Trauermücken auch in Seramis???

 
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Trauermücken auch in Seramis???

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Gepostet: 04.06.2007 - 14:53 Uhr  ·  #1
Hallo,

ich habe mal eine Frage, legen Trauermücken ihre Eier eigentlich auch in Seramis?
Weil ich Ruhe habe wollte vor den Viehchern habe ich alles was ging auf Seramis umgesetzt und es sind auch wirklich weniger Tiere geworden, aber heute habe ich auf dem Seramis vereinzelt tote TMs gesehen und diese komische Ablagerung auf dem Seramis (Siehe Bild). SInd das Eier?

Wenn ja, wie verfahre ich damit, muss ich die einzelnen Körner raussammeln? Auf der einen Fensterbank sind 6 Töpfe befallen, pro Topf 2 bis 3 Körner.
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Besser ging es auf die Entfernung leider nicht zu fotografieren.
Mel
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Re: Trauermücken auch in Seramis???

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Gepostet: 04.06.2007 - 16:18 Uhr  ·  #2
Hmmm, da bin ich jetzt überrascht

Ich habe bisher erst einmal TM in Perlite (ist ja ähnlich) gehabt, das muss aber an den Samen gelegen haben. Waren selbstgesammelte Palmensamen und unreif. Die TM haben sich etwas von den Samen ernährt, einige sind zu "Fliegern" geworden, der Rest ist elendig verhungert



Wenn du sie absammeln kannst würde ich das machen, aber ich kann mir fast nicht vorstellen, dass die Lust haben ihre Eier auf Seramis zu legen, es sei denn..du hast da eine neue Spezies Trauermücken
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Re: Trauermücken auch in Seramis???

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Gepostet: 04.06.2007 - 17:29 Uhr  ·  #3
Danke Mel!
Das hatte ich eigentlich auch gedacht, das Seramis für die nicht so einladent ist, deswegen bin ich auch umgestiegen. Mich hat vor allem sehr verunsichert, dass ich tote TMs direkt neben dieses Ablagrungen entdeckt habe.
Naja ich werde mich dann sicherheitshalber mal mit einer Pinzette bewaffnen und die entsprechenden Stückchen raussammeln und mit kochendem Wasser übergießen, dann müßten die Dinger ja tot sein, falls das Eier sind, ich finde leider das es so aussieht.
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Re: Trauermücken auch in Seramis???

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Gepostet: 04.06.2007 - 18:49 Uhr  ·  #4
eigentlich heißt es ja das man die mücken los wird, wenn man alle pflanzen in hygro setzt und/oder mit Serames umtopft..
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Re: Trauermücken auch in Seramis???

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Gepostet: 04.06.2007 - 19:49 Uhr  ·  #5
Theoretisch können Trauermückenlarven im Seramis nicht überleben, da sie sich darin eher schlecht vorbewegen können als in Erde und somit irgendwann verhungern (so ist die Theorie, die Praxis ist ja wie immer anders *g*).
Andererseits habe ich schon unmengen von Tipps gegen Trauermücken gelesen, welche bei mir nicht funktioniert haben, obwohl die Tipps logisch erschienen.

Ich würde es einfach mal beobachten und vorsichtshalber Gelbtafeln aufstellen.
Mel
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Re: Trauermücken auch in Seramis???

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Gepostet: 04.06.2007 - 19:57 Uhr  ·  #6
Ich habe es im Perlite gesehen, die sind eingegangen. Ich hatte die in einem durchsichtigen ehem. Tomatenbehälter.

Das war mir eine echte Freunde
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Re: Trauermücken auch in Seramis???

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Gepostet: 05.06.2007 - 08:41 Uhr  ·  #7
wenn du auf anstaubewässerung umstellst, hast du ziemlich sicher ruhe vor Trauermücken.
Umstellen auf hydrokultur ist meiner ansicht nach zuviel des aufwands und auch der ehre für diese kleinen.
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Re: Trauermücken auch in Seramis???

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Gepostet: 05.06.2007 - 09:04 Uhr  ·  #8
Kann es denn evtl sein, dass Du bei den umgetopften Pflanzen den Wurzelballen noch mit der befallenen Erde ins Seramis gepflanzt hast?
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Re: Trauermücken auch in Seramis???

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Gepostet: 05.06.2007 - 17:35 Uhr  ·  #9
Nein, es war neue Erde, die ich um die Wurzeln gemacht habe, dazu oben und unten Seramis. Das sich die Viehcher nicht ernähren können passt ja dazu, dass ich schon häufiger tote abgesammelt habe, auch auf der Fensterbank liegen immer wieder deren Leichen, fliegen tun eigentlich kaum mehr welche, wenn man überlegt, dass ich vorher jede Woch Fenster putzen musste, weil dort soviele tote TMs dran klebten, also ich werde mal weiter beoboachten, das was ich gestern fotografiert habe sieht heute auf jeden Fall irgendwie vertrocknet aus, steht ja auch die ganze Zeit in der Sonne und Wasser gibt es frühstens am Donnerstag wieder, eher noch später und nur von unten... Trockenheit dürfte eventuell nicht gefundenen Eiern ja hoffentlich nicht allzugut tun, gut das mein Topf unten Löcher hat...
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Re: Trauermücken auch in Seramis???

