Araukarie

 
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Luciana

Hallo
Ich will euch mal fragen, welche eure Erfahrungen waren mit einer Araucaria auracana?
Ich träume seit Tagen davon mir eine zu kaufen. Aber irgendwie habe ich so das Gefühl, dass das kein pflegeleichter Baum sein wird. Er würde bei mir in einem Topf wohnen in den nächsten Jahren und würde dann evtl, sollte sie dann immer noch leben, ins Freie gepflanzt werden. Aber da ich so viel lese von diesem Baum, dass er braune Nadeln bekommt, nach Jahren plötzlich stirbt wegen: Boden zu dicht, zu kalkhaltig, zu nass, Winter zu kalt, zu viel Wintersonne, usw. bin ich sehr verunsichert. Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Ist der Baum pflegeleicht oder stirbt er bei den meisten früher oder später? Ich habe keine Lust auf:

Helft mir, meinen neuen "Musthave-Wahn" loszuwerden.
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Elfensusi

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Hallo Luciana, scroll mal bitte runter, über die Araucarie wurde schon öfter gesprochen.

Ich habe seit vergangenem Jahr 2 kleine Bäumchen, die den letzten harten Winter mit Winterschutz gut geschafft haben und über den Sommer auch gut gewachsen sind.
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Luciana

Hallo Elfensusi und alle

Ich weiss, dass einiges geschrieben wurde über die Aurakarie, aber bekam doch keine befriedigende Antwort darüber, wie es nun WIRKLICH ist, wenn man so einen Baum pflegt. Habe so einiges gelesen über die Pflege und einige Threads "Hilfe, braune Nadeln!" Ich habe Pflegeanleitungen gelesen, Keimanleitung, usw.
Aber wer hat bei sich schon die optimalen Bedingungen? Darum interessiert mich die Erfahrung über einen längeren Zeitraum. Ob die Aurakarie nach euren Erfahrungen ein pflegeleichter Baum ist, der so manchen Fehler verzeiht, oder eher zickig ist und sofort reagiert wenn etwas nicht stimmt. Wachstumsstop, braune Nadeln, Absterben und so.
Obwohl ich Zone 7b wohne, hat es keine solchen Bäume bei uns. Ich kenne auf jeden Fall keine. Vielleicht ist der Boden bei uns zu alkalisch? Sie lieben glaub ich eher saure Böden.
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Indigogirl

Hallo Luciana,

bei uns hier in der Gegend haben diverse Leute Araucarien im Vorgarten stehen (auch Zone 7b). Scheint gut zu klappen, die sehen alle gut aus.
Man muss wohl nur drauf achten, dass die etwas windgeschützt stehen, gerade in den ersten Jahren, weil es sonst gerne mal zu kalt werden kann im Winter.

Ich hatte mir Samen gekauft und es sind diverse davon gekeimt. Dann habe ich aber eine im Winter verloren, weil sie im Wohnzimmer über der Heizung stand und zwar direkt vor der Strebe des Fensters. Also zu warm + zu wenig Licht = tot. Leider.

Zwei hatte ich dann noch übrig und habe die jetzt zur Pflege bei meiner Schwiegerma stehen, weil sie dort draußen auf der Terasse bleiben können den Sommer über.
Aber leider ist dort jetzt auch eine aus unerfindlichen Gründen einfach braun geworden und abgestorben. Gleiche Behandlung wie die andere... keine Ahnung warum.

Die zweite ist noch saftig grün und scheint sich wohl zu fühlen. Ich hoffe, dass Schwiegermama und ich die mit vereinten Kräften gut über den nächsten Winter bekommen und dann werde ich mal drüber nachdenken, sie auszupflanzen. Sie ist dann 3 oder sogar schon 4 Jahre alt und ich hoffe dass sie ausgepflanzt dann besser, schöner und kräftiger wächst.

Also auf mich machen die den Eindruck dass sie pflegeleicht sind, wenn sie erstmal diverse Jahre alt sind und ausgepflanzt sind. Die Jugendjahre scheinen schwieriger zu sein und da geht die ein oder andere wohl auch mal ein.
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Elfensusi

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Bis auf guten Winterschutz pflege ich gar nicht. Beide stehen in Rasenflächen und bekommen vermutlich auch immer mal was vom Rasendünger ab, ein paar Hornspäne habe ich noch drangemacht, das war es auch schon.
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gürkchen

Ich habe meine selbst gezogene im Alter von 4-5 Jahren erst ausgepflanzt.Im Winter mache ich überhaupt keinen Winterschutz bei ihr.Nach dem ersten Jahr hatte sie auch eine Etage,wo die Nadeln anfingen braun zu werden.Ich dachte schon,die geht mir ein.Aber sie hat im Frühjahr wieder eine neue Etage gebildet und sieht jetzt wieder gesund aus.Gedüngt habe ich meine noch nie.
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Luciana

Zitat geschrieben von Luciana

Obwohl ich Zone 7b wohne, hat es keine solchen Bäume bei uns. Ich kenne auf jeden Fall keine. Vielleicht ist der Boden bei uns zu alkalisch? Sie lieben glaub ich eher saure Böden.



Hallo!
Seit meiner Frage ist nun ein Monat vergangen.
Ich habe es gar nicht gewusst, ein paar Häuser weiter unten an meiner Strasse, wohnt eine liebe deutsche Frau, und die hat eine Araukarie im Garten. Hinter dem Haus versteckt, steht dieser Baum mitten in ihrem Garten. Und ich habe das nie bemerkt.
Er ist etwa 3 Meter hoch und sieht gesund aus. Das hat mir Mut gemacht. Die Frau sagte, dass ennet der Grenze in der Umgebung Bad-Säckingen viele solche stehen. Ich muss eine haben.
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gürkchen

Kann dir nur empfehlen dir eine selber zu ziehen. Zum ersten macht es nicht viel Arbeit und sie gewöhnt sich an deine Witterungsverhältnisse,da wo du wohnst.Schau mal in meinen Blog,ich habe die Anzucht dort beschrieben...
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Luciana

Hallo gürkchen
Ich würde ja schon gern selber auch Araukarien ziehen, aber woher bekomme ich denn in der CH die Samen? Muss mich mal schlau machen.
Wie wachsen diese Bäume denn? Langsam oder sehr langsam? Werde ich eine alte Frau sein, bis ich so einen Baum in meinem eigenen Garten
werde geniessen können?
Danke für deinen Hinweis im Blog, werde Morgen gerne nachsehen.
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Elfensusi

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Die Araucarien wachsen sehr sehr langsam.
Und Samen bieten verschiedenen Händler an, erkundige Dich doch einfach mal, ob die in die CH liefern!
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gürkchen

Pro Jahr bilden sie eine Etage aus und ich persönlich würde sie in einem Alter von 4-5 Jahren erst frei auspflanzen.Also hat die Tanne dann 4-5 Etagen gebildet,es gibt Pflanzen die wachsen wesendlich langsamer.Die meisten bieten ihre Samen immer im Frühjahr,oder Herbst an.

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