Zitat geschrieben von munzel
Hab jetzt letztens bei einem privaten Blumenhändler in Passau ´ne interessante Version gesehen:
Der hatte die Phaleanopsis einfach völlig ohne Substrat in ein längliches geschwungenes Glas gesteckt!
Die Wurzeln hingen da einfach so mitten im Glas, unten drin war Wasser, aber die Wurzeln kamen da nicht ran, hatten so ´ne schöne hohe Luftfeuchte und viel Licht. Das Ganze sah so richtig interessant und skurril aus. Die Wurzeln schienen richtig gesund zu sein.
Und geblüht haben die wie die Verrückten. Wahrscheinlich übersprüht er die Wurzeln immer mal mit Orchideendüngelösung. Hab leider nicht gefragt, was er noch so für Tricks hat.
Das mal zum Thema Töpfe... vielleicht braucht man die Dinger gar nicht und kann mit vorhandenen Glasvasen auch was Tolles zaubern?
Bin gespannt, was die Orchiexperten dazu sagen. Jedenfalls schien das bei dem gut zu klappen.
Übrigens hatte der auch blühende Gespensterblumen und ´ne Schwiegermutterzunge (?) und andere Exoten auf Lager. Wir hatten nur leider keine Zeit....
Viele Grüße
munzel
Hallo Munzel,
die Orchideenkultur in Glasvasen ist nicht neu,vor 5 bis 6 jahren war diese Methode besonders bei Vandeen sehr Hipp, Ist aber mittlerweile fast gänzlich vom Markt verschwunden .Mir persöhnlich ist niemand bekannt der diese Methode erfolgreich länger als 6 Monate nutzte meist sind in dieser Zeit die Orchideen eingegangen.
Der Grund liegt im Mangelnden Luftaustausch in diesen Gefäßen.Stikige braggige
Luft ist nicht zur Orchideenkultivierung geeignet.
Es gibt aber Vasen mit einer großen öffnung bei dennen es durchaus funktionieren kann.Statt Wasser sollte man allerdings eine mehrere cm dicke schicht Spagnummoos nehmen.Wasser veralgt zu schnell.
Geeignete Gefäße sehen so aus
http://www.shop.schwerter-orch…=2a&page=6
Vielleicht einfach mal probieren.