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Zierpaprika lässt Blätter hängen

Die richtige Pflanzenpflege, Pflanzenschnitt, Veredelung ...
Worum geht es hier: Richtige Pflanzenpflege, schneiden und veredeln...
Die richtige Pflege von Pflanzen umfasst das Düngen (welcher Dünger und wie oft düngen), Schneiden (wie schneiden und wann wird geschnitten), Wässern (wieviel Wasser und wie oft gießen), Standort der Pflanze (wieviel Licht oder Schatten), Boden (welche Erde oder Substrate), Überwinterung (wie überwintern und bei welchen Temperaturen, winterharte oder nicht), Veredelung (welche Technik zum veredeln, okulieren, anplatten oder pfropfen).
Azubi
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Hallo,
ich habe mir vor ein paar Wochen eine Zierpaprika gekauft und direkt mir Erde aus dem Garten in einen größeren Topg gesetzt. Jetzt lässt sie leider die Blätter hängen und sieht nicht ganz so gut aus. Ich habe das gleiche Problem mit meinem Farn. Das komische ist, dass meine Palme, die ich jetzt schonseit vier Monate bei mir habe, macht sich besser. Sie ist schon um das doppelte gewachsen. Kann mir jemand einen Rat geben, bevor die Pflanzen eingehen?
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BeitragMi 31 Okt, 2007 14:49
Hallo,
mir scheint, dass dein Zierpaprika keinen Sauerstoff im Wurzelbereich bekommt. Das kann entweder schlicht und einfach an zu vielem Gießen liegen (Staunässe), so dass die Wurzeln zu faulen anfangen.
Es kann aber auch daran liegen, dass du ihn mit der Erde aus dem Garten eingepflanzt hast. Gartenerde neigt dazu im Topf steinhart zu werden, so dass dann ebenfalls keine Luft an die Wurzeln kommt.

Wie sind denn die Standortbedingungen für die Pflanzen?

Gruß Irene
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BeitragSo 04 Nov, 2007 1:28
Hallo!

Grundsätzlich ist es nie empfehlenswert in Gartenerde zu pflanzen. Sie kann mit Pilzen und Schädlingen verseucht sein.

Um sicher zu gehen sollte das Substrat ausgetauscht werden. Einfach mittelgrobe Topferde kaufen, Gartenerde vorsichtig von den Wurzeln abklopfen und neu einpflanzen.
Sollte Staunässe der Grund für die Welkeerscheinungen sein, wird der Substrataustausch auch nicht mehr viel helfen, weil die Wurzeln durch Fäulnis irreversible Schäden erleiden, und dies erst später an Blättern sichtbar wird.

Hoffe deine Pflanze ist zu retten, viel Glück

Gruen23
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BeitragSo 04 Nov, 2007 20:16
Hallo.
Also die Paprika steht im Dach, dort gibt es zwei große gegenüberliegende Fenster, die viel Licht hereinwerfen. Die Pflanze steht nicht in direkter Sonneneinstrahlun (also nicht unterm Fenster), aber so, dass sie viel Licht bekommt. Ich gieße sie nur dann, wenn die Erde anfängt trocken zu werden. Inzwischen haben sich beide Pflanzen komischerweise wieder etwas berappelt, sehen aber immer noch nicht toll aus.
Vielleicht versuche ich es mal mit anderer Erde. Danke schon mal .
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BeitragSo 04 Nov, 2007 20:24
Grundsätzlich ist es nie empfehlenswert in Gartenerde zu pflanzen. Sie kann mit Pilzen und Schädlingen verseucht sein.

Sorry wenn ich das so sage, aber das halte ich für groooßen unsinn... Ich packe alle meine Pflanzen in Gartenerde. ich bin nicht Krösus und ich kenne ehrlich gesagt auch keine Erde die besser sein könnte als natürlich entstandene erde ohne chemische Zusätze etc. Klar, kann in der Erde immer irgendwas drin sein. Dann wid sie eben in den Ofen gepackt und erwärmt, wenn die Pflanze empfindlich ist...

