Kräuterbeet/Naschgarten

 
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Mr. Anderson

Habe schon in den entsprechenden Threads nachgelesen, aber noch keine ausreichenden Antworten gefunden.

Unser Verein hat ein kleines Beet in dem wollten wir einige Kräuter einpflanzen. Dieses Beet soll dazu dienen, dass man auch kleineren Kindern mal zeigen kann, wie die Kräuter aussehen, bevor sie in den Supermarkt kommen.

Der Garten liegt so, dass im Sommer dort über 40°C erreicht werden. Die Sonne scheint dort wirklich den ganzen Tag. Daher müssten die Pflanzen hohe Temperaturen länger ohne Wasser aushalten.

Kennt da jemand passende Pflanzen. Also Pflanzen, die man verarbeiten (oder direkt essen) kann?
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Matice

Hallo Mr. Anderson,

also gerade wenn es um Kinder geht, sind Erdbeeren in einem Beet immer ein Muss, kenn ich selbst noch aus meiner Kindheit, als ich mich um meine Erdbeersträuchlein gekümmert hab und dann mit süßen Beeren dafür belohnt wurde. Zudem sind sie sehr leicht zu pflegen und vorallem zu vermehren (ich musste meine Eigentlich immer nur vor den bööööösen Schnecken schützen --> Schneckenkorn, Rindenmulch und Schnecken absammeln hat sich damals bei mir bewährt)

Gruß
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Baghira

Hallo Mr. Anderson,

die Idee ist löblich! Aber über 40 °C und ohne Wasser???? Da fallen mir eher Kakteen als Kräuter ein. Viel Minzen vertragen hohe Temperaturen, aber nicht ohne Wasser. Und den Erdbeeren, an die ich auch gleich gedacht hatte, geht es ebenso.

Wenn Ihr ein Verein seid, sollte es vielleicht doch möglich sein, dass morgens früh oder abends immer jemand zum Gießen da ist
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Mr. Anderson

Wir sind lediglich eine kleine Jugendorganisation. Wir haben einfach nich genug Personen, damit jeden Tag jemand da ist.
Das andere Problem ist, dass der Garten keinen Wasseranschluß hat (die umgebung auch nicht).

Da wurde früher Obst angebaut. Hat man aber wegen den enormen Wasserproblemen dann gelassen.

Der Schnittlauch der da oben steht, wächst eigentlich ganz gut...

Erdbeeren isnd eine gute Idee. Wald-/Wilderdbeeren müssten eigentlich mehr aushalten... davon haben wir noch genug Pflanzen....

Gibt es noch andere Kräuter die man früher in der Kücher verwendet hat?
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Matice

was ich noch empfehlen könnte wären Sonnenblumen...da ist es aber schon kritisch mit wassermangel...aber die werden seit ewigkeiten kultiviert..und man hat ein schnelles erfolgserlebnis, da sie schnell keimen und wachsen...und ich knabber auch heute noch seeeehr gern sonnenblumenkerne ...

würde sich evtl. die Gelegenheit bieten ein oder zwei Regenfässer aufzustellen um Wasser zu sammeln und zu lagern? Dann wär das Wasserproblem vielleicht auch schon etwas gemildert.

Grüße
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wayoutwest

Hallo,

ich finde die Idee, einen Kräutergarten bei Euch anzulegen auch gut. Aber wenn Ihr das schon macht, dann solltet Ihr es auch richtig machen. Und dazu gehört eben auch das Gießen.

Wenn es gar nicht geht, könnt Ihr Vielleicht was mit einer Beregnungsanlage, die mittels Zeitschaltuhr eingeschaltet wird, machen. Dazu vielleicht irgendwo, das Regenwaser sammeln, wenn Ihr keinen Wasseranschluss habt....

Ich würde dann: Petersilie, Schnittlauch Bärlauch, Dill und evtl. Kerbel pflanzen.

Die meisten Kräuter sind ja im Mittelmeerraum heimisch und sind daher gegen Hitze und viel Wärme abgehärtet. Sie brauchen demnach auch eigentlich keinen Schatten (1. Problem gelöst.. )

Düngemittel und Wasser sind auch nur in geringen Mengen erforderlich. Aber das bißchen Gießen muss halt sein.
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Mr. Anderson

Gießen geht eben leider gar nicht. Kein Wasseranschluß weit und breit und keine wirkliche möglichkeit Regenwasser zu nutzen.

