Faul, Schimmel, Pilz

 
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marco070679

Hallo,

seit ca. 2 Monaten habe ich diese Pflanze zu Hause. Ich hatte sie in ein frisches Substrat gepflanzt und auch nicht gegossen.

Den Stamm, der jetzt das Schadbild hat, hatte ich um 10 cm gekürzt. Die Pflanze hatte bei meiner Übernahme keine Blätter, welche jetzt aber wieder wachsen.

Nun habe ich seit ca. 7 Tagen festgestellt, das sich der Stamm farblich verändert. Er ist aber nicht weich.

Was kann ich machen und wie kann ich ihn behandeln?

Gruss

Marco
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Eisböörd

Ist das eine Yucca?

Schneide die Schnittfläche nach und trage nach dem Abtrocknen etwas auf, das vor Nässe schützt (Baumwachs, Wachskerze, Sonnencreme oder ähnliches)
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Laresie

Du kannst auch direkt auf die Schnittstelle Zimt streuen. Zimt hat eine gute antimikrobielle Wirkung.
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marco070679

Hallo.

Es ist kein Yucca.

Habe die Verfarbung jetzt mit einer Feile weggefeilt. Ging super. Jetzt bin ich am überlegen wie ich die Oberfläche trocken bekomme, damit ich Zimt aufstehen kann.

Ich habe auch Wundverschluss hier. Was ist besser?

Gruss

Marco
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derFloris
 
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derFloris

Hallo Marco,

wenn du nicht verraten willst, was du da eigentlich hast, mußt du dich mit allgemeinen Empfehlungen zufrieden geben:

Die Verfärbung sieht so aus, als käme das Übel aus dem Stamminnern. Anscheinend beginnt der Erreger jetzt einen Teil davon zu zersetzen. Da die Fäule von unten kommt (ich gehe davon aus, dass du kein Wasser auf die Schnittstelle geschüttet hast) wird auch ein weiteres Zurückschneiden nichts nützen.

Es gibt auch kein Mittel dass du drauftun kannst um den Erreger zu ärgern oder gar zu beeinträchtigen (Zimt schon gar nicht).
Damit Schnittstellen abtrocknen können werden sie nicht verschlossen, eben weil sie dann nicht mehr abtrocknen. Das gilt für gesunde Schnittstellen. Ist der Erreger mal drinnen, bist du eh machtlos.

Ich täte den kranken Stumpf im Interesse des (scheinbar noch) gesunden entfernen.

Grüße vom Floris

an alle: Die Empfehlung mit dem Zimt zur Wunddesinfektion taucht hier immer wieder auf. Kennt jemand eine (seriöse) Quelle die diese Wirkung erklärt? Ich finde da nichts. Ich meine keine Zitate aus diversen anderen Foren, wo diese Ansicht ebenso herumschwirrt wie hier
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teatime

@ Floris:

Wikipedia sagt unter anderem: "Zimtöl und Zimtrinde weisen eine gute antimikrobielle Aktivität aus. Dies geht vor allem auf die Wirkung des Zimtaldehyds zurück, die Hauptkomponente des im Zimt enthaltenen ätherischen Öls; besonders aktive Komponenten sind aber auch p-Cymol, Linalool und o-Methoxizimtaldehyd"

(und Wikipedia hat das ganze hier her : "Beuchat, Food Preserv. 1994, S. 167–179; Conner/Beuchat, J.Appl.Bacteriol. 59, S. 49–55 (1985); De Smet et al.: Adverse Effects of Herbal Drugs, Berlin/Heidelberg/NewYork 1992, Bd. 1, S. 105–144; Mabrouk/El-Shaheb, Z.Lebensm.Unters.Forsch. 171, 344–347 (1980); Yousef/Tawil, Pharmazie 35: 698/701 (1980); aus der deutschen Literatur: Teuscher, Gewürzdrogen, Stuttgart 2003, S. 426; Gerhard, Gewürze in der Lebensmittelindustrie, Hamburg 1994, S. 400.")

Meine Chemie/Biologie Kentnisse reichen aber nicht aus um mit dieser Aussage was anfangen zu können, vielleicht findet sich ja noch jemand das da mehr dazu sagen kann ...
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Laresie

Zitat geschrieben von derFloris
Hallo Marco,

wenn du nicht verraten willst, was du da eigentlich hast, mußt du dich mit allgemeinen Empfehlungen zufrieden geben:

Die Verfärbung sieht so aus, als käme das Übel aus dem Stamminnern. Anscheinend beginnt der Erreger jetzt einen Teil davon zu zersetzen. Da die Fäule von unten kommt (ich gehe davon aus, dass du kein Wasser auf die Schnittstelle geschüttet hast) wird auch ein weiteres Zurückschneiden nichts nützen.

Es gibt auch kein Mittel dass du drauftun kannst um den Erreger zu ärgern oder gar zu beeinträchtigen (Zimt schon gar nicht).
Damit Schnittstellen abtrocknen können werden sie nicht verschlossen, eben weil sie dann nicht mehr abtrocknen. Das gilt für gesunde Schnittstellen. Ist der Erreger mal drinnen, bist du eh machtlos.

