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Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...

Worum geht es hier:

Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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unser Ficus carica mag uns nicht

Do 27 Jul, 2006 19:57



er ist erst zwei Wochen bei uns
und hat sich schon so verändert.
Unsere Informationen über die Pflege
haben wir aus dem WWW.
Er steht bei uns auf dem überdachten Balkon
hat z.Zt. natürlich viel Sonne,
direkt aber nur in den ersten Stunden am Morgen.
Er bekommt am Morgen abgestandenes Wasser.
Sonst weiß ich im Augenblick nichts weiteres dazu zu schreiben.
Bitte fragen, wenn noch was wichtiges fehlen sollte.
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für sachdienliche Hinweise,
die zur Genesung des Patienten beitragen würden
wären wir dankbar
mfG
TASK

Do 27 Jul, 2006 20:04

Hallo Task und herzlich willkommen in Club! \:D/

Das abgestandene Wasser bekommt sie aber nur von unten? Sonst würde ich sagen, die ist verbrannt!

Könnte es sein, dass sie zu trocken oder feucht stand? Oder ist Euer Wasser stark kalkhaltig?

LG
Mel :-#-

Do 27 Jul, 2006 20:17

Antwort

Hallo task

Herzlich willkommen in unserem Forum viel Spaß beim lesen der Beiträge .
Also Morgens bei den Temperaturen zu gießen ist oft Tötlich für Pflanzen da sich A) Wassertropfen auf den Blättern sammeln können und die darauf scheinden Sonne sie verbrennen kann ( Lupeneffekt)
und B) das Wasser den Tag über verdunstet ohne groß der Pflanze nutzen konnte.
Besser ist Abends zu gießen , da verdunstet nicht so viel wasser und wenn doch Tropfen auf den Blättern schadet es nicht
Eine andere Möglichkeit wäre auch der sogenannte Rostpilz .dagegen hilft nur das entfernen der befallenen Blätter und spritzen mit der Chemischen Keule zb Pilz-Frei von Compo
Ich würde aber , bevor ich zur chemischen Keule greife erst mal das gießverhalten ändern .. also Abends gießen. ... eine Wiele beobachten die befallen Blätter aber entfernen damit sich der Pilz evtl nicht weiter ausbreiten kann.

gruß Shrek

Do 27 Jul, 2006 20:18

Hallo Task
Würde ihn mal testhalber aus der Sonne stellen! Momentan sind die Sonnenstrahlen bereits morgens sehr intensiv!

Mein Gingko, der eigentlich die Sonne vertragen sollte, sah ähnlich aus bis ich ihn an ein schattigeres Plätzchen gestellt hatte!

Ist der ficus bei seinem Vorbesitzer auch schon in der Sonne gestanden? Wenn nicht, musst du ihn erst sachte daran gewöhnen! Hatte vor ein paar Tagen sogar verbrannte Kakteen :roll: Hab sie im Obi gekauft und gleich auf die Fensterbank gestellt. Sind ja schliesslich Kakteen! Ja von wegen!! :shock:

LG Valdris

Do 27 Jul, 2006 20:41

hallo,

also ich denke auch, daß die sonne so wie sie für den menschen gefährlicher geworden ist,
genauso auch für die pflanzen ist.

das gießen am morgen sehe ich nicht als das problem, solange es nicht über die ganze pflanze gekippt wird,
sondern nur direkt auf die erde (mache ich bei allen meinen pflanzen).
diese runden braunen flecken sehen allerdings schon etwas wie ein pilz aus.
stelle die pflanze halt erst mal nicht so in die volle sonne und beobachte mal, ob die braunen flecken mehr werden.

gruß gudrun

Fr 28 Jul, 2006 8:45

danke für die guten Ratschläge.
Wir werden sie berücksichtigen!

