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Hilfe meine Keulenlilie stirbt :(

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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BeitragHilfe meine Keulenlilie stirbt :(So 11 Jan, 2009 12:44
Heute musste ich mit entsetzen feststellen,dass meine Keulenlilie wohl etwas absolut nicht behagt.Nun hoffe ich natürlich,dass sie doch noch irgendwie zu retten ist.Ich möchte sie nicht verlieren sie gehört zu meinen liebsten Pflanzen.
Nun zum Problem: Seit geraumer Zeit schon konnte ich beobachten,dass sie ihre unteren Blätter verlor.Ich machte mir darüber keine Gedanken,weil es zur Stammbildung gehört.Aber nun zeigen alle Blätter selbst die frischen zarten neuen,dass Schadbild,das sie einfach braun werden und abfallen
Nun Infos zur Pflanze: Ich habe sie seit ca 1 Jahr und bis jetzt gedeihte sie auch prima an einem Südwestfenster.Gegossen wird sie nach Bedarf alle 1-2 Wochen ich kontroliere immer wie feucht,das Substrat ist da sie es ja nicht Dauerfeucht bzw. Staunässe mögen wegen ihrer dicken Wurzeln
An mangelnder Luftfeuchte dürfte es auch nicht liegen,das sie indirkete Luftfeuchte erhält.
Nun frage ich mich woran liegt der Verlust der Blätter?Ich habe an der Pflege nichts geändert und bis jetzt gefiel es ihr immer.
Das gleiche Phänomen hatte ich an einer anderen Keulenlilie auch vor Jahren schon mal gehabt sie starb daran und nun frage ich mich sind das überhaupt Pflanzen die man über Jahre hinweg pflegen kann? Beziehungsweise mache ich doch etwas falsch an der Pflege? Könnte das Schadbild von einem kalten Fensterbrett herführen?

Hier nun Bilder:


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BeitragSo 11 Jan, 2009 13:00
Hallo Zhenya,

die Cordyline fruticosa benötigt stets eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Man sollte sie am besten täglich besprühen, ggf. mehrmals.
Was bedeute es, "sie erhält indirekte Luftfeuchte"?

Das Schadbild sieht mir nach zu geringer Luftfeuchte oder nach zu nasser Erde aus. Oder sogar beides.
Im Winter sollte sie weniger gegossen werden, als im Sommer.
Gleichzeitig ist im Winter insbesondere die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, da die Luft im Winter trockener ist als im Sommer.
Ebenfalls benötigt sie viel Licht, verträgt aber keine volle Sonne.


Ich drücke dir die Daumen, dass sie es schafft.
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BeitragSo 11 Jan, 2009 13:11
Jule35 hat geschrieben:Hallo Zhenya,

die Cordyline fruticosa benötigt stets eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Man sollte sie am besten täglich besprühen, ggf. mehrmals.
Was bedeute es, "sie erhält indirekte Luftfeuchte"?

Das Schadbild sieht mir nach zu geringer Luftfeuchte oder nach zu nasser Erde aus. Oder sogar beides.
Im Winter sollte sie weniger gegossen werden, als im Sommer.
Gleichzeitig ist im Winter insbesondere die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, da die Luft im Winter trockener ist als im Sommer.
Ebenfalls benötigt sie viel Licht, verträgt aber keine volle Sonne.


Ich drücke dir die Daumen, dass sie es schafft.


Indirekte Luftfeuchte heißt,dass sie normalerweise auf einem umgedrehten Untersetzer steht der wiederum auf einem Untersetzer mit gefüllten Blähton mit wasser steht.Außerdem steht in dem Raum noch so ein Brunnennebler.Für das Photo habe ich sie nur in den Übertopf getan.Außerdem müsste sie doch wenn die Luftfeuchte zu niedrig ist trockene Blätter bekommen oder? Das tut sie aber nicht.Die Blätter werden nur braun aber nicht trocken sondern fallen dann einfach ab.Zu nasses Substrat ist ebenfalls auszuschließen,weil ich das gerade eben wieder geprüft habe und es sich durchgängig trocken anfühlt.Hell steht sie sowieso ich weiß,dass sie einen sehr hellen Standort benötigen um ihre Blattfärbung zu behalten.
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BeitragSo 11 Jan, 2009 14:34
Oho die sieht wirklich jämmerlich aus. Also ich hätte gerne noch ein paar Infos zur Pflanze und zwar an welchem Fenster steht sie und wie hälst du es mit düngen?
Also es gibt folgende Gründe warum die Pflanze so aussehen kann:
Entweder das sind die Folgen einer Überdüngung (vielleicht verwendest du ja diese Stäbchen oder was ähnliches)?
Oder es kommt alles zusammen (das glaube ich in diesem Fall) zu wenig Licht bei zu nasser Erde.
Darf ich fragen wie du überprüft hast das die Erde durchgängig trocken ist? Hast du da von oben bis unten mit dem Finger rein gepuhlt?
Also ich glaub das sie das nicht mehr schaffe wird, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, es sieht mir zu sehr nach Wurzelfäule aus.
Hast du dir die Wurzeln schon mal angeschaut?
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BeitragSo 11 Jan, 2009 14:56
Ich würde auch auf Wurzelschaden durch evtl zuviel Wasser tippen so wie die aussieht :-k :-k :-k
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BeitragSo 11 Jan, 2009 20:41
Skahexe hat geschrieben:Oho die sieht wirklich jämmerlich aus. Also ich hätte gerne noch ein paar Infos zur Pflanze und zwar an welchem Fenster steht sie und wie hälst du es mit düngen?
Also es gibt folgende Gründe warum die Pflanze so aussehen kann:
Entweder das sind die Folgen einer Überdüngung (vielleicht verwendest du ja diese Stäbchen oder was ähnliches)?
Oder es kommt alles zusammen (das glaube ich in diesem Fall) zu wenig Licht bei zu nasser Erde.
Darf ich fragen wie du überprüft hast das die Erde durchgängig trocken ist? Hast du da von oben bis unten mit dem Finger rein gepuhlt?
Also ich glaub das sie das nicht mehr schaffe wird, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, es sieht mir zu sehr nach Wurzelfäule aus.
Hast du dir die Wurzeln schon mal angeschaut?


