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Vermehrung, Anzucht und Aufzucht von Pflanzen...
Vermehrungsarten (wie kann ich eine Pflanze vermehren), Saatgut (in welcher Erde, wie zur Keimung bringen, Samen ernten), Aussaat (wann aussäen, Temperatur zum Keimen, wie viel Licht und Luftfeuchtigkeit, welches Wasser und wie oft gießen), Pikieren (wann teilen, Wurzeln trennen und vereinzeln, wie und wann umpflanzen), Stecklinge (wann schneiden und wie anschneiden), Anzucht (welches Substrat, im Gewächshaus oder Freiland), Düngen von jungen Pflanzen, Blüte und Frucht (wann kommt das erste Blatt, die erste Blüte oder Früchte) |
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Steckhölzer/Steckholzvermehrung |
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Balkongärtner Gast
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vom: Sa 10 März, 2007 20:47 |
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Hallo, Ihr Experten,
ich suche das ganze Net ab, um etwas über "meine" Art von Stecklingsvermehrung zu erfahren.
Beim Beschneiden meiner Balkon-Bäumchen (div. Obst u, 1x Rose )
sind ca. 30 schöne und gerade, ca. 25 cm lange Ästchen über geblieben. Nun hatte ich aus meiner Jugendzeit in Erinnerung, dass man Sträucher und Bäumchen mit solchen "jungen Stecken" vermehren kann, indem man sie für eine Zeit X in Wasser stellt und abwartet, bis sie Wurzeln bilden. Da stehen sie nun schon gut 2 Wochen, aber irgendwie tut sich gar nichts. Nun bin ich natürlich kein Profi, noch nicht mal Halb-Profi, und ich würde mich freuen, ein paar Tips zu bekommen, wie ich aus meinen abgeschnittenen Steckerl einen Kirschenbusch entstehen lassen kann. Vielen Dank jetzt schon für die Antworten.
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Ruth  Pflanzendoktorin

Beiträge: 3647
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vom: Mo 12 März, 2007 19:07 |
Hallo,
ich hab mir im Baumarkt "N...fix" gekauft (weiß nicht, ob ich die Marke hier ausschreiben darf). Auf der Verpackung steht noch: "Algenmehl zur Verbeserung von Substraten für Stecklinge und Jungpflanzen".
Mache das Ende der Stecklinge naß und tauche sie in das grüngraue Pulver. Danach kommen die gleich in normale Blumenerde.
Das hat bei mir prima mit Rosen, Eichen, Ficus benjamin., Lavendelheide u.a. funktioniert. Danach kommt das Töpfchen in eine Plastiktüte, wird 2-3 Tage geschlossen gehalten und dann herausgenommen und normal aufgestellt (Zimmerpflanzen ins Zimmer / Freilandpflanzen bei entsprechender Temperatur ins Freie - vorallem Wildpflanzen wie Eiche). Am ehesten merkt man, daß die Pflanze "Fuß gefaßt" hat, wenn sich Neutriebe zeigen oder Blätter. Ich habe - entgegen der Ratschläge, daß man so viel wie möglich die Blätter und Knospen entfernen sollte - alles daran gelassen; bis auf die, die sonst mit in die Erde gekommen wären.
Also keine Bange - mit etwas chemischer Hilfe gibt es keinerlei Probleme / und man sieht eher Erfolge, als beim Heranziehen aus Samen.
Lg Ruth
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Rose23611  Pearl Of Green

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Niklas  Gärtnermeister

Beiträge: 1042
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vom: Mo 12 März, 2007 20:51 |
Na ja - wir sollten dann schon unterscheiden zwischen - Steckholz - nämlich der Vermehrungsart, bei der der Pflanzenteil, der Wurzeln machen soll, keine Blätter hat und ganz verholzt ist und der Vermehrungsart durch - Stecklinge -.
Stecklinge sind in der Regel - krautartig - ; bedeutet - sie sind noch nicht verholzt und werden mit - Blätter gesteckt.
Allerdings sollten diese Zweigteile eine so feste Struktur aufweisen, dass sie beim Stecken nicht abknicken. Das kann dann bei Gehölzen schon fast oder ganz holzig sein, aber ein ganz junger Trieb - eben mit Blättern.
Steckholz mit Kirsche wird nicht gehen. Stecklinge vielleicht - bei bestimmten Sorten.
Steckholz bei Rosen auch nur bei Sorten die willig wurzeln und wenn Triebe verwendet werden, die event. aus dem Boden heraus gewachsen sind und am unteren Ende - bodenbleich, also nicht grün - sind.
Was über Steckholz vermehrt wird, sind Gehölzarten, die relativ leicht wurzeln: Johannisbeeren in den meisten Sorten (nicht Stachelbeeren), Liguster, Forsythie, Duftjasmin(Philadelphus), Tamrisken und andere - z.B. auch Platane.
Aber wer will, kann ja Versuche anstellen und dabei auch Glück haben.
In diesem Sinne:
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Goldulme durch Steckling vermehren? |
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Gast Gast
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Mel  Queen Of Green

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Ameise15  Hauptgärtnerin

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