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Gartenrenovierung 2010

Gestaltung von Gärten, Ideen und Technik, Beispiele, wie wirds gemacht, was brauche ich ...
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BeitragGartenrenovierung 2010So 04 Okt, 2009 13:40
Hallo zusammen,

ich würde gern unsern ausgesprochen kleinen Garten nächstes Jahr wieder ein weniger weiter auf Vordermann bringen. Daher würd ich ihn euch gerne ein mal zeigen, meine aktuellen Ideen präsentieren. Vorallem aber würd ich mich über ein paar Ideen und Vorschläge von euch freuen, wie ich den kleinen Fleck vor unserm Haus schöner machen könnte.

Kurz zur Vorgeschichte des Ganzen. Wir haben diesen Garten, sofern man ihn als sowas bezeichnen kann, seit ca 10Jahren mittlerweile. Er liegt direkt vorm Haus unserer Erdgeschosswohnung. Als wir dort eingezogen sind sah es wirklich fast aus wie auf nem Acker. Damals war mein Interesse an diesem Garten noch nicht sonderlich groß und der Kampf gegen die Massen an Unkraut im Rasen zogen sich über Jahre hin. Meiner Meinung nach müsste man den kompletten Garten umgraben, was aber einfach nicht rentabel ist. Weder halten wir uns momentan übermäßig viel dort auf, noch gehört er uns. Er ist lediglich Teil der Erdgeschosswohnung, ohne zusätzliche Kosten. Noch dazu liegt er direkt an einer Seitenstraße.
In den letzten paar Jahren hab ich dann quasi das Kommando übernommen und nach und nach versucht ihn etwas zu verschönern.
2 Rosenstöcke wurden entfernt, da sie einerseits ihre besten Jahre hinter sich hatten, andererseits mitten in der Wiese standen und so unnötig viel Platz stahlen.
Der Rasen wird wahrscheinlich ein Dauerthema bleiben, jedoch hat er mittlerweile ein akzeptables Maß erreicht, trotz großflächigen Unkrautes.
Nachdem ich dieses Jahr das erste mal meine noch recht kleinen Bananenstauden in Töpfen rausgestellt und teilweise auch ausgesetzt habe kam ich zu dem Entschluss, dass es doch noch einiger Verbesserungen bedarf. Da der Garten auf der Südwestseite des Hauses liegt, scheint dort sehr viel Sonne, die Bananen konnten nur in der Wiese stehen mit den Töpfen und der Rasen ging dadurch an diesen Stellen natürlich kaputt.
Nächstes Jahr möchte ich sie dagegen ganz raussetzen und daher ein Teil der Wiese durch Beete ersetzen.
Aber bevor ich meine weiteren Absichten erkläre, zeig ich euch wohl erstmal aktuelle Bilder des Gartens.






Hier ist noch ein stark vereinfachter Plan mit den wichtigsten Maßen. Ich hab ihn zwar neulich erst komplett bis ins letzte Detail vermessen, aber diese Daten sollten erstmal reichen.

Gartenplan

Insgesamt müsste er also ca 33qm haben. Natürlich ist er ziemlich klein, aber natürlich besser wie nichts. Für ein paar Pflanzen reicht es auf jeden Fall.

So was möchte ich nun ändern...
Das Beet auf dem 4. Bild soll, sobald die Dwarf Cavendish für den Winter weggeräumt wurden, komplett geleert werden. Das Maggikraut, der Schnittlauch und der Rhabarber werden leider entsorgt. Sie finden bei uns keinerlei Verwendung und der Schnittlauch reicht in einem kleinen Topf.
Dann wurde mir empfohlen das Beet 40cm tief auszuheben und schlieslich aus einem Gemisch von TKS + Erde aufzufüllen. Dort sollen nächstes Jahr wieder ein paar Dwarf Cavendish eingepflanzt werden. Der restliche Platz allerdings wäre vorerst noch frei, da muss ich noch überlegen was dort hinkommen soll.

