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Rasenproblem - Boden zu nass |
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Sonja77  Hauptgärtnerin

Beiträge: 105
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vom: Mo 02 Jul, 2012 13:34 |
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Hallo ihr Rasenkenner,
ich wohne seit gut 5 Jahren in dem Haus und wir alle verzweifeln an unserem Rasen. Wir haben einen riesigen Garten, dessen Hauptfläche vor ewigen Zeiten für einen megagroßen Teich genutzt wurde. Vor gut zwei Jahren haben wir damit angefangen, die Reste der Teich-Ära zu entfernen (d. h. wir haben die alte vergrabene Teichfolie entfernt und den Boden begradigt). Seither versuchen wir, Rasen auf die Erde zu bekommen. Das klappt aber nur bedingt. Denn die Fläche in der Mitte wird einfach nicht trocken! Kaum regnet es länger, haben wir richtige Lachen und Schlamm - was natürlich auch dem Rasen nicht gut bekommt. Hinzu kommt, dass unser Garten von 40-60 Meter hohen Tannen umsäumt ist. Die werfen einen enormen Schatten auf den Boden, sodass die Sonne die nassen Flächen nicht wirklich austrocknen kann. Ich habe eine Tüte Aussaat für Strapazierrasen hier liegen, traue mich aber nicht wirklich, die Saat auszuwerfen.
Hat jemand irgendeinen Tipp, was man dagegen machen kann?
Danke und Grüße
Sonja
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Loony Moon  Obergärtnerin

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Sonja77  Hauptgärtnerin

Beiträge: 105
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vom: Mo 02 Jul, 2012 14:06 |
Hallöchen,
danke für deine Reaktion. Hier kommen meine Antworten:
1. Der Rasen wird von drei Seiten mit Tannen beschattet. Die vierte Seite ist das Haus... Durch die Sonnenwanderung blitzt das Sonnenlicht durch die Tannenspitzen und berührt den Boden (und tatsächlich sieht der Rasen dort am besten aus, wo die Sonne am meisten hinkommt). Aber viel Sonne kommt auf den Rasen nicht.
Und ja, sie sind so hoch. Aber die bekommen wir nicht runter. Es sind wirklich viele, sind teilweise im Besitz der Stadt (nicht auf dem Grundstück), der Rest ist dem Vermieter einfach zu teuer, um sie zu "bearbeiten". Wenn du draufschaust, denkst du, du wohnst mitten im Wald.
2. Wir haben den Boden mit einem Bagger bearbeitet. Es wurde wirklich gut durchgemischt. Und vor der Aussaat kam außerdem noch Mutterboden mit Sandanteil drauf.
3. Ich denke, der Boden ist eher lehmig.
4. Die letzte Aussaat war eine Mischung. Strapazierrasen.
5. Im Hochsommer haben wir Parzellen, da knallt wirklich die Sonne drauf. Dort ist es dem Rasen am Ende des Tages sogar eher zu trocken. Die "befallene" Stelle wird von Tannenzapfen und -nadeln regelmäßig beworfen und es muss gerecht werden. Ein Laubblattproblem haben wir kaum. Von Wind kann bei uns eher nicht die Rede sein, da alles ziemlich geschützt ist.
Das Foto kann ich erst heute Nachmittag machen, stelle ich dann noch ein.
Danke!
Sonja
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Loony Moon  Obergärtnerin

Beiträge: 923
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vom: Mo 02 Jul, 2012 15:53 |
Mit dem Bagger bearbeitet ... naja, ihr habt den Boden damit zwar umgeworfen, aber zugleich durch das Gewicht des Baggers den Boden wieder verdichtet.
Vermutlich werdet ihr keinen großen Chancen haben, einen Golfrasen euer eigen zu nennen. Dafür sind die Bäume als Schattenwerfer einfach zu groß. Rasen braucht Licht, Luft und einen Boden, der das Wasser vergleichsweise schnell versickern läßt.
Selbst in meinem Garten hat auf meiner "Wäschewiese" das Gras keine echte Chance. Wir geben zwar möglichst reichlich Dünger und Wasser, aber ... den lehmigen Boden können wir auch nur zwei Mal im Jahr auflockern, die Bäume in ihrer Höhe in Schachhalten (sind auch Tannen, die wir nun auf etwa Meterhöhe runtergesäbelt hatten (von etwa 3 Metern)), Heckenstutzen und dem Licht eben durch das Stutzen der Hecken die Chance lassen. Also gebe ich mich damit zufrieden, dass es eine Wildkräuterwiese ist, die ich regelmäßig mähe.
Vielleicht ist auch das bei euch eine Überlegung, selbst wenn es nicht unbedingt euern Vorstellungen + Wünschen entspricht.
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Sonja77  Hauptgärtnerin

Beiträge: 105
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Sonja77  Hauptgärtnerin

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