Lebende Steine sind eingefallen- kann jemand helfen?

 
Pflanzenprofessor*in
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Re: Lebende Steine sind eingefallen- kann jemand helfen?

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Gepostet: 25.11.2007 - 20:37 Uhr  ·  #16
Hallo!

Also ich muss mich da meinen Vorrednern anschließen! Wenn Lithops erstmal eingefallen sind, ist es meist zu spät.

Lithops kann man nicht mit Kakteen in einen Topf setzen und eigentlich schon gar nicht in eine Schale.
1. haben Lithops ganz andere Wasseransprüche (im Winter komplett trocken und alles was feuchter ist, ist fast immer tödlich - während Kakteen auch im Winter noch leicht gegossen werden) und
2. haben Kateen meist flache Wurzeln, weshalb sie wunderbar in Schalen passen, Lithops haben aber Pfahlwurzeln. Das heißt, sie brauchen tiefe Gefäße, sonst schieben sie sich unnatürlich in die Höhe!

Ich habe letztens auch noch überlegt, wie ich meine Fensterbank effizienter gestalten kann und wollte mehrere verschiedene Pflanzen in einen Topf setzen. Aber mit den Wasseransprüchen klappt das echt nicht. Also habe ich sie jetzt doch einzeln gelassen.
Höchstens alle meine gleichaltrigen Lithops werde ich in ein Gefäß setzen.

Ansonsten ist ja hier schon alles gesagt worden: recht trocken halten und erst gießen, wenn sie schrumpeln. Wenn man sie gießt, sollte man die Erde so richtig durchnässen, aber Staunässe vermeiden. Schön sandiges Substrat vermeiden, düngen braucht man fast nie und ganz wichtig ist: im Winter (Nov. bis ca. Mai) gar nicht gießen! Auch wenn's schwer fällt, aber die bilden da ein neues Blattpaar, das sich komplett aus dem alten ernährt. Zusätzliches Wasser ist dann nur schädlich.

Meine großen Lithops stehen übrigens auf der Fensterbank recht kühl und fühlen sich wohl. Aber die kleinen stehen direkt vor der Heizung unter einer speziellen Lampe, die gieße ich dann einfach etwas öfter und achte auch über den Winter darauf, dass sie mir nicht komplett eintrocknen (da kann man dann ruhig ein paar Tröpfchen Wasser geben).
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Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.

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