Elefantenfuß umtopfen? Kein Grund zur Panik! So geht's richtig.
Hallo zusammen,
ich sehe immer wieder Fragen zum Thema Elefantenfuß umtopfen und merke, dass da oft eine gewisse Unsicherheit herrscht. Völlig verständlich! Man will seinem grünen Mitbewohner ja nichts Böses. Aber keine Sorge, das ist einfacher als man denkt. Ich habe mich mal intensiv mit dem Thema beschäftigt und die wichtigsten Punkte für euch zusammengetragen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Der Elefantenfuß ist ein gemütlicher Zeitgenosse und mag keinen Stress. Er muss also nicht ständig umgetopft werden. Ein guter Rhythmus sind so alle 3 bis 5 Jahre.
Ihr erkennt den richtigen Moment an ein paar einfachen Zeichen:
Die beste Jahreszeit für die Aktion ist das Frühjahr, so zwischen Ende Februar und Mitte März. Dann wacht die Pflanze aus ihrer Winterruhe auf und hat die meiste Kraft, um im neuen Zuhause gut anzuwachsen.
Der richtige Topf und die passende Erde
Hier passieren die meisten Fehler, aber das lässt sich leicht vermeiden.
Der Topf:
Der Elefantenfuß ist ein Flachwurzler. Seine Wurzeln breiten sich lieber in die Breite als in die Tiefe aus. Deshalb ist ein flaches, breites Gefäß ideal. Wählt einen Topf, der nur etwa 2-3 Zentimeter mehr Platz zwischen dem Stamm und dem Topfrand lässt. Ein zu großer Topf ist nicht gut, denn dann konzentriert sich die Pflanze nur auf die Wurzelbildung und vergisst das Wachsen obenrum. Ganz wichtig: Der Topf braucht unbedingt ein Abzugsloch! Staunässe ist der erklärte Feind jedes Elefantenfußes.
Die Erde:
Die Pflanze kommt ursprünglich aus Mexiko und mag es eher karg. Eine durchlässige Kakteen- oder Sukkulentenerde ist perfekt. Wer selbst mischen mag: Nehmt zwei Teile gute, torffreie Blumenerde und einen Teil Sand. Eine Schicht Tongranulat unten im Topf sorgt für eine super Drainage und verhindert nasse Füße.
Schritt für Schritt: So topfst du um
Die Pflege danach
Nach dem Umzug braucht die Pflanze etwas Ruhe. Gießt in den ersten Wochen sehr, sehr sparsam. Die Wurzeln sind noch empfindlich. Erst wenn die oberste Erdschicht komplett trocken ist, gibt es wieder einen kleinen Schluck. Stellt sie an einen hellen Ort, aber ohne direkte pralle Mittagssonne.
Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn die Blattspitzen braun werden, liegt das oft an zu trockener Luft, nicht an falschem Gießen. Gelegentliches Besprühen mit Wasser kann da helfen.
Ich hoffe, diese Anleitung nimmt euch die Angst vorm Umtopfen. Euer Elefantenfuß wird es euch mit gesundem Wachstum danken!
Liebe Grüße
Hallo zusammen,
ich sehe immer wieder Fragen zum Thema Elefantenfuß umtopfen und merke, dass da oft eine gewisse Unsicherheit herrscht. Völlig verständlich! Man will seinem grünen Mitbewohner ja nichts Böses. Aber keine Sorge, das ist einfacher als man denkt. Ich habe mich mal intensiv mit dem Thema beschäftigt und die wichtigsten Punkte für euch zusammengetragen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Der Elefantenfuß ist ein gemütlicher Zeitgenosse und mag keinen Stress. Er muss also nicht ständig umgetopft werden. Ein guter Rhythmus sind so alle 3 bis 5 Jahre.
Ihr erkennt den richtigen Moment an ein paar einfachen Zeichen:
- Der Wurzelballen schiebt sich schon oben aus dem Topf raus.
- Der dicke Stamm hat fast den gleichen Durchmesser wie der Topf.
- Die Erde sieht einfach alt und verbraucht aus.
Die beste Jahreszeit für die Aktion ist das Frühjahr, so zwischen Ende Februar und Mitte März. Dann wacht die Pflanze aus ihrer Winterruhe auf und hat die meiste Kraft, um im neuen Zuhause gut anzuwachsen.
Der richtige Topf und die passende Erde
Hier passieren die meisten Fehler, aber das lässt sich leicht vermeiden.
Der Topf:
Der Elefantenfuß ist ein Flachwurzler. Seine Wurzeln breiten sich lieber in die Breite als in die Tiefe aus. Deshalb ist ein flaches, breites Gefäß ideal. Wählt einen Topf, der nur etwa 2-3 Zentimeter mehr Platz zwischen dem Stamm und dem Topfrand lässt. Ein zu großer Topf ist nicht gut, denn dann konzentriert sich die Pflanze nur auf die Wurzelbildung und vergisst das Wachsen obenrum. Ganz wichtig: Der Topf braucht unbedingt ein Abzugsloch! Staunässe ist der erklärte Feind jedes Elefantenfußes.
Die Erde:
Die Pflanze kommt ursprünglich aus Mexiko und mag es eher karg. Eine durchlässige Kakteen- oder Sukkulentenerde ist perfekt. Wer selbst mischen mag: Nehmt zwei Teile gute, torffreie Blumenerde und einen Teil Sand. Eine Schicht Tongranulat unten im Topf sorgt für eine super Drainage und verhindert nasse Füße.
Schritt für Schritt: So topfst du um
- Pflanze vorsichtig aus dem alten Topf holen. Manchmal hilft es, den Topf leicht zu klopfen.
- Die alte Erde sanft von den Wurzeln schütteln.
- Wurzeln kontrollieren: Alles was matschig, weich oder schwarz ist, wird mit einem sauberen, scharfen Messer abgeschnitten. Gesunde Wurzeln sind fest und hell.
- Eine Schicht Tongranulat in den neuen Topf geben und etwas frische Erde darauf.
- Den Elefantenfuß mittig draufsetzen. Die dicke Knolle sollte dabei leicht über dem Topfrand bleiben, also nicht zu tief eingraben.
- Mit Erde auffüllen und alles leicht andrücken.
- Zum Schluss ein ganz kleines bisschen angießen, nur um die Erde leicht zu befeuchten.
Die Pflege danach
Nach dem Umzug braucht die Pflanze etwas Ruhe. Gießt in den ersten Wochen sehr, sehr sparsam. Die Wurzeln sind noch empfindlich. Erst wenn die oberste Erdschicht komplett trocken ist, gibt es wieder einen kleinen Schluck. Stellt sie an einen hellen Ort, aber ohne direkte pralle Mittagssonne.
Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn die Blattspitzen braun werden, liegt das oft an zu trockener Luft, nicht an falschem Gießen. Gelegentliches Besprühen mit Wasser kann da helfen.
Ich hoffe, diese Anleitung nimmt euch die Angst vorm Umtopfen. Euer Elefantenfuß wird es euch mit gesundem Wachstum danken!
Liebe Grüße
