Lacky wurde gebissen bin stinkesauer

 
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • Seite 3 von 4
Avatar
Herkunft: Hoske
Beiträge: 482
Dabei seit: 04 / 2007
Blüten: 10

Sporti

@Razorback
Ich bin in der Landwirtschaft groß geworden und wir hatten auch immer Hunde vorrangig Deutsche Doggen, Schäferhund und Stafford. Solche Situationen sind mir nicht ganz unbekannt. Ich vermute mal das Lacky nicht mitbekommen hat das er von dem anderen Besitzer getreten wurde sondern das er das mit dem anderen Hund in Verbindung bringt.
Das ich nicht eingegriffen habe klingt recht vorwurfsvoll aber was willst du machen wenn sich zwei Hunde ineinander Verbeisen du kannst nur den Moment abpassen wo sie nachgreifen wollen. Der Versuch sie auseinander zu ziehen ist sinnlos und Lebensgefährlich in solchen Situationen sind es Tiere die ihrem Instinkt folgen und keine Kuscheltiere es gab schon Fälle wo Hunde ihre eigenen Besitzer im eifer des Gefechtes gebissen haben. Ich habe auch Verantwortung als Mutter und kann nicht Leichtsinnig mit solchen Situationen umgehen. Das Lacky sein Vertrauen nicht verloren hat zeigt sich darin das er mich an seine Wunde rangelassen hat.
Was das Verhalten gegenüber anderer Hunde angeht war ich auch sehr skeptisch aber als wir auf die ersten Hunde gestoßen sind hat er wie immer freudig reagiert und war nur leicht sauer das er nicht von der Leine konnte.
Du darfst Lacky welcher ein Briard ist nicht mit Huskies vergleichen und schon gar nicht wenn diese auch noch als Schlittenhunde ausgebildet sind. Das sind vollkommen unterschiedliche Charaktereigenschaften. Unser Stafford war auch mal in einer Beiserei verwickelt von dem Tag an war außerhalb des Hofes und seinen Rudel Leinenzwang angesagt weil er auf jeden anderen Hund los wollte also ein komplett anderes Verhalten. Die größten Seelischen Probleme haben derzeit die Kinder weil sie nicht verstehen das ihr großer Freund der immer lieb und freundlich ist gebissen wurde.

@Banu

wenn die Leute nicht mit sich reden lassen, versuch es doch mal über den Vermieter

@alle

da wir diesen Menschen noch nicht angetroffen habe werde ich heute Anzeige erstatten weis aber schon vom Veterinäramt das ich mich selber um Klärung kümmern muss. Die Polizei hat für solche "Kleinigkeiten" keine Zeit. Flugzettel werde ich auch noch machen.
Lacky geht es schon wieder etwas besser als unser Großer heut aufgestanden ist kam sogar Lacky an und wollte wie immer rumkaspern aber das springen geht halt noch nicht. Die zwei haben dann etwas ruhiger gekaspert ist auch mal nicht schlecht wenn der Morgen nicht ganz so turbulent beginnt
L.G. Sporti
Avatar
Herkunft: Thüringen
Beiträge: 6336
Dabei seit: 07 / 2008

Jura

Na wenigstens ein Lichtblick. Es geht aufwärts.

LG Jura
Avatar
Herkunft: Schwaben Zone 7a
Beiträge: 3895
Dabei seit: 12 / 2007
Blüten: 9385

lilamamamora

Zitat geschrieben von Sporti
Die Polizei hat für solche "Kleinigkeiten" keine Zeit.

Aber eine Anzeige solltest du schon machen!
Vielleicht beißt dieser Hund noch öfters, dann zählt jeder Beweis.
Avatar
Herkunft: Singen
Beiträge: 4
Dabei seit: 12 / 2008

Razorback

hi an alle

Na ich schrieb doch ich will mich nicht als Besserwisser aufspielen, warum auch, die Situation bestimmt das Verhalten des Hundes und ich war nicht dabei.

Und Dein Verhalten war NICHT falsch absolut nicht. Hättest Du eingegriffen währe die Situation sehr wahrscheinlich erst recht eskaliert.

