Pistacia lentiscus - Mastixstrauch
Mastixsträucher (Pistacia lentiscus) sind mediterrane Charakterpflanzen, die wegen ihres Nutz- und Zierwerts gleichermaßen kultiviert werden. Zwischen den würzig duftenden, in ihrer Jugend rot gerandeten Fiederblättern und den rötlichen Zweigen sorgen im Frühsommer gelbe Blüten und im Herbst zunächst rote, zur Vollreife fast schwarze Früchte, die Pfefferkörnern ähneln, für Farbtupfer. Da die Kronen der immergrünen Mastixsträucher sehr schnittverträglich sind, können sie zu Kugeln oder Stämmchen geschnitten werden. Wichtig ist eine gut durchlässige, mit Steinen angereicherte Pflanzerde, damit in Topfkultur keine Staunässe aufkommt - das gilt für Exemplare im Topf ebenso wie für solche in Wintergartenbeeten. Volle Sonne und Hitze ist für die Macchien-Bewohner kein Problem - ebensowenig einige Frostgrade, die in wintermilden Gegenden an geschützten Plätzen mit Winterschutz ein Auspflanzen ermöglichen können. Der Nutzwert der Mastixsträucher beruht auf ihrem Harz, das man bis heute z. B. in Griechenland durch Einschnitte der Rinde gewinnt. Das Mastix-Harz ist eines der ältesten, vom Menschen genutzten Harze und wird bis heute in der Medizin, für Kosmetika, Lacke und als Gewürz verwendet.
Info: würzige & rötliche Fiederblätter; dichter Wuchs & immergrün; Nutzpflanze (Harzgewinnung); anfangs roter & später schwarzer Fruchtschmuck; robust & hitzetolerant
Verwendung: in Pflanzgefäßen von März bis November im Freien mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in ungeheizten oder niedrig beheizten Wintergärten; bedingt ausgepflanzt im Garten
Pflegehinweise:
Pflanze: weibliche Blüten grünlich, männliche Blüten rötlich; Früchte: Steinfrucht; anfangs rot, später schwarz; immergrün, aromatisch duftend, attraktiv gefiedert; Rinde rotbraun; Höhe: 150-300 cm
Standort: sonnig, warm
Gießen: im Sommer maßvoll gießen, so dass der Ballen stets leicht feucht ist; trocknet der Wurzelballen zu lange aus, duldet die Pflanze das nicht; Staunässe vermeiden, sonst kann es zu Wurzelfäulnis kommen; im Winter nur so viel, dass der Ballen nicht austrocknet
Düngen: von April bis August wöchentlich düngen; in den übrigen Monate Düngung einstellen
Schnitt: die Sträucher sind sehr schnittverträglich, verzweigen sich aber von Natur aus sehr gut
Umtopfen: Mastixsträucher anfangs jährlich, später alle zwei bis drei Jahre im März/April in 2 bis 4 cm größere Töpfe setzen; soll kein größerer Topf mehr verwendet werden, jährlich die oberste Erdschicht austauschen; verwenden Sie durchlässiges Substrat durch Hinzufügen von Sand oder Blähton zur Kübelpflanzenerde
Überwinterung: hell bei 0 bis 10 °C; kurzzeitiger Frost bis ?5°C wird vertragen
Schädlinge: treten so gut wie nie auf
Hinweise: alle Mitglieder der Gattung Pistacia sind ausgesprochen pflegeleicht
Kurzbrief:
Familie: Anacardiaceae
Herkunft: Süd-Europa (Spanien, Frankreich, Italien, Balkan, Türkei, Kanarische Inseln), Nord-Afrika
Zone: 8-11
Temperaturminimum: -10°C
Überwinterung: 5 (±8)°C
Blüte: Sommer, gelb
Früchte: rot-schwarze Beeren
Wuchsform: Strauch
Höhe: 1-2 m
Standort: vollsonnig bis halbschattig
Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
