Was sind wir? Ficus- Epiphyllum

 
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Gloriosa

Hallo zusammen!

Hab hier zwei Pflanzen, die ich in keinem meiner Pflanzenbücher finden kann...vielleicht weiß ja jemand, worum es sich handelt. Das eine sieht aus wie ein Ficus benjamini mit gekräuselten Blättern...vielleicht eine Zuchtform?
Der Kaktus scheint mir ein Epiphyllum zu sein, aber welches?-Die lamettaartigen Auswüchse daran sind keine dazugepflanzte Rhipsalis, sondern Verjüngungen aus den flachen Sprossen.Ich hab sowas noch nie gesehen und ich kann auch keine Angaben machen, wie die Blüten aussehen, da ich die Pflanze erst vor kurzem aus einer Wohnungsauflösung übernommen habe...Wär schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte, damit ich weiß, wie ich die beiden pflegen muß

Liebe Grüße an Euch alle

Tatiana
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Indigooblau

Hallo

auf dem ersten Bild, das mit den etwas eingerollten Blüttern ist ein Ficus So einen habe ich auch zuhause..

Die Bilder unten das ist eine Sukkulente.... aber der Name fällt mir leider nicht ein. Bin mir aber sicher, die anderen haben das gleich. Der Blüht auch wunderschön

LIebe Grüße
Juliana
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Chiva

Die erste halte ich für eine Hoya Compakta
Die 2 ist meiner Meinung nach eine Epiphyllum.

Sorry, verschrieben
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Wiesenblümchen

Heißt das zweite nicht epiphyllum?
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gudrun

 [M]
Hallo,

das erste ist auf jeden Fall ein Ficus!

Aber beim zweiten bin unsicher zwischen zu dunkel gestandenem Epiphyllum,
deshalb die dünnen Triebe oder eben Rhipsalis.
Aber bei Rhipsalis kenne ich nicht diese flachen Blätter
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Norbert

Hallo Gloriosa,

das zweite ist ein Epiphyllum und zwar ein hochgradig (um nicht zu sagen exorbitant) vergeiltes Exemplar. So etwas habe ich in meinem 30-jährigen "Kakteenleben" noch nicht zu Gesicht bekommen. Die Pflanze muss ja monatelang in fast vollständiger Dunkelhaft gehalten worden sein.
Es ist zwar normal, dass Epiphyllen auch mal dünnere, dreikantige Triebe haben, aber dass der gesamte Neuwuchs so fadendünn ist, ist völlig unnormal.
Da hilft nur eine Radikalkur: Schneide die ganzen dünnen "Fäden" direkt an dem letzten breiten Blatt ab und wirf sie weg. Aus denen wird nichts vernünftiges mehr. Dann die Pflanze hell, aber nicht sonnig (falls die Sonne demnächst wider Erwarten doch mal scheinen sollte) stellen und gieße sie mäßig. Düngen solltest Du sie jetzt nicht mehr. Ab Ende Oktober kannst Du sie dann etwas kühler (15 - 16 °C) stellen und nur noch wenig gießen.
Ab März dann wieder wärmer stellen und langsam etwas mehr gießen und ab April kannst Du dann auch langsam düngen.

Viel Erfolg mit Deinem Patienten

Norbert
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Gloriosa

Hallo Leute!

Danke erstmal euch allen für Eure schnellen Antworten!


@ Norbert

Das ist ja mal ein ding!- Ich hatte noch so nen tollen Patienten bei dieser Wohnungsauflösung erstanden...Eine Zyperus hatte unter dem Plastikinnentopf ein Wurzelgeflecht gebildet, das bereits das Ausmaß von dem Topf selber hatte.Man hatte sie einfach in einen hohen Topf gestellt und sich selbst überlassen...auch hier: Radikalschnitt und erstmal entsprechend großzügiges Gefäß gewählt...Als ich das Epiphyllum abgeholt hab, stand es in einem Hausflur OHNE Lichteinfall...ich dachte, man hatte es dorthin gestellt, damit ich die Pflanze dort abholen könne, aber unter den Umständen, die Du mir geschildert hast...
Naja...war ne StudentenWG, die haben meistens ungeliebte Pflanzen (gibt natürlich Ausnahmen)...Danke jedenfalls für den Pflegehinweis

Gruß an alle

Tatiana
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Jondalar

Das ist ja witzig

Ich dachte zuerst das wären zwei verschiedene Gattungen im selben Topf. Erstaunlich wozu Lichtmangel führen kann... *g* Das wäre mal ein Foto für die Schule gewesen als ich ein Referat über die Auswirkungen von Lichtmangel und zu viel Licht bei Pflanzen halten musste.

Jetzt wäre noch interessant ob aus den dünnen Trieben wider dicke Triebe kommen täten wenn er wider in die Sonne käme.

lg robert
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Norbert

Zitat geschrieben von Jondalar
Jetzt wäre noch interessant ob aus den dünnen Trieben wider dicke Triebe kommen täten wenn er wider in die Sonne käme.


Da kämen mit Sicherheit wieder breite Triebe raus, aber die dünnen, unterernährten bleiben so und das wäre auf Dauer eine schlechte Basis für die Neutriebe.
Man kann das oft an Kugel- oder Säulenkakteen sehen, die bei ungünstigen Kulturbedingungen vergeilen und wenn sie dann wieder vernünftig gehalten werden, oben wieder in die Breite gehen. Aber auf Dauer sind diese Pflanzen nicht nur hässlich, sondern auch instabil und anfällig für alle möglichen Krankheiten und Ungeziefer.

Norbert

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