Nachtschattengewächse, Arten und Ansprüche

 
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BlackAngel_Of_Diabolo_1

Hallo @lle
Viele von uns hier lieben Exoten aus verschieden Ländern wie
Asien, Australlien und Amerika usw.
Viele können auch mit dem Namen *Nachtschattengewächs*
etwas anfangen, gerade was unsere heimischen Pflanzen angeht.
Nun stelle ich mir aber die Frage, gerade als Anfänger:

1) Welche unserer Exoten zählen zu den Nachschattengewächsen.

2)Welche dieser Pflanzen haben in unseren Regionen eine Chancse
zu überleben und zu wachsen.

3)Was muss man bei ihrer Pflege und Aufzucht beachten, sprich an
welche Regel muss man einhalten damit sie überhaupt wachsen.

4)Was ist an einem Nachschattengewächs anders als bei den normalen
Pflanzen die von vielen hier aufgezogen wird.

LG Angel

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lernt die Sehnsucht kennen.
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cantharellus

Nachtschattengewächse gibt es nicht nur unter den Exoten. Das Wort Nachtschattengewächse (lat. Solanaceae) bezeichnet einfach eine Pflanzenfamilie. Es ist also gleichrangig mit Bezeichnungen für andere Pflanzenfamilien, wie zum Beispiel Kreuzblütler, Doldenblütler, Korbblütler, Glockenblumengewächse usw.
Es gibt auch viele einheimische Arten, die zu dieser Familie gehören, zum Beispiel der Schwarze Nachtschatten, der Bittersüße Nachtschatten, die Tollkirsche, das Bilsenkraut und etliche andere.
Viele Nachtschattengewächse sind giftig, aber nicht alle. Es gehören auch Nutzpflanzen zu der Familie, zum Beispiel sind auch Kartoffel, Aubergine, Tabak und Tomate Nachtschattengewächse.
Diese Pflanzen haben also nichte Besonderes an sich, sie sind einfach alle Angehörige der gleichen systematischen Gruppe und miteinander verwandt.

Unter den hier nicht heimischen Zierpflanzen (Exoten) gehören dazu:
Engelstrompete, Petunien und viele andere - bei Zierpflanzen bin ich nicht so bewandert, vielleicht nennt ja jemand von den Gärtnern noch einige gärtnerisch genutzte Arten.

Allgemeine Angaben zur Pflege kann man nicht machen, dazu ist die Gruppe zu vielfältig!
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Roadrunner

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Jens1911

Zitat geschrieben von cantharellus
Nachtschatten, der Bittersüße Nachtschatten, die Tollkirsche, das Bilsenkraut und etliche andere.
Viele Nachtschattengewächse sind giftig, aber nicht alle. Es gehören auch Nutzpflanzen zu der Familie, zum Beispiel sind auch Kartoffel, Aubergine, Tabak und Tomate Nachtschattengewächse.


Da muss ich dir leider (teilweise) widersprechen.

Als die Kartoffel in Europa eingeführt wurde kam es zu Massenvergiftungen weil die Leute das Karrtoffelkraut gegessen haben. Auch die ungekochte (rohe) Kartoffelknolle ist giftig.

Ebenso ist die rohe grüne (unreife) Tomate meines Wissens nach giftig. (Bin mir da aber nicht ganz sicher).

Na ja, und Tabak... ist bekanntlich extrem giftig.

Hier mal eine Auswahl der letalen (tödlichen) Tabak (Nikotin)-dosen:

50 mg·kg−1 (Ratte, oral) [3]
3,34 mg·kg−1 (Maus, oral) [3]
9,2 mg·kg−1 (Hund, oral) [3]
0,88 mg·kg−1 (Mensch) [3]

[Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Nikotin]

Aber Panik muss jetzt keine ausbrechen und ihr könnt auch weiterhin unbesorgt Kartoffeln und Tomaten futtern solange sie gekocht und auch reif sind.

Außerdem ist das mit der Giftigkeit immer so eine Sache, dann schon Paracelsus sagte:" Dosis facit venium" (Die Dosis macht das Gift).

LG

Jens
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cantharellus

@Jens:
Das war wohl etwas unklar ausgedrückt von mir!

Ich habe nicht geschrieben, dass die Nutzpflanzen unter den Nachtschattengewächsen in allen Teilen ungiftig sind. Man kann von ihnen immer nur Teile essen, wie du auch schreibst. Auch im Licht gelagerte Kartoffeln werden grün und bilden Solanin...


Und dass ein Kleinkind, das eine einzige Zigarette isst, sich in akuter Lebensgefahr befindet, dürfte wohl hoffentlich allgemein bekannt sein! Wenn der Tabak nicht so scheußlich schmecken würde, gäbe es da sicher mehr Vergiftungen - die Leute lassen ihre Zigaretten ja gern mal rumliegen.

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