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03.06.2021 - 16:00 Uhr  · 

#1

Das mit dem Wiegen war auch schon mein Gedanke. Ich könnte mal einen Vorher-Nachher-Vergleich beim Gießen machen. Dann kann ich zwischendrin immer mal wieder das Gesamtpaket wiegen und die Wasseraufnahme+Verdunstung genau ermitteln.

Die Idee mit dem durchsichtigen Topf ist super. Bei den Plastiktöpfen könnte ich zwischen der Höhe, wo die Wurzeln die Pflanze verlassen und dem Topfboden eine kleine, schmale Scheibe einbauen. So sehe ich dann eventuell die von dir beschriebene Kondensation oder auf jeden Fall die "Dunkelheit" des Substrats als Maß für die Feuchtigkeit.

PS: Eine weitere, vielleicht noch viel bessere Möglichkeit wäre es, einen Glas- oder Plexiglasstab mit glatten Enden und einem Mindestdurchmesser von ca. 5 mm ausreichend tief, also bis mindestens zu den Wurzeln, in das Substrat zu stecken. Wenn ich nun Licht in den Stab einleite, sehe ich von oben hoffentlich die Farbe des Substrats am Ende des Stabs. Zumindest sollte ich einen Unterschied zwischen trockenem und nicht trockenem Substrat feststellen können.
02.06.2021 - 01:37 Uhr  · 

#2

Ja, in den Gefäßen sind Ablauflöcher vorhanden, die wiederum mit Tonscherben abgedeckt sind. Dazu muss ich noch sagen, dass die Yucca in einem Terracotta-Topf, die Dracaenas in Töpfen aus Plastik stehen. Möglicherweise ist die Belüftung für die Yucca einfach besser.
01.06.2021 - 12:43 Uhr  · 

#3

An der Yucca gab es keinen Ballen. Die hat leider nur sehr wenige Wurzeln trotz eines ordentlichen Stamms. Die habe ich allerdings schon so gekauft. Die zweite Yucca, die in dem Tuff dabei war, war sogar faulig und musste entsorgt werden. Die übriggebliebene habe ich gerettet. Beim Dracaena war allerdings ein ordentlicher Ballen dran. Das war wirklich ein Kampf. Habe damals im Internet gelesen, dass beim Umtopfen der Dracaena in Seramis keine Erde dabei sein darf. Mittlerweile glaube ich das nicht mehr.

Für die Yucca habe ich Palmen-Substrat und für die Dracaena Sukkulenten-Substrat. Wurde vom Hersteller so empfohlen. Bei Seramis ist es sehr schwer, den Feuchtegrad zu checken. Wenn man den Finger in die noch dunklen Körner steckt, wird er leicht "schmutzig" vom Abrieb der Körner und minimalst feucht. Das fühlt sich deutlich weniger feucht an als Erde. Aber anscheinend braucht die Pflanze eine Weile, um die Feuchtigkeit zu bekommen. Daher ist die kurze Fingerprobe wohl kaum tauglich, wenn man keine Ahnung hat. Anscheinend reicht diese minimale Feuchtigkeit aber aus. Und die Wurzeln liegen ja tiefer als man mit dem Finger hineinkommt. Basierend darauf habe ich aber gegossen, sodass es dann wohl weiter unten immer viel zu nass war.
31.05.2021 - 17:44 Uhr  · 

#4

Die Idee, wieder einen Teil Erde zu verwenden, ist mit der Hoffnung verbunden, dass ich in der Erde die Fingerprobe bezüglich der Feuchtigkeit machen kann. Das ist in Seramis nicht so wirklich möglich. Die Wurzeln sind bei der Dracaena schon sehr dick, aber eben an den Enden komplett tot gewesen. Habe die toten Teile entfernt. Bei der Yucca waren von vorn herein, als sie noch in Erde Stand, nur sehr wenige Wurzeln vorhanden. Allerdings sehen die Blätter trotzdem gut aus. Die Dracaena lässt die Blätter hängen und einige wenige wurden gelb.
31.05.2021 - 10:21 Uhr  · 