Da ich nun auch die großen Bananenstauden auspflanzen möchte würde ich gerne entlang der Mauer die Wiese ein Stück entfernen und ein weiteres Beet anlegen. Allerdings hab ich da derzeit noch ein paar Bedenken. Die Mauern haben einen sehr grobkörnigen Putz, wie man auf den Fotos erkennen kann. Daher hab ich dieses Jahr schon die Erfahrung gemacht, dass die Bananen durch den Wind sehr leicht ihre Blätter zerstören. Jetzt könnte ich zwar die Bananen einfach in die Wiese pflanzen mit genug Abstand zu Mauer, dadurch könnte man dahinter aber kaum noch Rasenmähen und wirklich gefallen kann mir der Gedanke grad auch nicht.
Daher dacht ich mir vielleicht gäbe es noch ne Möglichkeit die Mauer durch flächige Kletterpflanzen zu polstern. Keine Ahnung ob es möglich ist und auch seinen Zweck erfüllen würde.

Bevor ich euch aber weiter noch mit Text überhäufe lass ich die bisherigen Gedanken erstmal sacken und würde mich über ein paar erste Anregungen und vorallem auch Meinungen dazu freuen.
Achja, ich hab dieses Thema jetzt schon eröffnet, da ich gerne jetzt im Herbst schon den Garten grob vorbereiten würde für nächstes Jahr. Also auch die Beete und so.

Grüße
Crit
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BeitragSo 04 Okt, 2009 16:18
Warum willst du die Musa auspflanzen, die ist doch nicht winterhart, willst du die immer wieder ausgraben? Die Blätter reißen bei Wind meist ein, dass liegt er weniger an der Mauer. Ein Beet an der Mauer kannst du auf ganz verschiedene Arten gestalten, du kannst Gemüse anbauen wie Tomaten Peperoni usw, ein Kräutergarten ist auch schön wenn man sie nicht verwendet :mrgreen:
oder natürlich auch mit Beetstauden wie Rittersporn Bilder und Fotos zu Rittersporn bei Google. , Astern Bilder und Fotos zu Astern bei Google. , Margeriten Bilder und Fotos zu Margeriten bei Google. , Sonnenhut Bilder und Fotos zu Sonnenhut bei Google. usw
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BeitragSo 04 Okt, 2009 19:43
Hio das gefällt mir richtig.... ich nehm mal die Maße und versuch mich daran...

Die Banane kannst du ruhig auspflazen.. allerdings so 50-100 cm von der Mauer weg weil sie viele Ableger bekommt mit den Jahren. und mit den Blätter: sie wird viel höher als die Mauer!!!

Also ich mach mich mal an einen kleinen Plan.... Rasen soll ja ein bisschen rhalten bleiben oder? ;)


mfg. Luzifer
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BeitragSo 04 Okt, 2009 19:46
@Luzifer

Hallo? Welche Musa kann er auspflanzen?

Solange du nicht weißt, was das für eine Musa ist (die Rötliche vorne ist eine Ensete- die kann man nicht auspflanzen) möchte ich dich bitten, solche Tipp nicht zu geben. Abgesehen davon pflanzt man die jetzt def. nicht mehr aus, sondern überwintert die indoor. Die können jetzt keine Wurzeln mehr bilden (wenn es denn überhaupt eine frostfeste Banane ist [-( ).

Du hast übrigens Pm!

@criticalarts

Bananen zerfleddern immer draußen. Das kann man nicht verhindern, es sei denn man stellt sie eben nicht raus. Da muss man sich einfach drangewöhnen und die Pflanzen stört das nicht.

Hast du dir die Basjoobeiträge hier im Forum mal angesehen? O:)
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BeitragSo 04 Okt, 2009 20:03
ich dachte mit winterschutz wäre jede Banane für druassen geeignet... im spätjahr abschneiden mit stroh bedecken, in den ersten jahren ein Mörtelkübel drüber, später mit Folie abdecken.... so machen das bei uns alle^^

und ich wusste ja nicht wann er beginnen möchte.... also dieses Jahr könnte es vllt. wirklich knapp werden.... allerdings ginge das bei usn auch noch....


mfg. Luzi
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BeitragSo 04 Okt, 2009 20:05
Ist leider nicht ganz so einfach :wink:

Besser ist es, wenn die im Mai ausgepflanzt werden und sich bis zum Winter richtig verwurzeln können. Aber schmeiß einfach mal die Suchfunktion an :wink:
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BeitragSo 04 Okt, 2009 20:14
Hallo,
soweit ich weiss, ist die Banane "Dwarf Cavendish" nicht winterhart - im Gegensatz zur Musa basjoo.
Allerdings wird Musa basjoo - auch wenn nur mit ein bisschen Rindenmulch im Winter geschützt, schnell ein gutes Stück höher als die Mauer mit dem Gartenzaun - und an die wolltest du sie ja pflanzen, wenn ich das richtig verstanden habe.
Und dann ist nur noch der Wind, der die Blätter zerzaust und zerschleißt und weniger der rauhe Putz.