Nun zu meinen Hunden:

2 Kangal aus der Türkei (Shivas)
die Schlittenteams mit 52 Huskies der Rest Malamuten
Eine Grönländerin
Ein Mischling aus Spanien
und die ganzen anderen Hunde aus dem Tierschutzverein
dabei war ich noch Hundetrainer für Problemhunde, spezifisch aus dem Rotlichtmilieu. Rücktraining von Aggressionverhalten.

Es ist wie es ist, meine Hunde wurden auch gebissen, jedesmal blieb etwas hängen an ihnen, aber ich konnte nie ein Fehlverhalten in der Natur des Beissers feststellen, sondern immer nur im Verhalten des Halters des angreifenden Hundes.

So ich hoffe das nun sorgfältig genug geschrieben zu haben. Der letzte Angriff auf meine 15 Jahre alte Hündin liegt etwa 3 Wochen zurück. Sie hat Artrose in den Hinterläufen und konnte sich noch nicht einmal wehren.

Ich schreibe niemals Postings um jemanden zu belehren oder anzugreiffen warum auch ich kenne niemanden hier persöhnlich, Ich schreibe nur was ich zu der jeweiligen Situation denke. Dies kann richtig sein oder falsch.

Gruss
Der
Schwarzgraue
Avatar
Beiträge: 8460
Dabei seit: 01 / 2007
Blüten: 37139

Indigogirl

Zitat geschrieben von Banu
Deshalb frage ich mich:
Was ist so schwer oder schlimm daran, seinen Hund anzuleinen? Ist es pure Faulheit und Egoismus oder einfach nur Dummheit?

Ich fürchte, dass das tatsächlich oft Egoismus ist.

@Sporti: Ich wünsche Deinem Vierbeiner auch alles Gute und eine schnelle Genesung! Der Arme! Und hoffentlich könnt Ihr gegen den Menschen was unternehmen!

Ich habe leider bei uns zu Hause auch schlechte Erfahrungen mit verantwortungslosen Hundebesitzern gemacht.

Erster Fall:
In unserer Straße wohnt eine Familie mit zwei Kindern, die einen Hund haben (hellbraune, mittelgroße Mischung). Der ist, ich würde mal sagen, gar nicht erzogen und Rudelverhalten in der Familie mit "Leittier" kennt der auch nicht.
Situation: Wir gehen Sonntags Morgens um sieben aus dem Haus und wollen zu unserem Auto. Die ganze Straße ist ruhig und wir denken uns nix böses.
Plötzlich kommt vom Grundstück auf der anderen Straßenseite besagter Hund auf die Straße gelaufen, direkt auf uns zu, stellt sich vor uns auf, fletscht die Zähne und fängt an zu knurren und zu bellen.... weil wir die Frechheit besessen haben, aus unserer eigenen Haustür zu kommen...

Gleicher Hund wird morgens von der Familie aus dem Haus gelassen (und die Menschen legen sich wieder schlafen) und darf im Garten sein Geschäft verrichten. Wieder rein lässt ihn niemand, geschweige denn dass mal jemand drauf aufpasst.
Wenn die Mutter dann morgens die Kinder in die Schule bringt, bleibt der Hund draußen vor der Haustür sitzen (wäre ja auch zu viel Stress, das Tier mitzunehmen). Wann sie wiederkommt, weiß weder der Hund noch wir Nachbarn. Irgendwann wird dem Tier langweilig und er streunt durch die Nachbarschaft (und kläfft alles an, was ihm begegnet).
Ich kann den Hund verstehen, ihm fehlt eine Leitfigur und Sicherheit... aber die Menschen dahinter kann ich nicht verstehen.
Im Sommer saßen sie hinter dem Haus im Garten und hatten den Hund natürlich dabei. Der streunte aber vorne vor dem Haus rum und ging dann bellend auf einen Fahrradfahrer los. Anstatt dass dann mal jemand kommt und den Hund zurückpfeift oder festhält, kam aus dem Garten nur ein halbherziger Ruf nach dem Tier (der natürlich vom Hund ignoriert wurde)... und das war's. Soll der angegriffene und verängstigte Fahrradfahrer doch sehen, wie er damit klar kommt (der Hund hat nur gebellt, ihm aber nix getan).

Das ist definitiv Egoismus!