Mastixsträucher (Pistacia lentiscus) sind mediterrane Charakterpflanzen, die wegen ihres Nutz- und Zierwerts gleichermaßen kultiviert werden. Zwischen den würzig duftenden, in ihrer Jugend rot gerandeten Fiederblättern und den rötlichen Zweigen sorgen im Frühsommer gelbe Blüten und im Herbst zunächst rote, zur Vollreife fast schwarze Früchte, die Pfefferkörnern ähneln, für Farbtupfer. Da die Kronen der immergrünen Mastixsträucher sehr schnittverträglich sind, können sie zu Kugeln oder Stämmchen geschnitten werden. Wichtig ist eine gut durchlässige, mit Steinen angereicherte Pflanzerde, damit in Topfkultur keine Staunässe aufkommt - das gilt für Exemplare im Topf ebenso wie für solche in Wintergartenbeeten. Volle Sonne und Hitze ist für die Macchien-Bewohner kein Problem - ebensowenig einige Frostgrade, die in wintermilden Gegenden an geschützten Plätzen mit Winterschutz ein Auspflanzen ermöglichen können. Der Nutzwert der Mastixsträucher beruht auf ihrem Harz, das man bis heute z. B. in Griechenland durch Einschnitte der Rinde gewinnt. Das Mastix-Harz ist eines der ältesten, vom Menschen genutzten Harze und wird bis heute in der Medizin, für Kosmetika, Lacke und als Gewürz verwendet.
Info: würzige & rötliche Fiederblätter; dichter Wuchs & immergrün; Nutzpflanze (Harzgewinnung); anfangs roter & später schwarzer Fruchtschmuck; robust & hitzetolerant
Verwendung: in Pflanzgefäßen von März bis November im Freien mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in ungeheizten oder niedrig beheizten Wintergärten; bedingt ausgepflanzt im Garten
Pflegehinweise:
Pflanze: weibliche Blüten grünlich, männliche Blüten rötlich; Früchte: Steinfrucht; anfangs rot, später schwarz; immergrün, aromatisch duftend, attraktiv gefiedert; Rinde rotbraun; Höhe: 150-300 cm
Standort: sonnig, warm
Gießen: im Sommer maßvoll gießen, so dass der Ballen stets leicht feucht ist; trocknet der Wurzelballen zu lange aus, duldet die Pflanze das nicht; Staunässe vermeiden, sonst kann es zu Wurzelfäulnis kommen; im Winter nur so viel, dass der Ballen nicht austrocknet
Düngen: von April bis August wöchentlich düngen; in den übrigen Monate Düngung einstellen
Schnitt: die Sträucher sind sehr schnittverträglich, verzweigen sich aber von Natur aus sehr gut
Umtopfen: Mastixsträucher anfangs jährlich, später alle zwei bis drei Jahre im März/April in 2 bis 4 cm größere Töpfe setzen; soll kein größerer Topf mehr verwendet werden, jährlich die oberste Erdschicht austauschen; verwenden Sie durchlässiges Substrat durch Hinzufügen von Sand oder Blähton zur Kübelpflanzenerde
Überwinterung: hell bei 0 bis 10 °C; kurzzeitiger Frost bis ?5°C wird vertragen
Schädlinge: treten so gut wie nie auf
Hinweise: alle Mitglieder der Gattung Pistacia sind ausgesprochen pflegeleicht
Kurzbrief:
Familie: Anacardiaceae
Herkunft: Süd-Europa (Spanien, Frankreich, Italien, Balkan, Türkei, Kanarische Inseln), Nord-Afrika
Zone: 8-11
Temperaturminimum: -10°C
Überwinterung: 5 (±8)°C
Blüte: Sommer, gelb
Früchte: rot-schwarze Beeren
Wuchsform: Strauch
Höhe: 1-2 m
Standort: vollsonnig bis halbschattig
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