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Wann junge Hanfpalmen (Trachys) vor dem Winter schützen

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Hallo
Ich habe letztes Jahr ein paar Hanfpalmensamen in den Garten gepflanzt. Die haben sogar den 1. Winter gleich sehr gut überstanden. Jetzt bin ich mir aber nicht sicher, ab wann ich die Hanfpalmen schützen soll. Ich werde um ein Gestell Folie spannen, was ich über die Jungpalmen stelle, so bekommen sie Licht sind aber bisschen vor der Kälte und Nässe geschützt. Ich sorge auch dafür, dass bisschen Luft zirkulieren kann. Ab wann würden ihr diesen Schutz einsetzen??

Ich habe auch noch junge Hanfpalmen, die ich in 10cm Töpfe gepflanzt habe. Wann muss ich die reinholen, oder können die auch draußen bleiben? Den Hanfpalmen im Garten hat das ja auch nichts geschadet.

Gruß
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BeitragDi 15 Sep, 2009 18:40
Hi,

deine Jungpflanzen sind also über 1 Jahr alt.. wenn du genügend ausgesät hast und den schmerz verkraften kannst das einige drauf gehen würde ich die kleinen nur mit Laub oder späterem Schnee bedecken. Die Stärksten kommen durch und Hanfpalmen keimen ja sehr zuverlässig und sind in großen mengen auch recht günstig ;)
Die in den Töpfen würde ich nicht unbedingt draussen lassen da der Topf und somit die Wurzeln bei starken Wintern stark durchfrieren können. Wenn du die möglichkeit hast stell sie an einem kühlen und recht hellen Ort. Am besten dann wenn der 1. frost beginnt. Solange kannst du die ruhig draussen lassen.

Lg Voodoo
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BeitragFr 18 Sep, 2009 15:38
Weiß denn jemand, wie viel Kälte die Wurzeln ertragen??? Wenn wie wurzeln mit -2 oder -5 durchfrieren, ertragen die das noch oder ist das schon zu viel?
Hat da schon jemand Erfahrungen gemacht??
Im Nachbardorf steht eine seit Jahren das ganze Jahr draußen, und nimmt keinen Schaden. Die ist aber schon riesig groß. Meint ihr dass Junge auch leicht Fröste an den Wurzeln ertragen??
Gruß
OfflineMel
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BeitragFr 18 Sep, 2009 16:04
Ich habe 3 Jährige, aber die haben das gerade so überlebt. Im Gewächshaus waren (unbeabsichtigt) zwischenzeitlich -8 Grad und einige Tage waren die dauergefroren.

Ich hatte die fast trocken gehalten und glaube, dass die das nur deshalb geschafft haben.

Die Kleinen im Freiland schaffen das nur, wenn du sie gut abdeckst. Ganz abdecken geht aber auch wieder nicht, weil das immergrüne Pflanzen sind und die das Licht brauchen. Vielleicht können die im Boden so bis -3 bis -5 Grad ab, aber sicher bin ich mir nicht. Vielleicht könntest du sowas wie ein Frühbeetkasten Bilder und Fotos zu Frühbeetkasten bei Google. darüber bauen und den ggf mit Grablichtern beheizen :-k

Wichtig ist, dass man das lüften kann.

Die im Topf würde ich auch ab den Temperaturen reinholen.

In der Regel ist es so:

Je größer eine "exotische" Pflanze ist umso widerständsfähiger sind die. Trachys pflanzt man eigentlich erst aus (und da kommt es dann noch auf die Klimazone und den Standort an) wenn die einen Stamm gebildet haben. Vorher ist das Glückspiel 8-[
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BeitragSa 19 Sep, 2009 14:51
Na dann habe ich wohl besonders wiederstandsfähige Trachys....
Ich hatte 100 Samen, die gekeimt haben. Und weil ich nicht alle aufziehen kann habe ich ein paar einfach so in den Garten gepflanzt.... überlebt haben sie alle. Sogar die, die ich hinterm Haus auf der Schattenseite gepflanzt hatte und auch gar nicht geschützt habe. Da war im Winter 10 cm Schnee drauf als es Nachts bis zu -17 Grad hatte. Im Frühling wuchsen sie einfach wieder weiter....
Andere hatte ich auf der Sonnenseite mit Folie abgedeckt die haben natürlich auch überlebt.
Aber die Wurzeln haben praktisch kein Frost abbekommen somindest nicht viel. Deshalb bin ich mir mit den, die ich im Topf habe etwas unsicher. Und wenn die im alter noch rubuster werden, dann brauche ich sie ja gar nicht mehr schützen.
OfflineMel
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BeitragSa 19 Sep, 2009 15:02
Wie viele Wedel haben die denn im ersten Jahr geschafft?

