Serenoa repens - Säge Palmetto
Sägezahnpalmen (Serenoa repens) wachsen wie dichte Bodendecker, da ihre Stämme entweder unter der Erde verborgen sind oder auf dem Boden entlang kriechen, bevor sie im Alter gebogene Stämme mit selten mehr als 2 m Höhe ausbilden. Diese sind mit einem braunen Fasergeflecht überzogen. Die runden, zu etwa 2/3 eingeschnittenen Fächerwedel variieren sehr stark in der Farbe und können von Grün über Blaugrün bis Silbergrau reichen, wobei die Ausfärbung weniger vom Standort, als vielmehr in den Genen verankert zu sein scheint. Die silberblaue Form wird zuweilen als Serenoa repens var. glauca geführt, meist aber zur reinen Art gezählt. Sägezahnpalmen sind ausgesprochen robust und halten Feuern, die in ihrer südostamerikanischen Heimat regelmäßig auftreten, ebenso stand wie Frost. Deshalb können sie Palmenfans mit einer Überdachung als Nässeschutz in wintermilden Regionen Deutschlands (z. B. Rheintal, Nordseeküste) durchaus dauerhaft in den Garten pflanzen, wo sie sich z. B. als Unterpflanzung von Hanfpalmen anbieten. Alternativ sind Sägezahnpalmen ebenso schöne Unterpflanzungen in größeren, von Palmen dominierten Wintergartenbeeten oder einzeln als Topfpflanzen, die ungeheizt oder geheizt überwintern können.
Info: bodendeckende Palmen mit grünen oder silbergrauen Wedeln; im Alter gebogene Stammbildung möglich; hitze- & frostverträgliche Palme zum Auspflanzen im Garten; langsamwüchsig; robust & pflegeleicht
Verwendung: von April bis Oktober im Freien auf Terrassen, Balkonen und im Garten mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in ungeheizten oder beheizten Wintergärten oder lichtreichen Wohn- und Büroräumen; ausgepflanzt im Garten (mit Nässeschutz)
Pflegeanleitung:
Blüte: weiß
Früchte: schwarze Beeren
Wuchsform: mehrstämmige, "kriechende", bodendeckende Palmen
Höhe: langsamwüchsig
Familie: Arecaceae
Herkunft/Klimazone: Nord-Amerika, Zone 8-11.
Standort im Sommer: Vollsonnig bis sonnig. Sägezahnpalmen beim Ausräumen im Frühjahr nicht sofort vollsonnig stellen, da sie nach den lichtarmen Wintermonaten keine UV-Strahlung gewöhnt sind und die Blätter "verbrennen" könnten - sichtbar an braunen, unregelmäßige Flecken. Gewöhnen Sie die Palmen etwa 10 Tage an beschatteten Plätzen ein, bevor sie an ihren endgültigen Standort kommen.
Standort im Winter: Hell bei 8 °C (+/- . Kurzzeitiges Temperaturminimum -10 °C. Im Garten ausgepflanzte Sägezahnpalmen überdachen, damit die Stammspitzen und Wedel vor Niederschlägen geschützt sind. Die Seiten bleiben offen, damit für Belüftung gesorgt ist. Alternativ kann man die Wedel im Winter vor Einsetzen des Dauerfrosts nach oben zusammenbinden und locker in Vlies oder Bastmatten hüllen. Da hier jedoch nur ein geringer Luftaustausch stattfindet, sollte man die Zeitspanne möglichst knapp halten (Januar bis März).
Pflege im Sommer: Gießen Sie Sägezahnpalmen bei jedem Durchgang durchdringend, damit die meist dicht durchwurzelten Töpfe bis zum Grund nass werden. Dann aber wartet man ab, bis die Erde wieder vollständig abgetrocknet ist. Das kann in heißen Sommerwochen bereits ein bis drei Tage später, in den Übergangsjahreszeiten erst nach über einer Woche der Fall sein. Die Gießmenge und der Gießrhythmus schwanken sehr stark mit der Topf- und Pflanzengröße. Geben Sie von April bis September 14-tägig Volldünger (flüssig, wasserlösliche Pulver, Stäbchen u.ä.) oder stickstoffbetonten Dünger für Grünpflanzen mit ins Gießwasser. Alternativ streut man im April und Juni Langzeitdünger.
Pflege im Winter: Für Sägezahnpalmen auch im Winter den Wechsel aus feucht und trocknen beibehalten, aber die Gießabstände erhöhen, da das Substrat vor allem bei kühlen Winterquartieren sehr langsam abtrocknet.
