zu Leder bzw. Stoff bei einem Freischwinger oder ähnliches.
Kann jedoch auch sein, dass es dann, wenn es soweit ist in eine ganz andere Richtung geht.
Zunächst einmal geht es darum, einen Produktionsweg zu erfinden bzw. zu erforschen oder ein bestehendes Produktionsverfahren zu verändern.
Das Produkt, was am Ende dabei rauskommen soll, soll sich den Produktionsweg perfekt zu nutze machen.
Der reguläre Entwurfsprozess wird hier sozusagen von hinten angegangen, da im Normalfall zuerst der Produktentwurf feststeht, für den dann ein idealer Produktionsprozess ausgewählt wird.

Ich kann zwar noch nicht sagen, ob am Ende auch wirklich was dabei rauskommt, aber ich werde hier auf jeden Fall Zwischenstände und Ergebnisse vorstellen, falls es zur Umsetzung kommt.

Grüße :)
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BeitragSa 20 Okt, 2012 20:16
ich denke mal das sich für das experiment ne weide sehr gut eignen könnte, wenn die form wasserdicht wäre könnte man zunächst wasser einfullen und steckhölzer darin wurzeln lassen und wenn die wurzeln ne gewisse größe erreicht haben kann man das wachstum mit ner leichten nährlösung noch toppen und außerdem haben die wurzeln von weiden die eigenschaft auch getrocknet sehr stabil zu sein und manchmal färben sie sich auch in allen möglichen rot- und brauntönen und das wachstum in die höhe ist auch enorm. ich glaube es ist auch so ziemlich die robusteste und schnellwachsendste pflanze uns sehr gut geeignet.
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BeitragSa 20 Okt, 2012 21:20
hallo
ja die weide ist sehr zu empfehlen, da wär ich jetzt nicht drauf gekommen...
was bei der weide noch interessant ist: belgischer weidezaun Bilder und Fotos zu belgischer weidezaun bei Google. weidenhaus Bilder und Fotos zu weidenhaus bei Google. und was es noch so gibt. hab da mal lebende stühle aus geflochtenen weidenästen gesehen...

was wurzeln betrifft die ein enges geflecht machen, kommt mir noch zypergras Bilder und Fotos zu zypergras bei Google. in den sinn. beim umtopfen merkt man dass sie am topfrand richtige wurzelmatten bilden, die relativ stabil und weich sind.

ausserdem sind die bodendeckenden zwergbambusse (Sasa-arten, Pleioblastus pygmaeus Bilder und Fotos zu Pleioblastus pygmaeus bei Google. u.a.) vielleicht was. braucht zwar einige jahre, dafür machen sie ein stabiles oberflächliches wurzelgeflecht, das auch sicher lange haltbar ist... als ersatz könnte auch das heimische schilfrohr ( Phragmites australis Bilder und Fotos zu Phragmites australis bei Google. ) dienen.
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BeitragDi 23 Okt, 2012 19:58
Ok, nun wissen wir alle schon sehr viel mehr und ich gebe auch noch mal meinen Senf dazu.

Wenn Du die Wurzeln in eine Form wachsen lassen willst, brauchst Du natürlich Wurzeln die so fest sind (verholzt oder auch verwachsen), daß sie auch in dieser Form bleiben, wenn Du sie ausgrägbst / befreist, sonst kannst Du ja auch einfach Wurzeln ausgraben und sie dann verbiegen oder verflechten. Wenn sie entsprechend stark und verholzt sein sollen, weiß ich nicht, ob das in einen Semester irgendwie zu schaffen ist.

Da es wie ich es verstanden habe, ein Indoor-Experiment im Atelier ist, wird das mit den Weiden und anderen heimischen Pflanzen gerade jetzt im Winter wohl schwierig.

Bei den Ficus-Arten ('Gummibäumen') handelt es sich mehrheitlich um stark (luft-)wurzel-treibende 'Banyan trees', sprich Würgefeigen, die auch in der Natur mit ihren Wurzeln sozusagen um eine Form herum wachsen, nämlich i. d. R. um Baumstämme, und dabei ein verwachsenes Netz aus Wurzeln bilden, welches mit der Zeit so stabil wird, daß die Pflanze ohne ihren 'erwürgten' Trägerbaum standfest ist. Nur, wie gesagt, das dauert schon ein bisschen.
Außer Ficus und einigen anderen tropischen, gibt es nicht viele Bäume /Pflanzen, derren Wurzeln auch so schön netzartig miteinander verwachsen. (Vielleicht kaufst Du Dir ein Flugticket nach Asien und eine Säge?)

Bei Bambus wären die langen Ausläufertriebe einiger Arten vielleicht noch interressanter als die eigentlichen Wurzeln. Hierfür sollte Deine Form aber wirklich SEHR stabil sein.

Bei einmer Form aus Glas /Acryl, denke daran, daß Wurzeln i. d. R. lichtempfindlich sind und sich nicht nur schwerkraftmäßig nach unten, sondern auch lichtfliehend verhalten. Also nach der Kontrolle abdecken.

Einkeimblättrige Pflanzen, wie Gräser (Zyperngras, Bambus), Palmen, haben sprossbürtige Wurzeln, sozusagen einen 'Wurzelbesen', und sind von daher je nach Form vielleicht ungeeignet.

Pflanzen mit sehr dickfleischigen Wurzeln (Strelitzie, Karotte) sind imho nicht sehr geeignet, das Trocknungsverhalten wurde schon angesprochen und eine faulige Möhre hilft willst Du wohl auch nicht.

Der Boden /das Substrat hat, wie angesprochen, auch Auswirkung auf das Wurzelwachstum.

Eine Pflanze mit wirklich extrem schnellem und gleichzeitig 'formstabilem' Wurzelwachstum...
hmm, ich weiß es auch nicht.

CL
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