Zweiter Fall:
Unser Nachbar im gleichen Haus (besitzt die Wohung unten, ist aber zum Glück fast nie dort.. er wohnt bei seiner Frau gegenüber) besitzt eine recht große schwarze Hündin. Wenn er dabi ist, ist es ein lieber Hund.
Aber leider bastelt er oft bei uns im Garten und lässt die Hündin frei laufen. Nun kommt meine Nachbarin nach Hause und will ins Haus gehen (die Tür stand offen). Da steht plötzlich dieser Hund vor ihr in der Tür und knurrt sie an... keine Chance für sie, ihr eigenes Haus zu betreten. Herrchen saß in der Gartenhütte und hat nix mitbekommen.
Letztens saß er mit dem Hund drei Häuser weiter bei Bekannten im Garten und wir gingen dort vorbei. Man sagt vom Bürgersteig aus kurz hallo und winkt ihm einmal zu. Plötzlich springt der Hund auf und kommt wie wild bellend auf uns zugerannt, weil wir sein Herrchen angesprochen haben... wie konnten wir auch bloß!

In dem Fall glaube ich, ist es teilweise Egoismus und teilweise der Hass des Herrchens auf gewisse Nachbarn (unsere Nachbarin z.B.).
Als der Hund uns dort angebellt hat, ist er wenigstens hinterher gegangen und hat den Hund gestoppt.

Dritter Fall:
Unser Bekannter - ein Freigeist/ Lebenskünstler... wie auch immer man das nennen mag.
Er hatte einen jungen Schäferhund aufgenommen, weil das alte Herrchen nach Afrika gehen wollte. Diesen Hund hat er nun kaum erzogen. Wenn er mit ihm spazieren ging und unten die Haustür aufging, fetzt der Hund raus (und das war ein Bomber von einem Schäferhund, das sage ich Euch... eigentlich total lieb, aber manchmal eben falsch erzogen), rennt den Bürgersteig entlang, über die Straße und auf einen kleinen Hund mit Frauchen auf der anderen Straßenseite zu. Dass die Frau (und der Hund) nicht einen Herzinfarkt bekommen hat, hat mich echt gewundert. Unser Bekannter zuckte nur mit den Schultern und sagte sonst nix dazu.

Dann war er mit dem Hund im Auto unterwegs... Hund saß auf dem Beifahrersitz!
Darauf angesprochen, dass das strafbar ist, sagt er nur "Das ist mir egal! Ich erlaube meinem Hund das!"

Na, wenn das kein Egoismus ist.

Zum Schicksal dieses Schäferhundes: Wir erinnern uns - er wurde abgegeben weil man ihn nicht mit nach Afrika nehmen konnte. Jetzt ratet mal, wo unser Bekannter seit zwei Jahren lebt...
Der Hund musste natürlich mit, nur dass unser Bekannter dann für mehrere Wochen immer mal wieder in Deutschland war und den Hund in Afrika bei irgend einem Kollegen gelassen hat. Dann konnte er plötzlich für mehrere Monate nicht zurück nach Afrika und nun ist der Hund dort gestorben (angeblich an einer Infektion - meiner Meinung nach wohl eher an Einsamkeit - er war ca. 7 oder 8 Jahre alt).

Und eine letzte Story hab ich noch:
Ich habe mal ein einem Kinderhort gearbeitet und wir sind nachmittags immer mit den Kids in den Wald oder auf einen Spielplatz gegangen.
Nun sind wir (meine Kollegin und ich) also mit ca. 15 Kindern (Grundschulalter) auf einem Fußweg im Park unterwegs. Manche Kinder waren einige Schritte vorgelaufen, andere trödelten hinterher. Ein Mädel ging bei mir an der Hand.
Da kommt eine Frau den Weg entlang mit einem (Kampf-)Hund (was hellbraunes mit krummen Beinen und platter Schnauze). Den Hund hat sie locker an der Leine und lässt ihn kreuz und quer über den Weg laufen. Als der Hund auf meiner Höhe ist, zieht er an der Leine auf mich zu, fängt unvermittelt an zu knurren und schnappt nach meinem Knie. Ohne Vorwarnung, einfach so.
Die Frau reagierte nur mit einem Ziehen an der Leine und als meine Kollegin dazu kam und sie zur Rede stellen wollte, wurde sie pampig und sagt "Ja, ja. Die Hunde sind nicht gefährlich! Leute wie Sie sind hier die Gefährlichen!" und zeigt auf meine Kollegin und mich. Dann ging sie weiter und war erstaunlich schnell verschwunden, als meine Kollegin nach Namen, Telefonnummer und Adresse fragte und von Anzeige sprach.

