Beliebte Pflanzen, eigene Erfahrungen, Bilder, Entwicklung und Wünsche.
Die bekanntesten oder beliebtesten Pflanzenarten mit Bildern (Fotos von Blüten und Blättern) individuellen Infos zur Pflege, Haltung, Vermehrung und Entwicklung. Welche Erde, welchen Dünger und wie oft, wie viel Licht, Entwicklungsstadien, Tipps und Tricks, Arten und Sorten, Überwinterung und eigenen Erfahrungen.
ich nehme Anzuchterde Perlite in ca 50/50.
Dabei zerdrückte ich d. Perlite so, dass keine größeren Stücke dabei sind.
Na ja, relativ größere Stücke.
Zur Zeit versuche ich auch noch Anzucherde/Sand (stand greade so rum...)
Geht eigentlich ganz gut.
Vielleicht hilft bei Dir nur von unten gießen.
Auf jeden Fall stelle ich sie auch nicht ins Wasser sondern lasse sie liegen - gerne auch über Nacht-
Damit die Schnittstelle abtrocknet.
LG und viel Erfolg
Marion
Mit meinem einen Stecklingversuch, den ich bisher gewagt habe, hatte ich leider auch nicht so viel Glück. Zwei der Stecklinge sehen aber noch saftig aus, nur tut sich nichts...
Nichtsdestotrotz möchte ich euch gern meine Pelargonium quinquelobatum zeigen, welche ich am 2.7. versuchsweise in einen Lechuza-Nachbau gesetzt habe (Vergleichsfoto häng ich auch mit dran).
Wie wäre es denn mal mit Vogelsand als Anzuchtsubstrat? Das hat gleich mehrerer Vorteile:
1. Es ist im Gegensatz zur Erde (auch Anzuchterde) wirklich steril !!!
Und wenn man auf Erde besteht, kann und sollte man sie vorsichtshalber immer gründlich desinfizieren, indem man sie entweder im Wasserdampf oder in der Mikrowelle stark erhitzt. (Ich hatte auch schon Marken-Aussaaterde, die im Originalsack innerhalb eines Monats anfing zu schimmeln, und deshalb vertraue ich nicht mehr auf Keimfreiheit.)
2. Man kann die Stecklinge aus dem Sand wieder herausnehmen, um sie auf Fäulnis zu kontrollieren und ggf. rechtzeitig entgegenzuwirken.
Ich säubere die Stecklinge vor dem Stecken schon mal grob und entferne Vertrocknetes, weil dort Fäulnis entstehen kann. Was sich nicht so leicht entfernen lässt, ist dann nach einigen Tagen im feuchten Sand eingeweicht und wird mit einer weichen Zahnbürste bearbeitet. Das kann man bei Stecklingen in Erde nicht so ohne weiteres. Auch ist nur noch schwer auszumachen, was Erde und was Fäulnis ist. Im Sand bleibt der Steckling 'sauber'. Ich halte den Sand nur so wenig feucht, dass sich gerade noch so ein Muster hineindrücken lässt, und sorge dafür für Verdunstungsschutz (immer mal kurz lüften ist wichtig ...). Dadurch ist die Schnittstelle nicht so fäulnisgefährdet, und der Steckling kann trotzdem nicht vertrocknen. Auf diesem Weg habe ich so gut wie keine Ausfälle.Und wenn die Schnittstelle doch mal braun wird, putze ich auch die mit der Bürste und halte den Sand dann noch trockener. Wichtig ist, dass der Blattansatz über der Schnittstelle noch vorhanden bleibt. Ansonsten muss man neu anschneiden ...
Wichtig wäre noch zu sagen, dass man den Schnitt mit einem scharfen Messer (Nie mit einer Schere !!!) direkt an einem Blattansatz durchführen sollte, denn an dem bilden sich am schnellsten Wurzeln. Das Abtrocknen lassen der Schnittstelle hat sich auch bei mir bewährt, doch genügt mir eine halbe bis eine Stunde.
Auch die Stecklingsvermehrung im Wasser funktioniert bei mir hervorragend, aber dazu vielleicht ein anderes Mal ...
Heute hat sich die Überraschungsblüte an meiner Schnäppchen- Pelargonium grandiflorum geöffnet
Auch sie ist wunderschön Gut, dass ich sie ebenfalls mitgenommen habe
inzwischen habe ich ja auch zwei
mehr dürfen es dieses Jahr aber auch nicht mehr werden, deswegen husche ich hier immer nur ganz kurz vobei um einen klitzekleinen Blick auf eure Bilder zu werfen
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