Zum Thema Ziepaprika.. Ich hätte erst darauf getippt, dass die einjährig ist und ihre Zeit nun langsam abgelaufen ist, aber wenn das mit dem Farn dann auch so ist, ist das schon merkwürdig.-.. Andererseits ist Farn auch nicht gerade besonders aussagefähig. Ich zum beispiel kann mit Farn überhaupt nicht umgehen und meiner wurde erst wieder toll als ich ihn nach draußen verfrachtet habe weil ich dachte er sei endgültig tod ;))) Hast du vielleicht bilder?
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BeitragHalloSa 10 Nov, 2007 17:27
Hi.
Ich melde mich ja wieder so spät :-
Also ich habe die beiden mal umgetopft und die Paprika hat sich wieder gemacht. Was meintest du eigentlich mit dem einjährig? Ich habe ehrlich gesagtnicht so viel Ahnung von denen. :P
Den Farn habe ich jetzt auch rausgestellt und der ist schöner geworden als jede andere Zimmerpflanze, die ich gesehen habe. Keine Ahnung, was da los ist. Meine Digicam ist leider im Eimer, daher kann ich keine Fotos machen. Ist denke ich auch überflüssig geworden, da sie sich ja wieder gemacht haben.
Danke trotzdem für den Hinweis, dass auch Gartenerde "verwendbar" ist :-##
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BeitragSa 10 Nov, 2007 17:45
Hi,

also ich hab mit Gartenerde auch schlechte Erfahrungengemacht, hatte Viechzeug drin. Außerdem haben wir hier so ollen Lehmboden, der viel zu schwer ist. Es kommt wirklich drauf an. Ich geh auch auf Nummer sicher, teurer ist es, aber die Pflanzen immer neu kaufen zu müssen wär teurer.
Generell: Es ist die dunkle, kalte Jahreszeit und alle Blumen fahren ihren Stoffwechsel runter - Geduld, gute Erde, nicht zu viel gießen und nach Schädlingen Ausschau halten.
Liebe Grüße, Christina
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BeitragEinheitssubstratSa 10 Nov, 2007 20:08
Hallo GoldenSun!

Man kann das nicht verallgemeinern. Gartenerde ist sehr Standortabhängig und es gibt große Unterschiede. Wenn man sich Einheitssubstrat kauft hat man keinen Ärger mit Dämpfen oder Entseuchen, keinen Dreck, keine Arbeit. TKS und andere Einheitssubstrate unterliegen der Industrienorm und man kann sich darauf verlassen, dass man was für sein Geld bekommt.

Wenn man Substrat direkt beim Großgärtner kauft kostet das 1?/ 10l für hochwertiges Substrat. Das sollte man investieren für seine Schätze! :-k

Mit besten Grüßen

Gruen23
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BeitragSa 10 Nov, 2007 20:59
Hallo Karibik,
ist nur so eine Überlegung aber oft wird der Mexikanische Pfeffer als Zierpaprika angeboten da er gerade über den Winter hohe Ansprüche an die Luftfeuchtigkeit und Temperatur hat ist er recht schwierig über diese schwere Zeit zu bekommen.
Zum Thema Gartenerde: Dachte ich mir dieses Jahr beim Umtopfen kaufst de mal gute Erde, ansonsten hab ich immer gleich die Muttererde von der Baustelle mitgenommen die wir für die Pflanzungen genommen haben was ja auch nichts weiter ist als gesiebter Kompost der gedämpft wurde.
Mit der gekauften Erde bin ich ganz schön auf die Nase gefallen habe derzeit einige Probleme mit Schimmel :evil:
l.g. Sporti
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BeitragSa 10 Nov, 2007 21:55
Pilzgeflechte hat man früher oder später immer im Substrat, ob aus dem Garten oder aus dem Gartencenter. Wenn sich zu viel Schimmel bildet, ist das Substrat zu feucht. Pflanzen die es feucht brauchen gießt man am besten von unten. Dann bleibt die Oberfläche trockener und es ist kein Schimmel zu sehen. Der Schimmel schadet nicht in begrenztem Umfang.

