Schnell wachsender Baum gesucht

 
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vulpecula

Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken, demnächst ein Grundstück zu kaufen, das leider kaum Baumbewuchs hat. Welche Bäume würdet ihr empfehlen, egal ob Nadel oder Laub, der relativ schnell wächst?

Ich würde sehr gerne einen Wallnussbaum, eine Birke oder eine Linde auf dem Grundstück pflanzen. Wachsen diese zügig?

danke für die Hilfe!
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Gartenfreundinuli

Hallo vulpecula,

alle 3 Bäume werden sehr groß! Ist Dein Grundstück dafür geeignet?
Birke und Walnuss wachsen schon relativ schnell aber
beide machen ziemlich "dreck". Für Allergiker ist die Birke ein Graus . Zuerst ists der Blütenstaub, später sinds die Flugsamen die überall im Haus und Garten zu finden sind. Da machst Dir auch bei den Nachbarn keine Freunde!
Bei der Walnuss sinds die Fruchtschalen die dann unter dem Baum liegen. Die werden schwarz und schmierig. Bist dauernd am Aufräumen.

Wenns auch Sträucher sein dürfen die erstmal als Sichtschutz dienen sollen- wie ists mit Flieder, Forsytie, Schmetterlingsflieder, japanischer Ahorn. Schmetterlingsflieder(Buddleja) wächst sehr schnell.
Vielleicht auch einige Obstbäume, Apfel, Birne, Sauerkirsche....

lg.
Uli
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eklaus

Diverse Weiden und Pappeln wär auch ne möglichkeit, ist aber auch sowas mit dem Samen. Und Mist machen sie eben auch. Aber wenn das nicht stört
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garten_fee_1958

Als Alernative würde auch ein Bergahorn in Frage kommen, der wird auch recht stattlich und wächst in der Jugend sehr schnell und bildet dann eine rundliche Krone aus.

Er wächst fast überall, Sonne bis lichter Schatten, für kühl- oder kaltfeuchte Lagen, ist frosthart und unempfindlich gegen Wind

Viele Grüße
gartenfee
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Scrooge

Ahorn war auch mein erster Gedanke.

Du mußt aber mehrere Dinge beachten.
Erstens die Frage, was für eine "Art" von Grundstück das ist ("Freizeitgrundstück", Ackerland, etc.) - jede Gemeinde hat da so ihre Kategorien und Einteilungen - und was auf dem Grundstück erlaubt ist. Bei einer landwirtschaftlichen Nutzfläche wäre es immerhin denkbar, daß keine Bäume erlaubt sind, oder nur Obstbäume - auch das wird lokal sicher unterschiedlich gehandhabt.

Und dann ist da die Frage nach dem Mindestabstand zur Grenze. Bei uns z. B. gilt für Walnußbäume, gerade für die nicht veredelten, ein ganz enormer Abstand (noch mehr als bei anderen Bäumen); und ich habe gehört, in Weinbaulagen verdoppeln sich mancherorts die vorgeschriebenen Abstände für Bäume automatisch.
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Azalea

Ein paar Informationen über den Boden wären auch gut...
Zum Beispiel Birken sind zwar sehr hübsch, benötigen aber sehr feuchten Boden. Die Dinger gelten deshalb auch als "Pionierpflanze". Also der normale Verlauf ist so: in einer relativ nassen Gegend sind Birken so ziemlich die ersten Bäume, die wachsen. (Und ja, die wachsen auch wahnsinnig schnell. ^^) Dadurch wird der Boden aber stark abgetrocknet, so dass die ersten Bäume, die trockeneren Boden vertragen, wachsen. Und sobald die dann groß genug sind, dass deren Wurzeln ebenfalls genug saufen, sterben die Birken wieder ab. (Entsprechend sind Birken für Moore eine echte Bedrohung... Weil sie nasses Land in trockeneres umwandeln.)
Also ich halte es für illusorisch, langfristig (!) eine Birke neben einer Linde kultivieren zu wollen.
Der juristische Kram ist wieder eine andere Frage - damit kenne ich mich nicht aus. ^^
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Sealy

Hallo Vulpecula (heisst doch Füchslein?)

Als absolut winterfester Baum gilt der Eucalyptus debeuzevillei und der wächst unglaublich schnell, habe soeben herausgefunden, dass er locker einen Meter pro Jahr schafft. Zudem sieht er unglaublich schön aus. Er braucht aber auch im Winter Wasser, also einen relativ feuchten Boden. Ich habe natürlich zuerst alle anderen Antworten für dich auch schon gelesen um sicher zu sein, dass ich nicht das selbe empfehle wie ein anderer Hobbygärtner.

Viel Glück bei der Baumauswahl

Heinz :09rasenmaehen:
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zauberwald

Hallo,

in meinem Garten habe ich einen Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa).
Die wachsen auch unheimlich schnell und blühen im Frühjahr noch dazu mit blauen Glockenblüten.

Er ist jetzt 4 Jahre alt und hat schon mindestens 6 Meter Höhe.
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rose45

Der Bienenbaum (Euodia) oder auch Duftesche wächst verhältnismäßig schnell und hat sehr schöne Blüten.

VG
rose45
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pokkadis

eberesche wächst schnell und wird nicht so furchtbar groß.
allerdings ist es vielleicht nicht jedermanns sache, die vielen beeren unterm baum zu haben im herbst, außerdem haste überall im garten die gesähten baby-ebereschen, die die vögel verteilen. dafür haste aber eben vögel, die die fressen, der schatten des baumes ist nicht zu dicht und das laub ist auch schön.
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vulpecula

vielen lieben dank für die tollen tipps! da ist ja einiges gutes dabei! der blauglockenbaum sieht ja toll aus!

das problem mit birke und wallnuss kenen ich von dem grundstück meiner eltern.
ansonsten ist das zielgrundstück ein normales grundstück im einfamilienhauswohngebiet und 1150qm groß. wenn es dann konkret soweit ist, werde ich eure tipps berücksichtigen und viellicht doch was anderes als birke & co anpflanzen. aber wallnuss find ich trotzdem ganz hübsch. ein schöner schattenspender im sommer.

grüße vom "füchschen/füchslein"
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GinkgoWolf

Ich hab nur noch einen Tipp am Rande...

Walnussblätter sind total "unpraktisch", weil sie Gerbsäuren enthalten (die Fruchtschalen übrigens auch) und ewig lange mit dem Verrotten brauchen - ähnlich wie Eichenlaub. Sie müssen erst einmal ein Jahr "ablagern", damit die Säuren verschwinden, um dann kompostiert werden zu können.
Ansonsten verdirbst du dir auch den Kompost, weil der pH-Wert ins Saure sinkt.

Andere Alternative: Du häckselst den ganzen Kram und verteilst ihn unter Rhododendron, Hortensien (für blaue Blüten) und Heiden - die mögen's gerne sauer.

lg
Henrike
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lauschedemwind

Ich würde dir eine Trauerweide empfelen! Von denen bekommt man leicht Ableger, die dann auch sehr schnell austreiben. Nimm dir auf keinen Fall einen Götterbaum. Der bekommt lauter Ableger. Da kommst du mit dem Abreißen nicht mehr nach!

Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte!

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