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Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen. |
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yanalex  Azubi

Beiträge: 12
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Chiva  Wanawahi

Beiträge: 11198
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Mel  Queen Of Green

Beiträge: 57712
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Gast
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vom: So 23 Jan, 2011 22:14 |
Hallo!
Ich habe in einem Gartencenter vor einem Jahr einen Topf mit sieben kleinen Lithops-en gekauft. Da einige sich schnell teilten und wuchsen und einige nicht, dachte ich, die kleineren bekommen nicht genug Wasser ab und habe sie mit einem Teelöffel gegossen. Im ersten Jahr ging das gut. Irgendwann hatten sich alle geteilt und neue Blattpaare gebildet. Die Größenunterschiede blieben. Zwei davon vertrockneten dann auf einmal.
Ich hatte dann Sorge, dass das vielleicht daran lag, dass die zu eng aneinander standen und habe sie umgetopft- in Kakteenerde und weiterhin nur wenig gegossen. Drei davon sind mittlerweile wieder eingegangen. Sind unten weich geworden, zusammen gesunken und dann vertrocknet. Jetzt habe ich noch einen großen, der aber keine Anstalten macht, sich nochmal zu teilen und einen kleinen, der ganz verschrumpelt und trocken ausieht, aber anscheinend noch lebt.
Hat einer eine Idee, was passiert ist und wie ich die beiden Verbliebenen noch retten kann?
Sie stehen an einem Südfenster!
Mittlerweile habe ich mir noch eine weitere Schale mit halbaufgehenden Lithops-en gekauft. Ich will nicht wieder den gleichen Fehler machen, wobei ich ja gar nicht weiß, welcher das war. Auch in diesem Topf stehen die Lithops-e sehr nah beieinander und einer teilt sie nicht von oben nach unten, sondern klappt zur Seite auf.
Ist das in Ordnung so? Was kann ich tun? Ab welcher Nähe zueinander, muss man die Pflanzen umtopfen?
Wäre für rettende Tipps sehr danbar!!!!
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gudrun  bon coeur de green

Beiträge: 12517
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Gast
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vom: Mo 24 Jan, 2011 17:54 |
Hallo Gudrun!
Ja, danke erstmal, für Deine schnelle Antwort!
Nein, das eine Thema habe ich noch nicht gesehen. Suche mich grade erst durch dieses Forum und überlege, ob ich mich irgendwo anmelden soll (gibt ja mehrere Foren) oder nicht. Gut fand ich daher schon mal, dass ich hier auch als Gast Fragen stellen durfte!!!
In dem Link steht leider nur noch beschrieben, wieviele Lithops wie eng in einem Topf zusammen stehen dürfen, was meine Lithops wohl gehabt haben könnten, wie ich Lithopse in ein und der selben Schale pflege und die sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben zu scheinen (klein und schrumpelig, groß und prall).
Hm,....hast Du vielleicht eine Ahnung, wie dies Erde, Granulat heißt, was so ein bisschen erdig-sandig mit so kleinen Steinen ist und wo man das her bekommt?
Mir wurde im Laden Kakteenerde empfohlen, aber das scheint genauso wenig richtig zu sein, wie die empfohlene Orchideenerde für meine Orchideen.
Lieben Gruß, der seinen Pflanzen was Gutes tuen wollende Gast!
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Indigogirl  Pflanzenprofessorin

Beiträge: 8303
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vom: Di 25 Jan, 2011 13:27 |
Hallo Gast,
das Substrat das du meinst, ist sehr wahrscheinlich Bims. Da haben zumindest ein Großteil der Leute hier ihre Lithops drin und das sehr erfolgreich.
Zu deinem Bericht was mit den Lithops wohl passiert sein könnte... kannst du mir dazu mal ein paar zeitliche Angaben machen?
Wann haben die sich "geteilt" (du meinst sehr wahrscheinlich, dass aus der Mitte ein neuer Pflanzenkörper gekommen ist, richtig?)? Wann hast du gegossen?
Wie oft erwartest du denn so eine "Teilung"?
Kannst du uns bitte mal Fotos von deinen Lithops machen? (Du kannst hier auch als Gast Fotos einstellen, die dürfen aber nicht größer als 2000x2000 Pixel sein... also zur Not etwas verkleinern)
Und dann wüsste ich gerne noch ob du dich an den für Lithops normalen Rhythmus im Jahr hältst?
Mein erster Eindruck, bzw. der Grund an dem die meisten Lithps eingehen: Wurzelfäulnis wegen zu viel Wasser bzw. zur falschen Zeit gegossen.
Und, es stört die eigentlich nicht, wenn sie eng im Topf sitzen. Dabei drängt höchstens der eine den anderen weg und es geht dann mal einer ein... aber nicht gleich mehrere auf einmal. Die mögen das eigentlich sogar, etwas enger aneinander zu wachsen.
Allerdings muss ich sagen, dass ich die auch lieber mit etwas Luft dazwischen habe und sie deshalb auch immer erstmal umtopfe. Ganz abgesehen davon, dass das meiste Baumarktsubstrat, in dem die stehen eine Katastrophe ist und man sie eh da raus holen sollte.
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Pflanzen_meineWelt  Azubi

