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Düngen mit Mist?

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BeitragDüngen mit Mist?Fr 27 Feb, 2009 10:00
Hallo zusammen,

ich habe in den letzten Wochen tausenderlei teils widersprüchliche Ratschläge gehört zu dem Thema Düngung mit Mist und bin nun gänzlich durcheinander. Vielleicht könnt ihr für mich etwas Licht ins Dunkel bringen!?

Wir haben ein Gewächshaus und ein Gemüsebeet, in dem wir allerlei anpflanzen werden (Tomaten, Gurken, Kohlrabi, Salat und so weiter und so fort...).

Erst wurde uns gesagt, wir sollten unbedingt mit Kuhmist düngen.
Dann hieß es, der sei nicht gut für Tomaten.
Dann hieß es weiter, Kuhmist tauge gar nicht, wir brauchen Pferdemist.
Als nächstes hieß es bloß kein Pferdemist, damit holt man sich Drahtwürmer.

Also ich bin wirklich verwirrt. Was stimmt denn nun?
Drahtwürmer will ich bestimmt nicht (kannte ich vorher gar nicht, war aber nicht begeistert über das, was Google dazu sagt :xx: ) Schleppen wir uns mit Kuhmist womöglich auch etwas derartiges ein? Mit was sollen wir denn nur düngen? Please help!

Viele Grüße
Steffy
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BeitragFr 27 Feb, 2009 10:12
Hallo Steffy,

ich hatte das gleiche Problem, viele Leute - viele Meinungen..
hab das dann selber probiert und ich verwende jetzt immer Kuhmist in Pelletsform, aus dem Baumarkt, da hält sich die Geruchsbelästigung auch in Grenzen...Ich misch das immer im Herbst ins Treibhaus, bis jetzt hats noch keinem Gemüse geschadet...
Noch dazu hält das auch n bissl länger als dünger..

Gruß
Viveka
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BeitragFr 27 Feb, 2009 10:12
Hallo Steffi,

in Gärten düngt man doch seit jeher mit Pferdemeist! Meine Eltern haben auch schon säckeweise Hühnermist im Garten verteilt.
Dass damit irgendwelche Schädlinge eingschleppt werden sollen, ist mir neu.
Aber dass man keine Drahtwürmer im garten haben will, kann ich nachvollziehen. Wer sagt Dir denn, dass Du die nicht schon im Boden hast? Und wenn schon. Natur bleibt Natur.

Ich habe mein diesjähriges Kartoffelbeet letzten Herbst mit Pferdemist vorbehandelt, indem ich den Mist in dem Beet etwa Spatentief verteilt und mit einer guten Schicht Erde bedeckt habe. Frischer Pferdemist -man möge mich korrogieren - ist zu scharf für die Wurzeln der Pflanzen, deswegen sollte man ihn im Herbst ausbringen, damit er etwas "abkühlen" kann.


Kuhmistpellets hab ich auch schon gesehen und gutes davon gehört. Mir erscheint nur der Preis etwas übertrieben! Pferdemist stinkt meiner Meinung nach überhaupt nicht, sondern riecht im Gegenteil recht angenehm - bin halt auf dem Land aufgewachsen \:D/ - und ist noch dazu in vielen Fällen kostenlos!

Ich bin jedenfalls gespannt auf meine diesjährige Kartoffelernte - sie kann eigentlich nur ertragreicher ausfallen als letztes Jahr! :-s
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BeitragFr 27 Feb, 2009 15:36
wir hatten ein jahr kuhmist auf unseren gemüsebeet und wenn ich mich richtig erinnere, hat man auch etwas unterschied zu ohne mist gemerkt.

vor 2 jahren hab ich pferdemist aufgebracht auf meine blumenbeete und keinen unterschied im wachstum o.ä. festgestellt.
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BeitragFr 27 Feb, 2009 19:43
Also wir Düngen ja nur mit Pferdemist und etwas Kaninchenmist (wir verwenden keine Späne als Einstreu) bisher nur gute Erfahrungen im Herbst bringen wir frischen Mist ein den Rest erledigt die Frostgare und im Frühjahr nochmal angesetzten Mist.

Bei anderen Mistarten sollte man nur angesetzten Mist nehmen da diese i.d.R. schärfer in der Zusammensetzung sind.

Zu dem Pferde- und Kuhdung im Baumarkt ist meine persönliche Meinung ist dies nur Geldschneiderei und eher für die Fraktion der Balkongärtner geeignet da frischer Mist im Balkonkasten doch nicht so gut ankommt. :mrgreen:

L.G. Sporti
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BeitragSa 28 Feb, 2009 14:04
:-k In Großbritannien kursieren Gerüchte über starke Ernteausfälle bei Privatgärtnern, die mit Mist gedüngt haben. Eine Theorie ist, daß die Viecher mit herbizid-behandeltem Getreide gefüttert wurden, und daß das einigen Gemüsepflanzen den Garaus gemacht hat.

