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Geschützte Sorten - Sortenschutz

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BeitragGeschützte Sorten - SortenschutzFr 10 Jun, 2016 16:23
Hallo,

da ich dieses Thema sehr interessant finde und Roadrunner es angeregt hat extra dazu ein Thema zu eröffnen, tue ich das hiermit.
Also, die Züchter der geschützten Sorten verbieten rigoros die Vermehrung ihrer Sorte, was dazu führt, will man die gleiche Sorte behalten, wie bei Erdbeeren z.B., das man sich neue Pflanzen kaufen MUSS, da ja bei Erdbeeren im Laufe der Jahre der Ertrag nachlässt.
Die Züchter haben "ihre" Sorte der Natur entnommen und mit diesen Pflanzen ihre Zuchtversuche gemacht und im Endeffekt "ihre" Sorte entwickelt.
Sie haben also Gratis Zuchtmaterial aus der Natur entnommen, weiterentwickelt und "ihrer" Sorte einen Namen gegeben und erzielen damit ihren Gewinn.

Ist das insoweit richtig?
Wenn ja dann:
Da finde ich das die Züchter der geschützten Sorten eine Gebühr für ihr aus der Natur entnommenes Zuchtmaterial an den Naturschutz zu entrichten haben. Denn sie haben die Pflanzen zur Zucht nicht erfunden, sondern nur auf vorhandenem Material aufgebaut.



LG von Nature
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Hallo Nature,
ganz so ist das nicht richtig. Die Züchter züchten ja auch, d.h, sie kreuzen verschiedene Pflanzen (ggf. auch aus der Natur entnommene), prüfen und wählen aus den Nachkommen die mit gewünschten Eigenschaften aus, kreuzen eventuell weiter, bis sie eine Pflanze haben, die so ist wie gewünscht. Und die wird dann registriert und steht dann unter Sortenschutz.
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Hallo Nature,

ich glaube der kleine Gärtner darf für den privat Gebrauch Samen von den Pflanzen vervielfältigen, nur aber nicht nachzüchten, wenn es sterile Hybriden sind oder sie kommerziell vermarkten.

Stell dir vor, du bist ein Züchter und züchtest langwierig (manchmal Jahrzehnte lang!!!) eine Sorte die ertragreich, robust und einmalig ist. In dieser Zeit hast du ja noch kein Geld verdient. Dann kommt ein Konzern, kauft sich ein paar deiner Pflanzen, vervielfältigt diese, produziert sie selbst oder züchtet sie nach und verdient sich, ich sage mal, dumm und dämlich, an einer Pflanze, für die jemand sehr viel Arbeit und Zeit investiert hat um sie so zu züchten und zu kreuzen damit sie entsprechende Eigenschaften besitzt. Da ist es doch nur gerecht, wenn der Züchter für seine Zeit und Aufwand gerecht entlohnt wird und das wird eben mit diesem Gesetz geregelt.

Blödes Beispiel, ein Musiker erfindet keine Worte, Noten oder Klänge. Er setzt sie "lediglich" neu zusammen und übergibt sie der Allgemeinheit. Da ist es doch Diebstahl
wenn da ein anderer kommt, diese neu zusammen gesetzte Worte und/oder Noten/Klangabfolgen aufgreift und sie im großen Stil weiter verkauft ohne den Namen des Musikers als Erfinder zu erwähnen oder diesen um Erlaubnis zu bitten.
Ein Gesetzt zum Schutz des Musikers gibt vor, das der Gedankliche Eigentum nur mit einer Erlaubniss des Eigentümers und unter einer gewissen geldlichen Steuer kommerziell vervielfältigt werden kann. Schließlich will der Musiker oder Künstler ja auch Geld verdienen um sich seinen Lebensunterhalt zu sichern.

So ähnlich ist es doch auch bei den Züchtern. :-k

Liebe Grüße
iriri
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Beatty hat geschrieben:Hallo Nature,
ganz so ist das nicht richtig. Die Züchter züchten ja auch, d.h, sie kreuzen verschiedene Pflanzen (ggf. auch aus der Natur entnommene), prüfen und wählen aus den Nachkommen die mit gewünschten Eigenschaften aus, kreuzen eventuell weiter, bis sie eine Pflanze haben, die so ist wie gewünscht. Und die wird dann registriert und steht dann unter Sortenschutz.