Was dagegen unternehmen konnten wir nicht, aber es war recht klar, dass sich der Hund von der (für ihn) unkontrollierbar wirkenden Kinderhorde beängstigt gefühlt hat. Und da Frauchen ja keine Sicherheit ausstrahlt, ist er verantwortlich und greift die Person an, die anscheinend Rudelführer des Kinderrudels ist - mich.

Das war einer der Momente, wo ich auch dachte, man sollte einen Berechtigungsschein für Hundehalter einführen.

Der Witz war, dass uns ein paar Minuten später ein etwa 12jähriger Junge mit einem großen Hund entgegen kommt. Der Junge sieht die Kindergruppe und nimmt seinen Hund am Halsband neben sich (also zwischen sich und die Hecke), so dass er den Hund besser unter Kontrolle hat und möglichst weit von den Kindern weg hält. Der Hund hat sich gar nicht für uns interessiert, aber der Junge hat sich einfach nur fantastisch verhalten!
Wenn ein 12jähriger das kann, warum dann nicht auch ein Erwachsener?
Avatar
Herkunft: Hoske
Beiträge: 482
Dabei seit: 04 / 2007
Blüten: 10

Sporti

@Razorback

sei mir bitte nicht böse ich wollte dich auf keinen Fall als Besserwisser hinstellen und deine Gedanken waren auch meine. Mich ärgert es nur zur Zeit dermaßen das jeder der denkt, er hat Ahnung sich als Pferdeflüstere und Hundetherapeut aufspielt womit ich nicht dich meine. Ich habe schon immer mit Tieren zusammen gearbeitet mit 6 Jahren habe das erstemal mitgeholfen ein Kalb auf die Welt zu holen mit 15 mein erstes Pferd eingeritten u.s.w. alles alte Schule wo das Tier als Partner zwar angesehen wird aber dieses nicht vermenschlicht wird. Derzeit lerne ich viele Leute kennen die mir alle erzählen wie böse das ist aber wenn ich dann sehe das Tiere ihren Willen gebrochen bekommen und eigentlich gar keine eigenständigen Wesen sind graut es mir. Denn sehr oft sind es genau die Tiere wo dann in der Zeitung steht "Böser Kampfhund" vielleicht habe ich deswegen etwas überreagiert

@all
Ich bin auch für diesen Hundeführerschein. Da wir ja mehrere Tiere aus dem Tierheim haben bzw. vom Tierschutz, kommt dieser regelmäßig vorbei (unangekündigt) und schaut ob alles i.O.ist. Gerade bei Lacky hat uns der Tierschutz viel geholfen uns kompetente Leute empfohlen damit er nach seinem Leidensweg wieder vertrauen zu Menschen findet.
Avatar
Herkunft: Singen
Beiträge: 4
Dabei seit: 12 / 2008

Razorback

hi zusammen..

Das ist mitunter der Grund warum ich nicht mehr als Hundetrainer arbeite.. weil ich es Leid bin, der Psychologe des Hundehalters zu sein.
Nun also was das Flüstern anbelangt.. ob ich Flüstere oder nicht wenn Joy Pizza riecht ist das eh egal.
Da Joy in Ihrem Alter sehr sehr schwerhörig geworden ist und fast absolut nichts mehr hört, mutet es manchmal doch seltsam an wenn sie 3 Zimmer weiter tief schlafend auf ihrem Bettchen liegend vor sich hin schnarcht... ich sie rufe und sie, wie das so kommt mit dem Alter das absolut nicht mehr zu hören vermag, ich aber auf Diebessohlen den Kühlschrank öffne, sie 3 Sekunden später mit langer Nase neben mir steht.
Ob Hundeflüsterer (ich ziehe normale Komunikation vor) Klicker, Dogmansship, Klicker, TT, etc. etc und was es nicht noch alles gibt.. Schlussendlich ist es immer die Kommunikation des Halters zum Hund die nicht stimmt.

