Rot-Buche und Hainbuche als Hecken

 
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Rot-Buche und Hainbuche als Hecken

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Gepostet: 30.10.2009 - 07:18 Uhr  ·  #1
Rot-Buche und Hainbuche:
Heckenklassiker am laufenden Meter


Eine der beliebtesten deutschen Heckenpflanzen ist die Hainbuche (Carpinus betulus). Aber auch die echte Buche (Fagus sylvatica), auch Rot-Buche genannt, wird in deutschen Gärten gerne zur Grundstücksabgrenzung genutzt. Beide Laubgehölze sind in Europa heimisch. Ungeschnitten wachsen sie zu stattlichen Bäumen heran. Die Rot-Buche kann beispielsweise über 30 Meter hoch und bis zu 20 Meter breit werden. Beide Gehölze sind aber auch sehr gut schnittverträglich und deshalb die idealen Heckenpflanzen für den Hausgarten. Sie lassen sich leicht in Form halten und bilden bei regelmäßigem Schnitt lebendige, dichte und undurchdringliche grüne “Mauern“. Das Laub von Buche und Hainbuche ist im Frühling und Sommer von besonders kräftigem Grün. Im Vergleich zu immergrünen Heckenpflanzen wie dem Kirschlorbeer wirkt ihr Blattgrün viel frischer und heller.

Hainbuche und Buche sehen auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich aus. Die beiden Gehölze sind aber nicht miteinander verwandt. Auf den zweiten Blick kann man einige Unterschiede zwischen den Pflanzen erkennen. Die Rot-Buche treibt beispielsweise sehr früh aus. Bereits im April zeigt sich der frischgrüne Austrieb. Im Herbst färbt sich das Laub zunächst orangegelb, anschließend braun und bleibt dann über den Winter zum Teil an den Ästen hängen. Die Buchenhecke ist somit auch in den Wintermonaten nie richtig kahl. Auch das Laub der Hainbuche bleibt teilweise bis zum neuen Blattaustrieb im Frühjahr haften. Je nach Standort und Klima ist dieser aber erst im Mai. Ein Vorteil der Hainbuche ist ihre besonders gute Hitzeverträglichkeit. Auch Stadtklima und Abgase verträgt die Hainbuche besser.

Egal, für welche der beiden Klassiker man sich im Garten entscheidet, bis die Pflanzen eine undurchdringliche Hecke und somit auch einen Sichtschutz um den eigenen Garten bilden, vergehen häufig mehrere Jahre. Wer lieber Nägel mit Köpfen machen will, der greift auf fertig bepflanzte Heckenelemente zurück. So ist das Gartenleben von Anfang an Privatsache – und man sieht Nachbarn und Passanten nur, wenn man es wirklich will.

Buche und Hainbuche gibt es jetzt als blickdichte Hecke am laufenden Meter. Die einzelnen Heckenmodule sind bei der Lieferung ein Meter oder 1,20 Meter lang und bereits ein Meter oder 1,55 Meter hoch und können anschließend Höhen von zwei bis vier Metern erreichen. Die Elemente werden über Bügel miteinander verbunden und durch Holz- oder Eisenpfähle gehalten. In die Hecke ist zur Stabilisierung ein Gitter integriert, das zusätzlich die Funktion eines Zauns übernimmt und so verhindert, dass Kinder oder auch Haustiere entwischen können.

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Das Laub von Buche und Hainbuche ist im Frühling und Sommer besonders kräftig grün. Im Vergleich zu immergrünen Heckenpflanzen wie dem Kirschlorbeer wirkt ihr Blattgrün viel frischer und heller.
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Die echte Buche (Fagus sylvatica) treibt im Frühling bereits im April aus. Im Herbst färben sich die Blätter schön gelb und anschließend braun. Häufig bleibt das welke Laub im Winter an den Zweigen haften und bietet auch dann Sicht- und Wintschutz.
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Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist sehr schnittverträglich und eignet sich deshalb ideal als Heckenpflanze.
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