Hallo Beatty,

JEDE erste Pflanze, bzw. Samen wurden doch ALLE, AUSNAHMSLOS in der Natur gefunden und der Natur entnommen und darauf wurde aufgebaut, damit wurde/ wird gezüchtet.


iriri hat geschrieben: Da ist es doch nur gerecht, wenn der Züchter für seine Zeit und Aufwand gerecht entlohnt wird und das wird eben mit diesem Gesetz geregelt.


Hallo iriri,

genau DAS wird eben nicht mit dem Gesetz geregelt.
Niemand zwingt die Züchter Sorten zu züchten, das machen sie von sich aus, freiwillig, weil sie damit Geld verdienen können. Denn ihr Zuchtergebnis verkaufen sie und bekommen Geld für ihre Zuchtarbeit, werden entlohnt für ihre vorherigen Bemühungen.

Es geht hier um Pflanzen, Naturentnahmen da finde ich einen Vergleich zur Musik unpassend. Würde man das nun aber mal auf Musik oder Filme, sprich CD's und Videos übertragen, dann dürfte man sich jede Musik nur EINMAL anhören, jeden Film nur EINMAL ansehen und müsste danach die CD oder die Videokassette wegwerfen.
So in etwa zumindest, es läßt sich aber nicht wirklich mit Pflanzen, sprich "Naturprodukten" vergleichen, da sich weder Musik, bzw. Filme so von ganz alleine "vermehren"....


Warum züchten die Züchter die "ihre" Sorte schützen und die Vermehrung verbieten nicht einfach Pflanzen die nicht vermehrbar sind, anstatt die Vermehrung zu verbieten? Bekommen sie das nicht hin? So ne Art "Kopierschutz" bei Pflanzen?



LG von Nature
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Moin,

@Nature, basiert Deine Frage auf konkreten Sorten oder ist sie eher allgemein gehalten?
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Hallo Plantsman,

meine Frage bezieht sich nur auf die geschützten Sorten, bzw. auf die Züchter die die Vermehrung ihrer Sorte verbieten.



LG von Nature
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Vergleiche doch mal wilde Lilien mit Zuchtsorten. Oder Tulpen oder Rosen. Du wirst schnell merken, da es eine ganze Mengen Blumen nicht gäbe, wenn sie niemand gezüchtet hätte. In keinem Blumenladen findest du noch Wildblumen. Die würde niemand kaufen.

So ist es auch mit fast allen Gemüse- und Obstarten. Wildobst und wildes Gemüse würde heute niemand essen. Da geht es auch um Ertrag und Lagerfähigkeit. Alte Obst- und Gemüsesorten würden nicht tagelang transportiert und im Supermarkt ausgelegt werden können. Wir wären gar nicht in der Lage alle Menschen mit Nahrung zu versorgen, wenn es keine modernen, ertragreichen Sorten gäbe.
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Moin,

dann kann Deine Frage nicht ohne weiteres beantwortet werden, weil das Thema viel zu komplex ist. Wenn ich mir Deine Beiträge ansehe, kommt mir auch der Verdacht, dass Du eventuell "Sortenschutz" mit "Patent" gleichsetzt.

Selbstverständlich wurde jede in Kultur befindliche Pflanze irgendwann mal aus der Natur entnommen. Für einen Großteil der Nutzpflanzen lässt sich die Herkunft aber überhaupt nicht mehr feststellen. Bei Zierpflanzen ist es da etwas anders. Die Entnahme ist z.B. im Fall der Erdbeere schon über 200 Jahre her. Da kann niemand mehr zur Rechenschaft gezogen werden.
Mit Deiner Annahme, dass die Züchter von sortengeschützten Pflanzen diese einfach der Natur entnehmen, liegst Du nicht ganz richtig. Für Naturentnahmen besteht in den meisten Fällen überhaupt kein Bedarf mehr, da das Zuchtmaterial für Pflanzen, für die später einmal der Sortenschutz geplant ist, meistens schon lange in Kultur ist. Sortenschutz wird auch meist nur für Pflanzen beantragt, die für die Massenproduktion gedacht sind, also Schnitt-, Beet- und Balkonblumen, Getreide, Obst und Gemüse. Diese Sorten sind teilweise schon so komplex, das man nicht mal mehr die Ursprungsarten erkennen, geschweige denn die Herkunft nachvollziehen kann.
Das die Zucht dieser Pflanzen teilweise sehr lange braucht, von der 1. Generation bis zur Marktreife und viel Geld erfordert, wurde hier ja schon erörtert. Bei Rosen oder Rhododendron kann es schon mal 15 Jahre dauern. Das entspricht dann tatsächlich dem Schutz des geistigen Eigentums und ähnelt dem Copyright in der Kunst.
Der Unterschied ist, das der Sortenschutz nach 25 bzw. 30 Jahren ausläuft. Danach darf jeder diese Pflanzen produzieren und vermarkten ohne dem Züchter Geld zu überweisen. Das ist beim Copyright nicht der Fall.