Und wenn ich die durch diese Situation hervorgerufenen, hier geposteten Beispiele so durchlese.. sehe ich nur eines.. Es gibt Menschen die mit Ihren Hunden Leben und es gibt Hundehalter. Warum es immer noch Tierheime und Züchter gibt die "einem Haus mit riesen Garten" einer Wohnung mit 4 Zimmern den Vorzug geben, entzieht sich meinem kleinen Verstand immer noch. Wieviel einfacher ist es doch seinen Hund am Morgen raus zu schmeißen, als sich mit ihm bei Wind und Wetter 2 Stunden auf einen Spaziergang zu begeben.
Solange das neue Tierschutzgesetz nicht rigoros von Staatsanwaltschaft und Amtsveterinär durchgesetzt werden, wird sich auch nichts ändern, egal wie schön das Gesetz auch formuliert ist.

So und nun muss ich mal wieder was arbeiten.... Ich wünsche dem Schnuffel alles gute und das er alles heil übersteht, was natürlich auch an deine Familie geht.

Gruß
Der
Schwarzgraue
Avatar
Herkunft: 435m ü. NN , USDA 6b
Beiträge: 17654
Dabei seit: 01 / 2008
Blüten: 25423

Canica

Zitat geschrieben von Razorback
Da Joy in Ihrem Alter sehr sehr schwerhörig geworden ist und fast absolut nichts mehr hört, mutet es manchmal doch seltsam an wenn sie 3 Zimmer weiter tief schlafend auf ihrem Bettchen liegend vor sich hin schnarcht... ich sie rufe und sie, wie das so kommt mit dem Alter das absolut nicht mehr zu hören vermag, ich aber auf Diebessohlen den Kühlschrank öffne, sie 3 Sekunden später mit langer Nase neben mir steht.


Das macht meine Seniorin auch. Ich habe ja immer auf Taktik spekuliert...
Avatar
Herkunft: Nürnberg
Beiträge: 2512
Dabei seit: 08 / 2008

Billycat

Zitat geschrieben von Razorback
hi an alle

Na ich schrieb doch ich will mich nicht als Besserwisser aufspielen, warum auch, die Situation bestimmt das Verhalten des Hundes und ich war nicht dabei.

Und Dein Verhalten war NICHT falsch absolut nicht. Hättest Du eingegriffen währe die Situation sehr wahrscheinlich erst recht eskaliert.

Nun zu meinen Hunden:

2 Kangal aus der Türkei (Shivas)
die Schlittenteams mit 52 Huskies der Rest Malamuten
Eine Grönländerin
Ein Mischling aus Spanien
und die ganzen anderen Hunde aus dem Tierschutzverein
dabei war ich noch Hundetrainer für Problemhunde, spezifisch aus dem Rotlichtmilieu. Rücktraining von Aggressionverhalten.

Es ist wie es ist, meine Hunde wurden auch gebissen, jedesmal blieb etwas hängen an ihnen, aber ich konnte nie ein Fehlverhalten in der Natur des Beissers feststellen, sondern immer nur im Verhalten des Halters des angreifenden Hundes.

So ich hoffe das nun sorgfältig genug geschrieben zu haben. Der letzte Angriff auf meine 15 Jahre alte Hündin liegt etwa 3 Wochen zurück. Sie hat Artrose in den Hinterläufen und konnte sich noch nicht einmal wehren.

Ich schreibe niemals Postings um jemanden zu belehren oder anzugreiffen warum auch ich kenne niemanden hier persöhnlich, Ich schreibe nur was ich zu der jeweiligen Situation denke. Dies kann richtig sein oder falsch.