Zum Gießen vielleicht noch etwas:
Das Wasser kippen wir eigentlich nie von oben über die Pflanzen,
obwohl man sich ja fragen muss, ob das so schlimm sein kann,
denn der Regen kommt auch von oben.
Oft kommt die Sonne schon wieder raus, wenn die Tropfen noch auf den Blättern liegen.
Bei der starken Neigung der Blätter dieser Pflanze speziell, können sich Wassertropfen aber garnicht auf den Blättern halten.
Aber egal, wir vermeiden natürlich jedes Risiko!

Ich hatte gehofft, zur Wassermenge etwas genaueres zu erfahren.
"Nicht zu viel, oder nicht zu wenig" wie man oft lesen kann,
ist natürlich keine Aussage, mit der man was anfangen kann.
Gibt es da keine Anhaltspunkte, nach denen man die Wassermenge in Liter bestimmen kann?

Zum Kalkgehalt: dazu kann ich im Augenblick nichts genaues sagen.
Im Haushalt haben wir mit übermäsigen Kalkablagerungen NICHT zu kämpfen.

Zum Pilz: gibt es denn keine Möglichkeit, das genauer zu untersuchen?
Sieht man da was bestimmtes unter einem Mikroskop?

zu den Formen mancher "Löcher" wurde zwar nichts geschrieben,
aber ich hatte erwartet, dass jemand etwas über Schädlinge mit Hunger erwähnt?
Sehen manche Spuren nicht wie Fressspuren aus? (4. Bild)
Zu sehen sind aber keine Lebewesen, auch nicht auf der Blattunterseite, es sei denn, die sind sehr klein.

Danke für weitere Beiträge.

Fr 28 Jul, 2006 8:51

Hallo task!

Also Rostpilz ist das glaube ich nicht...

http://www.pilzepilze.de/cgi-bin/webbbs ... read=98936

Ich denk mal, das ist die Hitze! :wink:

Schädlinge fressen sich anders durch die Blätter.

Wie gießt man richtig, ist wirklich schwer zu beantworten. Grundsätzlich: Je heißer desto mehr, aber ohne dass der Boden dauernaß ist-Staunässe bloß nicht!

Ich hoffe, das hilft etwas? Außerdem wird es ja jetzt kühler :roll:

LG
Mel :-#-

Fr 28 Jul, 2006 9:06

hallo und erst einmal ein herzliches willkommen bei uns pflanzen-junkies :lol:

tips hast du ja schon viele bekommen und ich denke, da kommen einfach ein paar sachen zusammen: standortwechsel, sonne (hatte er die vorher auch/soviel?), eventl. wirklich ein pilz oder schädling - vielleicht "wohnt" irgendwas bei den anderen pflanzen am balkon und freut sich jetzt, dass es genau das richtige "futter" vorgesetzt bekommt.

gießen ist echt gefühlssache :roll: und wegen der wasserhärte kann man die bei seiner gemeinde/verwaltung/wasserwerk erfragen...........

mein tip: wenn ich so gar nicht weiss, was los ist und sich die blätter gravierend verändern/geschädigt sind, nehme ich eines ab und frage vor ort nen spezialisten, wir haben hier z.b. noch so einen opa, der eine (sicher nicht mehr wirklich rentable und zeitgemäße ) samenhandlung betreibt :wink: dem lege ich dann das blatt auf die ladentheke und der weiss nicht nur - zu 99 % :roll: - was es ist, sondern hat auch gleich das passende gegenmittel. vielleicht gibt's so jemanden in eurer ecke auch? gärtnereien helfen auch manchmal weiter oder bei der stadtverwaltung mal nachfragen, die haben oft eine entsprechende abteilung in ihren grünflächenämtern und sind da sehr kooperativ, teilweise regelrechte "sprechstunden" eingerichtet....... oder vielleicht hast du nen botanischen garten in der nähe......

lg cat

Fr 28 Jul, 2006 13:57

Antwort

hallo task

Also nach irgendwelchen Schädlingen sieht das nicht aus , dazu fehlen die Fraßspuren. Ich bin doch eher der Meihnung das es sich um Verbrennungen handelt. Ob nun Wasser drann beteiligt ist oder nicht bei der starken Sonneneinstrahlung zur Zeit ist das nicht ausgeschlossen.

