Hallo Lorraine,
wo Du Weiß erwähnst, fällt mir gerade die Kalanchoe pumlia ein......
und bei Schwarz Kalachoe beauverdii - die ist aber leider im Gegensatz zur pumila so überhaupt nicht präsentabel unter Kontrolle zu kriegen.
Zur Präsentation:
Du brauchst entweder einen Kies als Deckschicht, der zu beiden Farbtönen gut paßt (helles Terracotta-Rot vielleicht), oder Du wechselst im Kies absichtlich ab. Schau Dir mal in diesem Beitrag das vierte Bild von oben an:
forum/weblog_entry.php?e=8766
Da habe ich um den "schwarzen" Kaktus weißen Kies, und um den "weißen" Kaktus schwarzen Kies gegeben.
Ein weiterer Punkt für die Optik ist, daß z. B. bei der Zusammenpflanzung von drei Pflanzen in einer Schale idealerweise nicht zwei etwas gemeinsam haben sollten, was sie gegenüber der dritten als ähnlich erscheinen läßt. Also z. B. zwei verschiedenfarbene Echeverien und dazu ein Sedum. Das sieht dann eben nicht wie drei Pflanzen (1+1+1) aus, sondern immer wie 2+1.
Was die "Eignung" betrifft: Es gibt bei den bisher genannten Pflanzen eben solche, die sehr viel Sonne haben wollen, und solche, die angeblich nicht die absolute Vollsonne vertragen (Euphorbia mamm. var.).
Manche Pflanzen, wie das ein oder andere Aeonium (wenn ich mich richtig erinnere), legen im Hochsommer eine Wachstumspause ein, und dürfen dann nicht übergossen werden.
Und Lithops & Co kann man wegen ihrer Substratansprüche ja auch nicht unbeindgt mit anderen Pflanzen vermischen.
Einige dieser Probleme kann man vielleicht mit einer "Topf in Topf" Pflanzung lösen, aber sicher nicht alle.
Ein weiteres Problem ist natürlich die Überwinterung. Einige kalt, die Euphorbia warm; bei Aeonien habe ich mit einer leidlich warmen Überwinterung auch mehr Glück als mit einer kühlen. Und Sedum stahlii und Sedum rubrotinctum vergeilen Dir sowieso, egal was Du machst. Wenn Du sie nicht dauerhaft bei knapp über Null halten kannst, mußt Du sie jedes Jahr wieder über Kopfstecklinge verjüngen.
Mach' doch vielleicht einfach mal einen Probelauf mit einer kleinen Schale mit nur sehr wenigen Pflanzen. Und zwar pflegeleichten, wie Kalanchoe pumila, oder der Sinocrassula.