Gruss
Der
Schwarzgraue


Ich finde deine Aussagen sehr interessant und daran sieht man auch WIE sehr du dich mit den Tieren beschäftigt hast. Deshalb ist es ( für mich ) auch nur verständlich wenn du dein Wissen und deine Erfahrungen hier mit einbringst.
Natürlich ist jedes Tier anders.... nur wie der Hund damit klar kommt , was er erlebt hat ist dann wohl auch sehr unterschiedlich. Sicher geht so ein schlechtes Erlebnis nicht spurlos am Tier vorbei ( egal ob Hund oder Katze )
und darauf sollte Mensch dann auch eingehen....um zu versuchen das Erlebte zu verarbeiten...
auch für einen Tierhalter ist sowas ja ein Schock...
schlimm genug wenn gerade große Hunde als Waffen ( so seh ich es ) missbraucht werden...denn die Tiere können ja eigentlich nix dafür..
Avatar
Herkunft: München USDA 6
Beiträge: 3695
Dabei seit: 03 / 2007

Banu

Das mit dem klarmachen dürfte schwierig werden. Der Nachbar mit den drei Hunden ist Alkoholiker den man sonst kaum zu Gesicht kriegt und sonst nur dadurch auf ihn aufmerksam wird, das er Abends wieder mal weg ist um sich einen hinter die Binde zu kippen oder in seinem Rausch einschläft, worauf 3 Hunde und ne Katze allein bzw ohne Aufsicht sind und deswegen Mordslärm machen und jaulen.

Die anderen beiden sind meiner Meinung nach n Fall für die Onkel mit der weißen Jacke. Wir hatten schonmal vor Wochen mit denen Schwierigkeiten, weil der Welpe ständig in den Hausflur gepieselt hat und die keinerlei Anstalten gemacht hatten das ganze aufzuwischen. Jedesmal war gleich hinter der Haustür am Treppenfuß ne riesen Urinlache über die man drüberhüpfen musste um auf die Treppen und hoch zuzukommen. Damals hatte meine Mutter sie darauf aufmerksam gemacht und dass das der Zustand "untragbar" ist. Die sind glatt auf sie losgegangen und haben sie mit allem möglichem beschimpft. Sogar die Mitarbeiter der Firma die unseren Hausflur einmal die Woche wischt, hat sich über die Zustände beschwert. Würd ich auch, weil lustig ist es sicher nicht, Urin aufzuwischen. Ich wart ja nur drauf das mir diese Freaks übern Weg laufen. Dann setzt es was.

Alles in allem sieht es nicht nach ner "gütlichen Einigung" aus. Und wenn man das ganze zum Ordnungsamt tragen würde, würden sich die Fronten noch mehr verschärfen.

Und sobald der Dobermann aus dem Welpenschutz raus und ein Jahr alt ist, wirds wohl richtig gefährlich werden, da er auch ein Rüde ist, und nach dem Welpenschutz die Rivalität losgeht.

LG,
Banu
Avatar
Herkunft: Nordthüringen
Beiträge: 13883
Dabei seit: 08 / 2006
Blüten: 33196

Elfensusi

 [M]
Uns hat mal jemand wegen einer ähnlichen Geschichte vor Gericht gezerrt. Wir haben einen Schäferhund und meine Tochter war mit ihm spazieren, sie war kurz in einer Verkaufsstelle und hat den Hund draußen festgebunden. Aus einen Grundstück kam ein kleiner Hund kläffend auf unseren zugelaufen, unserer hat sich losgerissen und den kleinen Hund gebissen. Der Besitzer sitzt im Rollstuhl und war der Meinung, daß er seinen Hund deshalb frei laufen lassen darf. Die Rechnung von der Tierklinik war 4stellig. Unsere Versicherung hat nicht gezahlt, weil unser Hund ja angebunden war. Also ging es vor Gericht. Da der Gegner sich nicht vergleichen wollte, kam es zum Urteil: Unsere Versicherung mußte 1/3 der Kosten für die Behandlung tragen, der Kläger 2/3. Das Urteil war so, weil für Tiere nicht zu garantieren ist und unser Hund größer war. Dazu muß ich sagen, daß der kleine Hund ursprünglich ein spanischer Straßenhund war, bevor er hierherkam.
Avatar
Herkunft: Hoske
Beiträge: 482
Dabei seit: 04 / 2007
Blüten: 10

Sporti

@Banu
also das ist ja wirklich ne blöde Situation, bin ja kein Freund von solchen Aktionen da mich auch schon Leute angezeigt haben aber in deinem Fall scheint es wirklich nötig zu sein. Gib doch mal den Veterinäramt einen Anstoß. Die Leute die mich angezeigt haben haben sich bei dem Amt beschwert und meinten meine Hunde wären unterernährt, was sie nicht wussten das einer der Hunde den ich hatte ein Pflegehund vom Tierschutz war den ich gerade 3 Tage bei mir hatte und statt seiner 90 kg nur noch magere 70 kg (Dt. Dogge mit Schulterhöhe von 86cm) wog. Im ersten Moment war ich sauer schließlich hätte man mich ansprechen können auf der anderen Seite haben die vielleicht auch solche Erfahrung gemacht wie Du.