Schnitt: Kappen Sie bei Palmen niemals die Spitze, da hier der einzige Vegetationspunkt sitzt. Schneiden Sie braune Blätter möglichst erst dann ab, wenn dies ganz eingetrocknet sind und die Pflanzen somit alle Reservestoffe aus den Blättern abgezogen haben. Es sollte stets ein Stück des Blattstiels stehen bleiben, damit die Stämme dick und gleichmäßig aussehen.
Substrat: Sägezahnpalmen schätzen grobkörnige, z. B. mit Lavagrus, Blähtonbruch, grobem Sand oder Kies durchmischte Erde, die zugleich etwas Lehm und Humus enthält. Reiner Torf ist völlig ungeeignet, ebenso reine Humuserde, die sich aber in Kürze zersetzt und sackt. Verwenden Sie für Palmen möglichst hohe Töpfe, da Palmenwurzeln in die Tiefe streben und sich sonst rasch aus ihren Gefäßen "hochdrücken". Beim Auspflanzen im Garten im Pflanzbereich für ein kiesig-sandiges Humusgemisch sorgen.
Gesundheit: Bei wiederholtem Ausdörren der Erde über lange Zeit Befall mit Spinnmilben möglich, ebenso im Winter bei trockener Heizungsluft. Vorbeugend hilft bei einem Dauerplatz unter Glas ein regelmäßiges Besprühen oder Überbrausen der Blätter. Im Winter sind Schild- oder Wollläuse möglich, die sich abwischen oder mit einer Spiritus-Schmierseifen-Lösung abwehren lassen (1 Liter Wasser + 20 ml Brennspiritus + 20 ml Schmierseife).
Verwendung: Von April bis Oktober im Freien (Balkon/Terrasse/Garten) mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in unbeheizten oder beheizten Wintergärten, Wohn- oder Büroräumen; ausgepflanzt im Garten (mit Nässeschutz)
Kurzbrief:
Familie: Arecaceae
Herkunft: Nord-Amerika (Florida, Georgia, South Carolina)
Zone: 8-11
Temperaturminimum: -10 °C
Überwinterung: 8 (±8)°C, hell
Blüte: weiß, duftend
Früchte: schwarze Beeren
Wuchsform: Palme
Höhe: langsamwüchsig
Standort: vollsonnig bis halbschattig
Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
Sägezahnpalmen (Serenoa repens) wachsen wie dichte Bodendecker, da ihre Stämme entweder unter der Erde verborgen sind oder auf dem Boden entlang kriechen, bevor sie im Alter gebogene Stämme mit selten mehr als 2 m Höhe ausbilden. Diese sind mit einem braunen Fasergeflecht überzogen. Die runden, zu etwa 2/3 eingeschnittenen Fächerwedel variieren sehr stark in der Farbe und können von Grün über Blaugrün bis Silbergrau reichen, wobei die Ausfärbung weniger vom Standort, als vielmehr in den Genen verankert zu sein scheint. Die silberblaue Form wird zuweilen als Serenoa repens var. glauca geführt, meist aber zur reinen Art gezählt. Sägezahnpalmen sind ausgesprochen robust und halten Feuern, die in ihrer südostamerikanischen Heimat regelmäßig auftreten, ebenso stand wie Frost. Deshalb können sie Palmenfans mit einer Überdachung als Nässeschutz in wintermilden Regionen Deutschlands (z. B. Rheintal, Nordseeküste) durchaus dauerhaft in den Garten pflanzen, wo sie sich z. B. als Unterpflanzung von Hanfpalmen anbieten. Alternativ sind Sägezahnpalmen ebenso schöne Unterpflanzungen in größeren, von Palmen dominierten Wintergartenbeeten oder einzeln als Topfpflanzen, die ungeheizt oder geheizt überwintern können.
Info: bodendeckende Palmen mit grünen oder silbergrauen Wedeln; im Alter gebogene Stammbildung möglich; hitze- & frostverträgliche Palme zum Auspflanzen im Garten; langsamwüchsig; robust & pflegeleicht
Verwendung: von April bis Oktober im Freien auf Terrassen, Balkonen und im Garten mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in ungeheizten oder beheizten Wintergärten oder lichtreichen Wohn- und Büroräumen; ausgepflanzt im Garten (mit Nässeschutz)
Pflegeanleitung:
Blüte: weiß
Früchte: schwarze Beeren
Wuchsform: mehrstämmige, "kriechende", bodendeckende Palmen
Höhe: langsamwüchsig
Familie: Arecaceae
Herkunft/Klimazone: Nord-Amerika, Zone 8-11.