Manchmal frage ich mich ob überhaupt durchgelesen wird was ich im ersten Post geschrieben habe :-k Dort steht,dass sie an einem Südwestfenster steht.
Aber nun zu den anderen Fragen:
Gedüngt habe ich sie seitdem ich sie habe zuletzt einmalig im Sommer letzen Jahres(Im Juli mit Flüssigdünger und genauestens nach Dosierung) danach nicht mehr.Ich bin was das betrifft sehr sparsam.Geprüft habe ich das Substrat so wie du geschrieben hast.Die Wurzeln sind völlig in Ordnung weder matschig oder sonst was sondern schön fest und dick.
Ich habe aber nun von einer anderen lieben Person den Hinweis bekommen,dass es bei dem Schadbild auch um eine Viruserkrankung oder Pilzkrankheit handeln könnte.Darauf würde ich noch am ehesten tippen den Staunässe kann ich definitiv ausschließen.
Vorerst werde ich die Pflanze so weiterbehandeln wie bisher und abwarten.Es sei den jemand hat vielleicht noch einen anderen Hinweis.
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BeitragSo 11 Jan, 2009 21:17
Hallo Zhenya,

ein Virus bei Pflanzen ist äußerst selten und sehr schwer bis gar nicht nachweisbar.
Leider gibt es nach meinem Wissen für eine Viruserkrankung auch kein Heilmittel, sondern die komplette Pflanze muss entsorgt werden.

Bzgl. einer Pilzerkrankung kannst du mal hier nachschauen:
http://www.zimmerpflanzendoktor.de/bestibla.htm
Vielleicht wirst du fündig.


Toi, toi, toi!
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BeitragMo 12 Jan, 2009 17:37
Zhenya hat geschrieben:Manchmal frage ich mich ob überhaupt durchgelesen wird was ich im ersten Post geschrieben habe :-k Dort steht,dass sie an einem Südwestfenster steht.
Aber nun zu den anderen Fragen:
Gedüngt habe ich sie seitdem ich sie habe zuletzt einmalig im Sommer letzen Jahres(Im Juli mit Flüssigdünger und genauestens nach Dosierung) danach nicht mehr.Ich bin was das betrifft sehr sparsam.Geprüft habe ich das Substrat so wie du geschrieben hast.Die Wurzeln sind völlig in Ordnung weder matschig oder sonst was sondern schön fest und dick.
Ich habe aber nun von einer anderen lieben Person den Hinweis bekommen,dass es bei dem Schadbild auch um eine Viruserkrankung oder Pilzkrankheit handeln könnte.Darauf würde ich noch am ehesten tippen den Staunässe kann ich definitiv ausschließen.
Vorerst werde ich die Pflanze so weiterbehandeln wie bisher und abwarten.Es sei den jemand hat vielleicht noch einen anderen Hinweis.



Oh ja stimmt das hab ich bei dem ganzen Text wohl ganz übersehen wegen dem Südwestfenster. Irgendwie will ich nicht so richtig an eine Virusinfektion glauben, vielleicht können die lieben Menschen dir das gesagt haben mal einen Link hinzufügen von so nem Virus. Darüber würd ich mich auch etwas schlau machen, mit sowas hatte ich nämlich noch nix zu tun. An eine Pilterkrankung glaube ich nicht, da sieht das Schadbild zu regelmäßig aus
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BeitragMo 12 Jan, 2009 18:11
Hallo Du schreibst das du selten Düngst und dann immer nach Vorschrift . Hast du dir schon mal überlegt das es sich garnicht um eine Krankheit sondern um eine Mangelerscheinung handeln könnte. Ich Tippe auf Phosphor Mangel. Staunässe schließe ich aber aus. Hoffe ich habe dir damit helfen können

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