Der Rhabarber macht sich als großblätterige Staude übrigens ganz gut zu den Bananen, den würd ich nicht so schnell entsorgen, möchte die beiden in meinem Bananenbeet auch kombinieren.
Ansonsten weiss ich noch nicht so recht, was du von der Fläche eigentlich willst - erst mal nur Rasen und ein Beet für deine Bananen?

Und was ist so schlimm an dem Unkraut im Rasen?
Durch häufiges Mähen dürfte da doch nur Gänseblümchen, Löwenzahn und co über bleiben, und die finde ich jetzt nicht so schlimm.
Ansonsten gibts ja noch selektive Unkrautvernichtungsmittel, die nur die Gräser am Leben lassen.

Beste Grüße,

der Gartenplaner
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BeitragSo 04 Okt, 2009 22:55
Hallo Zusammen,

erstmal danke für eure schnellen Antworten. Mit so viel hätte ich gar nicht gerechnet. Aber war wohl doch nicht ganz so gut mein Eröffnungspost erstmal an der Stelle zu unterbrechen.
Dann will ich erstmal die ganzen offenen Fragen klären.
Ja ich will die Bananen aus pflanzen und schließlich jeden Winter wieder rein holen. Der Garten ist nicht so groß, die aus gepflanzten Pflanzen halten sich also auch in Grenzen.
Da ich mich sehr für Bananen interessiere war ich schon auf vielen Seiten unterwegs und wie ich das gesehen hab Pflanzen die meisten Sie über den Sommer aus und holen sie im Winter wieder rein.
Ok Basjoos werden meist draußen überwintert, da sie schnell und viele Kindel bekommen und sich dadurch Haine bilden, da wird es natürlich schwer. Ich jedoch hab noch eine wirklich kleine Basjoo die leider bisher noch keine Kindel hat. Da kann ich des denk ich schon mal noch mindestens 1 Jahr machen mit dem rein holen über den Winter.
Besser gesagt alle Bananen werden drinnen überwintert, habe es erstmal nicht anders vor.

Derzeit handelt es sich bei meinen Bananen „nur“ um Musa Super Dwarf Cavendish und Musa Basjoo, sowie eine Ensete Ventricosum maurelii.
Nächstes Jahr werden aber mit Sicherheit noch die ein oder andere Sorte Folgen.
Habs zwar am Ende des letzten Beitrags erwähnt, aber vielleicht etwas undeutlich. Dieses Jahr sollen nur noch die Beete vorbereitet werden, also umgegraben. Allerdings bleiben sie dann bis zum nächsten Jahr Frühjahr leer.

Dass Bananen allein durch den Wind zerfetzte Blätter bekommen ist mir auch bekannt gewesen, da meine Basjoo selbst solche „Schäden“ aufweist. Allerdings hab ich bereits die Erfahrung mit der Mauer gemacht, wodurch die Blätter auch einen Schaden erleiden, jedoch einen etwas anderen. Man sieht richtig die grobe Struktur als Spuren auf den Blättern.
Aber vielleicht habt ihr recht, wenn ich die Bananen über den Winter stutze, also die Blätter entferne, dann müssten die neuen Blätter eigentlich über der Mauer entstehen.

@ Eichbaum-Weiser
Danke für deine tollen Vorschläge und Ideen. Allerdings wollte ich die Beete weniger für Gemüse nutzen. Zwar habe ich auch vor Kräuter und Chili und derartiges in den Garten zu stellen, jedoch eher als kleine Topfpflanzen. Die gegenüberliegende Seite an der Hausmauer bietet sich da sehr gut an, wie ich dieses Jahr schon feststellen konnte.
Du konntest aber natürlich auch nicht wissen, dass ich weniger Interesse hab an „gewöhnlichen“ Gartenpflanzen. Ich bevorzuge eigentlich eher exotische Pflanzen. Meist versuche ich auch aus verschiedenen Fruchtsamen neue Pflanzen zu ziehen. Dieses Jahr konnte ich zum Beispiel schon fleißig Physalis ernten.