Ich täte den kranken Stumpf im Interesse des (scheinbar noch) gesunden entfernen.

Grüße vom Floris

an alle: Die Empfehlung mit dem Zimt zur Wunddesinfektion taucht hier immer wieder auf. Kennt jemand eine (seriöse) Quelle die diese Wirkung erklärt? Ich finde da nichts. Ich meine keine Zitate aus diversen anderen Foren, wo diese Ansicht ebenso herumschwirrt wie hier


Nun, ich denke, das ist einfach ein altes, überliefertes Hausmittelchen. Vielleicht hilft es, vielleicht auch nicht? Schaden kann es auf keinen Fall.
Viele Menschen glauben ja auch an die schlankmachende, verjüngende oder Haarwuchs anregende Wirkung von tausenden von Produkten, die man kaufen kann. Da fragen auch nicht viele nach dem Beweis.
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derFloris
 
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derFloris

Zitat geschrieben von Laresie
Vielleicht hilft es, vielleicht auch nicht? Schaden kann es auf keinen Fall.

Auf dem Niveau sind wir inzwischen? Ich finde das etwas dünn

@Teatime: Ich habe halt noch nirgends was gefunden, das diese allgemeine Aussage auf Krankheitserreger bei Pflanzen bezieht.

Grüße vom Floris
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Laresie

Zitat geschrieben von derFloris
Zitat geschrieben von Laresie
Vielleicht hilft es, vielleicht auch nicht? Schaden kann es auf keinen Fall.

Auf dem Niveau sind wir inzwischen? Ich finde das etwas dünn

@Teatime: Ich habe halt noch nirgends was gefunden, das diese allgemeine Aussage auf Krankheitserreger bei Pflanzen bezieht.

Grüße vom Floris


Und ich finde Deine Kommentare, mit Verlaub, etwas arrogant.
Welches Niveau Du mir da gerade zuschreibst, weiß ich nicht. Aber eins weiß ich bestimmt: Nirgends, auch in der Botanik nicht, gibt es absolute Sicherheit für irgendwelche Maßnahmen. Nichtmal in der Medizin! Und gerade in der Botanik sind die größten Entdeckungen noch durch Zufall geschehen. Was also ist gegen einen Versuch mit Zimt zu sagen?
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derFloris
 
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derFloris

Zitat geschrieben von Laresie
Was also ist gegen einen Versuch mit Zimt zu sagen?

1. dass er unerfüllbare Hoffungen weckt. Fragesteller wollen wissen womit sie wahrscheinlich eine Wirkung erwarten können, nicht was für Versuche sie anstellen könnten.

2. Zimt bewirkt im vorliegenden Fall mit Sicherheit nichts und so habe ich es hier geschrieben. Gleichzeitig bin ich weiterhin für Hinweise dankbar, aus denen man etwas anderes ersehen kann.

Die antibakterielle Wirkung von Zwiebelsaft ist so viel ich weiß stärker als die von Zimt. Vielleicht sollte Marco die Schnittstelle damit einreiben

Grüßle
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Swenja2008

hallo,
ein altes Thema wird hier aktuell aufgewärmt? Zimtpulver unterscheidet sich im Bezug auf Zwiebelsaft schon mal grundsätzlich in seiner Konsistenz, oder habe ich mal was verpasst? Es wäre schlecht, etwas Nass auf einen nässenden oder überhaupt Schnitt zu tun, auch wenn es ein antiseptisches Nass wäre.

Die Inhaltsstoffe von Zimt sind: Zimtaldehyd, Methylhydroxy-Chalcone-Polymer, Ascorbinsäure, Borneol, Kalziumoxalate, Eugenol, Gerbstoffe, Cumarin ...
Sorry, aber eine Liste seiner Nebenwirkungen bzgl. Pflanzen ist tatsächlich nicht im www zu finden.

Ob jemand es mit Zimtpulver versuchen möchte oder mit Kohlepulver...es ist doch ganz egal. Was nicht schadet, kann oder auch nicht helfen.

@derFloris-Zwiebelsaft zu empfehlen, finde ich nun gar nicht angebracht. ...oder hattest du nun selbst noch ein anderes wirkungsvolles Mittel?

Grüsse
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derFloris

Zitat geschrieben von derFloris
Es gibt auch kein Mittel dass du drauftun kannst um den Erreger zu ärgern oder gar zu beeinträchtigen.

Da haben sich andere schon mit wesentlich wirksameren Substanzen die Zähne dran ausgebissen.

Es ist übrigens durchaus üblich, Mittel gegen pilzliche oder bakterielle Krankheitserreger als Emulsion oder Suspension, also mithilfe von Wasser als Trägerstoff anzuwenden. Ich wüßte aktuell außer zur Samenbeizung beim Kleinanwender keine Anwendung mehr von z. B. Funigziden in trockener Form.

Nun ja, der Zwiebelsaft kam mir auch nur aufgrund anderer, im Hausgebrauch üblicher Anwendungen in den Sinn

Grüßle

@Swenja: dass selbst du im Netz nichts findest, läßt meine Hoffnung auf neue Erkentnisse schwinden

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