Überleben heißt nichts, wenn die nicht wachsen. In dem Buch Der exotische Garten von Dr. Lorek ist das sehr gut beschrieben.

Wenn die im Wachstum nicht vorran kommen, leben die zwar, aber irgendwann gehen die hops, weil sie eigentlich eher "rückwärts" wachsen.
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BeitragSo 04 Okt, 2009 21:02
Also die hinterm Haus, die wirklich schlechte Bedingungen haben haben ca. 1,5 Wedel geschafft, die auf der Südseite 2 - 3 Wedel. Wachsen vielleicht bischen langsamer, es ist aber noch kein Rückwärtswachsen.
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BeitragSo 04 Okt, 2009 22:22
nach meinen erfahrungen sind keimlinge im ersten winter hart im nehmen, im 2ten winter mit mehreren blätter kommt es häufiger schief.
das was du da gemacht hast, mach ich so alle 3-4 jahre mal. kauf mir diese trockenen samentrauben als trockendeko in der gärtnerei meines vertrauens, aussaat april, das gibt mehrere hundert keimlinge die direkt im freiland keimen und weiterbestehen. sie werden im spätherbst bloss gemulcht, so dass die blätter oben rausschauen. werden natürlich nicht alle 10 jährig... doch die überlebenden sind sehr robust. das im garten meiner eltern in zone 7b (je nach winter, kälteste nacht bei -12 bis -15°c, winter 2008/9 minimal -14°c)
sind alle keimlinge wichtig, so kann man sie auch besser schützen wie du schreibst, dabei kannst du das draussen bei den ausgepflanzten so wie geschrieben machen, also ein "zeltgewächshaus" mit nicht allzu grosszügiger belüftung an 2 seitenwänden... die pflanzen lieber noch trocken mulchen, so dass die blätter oben rausschauen... nicht nur die minusgrade, das ständige einfrieren innert wenigen stunden und wieder auftauen schadet dem palmherz (dort entstehen neue blätter) und den wurzeln, also im topf keinen harten frösten aussetzen (überleben in töpfen zwar auch, benötigen aber viele monate sich zu erholen und wachsen desswegen kaum über eine saison.) nasser boden gefriert schneller in die tiefe als luftiger trockener, ausserdem die pflanzen regengeschützt halten wegen herzfäule (häufig bei jungpflanzen). die in den töpfen kannst du mit topf (ohne die wurzeln zu beschädigen) zu den ausgepflanzten mitvergraben, die haben so im topf die gleiche überlebenschance wie die anderen dort.
wann der zeitpunkt ist, hängt nicht nur von der temperatur ab, sondern auch von der nässe... trachys mögen es trockener aber nicht knochentrocken im winter, vor den harten frösten muss bereits vor regen geschützt werden. einpacken tut man nur so lange nötig, da sie eingepackt leichter wegfaulen. deine konstruktion ist aber so nicht schädlich und kann sogar jetzt bis april bestehen.
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BeitragSo 20 Dez, 2009 23:18
Heute Nacht hatte es bei uns -20 Grad und meine ausgepflanzten Hanfpalmen, die ich schon als Sämlinge in den Garten gepflanzt hatte kämpfen jetzt schon im zweiten Winter gegen die Kälte.
Letztes Jahr haben sie gut überstanden, da war es aber auch nicht ganz so kalt. Geschützt habe ich sie mit einem kleinen Dach gegen die Feuchtigkeit. Jetzt habe ich mir meine kleinen mal angesehen, und die Blätter sahen nicht mehr ganz so fit aus. Sie sahen aber auch nicht wirklich ganz kaputt aus.
Da wollte ich mal hier fragen, was ihr davon haltet und ob ihr da schon Erfahrungen gemacht habt.
Wenn es nicht mehr so kalt ist und der Schnee getaut ist, werde ich noch ein Paar Bilder machen.

Gruß

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