Wenn man den Bauern nicht kennt, würde ich persönlich es immer vorziehen, erst mal mit Kompost zu "düngen", und dann je nach Bedarf Guano, Hornspäne, oder Kunstdünger dazuzuwerfen.
Zuletzt geändert von Scrooge am Sa 28 Feb, 2009 15:36, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragSa 28 Feb, 2009 15:08
Mist ein Jahr lang lagern dann aufbringen und es passiert nichts,keinen frischen Mist der ist zu scharf.Wer so vorgeht ist auf der sicheren Seite.
Das mache ich auch mit Pferdemist.


Gruss
Norbert
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BeitragSa 28 Feb, 2009 16:30
Oder halt im Herbst eingraben und im nächsten Frühling drauf pflanzen, das müsste ja eigentlich auch gehen.

Das Herbizidveseuchtes Viehfutter Pflanzen schädigt ... :-k hmmm also ich weiss ja nicht, was das für ein Herbizifd gewesen sein muss, das durch den Verdauungstrakt eines Tieres geschleust wird, dem Tier nicht schadet und hinterher immer noch wirksam ist... :-k
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BeitragSa 28 Feb, 2009 18:24
:-k Hab' mal rumgesucht. Der Stoff, der in Verdacht steht, heißt "Aminopyralid", und ist in verschiedenen Herbiziden enthalten. :arrow: http://en.wikipedia.org/wiki/Aminopyralid (mit Beispielphoto).
Ich weiß aber nicht, ob das Zeug in Deutschland überhaupt zugelassen ist, oder verkauft wird. In Großbritannien wird es jedenfalls nicht mehr vertrieben.

Auf jeden Fall zeigt es, daß es vorteilhaft ist, wenn man den Bauern kennt, von dem man den Mist hat, und man sich gegebenenfalls über die Herkunft des Heus, etc. informieren kann.


Auntie Beeb rät: "Ground affected by the contaminated manure should not be used for up to two years." [ http://www.bbc.co.uk/radio4/gqt ]




el_largo hat geschrieben:ich weiss ja nicht, was das für ein Herbizifd gewesen sein muss, das durch den Verdauungstrakt eines Tieres geschleust wird, dem Tier nicht schadet und hinterher immer noch wirksam ist

Ich könnte mir vorstellen, daß das ein Problem ist, das in Zukunft vermehrt auftreten wird. Nahrungsmittelsicherheit steht ja immer mehr im Mittelpunkt. Und wenn Herbizide (und Fungizide, etc.) speziell für die Futtermittelproduktion hergestellt werden, werden die Hersteller mit den heute möglichen technischen Mitteln ja speziell nach Stoffen suchen, die weder ins Fleisch noch in die Milch gelangen. Das geht sicher am einfachsten mit Stoffen, die vom Darm überhaupt nicht aufgenommen werden. Und die hat man am Ende im Mist.
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BeitragSo 01 Mär, 2009 13:36
el_largo hat geschrieben:Hallo Steffi,

Frischer Pferdemist -man möge mich korrogieren - ist zu scharf für die Wurzeln der Pflanzen, deswegen sollte man ihn im Herbst ausbringen, damit er etwas "abkühlen" kann.


Stimmt nicht, Ich habe letztes Jahr und auch schon Jahre zuvor mit frischem Perdemist mein Garten ca 30 cm dick abgedeckt, nichts eingearbeitet. Da sind die Tomaten nur so gewachsen, und auch der Kohl. selbst Gurken gefällt das. Was nicht geht ist das Aussäen. Aber starkzehrende Pflanzen geht ohne probleme. Das mit dem Geruch da auch kein problem, das ist einmal Wetterabhängig, und mit Urgesteinsmehl bindet man den auch.

Was ich mit dieser Methode auch noch habe ist jede menge Regenwürmer.
\:D/ und ein Jahr später eine tolle Humusschicht.

Leider ist mein Mistlieferant weggezogen. Heul Jetzt muß ich mir eine neue Quelle suchen.
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BeitragSo 01 Mär, 2009 14:29
Das ist ja gut zu wissen! Aber ich probiers dieses Jahr trotzdem erst mal mit meinen Kartoffeln im Mist von letztem Herbst...

Tomaten und Gurken hab ich (noch) nicht im Beet. Aber was nicht ist...

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