Unter anderem würde ich gerne auch Cannas nächstes Jahr mit zu den Bananen pflanzen, da sie ziemlich gut zusammenpassen optisch.

@ Gartenplaner
Hatte ja bereits erwähnt, dass ich mit dem aktuellen Zustand des Rasens eigentlich ganz gut leben kann. Denn ein perfekter Rasen ohne Unkraut muss es nun wirklich nicht sein. Ok, natürlich hab ich dieses Jahr den Fehler gemacht ihn zu wenig gemäht zu haben, mittlerweile weiß ich allerdings, dass des falsch war und auch warum. Gegen Ende des Sommers wars nun aber teilweise so schlimm, dass an vielen Stellen gar kein Gras mehr wuchs, da dort alles voller kleiner Blätter war, wie von Gänseblümchen. Da konnte ich 100mal mit dem Mäher drüber fahren, da ging nix weg...weil zu kurz war ^^

Du hast aber nur zum Teil recht. Ich bin noch nicht ganz sicher bzgl. der Planung des Garten für nächstes Jahr. Sicher ist nur, das bisher bestehende Beet soll durch neue Erde ersetzt werden, die die bisher sehr lehmhaltig ist. Und ich möchte meine Bananen aus pflanzen. Einfach aus dem Grund, weil sie dann schon mal ein wenig besser wachsen und ich keine kahlen Stellen in der Wiese hab, weil da Töpfe standen. Daher kam ja dann die Idee ich erschaffe irgendwo ein neues Beet.

Wie dieses nun genau aussehen soll, das ist noch etwas unklar. Da würde ich mich auf jeden Fall für die ein oder andere Idee freuen.
Denn wie Luzifer schon sagte, die Bananen brauchen einfach einen gewissen Abstand zur Mauer, nicht nur wegen der Kindel. Die Ventricosum Maurelii hat schon dieses Jahr ordentlich zugelegt, vor allem in der Breite.
Natürlich würde ich die Bananen noch gerne durch andere Pflanzen und Bananen ergänzen, weshalb ein Beet sicher nicht falsch ist. Wobei das Beet jetzt nicht nur entlang der Mauer gehen muss. Könnte mir zum Beispiel auch eine Halbinsel in der Mitte des Gartens vorstellen. Also entlang der Mauer ein Beet mit einer Halbinsel in die Mitte des Gartens. Wie gesagt, der Garten wird momentan nicht aktiv genutzt. Und für ne Decke auf der Wiese zum Hocken sollte es dann reichen.

Was ich mir auch vorstellen könnte, dass man sich später vielleicht mal einen kleinen Brunnen mit rein macht. Wobei dabei momentan eher die Stromversorgung dann fraglich bleibt. Aber nur mal so als Gedanke.

Vielleicht mal zum Vergleich ein paar alte Bilder. Rosenstöcke mitten in der Wiese stören finde ich viel mehr wie ein Beet in Form einer Halbinsel.





Das zweite Bild ist zwar auch alt, aber spiegelt eigentlich noch den aktuellen Stand wieder. An dem bewachsenen Stein und den gestapelten Steinen hat sich nichts geändert. Der bewachsene Stein blüht auch immer schön Blau, der wird auf jeden Fall so bleiben, zumal dort auch die alten Gräber unserer Hamster liegen.
Die die bepflanzten Steine werden auf jeden Fall erstmal entfernt bzw. neu gemacht, da sich über die Jahre doch ein ganz schöner Dreck dahinter angesammelt hat, weil es nicht ordentlich gemacht wurde damals.
Können später natürlich wieder verwendet werden an anderer Stelle. Oder dort bleiben, was eigentlich ganz gut ist, wenn sie bepflanzt sind. Denn durch den Rosenstock an der Mauer daneben, der quasi den Beginn des Nachbargartens markiert, ist etwas höher wachsendes eher ungünstig.

Was mir auch sehr am Herzen liegt, dass wir uns eine Art natürlichen Sichtschutz aufbauen. Der Lattenzaun ist ziemlich durchlässig, wir haben auch schon überlegt Bambus matten zu befestigen, eine natürliche Lösung wäre aber sicher schöner.