Es müssen nicht immer Schädlinge sein und Fraßspuren sind gleichmäßiger diese Flecke sind ausgefranzt als wenn das Gewebe abgestorben wäre.

Zum Gießen .. naja ist immer so ne Sache .. am besten ist das tauchen. Allerdings ist das bei größeren Töpfen nicht mehr möglich.
Also wenn Wasser unten rausläuft soltest du aufhören, wenn etwas drin stehen bleibt bei den Temperaturen ist auch nicht weiter schlimm, im winter solte mann das allerdings vermeiden und erst wieder neu gießen wenn die Erdoberfläche etwas abgetrocknet ist .

gruß Shrek

Di 01 Aug, 2006 23:16

Hmmm.... auf dem zweiten Bild könnte man meinen, dass es eine Form des Bakterienbrand ist. Für die Schrotschusskrankheit sprechen die tellerartigen braunen Stellen, aber es fehlt der typisch rote Rand um diese Stellen.. Da diese Krankheit aber auf verschiedenen Pflanzen so unterschiedlich zum Ausbruch kommt, würde ich die Chemische Keule erstmal weg lassen. informier Dich mal, für was diese Art des Ficcus anfällig ist. (ist das ne Abart der Feige? die Blätter sind so ungewohnt...)

Ich tippe auf Chlorose. Eisenmangel

Das kann mehrere Gründe haben:

-konkreter Eisenmangel (glaub ich nicht, weil mit Leitungswasser gegossen wird)
-schlechter ph-wert (über 7) der das Eisen in eine nicht verfügbare Form umwandelt
-zu trocken
-zu feucht

ich tippe auf eins der unteren drei.

Falls Ihr mit Blaukorn düngt, steigt auf nen Pflanzendünger um. Der kalk im Blaukorn verstärkt den Effekt, den das Leitungswasser ohnehin schon ausübt.

Gib dem Leitungswasser pro 5 Liter mal 2-3 kleine Tröpfchen Tafelessig (Branntweinessig) hinzu. Es könnten mehr sein, aber das kannst Du nur mit einem PH-Messgerät genau ermitteln.
Das dämpft die basische Wirkung von Leitungswasser.

Fr 27 Apr, 2007 9:38

da bin ich wieder, das Feigenbäumchen,
dass es dank der mentalen Hilfe hier aus dem Forum
wieder geschafft hat ;-)

Fr 27 Apr, 2007 9:41

\:D/ \:D/ \:D/

Ich dachte erst, wer antwortet denn da auf so einen "alten" Beitrag :mrgreen:

Herzlichen Glückwunsch! Das finde ich ja spitze :wink:

Gute Ernte!!!

Fr 27 Apr, 2007 9:48

Ja auch von mir- super hat er sich erholt.... Feigen können übrigens auch ohne weiteres Trockenheit ertragen, schließlich wachsen die ja bevorzugt in einem Klima, in dem es nicht jeden Tag Wasser gibt!
Ich gieße meine erst wieder, wenn sie schon leicht die Blätter hängen läßt- also je nachdem- alle 3-5 Tage (kommt auf die Sonne an...) und dann richtig kräftig.

Fr 27 Apr, 2007 20:35

@Mara: genau das hab ich jetzt irgendwo gelesen. Man soll grade bei Feigen mit dem Gießen warten, bis sie die Blätter hängen lassen und dann richtig kräftig wässern.
Hab ich letzten Sommer notgedrungen so machen müssen, weil meistens, wenn ich von der Arbeit kam, ließ das Ding die Blätter hängen. Das war dann ja auch wohl richtig so :D
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