@Elfensusi

das ist so bescheuert. Es kann bei aller Vorsicht mal vorkommen das sich Hunde beißen und das eurer gebissen hat ist nicht verwunderlich wenn ich Hund wäre und mich einer angeht würde ich auch meine Meinung sagen und mich wehren. Doch warum ist es so schwer das sich die Hundebesitzer einigen ich mein ihr scheint ja auf die Leute zugegangen zu sein. Nein da kommt die absolute "Ich habe recht" Einstellung einiger Mitmenschen durch .
Avatar
Herkunft: München USDA 6
Beiträge: 3695
Dabei seit: 03 / 2007

Banu

Hallo Sporti!
Nee, die checkens einfach nicht. Einmal war ich mit meinem Hund Gassi und wollte vom Gehsteig auf den Weg der zu unserem Hinterhof führt. Da der Hinterhof drumherum keine Mauern hat, konnte ich sehen wie der Dobermann hinten am rumtollen war. An sich nett, aber ich konnte die ganze Zeit nicht zum Hauseingang deswegen. Am Ende hab ich dem Besitzer zugerufen, das er den Hund anleinen soll, und so konnte ich endlich ins Haus. Da ist wieder der Egoismus: Hauptsache ich kann dort mit meinem Hund ausgelassen und ungestört spielen, Hauptsache wir haben unseren Spaß!

Sowas ärgert mich einfach. Ich könnt meinen Hund auch schön ohne Leine rumlaufen lassen, aber ich tu´s nicht. Dafür hat mein Charly ne Leine die ausziehbar ist, mit der ich ihm auch mal mehr Leine lassen kann, ihn aber falls nötig auch wieder zurückholen und kurz halten kann.

Ich glaub von den Hundebesitzern hier in der Umgebung führen grade mal 20% ihre Hunde an der Leine. Die Tusse im Erdgeschoß meinte noch das sie ihren Hund wohl kaum auch im Hausflur oder vor der Tür anleinen müsste. Das glaube ich schon. Außerdem ist der Hund außerhalb der Wohnung ja auch nicht angeleint. Wegen so nem Unfug hatte mein Hund schon zweimal nen Kreuzbandriß, der zu je 1200,- Euro operiert werden musste. Dazu hatten wir dann jedesmal ein Häufchen Elend mit einer 30cm langen Narben am Hinterbein, daheim liegen.

LG,
Banu
Avatar
Herkunft: münchen
Beiträge: 7766
Dabei seit: 06 / 2008
Blüten: 535

pokkadis

@banu
wenn die fronten eh nicht mehr so weich sind würd ich auf jeden fall beschwerde beim vermieter einlegen. und dem veterinäramt nen tipp geben.
grad mit dobermännern kann das ins auge gehen, wie mit anderen anlagehunden auch. dobis sind ja ursprünglich als wachhunde gezüchtet worden, wenn der mal anfängt, den hausflur zu verteidigen....
lg, pokkadis
Avatar
Herkunft: München USDA 6
Beiträge: 3695
Dabei seit: 03 / 2007

Banu

Zitat geschrieben von pokkadis
grad mit dobermännern kann das ins auge gehen, wie mit anderen anlagehunden auch. dobis sind ja ursprünglich als wachhunde gezüchtet worden, wenn der mal anfängt, den hausflur zu verteidigen....
lg, pokkadis


Stimme dir voll zu, zumal wir auch noch Kinder im Haus haben.

LG,
Banu
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • Seite 3 von 4

Ähnliche Themen

Gewählte Zitate für Mehrfachzitierung:   0

Registrierte in diesem Topic

Aktuell kein registrierter in diesem Bereich

Die Statistik zeigt, wer in den letzten 5 Minuten online war. Erneuerung alle 90 Sekunden.