Was gibt’s sonst noch wichtiges zu sagen... Der Apfelbaum wird auch bleiben, nach 8 Jahren hat er die letzten beiden Jahre auch endlich 3-4 Äpfel getragen. Zwar ist er jedes Jahr von Mehltau befallen, aber hab bisher noch keine unchemische Lösung zu deren Bekämpfung gefunden. Gift wollen wir keinesfalls benutzen, da die Schlafzimmer direkt daneben liegen.
Zumal er der momentan einzige Schattenspender im Garten ist, weshalb die Bananen bisher auch direkt vor ihm standen.

@ Luzifer zum Schluss noch.
Ich würde mich freuen mal deine Ideen anhand des Planes zu sehen, zur Not kann ich dir auch noch einen viel detaillierten Plan schicken mit mehr Maßen.
Bin auf jeden Fall mal gespannt.

Das war nun glaub wirklich das wichtigste. Gibt leider so viele Dinge dazu zu sagen. Ich danke allein schon jedem der sich des ganze auch nur durchliest ^^

Vielen Dank und Schönen Abend noch
Crit
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BeitragSo 04 Okt, 2009 23:48
Hallo Crit,

hm, als Sichtschutz, der dazu noch ganz gut zu deiner Vorliebe für exotische Pflanzen passt, würde ich eine Hecke aus Fargesia-Bambus vorschlagen, die wachsen horstig, machen also keine wilden Ausläufer, es gibt verschiedene Sorten, die unterschiedlich hoch werden, bzw. niedrig bleiben und man kann sie auch in Form schneiden, wie ich bei einer Bambusspezialgärtnerei bei Hannover auch schon gesehen habe.
Wenn du da eine Reihe an der Mauer mit dem Zaun entlang pflanzt, ist das Sichtschutzproblem schonmal gelöst - und das Problem der zerrupften Bananenblätter ebenso, da der Bambus dann ja dazwischen ist.
Kletterpflanzen lohnen bei der geringen Höhe des Zaunes nicht wirklich.
Das Bananenbeet kann entweder eine einfache rechteckige Form entlang der Bambushecke haben. Variante wäre, den Knick des Gartenweges mitzumachen und das Beet im hinteren Bereich tiefer zu machen.
Oder sich von der Form zu lösen und vielleicht ein bogenförmiges Beet, wie ein am Rand abgeschnittetenes Stück Kreis, zu gestalten.
Ich würde zu einer klaren Form bei dieser kleinen Größe raten, eher nicht irgendwelche geschwungenen Bögen wie ein mäandrierender Fluß oder so ähnlich.

Nur am Rand: diese Betonringsteine würde ich, wenn ich es könnte, verbieten lassen - so eine ästhetischer Supergau tut keinem Garten gut :xx:
Also am besten wegschmeißen!

Bei deinem Bananenbeet wäre es sinnvoll, die Standorte der Bananen mit einer stabilen, strukturbildenden Umpflanzung zu versehen, dass du nicht im Winter eine Kraterlandschaft hast, wenn die Bananen raus sind.
Gräser leisten da gute Dienste und sehen auch im Winter noch gut aus, können auch gut Löcher verdecken - oder ein bisschen höhere Bodendecker.
Bei den Bananenpflanzstellen kommt mir spontan eine Idee, die ich von einem Baumfarnliebhaber aufgeschnappt habe, der hat seine Baumfarne im Topf gehalten und im Sommer im Garten in in den Boden eingegrabene, ein gutes Stück größere Töpfe eingesenkt.
Dadurch blieben die Pflanzstellen auch über den Winter offen und verfüllten sich nicht von alleine mit Erde.
Im Winter hat er glaub ich Deckel drauf gelegt, damit man die Löcher nicht sieht.
Und die eingegrabenen Töpfe waren ein Stück weiter, als die Baumfarntöpfe, damit man die Baumfarntöpfe im Herbst auch gut greifen konnte, um sie wieder raus zu nehmen.
Im Sommer kann man die Lücke ja mit so einem Vlies, welches momentan verkauft wird, um die Topfoberfläche von Kübelpflanzen vor Kälte zu schützen verdecken.
Die sind meist aus Kokosfaser, welche im Sommer noch den Vorteil hätten, die Feuchtigkeit gut im Topf der Bananen länger zu halten.