Zum Substrat/Gartenerde: Gärtnereien verwenden seit 15 Jahren keine Landerde (abgegrabener Mutterboden) mehr weil diese den hohen Ansprüchen nicht genügen kann.

MFG

Gruen23
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BeitragSa 10 Nov, 2007 22:02
Entschuldige bitte aber ich kenn viele Gärtnerein die vorallem ihren Mutterpflanzen Bestand auf normalen Mutterboden haben und nur die Anzucht auf speziellen Substrat, was ja auch Nötig ist aber das weist du ja selber.
Bei mir liegt es garantiert nicht am falschen wässern sondern wohl eher das sich aus irgendwelchen Gründen ein Myzel eingenistet hat.
l.g. Sporti
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BeitragSa 10 Nov, 2007 22:16
Es hat sich immer ein Myzel eingenistet wenn Schimmel auftritt! Das Geflecht ist nur zu groß geworden aufgrund von hoher Feuchtigkeit.

Kleine Gärtnereien mit älteren Besitzern mögen noch an solchen Traditionen festhalten, aber im modernen Gartenbau gibt es nur noch Einheitssubstrate. (außer im Freilandanbau natürlich) Auch Jungpflanzenfirmen haben ihre Mutterpflanzen in Hydro - oder Weißtorfkultivierung, also Einheitssubstrat.

Mit besten Grüßen

Gruen23
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BeitragSa 10 Nov, 2007 22:30
Du darfst nicht alles verallgemeinern!
1. Bei gedämpfter Erde darf kein Myzel vorhanden in meinem speziellen Fall vermute ich das der Sack defekt war und durch die Lagerung neben anderen ungedämpften Erden sich Sporen übertragen haben.
2. Dieses Einheitssubstrat ist ja auch das schlimme sicher ist es für die Gärtnerein einfacher aber die Pflanzen werden von vorn bis hinten verwöhnt bekommen die allerbesten Standortbedingungen wenn sie dann zu den Leuten kommen lernen die das Wort Streß erst kennen.
Pflanzen, die wie du so schön sagst aus Traditionsbetrieben kommen, wissen das schon und versuchen sich schneller anzupassen was ihn auch meist besser gelingt.
Azubi
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BeitragSa 10 Nov, 2007 22:45
Das hat nichts mit verallgemeinern zu tun. Es gibt kein Pilz ohne Myzel. Tatsache. Dieses Myzel kann sich bei hoher Feuchtigkeit schnell ausbreiten. Tatsache. Wenn man die Pflanzen etwas trockener hält gibt es damit kein Problem, weil Pilze ganz empfindlich auf Trockenheit reagieren.

Überall in der Luft befinden sich die verschiedensten Sporen, die im Substrat wachsen könnten. Es muss nicht sein, dass der Pilz bereits im Sack war. Er kann sich auch später angesetzt haben. Trockenphasen sind der Schlüssel.

Mit besten Grüßen

Gruen23
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BeitragSa 10 Nov, 2007 23:01
Das Myzel ist der eigentliche Pilz und das was wir fälchlicherweise als Pilz bezeichnen ist nur der Fruchtkörper.
Sicher hast du recht was die Trockenphase angeht aber es kann nicht sein das wir seit fast 6 Jahren keine Probleme mehr hatten und nun so doll da denk ich schon das wir uns das mit der Erde eingehandelt haben und nicht unser Gießverhalten denn da hat sich nichts geändert Tatsache! Dies mein ich auch mit verallgemeinern ich sprach hier von unserem speziellen Fall das es bei dem ein oder anderen zu einem enormen sprießen des Myzels durch zu gut gemeinte Wässerung kommt kann ja sein aber verdursten lassen kann ich meine Pflanzen auch nicht.
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