Der Artikel ist zu kass geschrieben. Ich habe Baumeuphorbien und ja sie wachsen exorbitant schnell.
Meine neueste, eine Euphorbia ammak 'variegata' hab ich im Herbst mit ca 40cm gekauft - im Moment liegt sie bei ca 70cm.
Sicherlich ist an so Bedenken was wahres dran; Aber: Die Baumeuphorbien sind problemlos schneid und formbar, sie benötigen keine großen Töpfe und auch keine gesonderte Überwinterung (nicht gießen von Oktober bis März reicht). Sie haben keine Probleme mit Zugluft und plötzlichen Temperaturwechseln solange die Mindesttemperatur nicht unterschritten wird. Sie Wurzeln schnell und unkompliziert ein und auch mehrere Pflanzen pro Topf sind kein Problem - ein neues Gefäß wollen sie eigtl nur dann, wenn der Topf umkippt, weil die Pflanze zu groß wird.
Man darf nur nicht zimperlich sein - wenn die Pflanze zu groß ist wird sie hat geschnitten, der Ausschuß neu bewurzelt oder weggeworfen bzw verschenkt.
Ich sehe einen regelmäßigen Formschnitt nicht als Quälerei an - dann wären ja alle Bonsai-Fans Sadisten und Apfelbauern in der Allgemeinheit schlechte Menschen.
Die Pflanze leidet sicher nicht, weil man sie mal kappt. Und bei ausreichend Licht bilden die soviele Neutriebe, dass die Schnittstelle sowieso bald optisch nicht mehr auffällt. Entfernt man Triebe an der Basis erscheinen da keine Neutriebe mehr, so dass man das Volumen ganz gut kontrollieren kann.
Also ich bin Baumeuphorbien Fan; aber ich kann Ihnen auch das bieten, was Ihre einzige Schwäche ist: Viel Licht!
Die Pflanzen haben einen sehr hohen Lichtanspruch; auch im unteren Drittel. Da sie auf eine Fensterbank beim besten Willen nicht passen muss man Ihnen sowas bieten können. Wer das hat (Treppenhaus; Wintergarten; große Wohnzimmertür Südseite ohne Beschattung vor der Pflanze) kann sich eigtl keine Pflegeleichtere Pflanze vorstellen...