Beste Grüße,

der Gartenplaner
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BeitragMo 05 Okt, 2009 19:46
Servus,

@ Gartenplaner
Erstmal Danke für die tollen Vorschläge und Ideen. Manches scheint im Nachhinein so klar, aber man kommt von selbst garnicht drauf.
Die Idee mit dem Bambus gefällt mir sehr gut. Ich mag Bambus sehr, jedoch hatte ich bisher immer bedenken wegen der Ausläufer und den Rhizomsperren. Einerseits hab ich schonmal im bereits vorhandenen Beet gegraben. Besonders tief ging es da nicht runter, ob man da 60-70cm runter kommt für eine Rhizomsperre ist fraglich. Andererseits hab ich Angst, zumindest bei größeren Bambusarten, dass die Rhizome die Mauer beschädigen, da ich auch nicht weiß wie tief diese reicht. Und dahinter verläuft direkt der Fußweg.
Da du aber sagtest, dieser Fargesia-Bambus würde keine Ausläufer bilden könnte dies durchaus in Frage kommen. Dann bleibt jedoch die Frage ob dennoch eine Rhizomsperre nötig ist, vorallem zu den Bananen hin. Oder stört das andere Pflanzen bei dieser Bambussorte weniger?
Aber der Gedanke ein schmaler Streifen Bambus, doch das gefällt mir. Ob aber komplett entlang der Mauer... könnte man noch drüber grübeln.
Die Idee mit dem Beet mit der Charakteristik des Gartenweges klingt irgendwie einleuchtend. Und kann ich mir auch durchaus gut vorstellen.
In solchen Fällen fertige ich mir gerne Pläne an, um es besser beurteilen zu können. Werd ich auch jeden Fall mal für diese Art des Beetes machen, genauso für das Halbinselbeet von gestern.

Werd diese Pläne dann auch mal reinstellen sobald sie fertig sind, wobei das Halbinselschema wohl eher die geschwungenen Formen wiederspiegelt von denen du abraten würdest.

Bei den Betonringsteinen kann ich dir durchaus zustimmen. Sehen alles andere als ästhetisch aus. Da ich völlig freie Hand hab bei der Gestaltung könnten diese durchaus auch entfernt werden, sollte ich keine bahnbrechende Idee haben. Einzig vielleicht als Abgrenzung zum Nachbargarten könnt ich sie mir vielleicht vorstellen. Weiter nach rechts unter den Rosenstock des Nachbarn. Da könnten dann ein paar Echeverien oder so wachsen.
Leider rentiert es sich nicht wirklich irgendwelche Blumen einzusetzen. Hatte da im Frühjahr Steinbrech eingepflanzt. So schnell wie die verblüht waren und schließlich eingingen konnte man garnet schauen.

Über das Beet nach dem entfernen der Bananen hab ich auch schon nachgedacht. Ist natürlich wirklich nun die Frage ob es stört wenn es etwas uneben im Winter ist. Die von dir erwähnte Technik mit den abgesenkten Töpfen hab ich sogar auch schon bei einem Bananenliebhaber gesehen. Und ist durchaus eine clevere Idee. Bei der ein oder anderen Sorte würde es sich sicher rentieren. Bei Basjoos allerdings würde es sich glaub eher weniger anbieten, da diese ja eigentlich Haine bilden.
Aber bei meiner Ventricosum Maurelii könnte des ganz gut klappen. Müsste man aber auf jeden Fall einen Topf raussuchen der ein gutes Stück größer ist.
Zumal des auch wieder ein Schutz vor den Bambusrhizomen wäre, zumindest bedingt.
Müssen diese Töpfe dann eigentlich Löcher haben zum abfließen des Wassers?? Eigentlich schon, da es ja sonst wieder Staunässe gäbe.

@Eichbaum-Weiser
Wao, da sind wirkliche viele schöne Pflanzen dabei. Einiges trifft auch durchaus meinen Geschmack. Die Akebia Quinata gefällt mir sehr gut.
Eine Kiwi zu pflanzen hatte ich übrigens auch vor. Samen wurden bereits gesäubert und vorbereitet. Müssen nächstes Jahr nur noch ausgesäät werden. ^^
Das Moorbeet ist auch sehr interessant. War mir bisher völlig unbekannt dieser Begriff. Wobei ich mir sowas weniger für den Garten vorstellen kann. Aber sowas würde ich mir schon gerne mal anlegen.
Kakteen und Sukkulenten sind jedoch nicht so ganz mein Ding, bis auf wenige Ausnahmen. Da wird’s wohl bei den 3-4 kleinen in der Wohnung bleiben.