Höchstens kann einmal im Monat jemand mit 3l Wasser vorbei kommen...

Aber ansonsten: Danke für die Pflanzen Vorschläge.


Wir haben neuerdings ein zweites Garten Projekt: Diesmal besteht kein Wasserproblem. Für diesen Farten (schattig) brauchen wir Pflanzen die vor 100Jahren wichtig für die Küche waren (und vielleicht Beeren...).
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marcu

Hallo Mr. Anderson - der erste Vorschlag geht wohl baden weil zuwenig Wasser.

Für den zweiten möchtest Du nun Pflanzen genannt bekommen, die vor 100 Jahren für die Küche wichtig waren?

Die größte Ahnung habe ich nicht davon, aber Petersilie glatt und kraus und Liebstöckel (Maggipflanze), Schnittlauch und eben die üblichen Gemüsesorten -

das kannste alles als Samen aus der Samenschatzkiste von belascoh kriegen - haste da mal reingeschaut????

Arndt und ich hatten ganz alte Tomatensorten: gelbe, gelb-rote, grün-rot gestreifte und auch die "Normalos".

Wie man von Beeren Steckis macht, weiß ich noch nicht. Aber Rhabarber könnte ich Dir schicken. Und Himbeeren, die garantiert ohne Maden sind.

Schön, dass Du wieder mal vorbeiguckst.
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Lapismuc

Buchweizen, Hirse und Leinsamen sind vieleicht vor 100 Jahren für die Küche interessant gewesen, sowie div. Gemüse.

vlG Lapismuc
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ilinga

*mal den Thread ausgrab*
Vor 100 Jahren waren viele Pflanzen die heutzutage als Unkraut gelten überaus wichtig und interessant.
Ein gutes Buch zu dem Thema wäre z.B. von Wolf-Dieter Storl - "Bekannte und vergessene Gemüse". Es finden darin eben nicht nur Gemüse, sondern auch Kräuter Erwähnung.

Löwenzahn und Brennesseln dürften auf alle Fälle nicht fehlen, sowie Gänseblümchen, Klee, Fenchel, Huflattich, Melisse, Beifuß, Schafgarbe, Frauenmantel, Herzgespann, Kapuzinerkresse... die Liste könnte man noch bielibig lang fortführen
Die besten Informationen erhält mal dahingehend aber doch in einem gut geführten Kräuterladen.
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DieterR

Wenns da kaum Wasser gibt, müssen dann Kräuter herhalten, die Trockenheit vertragen.

Würde da mal Rosmarin, Oregano, Majoran, Thymian versuchen dort anzupflanzen, eventuell auch noch Lavendel als Duftpflanze.

Fürs Schattenobjekt auf jedenfall Bärlauch.
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ilinga

Glattweg vergessen:

Was so ein trockenes Terrain anbelangt ist Löwenzahn ein Geheimtip (solange man ihn am Wuchern hindert).
Seine starken Wurzeln dringen bis zum Grundwasser vor und ermöglichen es anderen Pflanzen mit feineren Wurzeln (vor allen Dingen Erdbeeren) davon zu profitieren. Zudem fördert er auch wichtige Nährstoffe in höhere Erdschichten.
(Kann man alles genauer in oben erwähntem Buch nachlesen )

Bei permanenter, starker Sonneneinstrahlung sollte man über Schattenspender nachdenken, die die Hitze vertragen und man könnte Tricks aus Wüstengebieten zur Bewässerung anwenden. Man könnte z.B. Rinnen in den Boden graben, diese mit Dachrinnen o.ä. auslegen und mit leicht durchängender Folie abdecken.
An der Folie sammelt sich dann der Tau und tropft in die Rinne. Dabei kommt zwar nicht sehr viel Wasser zusammen, aber es wäre besser als nichts.
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strayx

Durch mulchen mit Laub, Rasenschnitt oder Rindenmulch erreicht man, dass die Erde nicht so schnell austrocknet.

Als Schattenspender könnte ein kleiner Obstbaum dienen von dem auch genascht werden kann.

Gruß Svenja

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