Meine Frage nach einem konkreten Fall ist aber nicht unberechtigt gewesen, weil es Unterschiede gibt. Im Zierpflanzen-Bereich kenne ich Pflanzen-Arten, die sortengeschützt sind, die aber sicher noch nicht sehr lange in Kultur sind. Da ist die züchterische Bearbeitung noch nicht so weit fortgeschritten. Hier wurden von den Produzenten oder einem gärtnerischen Forschungs-Institut die Pflanzen ausgesät, vermehrt, die einzelnen Typen gekreuzt, in mehreren Generationen gesichtet und die für die Produktion besten ausgelesen. Auch das nimmt Zeit in Anspruch und sollte bezahlt werden.
Ein Fall, der mir bekannt ist, ist das australische Fuchsschwanzgewächs Ptilotus. Eine Gartenbau-Fakultät in Deutschland hat die Pflanzen am Standort gesammelt, mit Erlaubnis der australischen Behörden, gesichtet und dann an einen Betrieb für Meristemkultur weitergegeben. 10 % der Erlöses der sortengeschützten Pflanze geht dann wieder nach Australien. So viel ich weiß, wird das in Deutschland für neue Zierpflanzen immer so gehandhabt. Wie Jungpflanzen-Firmen in anderen Ländern das machen, weiß ich nicht.
Aber hier sorgt der Sortenschutz eben dafür, daß das Institut und die angeschlossene Jungpflanzen-Firma nicht die ganze Arbeit umsonst gemacht haben, also Geld damit verdienen können. Das Herkunftsland bleibt aber auch nicht aussen vor. Was dort mit dem Geld gemacht wird, entzieht sich dann aber sicher dem Einfluss der hiesigen Vermarkter.

Wissenschaftliches Pflanzenmaterial aus botanischen Gärten, das sehr oft in der Natur gesammelt wurde, darf gar nicht veräussert werden, genau aus den Gründen, die Du insgesamt bemängelst. Das wird im "The International Plant Exchange Network" geregelt und strikt eingehalten.

Was auch schon gesagt wurde und im Sortenschutzgesetz geregelt ist, ist die Erlaubnis der Vermehrung durch Privatpersonen. Der Sortenschutz bezieht sich nur auf die kommerzielle Produktion!

Das Erdbeeren mit der Zeit schwächer werden, liegt an ihrer Lebensweise und hat auch oft mit Schädlingen zu tun. Vor allem durch Blattläuse werden Viren übertragen, die die Pflanze stark schwächen. Dazu kommen dann noch bodenbürtige Pilze usw.usf. Die großen Jungpflanzen-Firmen haben Labore, in denen sie die Sorten immer wieder von Viren und anderen Pathogenen durch die Meristemkultur reinigen können. Die Erdbeere hat sich in der Natur durch die Ausläufer an einen ständigen Wechsel ihres Wuchsortes angepasst. Sie sucht sich also immer neue Standorte und lässt die alten Pflanzenteile hinter sich absterben. Sie verjüngt sich also in kürzeren Abständen immer wieder neu. Das hat mit den Züchtern jedenfalls überhaupt nichts zu tun. Wenn Du es schaffen würdest, die Pflanzen vor allen Schädlingen und Krankheiten frei zu halten und sie regelmäßig durch junge Ausläuferpflanzen zu verjüngen, würdest Du mit diesem Obst überhaupt keine Probleme haben......... ist im Garten aber utopisch. Man kann sogar froh sein, dass man sie immer wieder gesund nachkaufen kann. Auch der Unterhalt der Labore kostet Geld!

So, mehr fällt mir gerade dazu nicht ein :schwitzx:
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Plantsman hat geschrieben:Was auch schon gesagt wurde und im Sortenschutzgesetz geregelt ist, ist die Erlaubnis der Vermehrung durch Privatpersonen. Der Sortenschutz bezieht sich nur auf die kommerzielle Produktion!

