Blechnum spicant verliert Blätter

 
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Skahexe

Mein Farn macht mir seit Wochen Probleme und zwar verliert er andauernd Blätter. Ich weiß nicht ob ihm die dunkle Jahreszeit etwas zu schaffen gemacht hat, weil bis zum Herbst war noch alles in Ordnung. Sobald man ihn jetzt berührt, rieseln die Blätter nur so. Es handelt sich dabei aber um vertrocknete Blätter und keine grünen. Ich wollte nur wissen, ob das evtl. ein normales Verhalten ist, dass die Blätter so rasant absterben. Er sieht auch nicht recht kahl aus, für das was er abwirft. Foto werde ich gegebenenfalls heute Abend hochladen.
Zum Standort: Er steht zwischen 18-22 Grad unterhalb eines Ostdachfensters. Gegossen wird er einmal die Woche und vergangenes Wochenende habe ich wieder mit Düngen angefangen (Düngestäbchen). Besprühen tue ich ihn fast täglich ein Mal.
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zauberwald

Hallo Skahexe,

Pflegemäßig scheint ja allesoptimalzu sein.

Tatsache ist, das ältere Blattwedel vertrocknen und abfallen.
Aber so viele auf einmal?

Könnte es sein das er Zugluft abbekommen hat? Als es so kalt war ?
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Plantsman

Moin,

bin ja mal gespannt aufs Foto, denn Blechnum spicant, unser heimischer Rippenfarn, wäre sicher keine gute Zimmerpflanze. Denke, das Du da was verwechselst .
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resa30

Das erinnert mich an den rieselnden Nephrolepis meiner Kollegin... Standort, Pflege, Substrat, alles passte, nur er warf fleissig die Blättchen ab... Leider haben wir nie rausgefunden warum. Bin ebenfalls gespannt auf deine Bilder!
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Skahexe

@ resa: Ich habe gerade nach nephrolepis exaltata gesucht, ich glaube das ist so einer. Aber der Blechnum sieht ja ähnlich aus. Eure Meinung bitte



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Plantsman

Moin,

Nephrolepis mag es sehr luftfeucht. Da er bis Herbst noch gut aussah und jetzt erst am Ende der Heizperiode dieses Verhalten zeigt, sagt mir, das die relative Luftfeuchtigkeit trotz sprühen nicht ausreicht. Die Heizungsluft ist ja bekanntermassen sehr trocken (ca. 30%), durch das Sprühen kommt man vielleicht auf 60%. Für eine Pflanze, die aber tagsüber über 60% braucht und nachts gerne noch höhere Werte kennt, ist das einfach zu wenig. Genau wie Azaleen, Alpenveilchen und Frauenschuh-Orchideen ist Nephrolepis eine Pflanze, die sich vor der Zentralheizung in den Wohnungen viel wohler gefühlt hat. Du solltest also versuchen, die Luftfeuchte auf irgendeine Art und Weise noch weiter zu erhöhen (z.B. größerer Übertopf mit 5 cm Kiesschicht in der ständig Wasser steht).

Bei Farnen würde ich mit Düngerstäbchen aufpassen. An den Stellen, wo Du sie in die Erde steckst, erhöht sich der Salzgehalt im Substrat und so weit ich Farne kenne, sind sie alle sehr salzempfindlich. Ein schwach konzentrierter Flüssigdünger regelmäßig mit dem Giessen während der Hauptwachstumszeit ist für die Pflanze verträglicher. Da Nephrolepis hauptsächlich in Mittelamerika vorkommt, beginnt die Regenzeit dort erst im April, ich würde ihn deshalb auch erst ab Juni bis Oktober mit Dünger versorgen.

Fazit: meiner Meinung nach ist die relative Luftfeuchtigkeit zu niedrig und Zugluft könnte auch eine Rolle spielen.

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