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Hochbeet aus Natursteinen |
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cat  Gärtnermeisterin

Beiträge: 2425
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vom: Mo 02 März, 2009 13:47 |
hallo anke,
aber natürlich kann ein hochbeet auch aus (natur)steinen sein und die form ist ja deine persönliche entscheidung, wenn nicht irgendwie durch die örtlichen gegebenenheiten begrenzt. wir haben an 2 stellen bei uns im garten so etwas ähnliches angelegt: 1 x um unseren teilversenkten gastank (muss zu mind. der hälfte bis zu 2/3 in der erde sein), der im begrenzenden wall zur grundstücksgrenze integriert ist und dann noch, um den höhenunterschied zwischen 2 gartenebenen/-bereichen zu überwinden.
grundsätzlich ist zu beachten, dass die mauern leicht nach innen geneigt sein sollten, so ca. bis zu einem meter sind sie auch gut als trockenmauer zu gestalten (brauchen also keine betonierung). breite/tiefe: immer darauf achten, dass man zum bearbeiten gut hinkommt wenn es also rundherum zugänglich ist, kann es breiter sein. mit "reinstellen" um das beet zu bearbeiten, kann es schwierig werden, was die stabilität angeht, wenn die fläche zu klein ist .......(druck auf die mauern)
lange rede einfacher durch bilder gesagt siehe unten
wie bei der kräuterschnecke auch, ist es sinnvoll, eine drainageschicht ganz unten einzubringen (schotter, scherben, bauschutt oder grobe steine, kies) und für die stabilität bei der trockenmauer empfiehlt es sich, auch außen in die fugen steingartenpflanzen zu setzen (sieht auch noch schöner aus)
lg cat
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Titel: 9.6.08-6.JPG |
Beschreibung: hochbeet - frisch angelegt, um auf die nächste ebene zu gelangen, es folgte noch eine zweite, ca. 40 cm stufe nach 2/3 der tiefe |
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Titel: 9.6.08-12.JPG |
Beschreibung: von oben / der terrasse aus gesehen |
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Titel: Garten06-11.06.08.JPG |
Beschreibung: trockenmauer um den gastank, oben ergibt sich ein hochbeet, ca. 60 cm tief |
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Titel: Mauerbruch-3.jpg |
Beschreibung: die trockenmauer war fertig, aber trotz neigung und da das beet und auch die mauerfugen erst frisch bepflanzt und noch nicht verwurzelt waren, konnte es den sinflutartigen regenfällen beim ersten sturm nicht standhalten. evtl. waren auch noch hohlräume be |
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Titel: Toscanagarten 2.JPG |
Beschreibung: das bepflanzte und bewachsene hochbeet ca. 3 - 4 monate später im sommer |
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Titel: DSCF7453.JPG |
Beschreibung: das war im frühling, frisch bepflanzt |
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Scrooge  Pflanzendoktor

Beiträge: 4688
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vom: Mo 02 März, 2009 14:46 |
Hallo,
zwei Dinge solltest Du bedenken:
Erstens soll ein Hochbeet ja u. a. das Arbeiten erleichtern. Da aber eine Steineinfassung breiter ist als eine aus Holz, und außerdem die Neigung der Steinmauer auch noch Platz kostet, könnte das u. U. ganz schön auf den Rücken gehen (weil man sich weit nach vorne beugen muß, mit den Füßen aber vergleichsweise weit weg steht).
Zweitens muß in einem Hochbeet ja theoretisch alle paar Jahre die Erde ausgetauscht werden. Daher sind viele Holzrahmen so konstruiert, daß man sie auf einer Seite öffnen kann. Das funktioniert mit Steinen nicht so leicht. Außerdem würden die anderen Seitenwände kaum stabil bleiben, wenn man anfängt, die Erde rauszuschaufeln.
Überleg mal, ob Ihr nicht eine "normale" Holzkonstruktion wählt, und die Wände hinterher mit Steinmauern verkleidet. Dabei könnt man eine Seite (die man nicht sieht) unverkleidet lassen, damit man sie öffnen kann (Problem zwei). Außerdem könnte man auch zwei oder drei Lücken in der Verkleidung lassen, um an diesen Stellen näher an das Beet herantreten zu können (Problem eins). Alternativ könnte man sich auch erkundigen, ob es die Möglichkeit gibt, Holz mit Naturstein-Polygonalplatten zu bekleben, wie sie oft für Fassadensockel benutzt werden (so wie auf diesem Bild: http://www.dd-bau.de/resources/Polygonalplatten2.jpg ). Dann hat man die Optik einer Mauer, aber das ganze ist flach und dünn.
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el_largo  Gärtnermeister

Beiträge: 2351
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vom: Mo 02 März, 2009 15:44 |
De Idee mit den Polygonalplatten find ich super, nur kann ich mir nicht vorstellen, dass diese draussen an einem Naturwerkstoff wie Holz das zum einen dem Wetter ausgesetzt ist und zum anderen von der Beetseite her stäündiger Feuchtigkeit ausgesetzt ist und sicher arbeitet, lange halten.
Der Sinn eines Hochbeetes besteht, denke ich, in erster Linie im Unterbau der Erde, wo Äste, unverrotterer Kompost und Erde geschichtet sind, und der Verrottungsprozess Wärme und somit ein besseres Klima für die Pflanzen im Hochbeet ergeben. Wenn der Unterbau verrottet ist, sieht das Hochbeet nur noch nett aus und man muss sich nicht mehr so weit runter bücken, aber das wars dann auch schon.
Wenn es Dir aber nur um die Optik geht, setz einfach eine Steinmauer und füll sie mit Erde auf.
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anconaeus  Hauptgärtnerin

Beiträge: 165
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vom: Mo 02 März, 2009 16:54 |
Danke für die Infos! Ihr wart ja wieder alle sehr flott
@cat: Super Fotos - gefällt mir sehr gut, das habt ihr wirklich schön gemacht. So könnte ich es mir wirklich gut auch für uns vorstellen (wir haben halt einfach keine Hanglage, aber sonst )
@scrooge: Mir gefallen die Polygonalplatten auch sehr gut (die gibt´s ja auch in sehr schönen Varianten), aber ich teile die Befürchtung, dass das auf Holzplatten oder so einfach nicht gut hält.
Mal sehen, wir haben morgen einen Termin wegen des möglichen "Baustoffes" beim Baustoffmarkt. Wenn die sagen, eine Natursteinmauer ist nix, muss ich mich eh nach Alternativen umsehen. Ich denke halt, wenn das Ding nur 60 cm hoch ist und die obere Fläche etwas breiter, kann man sich super draufsetzen und kann so entspannt "beeteln".
Falls sich was ergibt, werde ich es fototechnisch für euch festhalten!
LG Anke
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dnalor  Gärtnermeister

Beiträge: 1267
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Cerifera  Obergärtnerin

Beiträge: 646
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Junie  Pflanzendoktorin

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nazareno  Gärtnermeister

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