Das wurde bisher noch nicht gesagt das sich der Sortenschutz nur auf die kommerzielle Produktion bezieht, bisher hieß es das auch Privatpersonen keine Pflanze mit Sortenschutz vermehren dürfen.
Und das geht ja nun mal gar nicht, wenn man Privatpersonen so weit einschränkt das sie sich keine Pflanzen für den Eigenbedarf mehr vermehren dürfen.
Ich kenne das noch von meinen Eltern, die einen Pachtgarten hatten. Vor allem mit den Erdbeeren kenne ich das noch, das davon die Kindel abgenommen und neu verpflanzt worden sind. Da wurden keinen neuen Pflanzen gekauft und da haben Erdbeeren noch nach Erdbeeren geschmeckt!



LG von Nature
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Nature hat geschrieben:...Das wurde bisher noch nicht gesagt das sich der Sortenschutz nur auf die kommerzielle Produktion bezieht, bisher hieß es das auch Privatpersonen keine Pflanze mit Sortenschutz vermehren dürfen...


iriri hat geschrieben:...ich glaube der kleine Gärtner darf für den privat Gebrauch Samen von den Pflanzen vervielfältigen, nur aber nicht nachzüchten, wenn es sterile Hybriden sind oder sie kommerziell vermarkten...


Doch wurde gesagt, nur leider mit "ich glaube" verpackt. #-o
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Selbst wenn da ein 'ich glaube' steht, würde ich keine Garantie dafür geben, das das Vermehren im privaten Bereich ohne Einschränkung erlaubt ist. Und wie weit geht das? Ist es schon kommerziell, wenn man diese Pflanzen gegen andere tauscht oder in Kleinanzeigen zum Verkauf anbietet? Soweit ich weiß, gibt es da noch kein Urteil, das das genau definiert.

Wir sind auch kein Anwalts- oder Rechtsforum, das da Garantien vergeben sollte.
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Hallo Roadrunner,

ich denke schon das es da eine Garantie gibt, nämlich dann wenn man mit der Weitergabe keinen finanziellen, bzw. materiellen Gewinn erzielt. Üblicherweise handhaben Hobbygärtner und Pflanzenfreunde es so das sie kein Geld oder sonstiges verlangen, sondern die Samen usw. verschenken an andere Hobbygärtner und Pflanzenfreunde.
Kennst Du das nicht? Also ich schon.
Sollte man über Kleinanzeigen Samen oder Pflanzen anbieten, würde ich raten sich lediglich eventuell anfallende Porto- und Verpackungskosten erstatten zu lassen, um nicht in Verdacht zu geraten einen kommerziellen Vertrieb zu betreiben.



LG von Nature
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Das ist jetzt aber wirklich ein interessantes Thema. :D

Eigentlich hätte ich es auch so wie Nature es schrieb beantwortet, aber nun habe ich mich gerade auf die schnelle oberflächlich informiert...

Habe ich es richtig verstanden,
so lange ich das ganze ausschließlich zum eigenen Gebrauch vermehre und anderen Personen nur die reifen Früchte oder Blumensträuße, mit zufällig getrockneten Samenständen (also ausschließlich zu Deko Zwecken), verschenke, müsste es nicht verboten sein oder täusche ich mich da?
Erst wenn ich gezielt Same/Ableger mit Sortennamen in den Umlauf bringe, also ob ich diese verkaufe, tausche oder verschenke, ist es eine Straftat, sofern der Züchter dies ausdrücklich durch den Sortenschutz verboten hat?

Also dürfen noch nicht einmal entnomme Samen/Ableger verschenkt werden?

Ist es auch der Grund, weshalb bei einigen online Gemüsesamen Händler ausdrücklich steht, das die Samen der jeweiligen Gemüsesorten ausschließlich für Deko Zwecke oder zum sammeln angeboten werden?
Das habe ich vor kurzem erst auf einer online Samen Versand Seite gelesen und war etwas irritiert darüber.
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Hallo iriri,

etwas zu verkaufen oder zu tauschen ist nicht das Gleiche wie etwas zu verschenken. Beim Verkauf wie auch beim Tausch erwarte und fordere ich eine Gegenleistung. Beim Verschenken ist das nicht so, da kann man zwar eine Gegenleistung erwarten, aber ob man die auch bekommt, ist fraglich und geht wenn dann freiwillig vom Beschenkten aus und das überlässt man auch ganz ihnen.



LG von Nature
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Mir ging es speziell um sowas. Da hat der Züchter explizit darauf hingewiesen, dass angeblich das verschenken der geernteten Samen verboten sei. Deshalb meine Frage ob das stimmt.

http://www.frag-einen-anwalt.de/Ebay-Ve ... 12041.html
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