Vielen Dank euch zwei für die guten Ideen, mal schaun was sich daraus machen lässt. Mal probehalber an nem Plan umsetzen.

Gruß Crit
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BeitragMo 05 Okt, 2009 23:03
Hallo Crit,

wenn du für die Bambushecke nur Fargesia murieliae-Sorten nimmst, brauchst du überhaupt keine Rhizomsperre - ich glaube, auch die Bananen, werden den Bambus nicht durchwachsen, keine Sorge.
Diese Bambusse wachsen nämlich horstig - die haben überhaupt keine Rhizome.
Hier Informationen zu diesem Bambus:
http://www.bambus-lexikon.de/fargesia.html
Und eine Liste mit den Sorten:
http://www.fargesia.de/fargesia_arten_und_sorten.php

Die Sorte "Bimbo" z.B. wird nur 1-1,5m hoch, da bräuchte man dann nicht mal schneiden, um die Hecke auf Höhe zu halten :wink:

Und auf jeden Fall müssen die eingesetzten Töpfe Löcher im Boden haben, Staunässe vertragen die Bananen nicht.

Beste Grüße,

der Gartenplaner
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BeitragMo 05 Okt, 2009 23:21
Vielen Dank für die zwei super Links.
Werd mich da auf jeden Fall mal ein wenig umschauen und mir was schönes raussuchen.
Der "Bimbo" gefällt mir schon recht gut, mal schaun was es da so alles sonst noch gibt. Auf jeden Fall wird es wohl nur eine recht schmale Reihe mit Bambus werden, damit noch ein wenig Wiese erhalten bleibt, wenn die Bananen stehen.
Wobei mittlerweile reicht es mir, wenn es einfach nur schön ist ^^ Egal wie.
Morgen fertige ich mal einzelne Pläne an wegen der Optik.

Schönen Abend noch
Crit
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BeitragDi 06 Okt, 2009 20:57
wow geht das hier ab..^^

ein detailierteren plan wäre cool!
wenn ich dann richtig anfange, wollt ich noch fragen ob es vllt. lieblingsfarben gibt? Ich wäre nämlich für ein staudenbeet um den rasen herum..... bei diesem zuge könnte ich auf farben eingehen!

du kannst auch noch andere wünsche nennen....

mfg. Luzifer
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BeitragDi 06 Okt, 2009 23:37
Du fragst was hier abgeht?? ^^ des könnt ich auch fragen.
Bin ja schon etwas baff, dass du dir da so viele Mühe geben willst. Hätte ich jetzt net unbedingt erwartet, wobei damit auch alle anderen gemeint sind.
Vielen Dank für die zahlreichen Tipps und Unterstützung.

Aber ganz ehrlich Luzifer, ich kann dir da wirklich keine besonderen Lieblingsfarben nennen, bin da wirklich recht offen für alles. Denn bisher hatte ich überhaupt keine Pflanzen die (bisher) Blüten haben...
Alles grün in grün. Und ich liebe es, auch wenn manche des net ganz verstehen. Aber natürlich heißt dass net dass ich es nur grün will. Also für Farben bin ich wirklich offen.

Auf anhieb hab ich auch keinen besonderen Extrawünsche. Wenn du aber schon direkt an Pflanzen denkst, dann kann es, wie bereits erwähnt, gerne exotisch sein.
Ich steh weniger auf "gewöhnliche" Pflanzen, wie man sie aus den meisten Gartenanlagen kennt. Komischerweise fallen da die meisten Pflanzen mit Zwiebeln drunter.

Ich find es eigentlich immer ganz interessant, die verschiedenen Ideen am Ende dann zu was neuem zu kombinieren. Bin wirklich mal gespannt.
Werd morgen schauen, dass ich en Plan mit mehr Maßen hinbekomme. Wobei ich versuch, den Garten innerhalb frei zu lassen. Vielleicht fallen mir bis dahin noch spezielle Wünsche ein, aber denke eher weniger.

Schönen Abend
Crit
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