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Gepostet: 05.06.2007 - 17:57 Uhr  ·  #10
Hi Lydia!

Ich denke auch, dass sich Trauermücken eigentlich nicht in Seramis ernähren können.

Vielleicht ist das bei Dir jetzt ja auch das letzte Aufbäumen der Viecher, bevor Du sie komplett los bist!

Ich finde es immer besser, sie tot aufzufinden, als lebend . Und wenn Du die oben gezeigte Pflanze erst am Donnerstag wieder gießt, bis dahin sollten die Eier (wenn es denn Eier sind) wirklich vertrocknet sein.

Den Tipp mit den Gelbtafeln hätte ich Dir jetzt auch gegeben. Damit wirst Du die restlichen Tiere schneller los, vielleicht sogar bevor sie Dir nochmal Eier ins Seramis legen können.
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Re: Trauermücken auch in Seramis???

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Gepostet: 06.06.2007 - 20:55 Uhr  ·  #11
Hallo,

also ich habe im Frühjahr meine ganzen Pflanzen umgestellt ... was für eine Aktion und ich muss sagen, die Trauermücken sind immer noch da. Nicht mehr so viele wie vorher ... aber immer noch
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Re: Trauermücken auch in Seramis???

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Gepostet: 06.06.2007 - 22:46 Uhr  ·  #12
Ich habe Heute auch was in der Kateogorie Tipps & Tricks über ein Mittel gegen Trauermücken geschrieben.
http://green-24.de/forum/ftopic10184.html

Was ich noch im Netz so zu den Inhaltsstoffen gelesen habe ist auch sehr Interessant.

Das "Niemöl" das da auch drinn ist gewinnt man durch Pflanzen/Samen.

Ich werd schaun wies in einer Woche aussieht aber bis jetzt bin ich mit dem Sprühmittel sehr zufrieden was es in jedem Zoohandel gibt. Oder halt per Internet bestellten. Einfach mal den Thread durchlesen (link steht oben).


Voodoo
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Re: Trauermücken auch in Seramis???

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Gepostet: 10.06.2007 - 08:47 Uhr  ·  #13
Hallo zusammen,
ich sehe eigentlich keinen Grund, warum Trauermücken bei Seramis nicht auftreten sollten, wenn 2 Voraussetzungen gegeben sind:
1.Das Seramis wird recht feucht gehalten.
2.Die Pflanze wurde mit Erdballen in Seramis gesetzt.

Trauermücken treten bei sich zersetzender organischer Substanz unter feuchten Bedingungen auf und das kann, wenn die beiden o.g. Voraussetungen erfüllt sind, auch bei Seramiskultur auftreten.
Da Seramis ja ein recht "luftiges" Substrat ist (was der Zersetzung ja entgegenwirkt), ist die Wahrscheinlichkeit aber geringer als bei Kultur in reinem Substrat aus organischer Substanz. Ich würde die Pflanzen die nächste Zeit einfach ein wenig trockener halten.

In reinem Seramis bzw. Hydro kommen Trauermücken so gut wie nicht vor (sofern die Pflanze gesund ist).
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Re: Trauermücken auch in Seramis???

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Gepostet: 27.06.2007 - 21:27 Uhr  ·  #14
hallo zusammen,
ich wollte euch mitteilen dass ich etwas versuchst habe.
und zwar aus folgendem grund kam ich zu der annahme dass anstelle von gelbtafeln auch leimbandfliegenfänger oder leimringe hilfreich sein könnten. hierzu habe ich einige befallene pflanzen oder besser substrate von den übrigen pflanzen (meiner freundin) getrennt und mit beiden "methoden" stehen lassen. hierbei habe ich gemerkt dass ein leimring am topf der pflanze (schon) nach 2 wochen vollkommene ruhe gewährte und der fliegenfänger auch nicht viel länger brauchte. ich dachte ich teile euch das einmal mit weil ich es jetzt als eine kostengünstige alternative zu kombistäbchen und oder gelbtafeln ansehe.
die adulten tierchen verirrten sich mit der zeit alle auf den leim. vielleicht mag es auch an der gelben farbe der fliegenfänger liegen bzw an der nähe des leimringes zum topf auf jeden fall hat es funktioniert.
die antiken fliegenfänger aus omas zeiten gibt es für ca 1? pro 4 stück, die leimringe sind leider etwas teurer.
lg bene
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Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun?
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.

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