Standort im Sommer: Vollsonnig bis sonnig. Sägezahnpalmen beim Ausräumen im Frühjahr nicht sofort vollsonnig stellen, da sie nach den lichtarmen Wintermonaten keine UV-Strahlung gewöhnt sind und die Blätter "verbrennen" könnten - sichtbar an braunen, unregelmäßige Flecken. Gewöhnen Sie die Palmen etwa 10 Tage an beschatteten Plätzen ein, bevor sie an ihren endgültigen Standort kommen.
Standort im Winter: Hell bei 8 °C (+/- . Kurzzeitiges Temperaturminimum -10 °C. Im Garten ausgepflanzte Sägezahnpalmen überdachen, damit die Stammspitzen und Wedel vor Niederschlägen geschützt sind. Die Seiten bleiben offen, damit für Belüftung gesorgt ist. Alternativ kann man die Wedel im Winter vor Einsetzen des Dauerfrosts nach oben zusammenbinden und locker in Vlies oder Bastmatten hüllen. Da hier jedoch nur ein geringer Luftaustausch stattfindet, sollte man die Zeitspanne möglichst knapp halten (Januar bis März).
Pflege im Sommer: Gießen Sie Sägezahnpalmen bei jedem Durchgang durchdringend, damit die meist dicht durchwurzelten Töpfe bis zum Grund nass werden. Dann aber wartet man ab, bis die Erde wieder vollständig abgetrocknet ist. Das kann in heißen Sommerwochen bereits ein bis drei Tage später, in den Übergangsjahreszeiten erst nach über einer Woche der Fall sein. Die Gießmenge und der Gießrhythmus schwanken sehr stark mit der Topf- und Pflanzengröße. Geben Sie von April bis September 14-tägig Volldünger (flüssig, wasserlösliche Pulver, Stäbchen u.ä.) oder stickstoffbetonten Dünger für Grünpflanzen mit ins Gießwasser. Alternativ streut man im April und Juni Langzeitdünger.
Pflege im Winter: Für Sägezahnpalmen auch im Winter den Wechsel aus feucht und trocknen beibehalten, aber die Gießabstände erhöhen, da das Substrat vor allem bei kühlen Winterquartieren sehr langsam abtrocknet.
Schnitt: Kappen Sie bei Palmen niemals die Spitze, da hier der einzige Vegetationspunkt sitzt. Schneiden Sie braune Blätter möglichst erst dann ab, wenn dies ganz eingetrocknet sind und die Pflanzen somit alle Reservestoffe aus den Blättern abgezogen haben. Es sollte stets ein Stück des Blattstiels stehen bleiben, damit die Stämme dick und gleichmäßig aussehen.
Substrat: Sägezahnpalmen schätzen grobkörnige, z. B. mit Lavagrus, Blähtonbruch, grobem Sand oder Kies durchmischte Erde, die zugleich etwas Lehm und Humus enthält. Reiner Torf ist völlig ungeeignet, ebenso reine Humuserde, die sich aber in Kürze zersetzt und sackt. Verwenden Sie für Palmen möglichst hohe Töpfe, da Palmenwurzeln in die Tiefe streben und sich sonst rasch aus ihren Gefäßen "hochdrücken". Beim Auspflanzen im Garten im Pflanzbereich für ein kiesig-sandiges Humusgemisch sorgen.
Gesundheit: Bei wiederholtem Ausdörren der Erde über lange Zeit Befall mit Spinnmilben möglich, ebenso im Winter bei trockener Heizungsluft. Vorbeugend hilft bei einem Dauerplatz unter Glas ein regelmäßiges Besprühen oder Überbrausen der Blätter. Im Winter sind Schild- oder Wollläuse möglich, die sich abwischen oder mit einer Spiritus-Schmierseifen-Lösung abwehren lassen (1 Liter Wasser + 20 ml Brennspiritus + 20 ml Schmierseife).
Verwendung: Von April bis Oktober im Freien (Balkon/Terrasse/Garten) mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in unbeheizten oder beheizten Wintergärten, Wohn- oder Büroräumen; ausgepflanzt im Garten (mit Nässeschutz)
Kurzbrief:
Familie: Arecaceae
Herkunft: Nord-Amerika (Florida, Georgia, South Carolina)
Zone: 8-11
Temperaturminimum: -10 °C
Überwinterung: 8 (±8)°C, hell
Blüte: weiß, duftend
Früchte: schwarze Beeren
Wuchsform: Palme
Höhe: langsamwüchsig
Standort: vollsonnig bis halbschattig
Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
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