Beiträge: 39
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vom: Do 27 Jan, 2011 20:36 |
Hi, bei dir grünt ja die Erde:-)
Ich glaub du gießt zuviel bzw. hast du das falsche Substrat!
Hab selber einige Lithops.
Deine sehen schon ziemlich hoch aus und weniger breit (letztes Foto). (Ich weis, ist schwer wenig zu gießen, bin selber ein Vielgießer und die tun mir auch immer leid:-)).
Die brauchen echt wenig Wasser, bestehen ja selbst aus einem Großteil daraus.
Mein Substrat besteht aus Sand (hab ich vom Badestrand) und Erde (aus meinem Garten, aber der ist eher nährstoffarm).
Bei mir stehen sie direkt am Fenster, und gießen tu ich sie dann und wann.
Blühen wollen die Biester bei mir aber einfach nicht, aber ansonsten gehts denen gut:-).
..und es ist normal, wenn einige verschrumpeln (Winterpause), die kommen dann meist wieder:-).
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Gast
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vom: Do 27 Jan, 2011 23:16 |
Na dann warte ich wohl erstmal noch eine Weile. War nur etwas verunsichert, weil die anderen in dem grünen Topf alle eingegangen sind und die beiden Verbliebenen so unterschiedlich sind. In dem Topf ist Kakteenerde drin. Habe sie damals umgetopft, weil ich dachte, sie stehen zu eng da drin. Da waren es ja noch mehrere. Der kleinere auf dem Foto ist 1/2 cm groß, der größere etwa 2 cm, obwohl ich sie zusammen gekauft habe.
Die in der roten Schale sind erst ein paar Wochen bei mir und wurden in dieser grünlichen Erde gekauft. Die sind auch so zwischen 1/2 cm und 2 cm hoch, aber der größte in der Schale ist viel schmaler, als der große in der grünen Schale. Gegossen habe ich die noch nie!
Die in der grünen Schale schon. Nur halt jetzt nicht im Winter. Komisch nur, dass aus denen in der grünen Schale irgendwie nichts Neues rauskommt. Im ersten Winter hat das noch geklappt.
Die in der roten Schale waren sich schon am Öffnen, als ich die gekauft habe.
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Indigogirl  Pflanzenprofessorin

Beiträge: 8303
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vom: Fr 28 Jan, 2011 9:37 |
Na, nu warte doch noch mal... ist doch erst Januar!
Meine Lithops julii rühren sich jedes Jahr bis März nicht und dann passiert da langsam was.
Beim Substrat stimme ich zu: das ist verkehrt! Die mögen viel mehr mineralisch stehen.
Ich finde, die sehen jetzt aber für die Jahreszeit gar nicht schlecht aus. Nur halt aus der Erde sollten sie raus. Das kannst du aber auch im Frühjahr noch machen. Und dann wäre ein tieferer Topf vielleicht auch sinnvoll. Diese Mini-Pötte in denen die verkauft werden, sind für die Pfahlwurzeln einfach nicht tief genug.
Manche Lithops haben übrigens so eine lange Form und andere sind eher flach. Wie gesagt, tiefere Töpfe und vielleicht etwas tiefer einsetzen.
Und wenn ich lese (@Pflanzen_meineWelt) gießen tue ich dann und wann... Neiiiiin! Im Winter wird gar nicht gegossen! Nicht einen Tropfen!
Gießt du trotzdem, schadet ihnen das. Das kann auch der Grund sein, weshalb deine nicht blühen...
Wobei die was Blüten angeht auch ziemlich zickig sind. Man sagt sie sollen knochentrocken, kühl und hell überwintert werden, um im Herbst dann zu blühen.
Meine draußen im kalten Treppenhaus blühen kaum, die im halbwegs warmen Schlafzimmer blühen fast alle... jedes Jahr. Ist doch irgendwie ein Widerspruch.
Also eigentlich müsst ihr alle irgendwie den besten Platz für eure Lithops finden, wo sie sich wohl fühlen. Und dann klappt's auch mit den Blüten.
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Hesperis  Pflanzendoktor

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ZiFron  Pflanzendoktor

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