#5

Ich gehe davon aus, dass die Wurzeln beschädigt wurden. Das Substrat ist recht hart, spitz und drückt sich auf kleiner Fläche auf die Wurzeln. Ich werde wohl einfach Erde als Polster kaufen. Darin sollten die Wurzeln auch dicker werden können, da sie im Seramis durch vorhandene Hohlräume müssen und in der Erde quasi einen beliebigen Durchmesser bohren können. Soweit meine Theorie ;D
30.05.2021 - 22:17 Uhr  · 

#6

Habe sie entsorgt. Im Stamm war bereits Schimmel.
30.05.2021 - 21:20 Uhr  · 

#7

Hallo liebes Forum,

ich habe vor ca. 4 Wochen meine Yucca und meine Dracaena aufgrund zu wenig Platz umgetopft. Dazu habe ich beide Pflanzen komplett von der Erde befreit und in Seramis f. Sukkulenten (Dracaena) und f. Palmen (Yucca) ohne Erde gepflanzt. Jeweils habe ich die Wurzeln gekürzt. Nun habe ich beide Pflanzen mal aus dem Substrat geholt und war schockiert. Bei der Dracaena waren viele der vorher gesunden Wurzeln hohl oder es war eine trockene, abgelöste Hülle vorhanden. Der Stamm war am Ende leicht matschig und müffelte.

Ich bin nun verwirrt. Die Wurzeln waren wie gesagt teilweise trockene Hüllen. Weiter zum Stamm hin waren sie noch saftig und der Stamm ansich unten matschig und müffelig. Ich vermute trotzdem, dass zu viel Feuchtigkeit im Spiel war. Gegossen habe ich in der Zeit zwei mal, also etwa alle 14 Tage. Das Substrat war um die Wurzeln nicht vertrocknet, aber auch alles andere als nass.

Die Yucca zeigte ähnliche Probleme. Der Stamm war jedoch fest, aber die Wurzeln eher blass und leich trocken. Auch hier zeigten sich einige hohle Wurzeln, bei denen ich eine trockene Hülle vorfand.

Mein Plan ist nun, die Pflanzen wieder teilweise in Blumenerde zu stecken und in Seramis drum herum einzubetten, wie es vom Hersteller auch empfohlen wird. Einwände oder andere Ideen sind gerne gesehen!
29.04.2021 - 21:42 Uhr  · 

#8

Habe die Yucca vorhin in einem Zweier-Tuff für einen sehr geringen Preis gekauft. Die zweite Pflanze hat deutlich mehr Blätter, die allesamt grün und vital aussehen, und einen durchgehend harten Stamm. Bei den Wurzeln ist allerdings die Situation ähnlich. Dabei ist jedoch zu beachten, dass ich wohl beim Entfernen aus dem Topf sehr viele vitale Wurzeln abgerissen habe. Die Pflanze(n) ließen sich - trotz großer Sorgfalt - leider nur äußerst schwer aus dem Topf entfernen.

Ich habe die zweite Pflanze direkt umgetopft und - wie bereits gesagt - die oben gezeigte Pflanze geteilt.

EDIT:
Ich habe die Stecklinge einfach mal in Wasser auf dem Balkon gestellt und schaue, was passiert. Ist zwar wegen der Temperaturen ungünstig, aber die Geruchsbelästigung ist mir in der Wohnung zu groß.
29.04.2021 - 20:06 Uhr  · 

#9

Hallo liebe Forenmitglieder,

ich habe festgestellt, dass der untere Teil des Stamms meiner Yucca matschig ist. Daher habe ich die Pflanze ausgegraben und die Wurzeln gereinigt. Diese sehen meiner Meinung nach nicht faulig aus. Anschließend habe ich den Stamm so geteilt, dass der Schnitt großzügig oberhalb des matschigen Teils ist. Nach dem Schneiden fühlt sich das obere Stammstück allerdings auch weicher an. Außen ist es fest, aber innen weich und anscheinend auch teilweise hohl. Der Geruch ist leicht unangenehm.

Nun habe ich leider keine Ahnung, ob da noch was zu retten ist. Die ersten beiden Fotos sind vom untere Teil des Stammes mitsamt der Wurzeln. Der andere Teil ist das "gute" Stück. Ich habe vorsorglich schon mal die Ableger abgeschnitten und in Wasser gestellt.

Vielen Dank schon mal im Voraus!