Stromausfall ...

 
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feigenblatt

... sollte ja in unserer heutigen und modernen Zeit eher eine Ausnahme sein. Aber der heutige Abend hat mich eines anderen belehrt.
Gegen 17 Uhr 40 sitzte ich, zum Glück endlich zuhause vor meinem TV, mit behaglicher Beleuchtung im Gemach, das Aquarium leuchtet und plätschert leise vor sich hin ... und plötzlich ... wuschhhh ... alles weg, an Lichtern, an Geräuschen.
feigenblatt ist kurz verdutzt und überlegt, ob die letzte Stromrechnung wohl bezahlt wurde. Jop, ist ja Dauerauftrag... Blick nach draussen. Alles dunkel, keine Straßenbeleuchtung, kein Licht bei Nachbarn usw. ... Telefon natürlich tot und Handy-Netz so überlastet, dass kein Durchkommen mehr möglich ist ....

Ich hab mich irgendwie hilflos gefühlt, eine halbe Stunde "ohne Leben" und da fragte ich mich, was Leben eigentlich ausmacht. Kein Strom, kein Nix. In der Dunkelheit gesessen, zwar mit romantischem Kerzenschein (finde erstmal ein Feuerzeug, wenns duster ist und du dringend eines brauchst... ...) aber das Ganze hat mir nachdenklich gemacht. Ich muss weiter nachdenken, denn zu einem Gedankenschluss bin ich noch nicht gekommen.

Sorry, musst ich jetzt hier einfach loswerden, selbst, wenn es nicht interessiert.

feigenblatt, nachdenklich ...
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Lapismuc

Man sollte mal selber einen Stromausfall manipulieren, natürlich nur in der eigenen Wohnung, so von Freitag abend bis Sonntag abend, wie hilflos und abhängig sind wir dann??
Was machen wir dann eigentlich mit der gewonnenen Freizeit??

mfG Lapismuc
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MuZZe

ohne Strom? Ich glaub das geht in der heutigen Zeit fast nicht mehr. Wenn ich mal überleg, was ich für Probleme hätte wenn´s mal nen längeren Stromausfall bei u ns gibt und die Brutgeräte bei uns im Keller laufen und ich Küken hab Da wär ich aufgeschmissen.
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feigenblatt

Das ist wirklich eine gute Frage!!!!
Ich hab mich heute irgendwie "fehl am Platze" gefühlt. Vor allem das fehlende Internet, wo ich ja auch 90 % aller Geschäftskorrespondenz abwickle. Ich dachte mir, was mach ich nun .... ? Echt überdenkenswert ...
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Möhrchen

Oh ja,da kenn ich was von, wir hatten hier mal die Leitungen kaputt und waren ein paar Tage ohne Strom,da kann man bald garnix machen,es geht einfach nichts mehr, wir können also froh sein das es Strom gibt
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feigenblatt

Und im ersten Moment weiß man ja auch gar nicht, warum der Strom weg ist? Terroristische Anschläge oder Schlimmeres? Ich hab dann meinen Aspach-Uralt-Walkman aus der Schublade gekruschtelt, Batterien rein und hörte dann um 18 Uhr bei SWR3, dass da wohl ein Problem bei einem Transformator bestünde (wuff = Explosion). Mir hat und macht soetwas nach wie vor etwas Angst.

sensibles Feigenblättchen
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Lapismuc

kein Strom im Winter?? Heizung? Essen kochen??

Ich müßte in mein Gartenhaus flüchten, da hab ich noch 2 11 liter Gasflaschen,
aber kein fließend Wasser

vlG Lapismuc hoch lebe der Wohlstand
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marcu

Ach - kommt drauf an, wo man wohnt..... Bei uns ist das meistens nach einer Stunde behoben. Und wenn nicht:

Ich mach' mir dann Kerzenlichtlein an und genieße es einfach mal so .....


ohne Strom zu sein. Und Butterbrote kann man sich doch trotzdem schmieren.

Angst habe ich dann allerdings um den Gefrierschrank - aber der Rest ist mir egal.

Wecker sind auf Batterie.

Achja - und das Garagentor geht nicht hoch aber ich kann aus dem Seitenausgang mein Fahrrad holen.
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feigenblatt

Bei mir war´s nach 30 Minuten behoben. Trotzdem mache ich mir meine Gedanken darüber ...
Ist sicher nicht verkehrt.

LG feigenblatt
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Rose23611

 [M]
das ist das fatale am fortschritt, man macht sich abhängig davon, kann sich nicht mehr vorstellen wie es ohne war,

wenn ich an meine oma denke, die hatte zwar strom, aber nur für licht, gekocht wurde auf einem küchenofen mit holz befeuert, im wohnzimmer war ein kaminofen und der wurde auch nur sonntags geheizt wäsche wurde in einem grossen waschkessel(natürlich wieder mit holz befeuert) in der waschküche gewaschen samstags war badetag, der einzigste tag wo es zum waschen warmes wasser gab,( ansonsten wusch man sich mit kaltem wasser

ich hab auch langsam umgedacht, geheizt wird mit holz und im schuppen steht ein alter küchenofen,für den fall der fälle
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feigenblatt

Ja, Rose, und in einem gerade geführten Telefonat mit meiner Mum, die die Kriegszeit leider miterleben musste, hat sie mir erzählt, dass es da auch stromfreie Zeiten geben musste.
Heute allerdings, mit Tel, mit TV und I-Net, mensch, da ist man schon blöd dran, wenn da nix mehr funzt. Und wer weiß, was da noch so kommen mag ....

feigenblatt
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marcu

Ich habe auch noch Camping-gasofen im Keller.

Habe aber keine kleinen Kinder mehr die ich unbedingt warm füttern müßte.

Wenn der Gefrierschrank hops geht dann ist es echt fatal.

Ansonsten kann ich das verkraften.

Der Strom fällt ja nicht tagelang aus so dass ich die Wäsche mit der Hand waschen müßte.
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marcu

Zitat geschrieben von feigenblatt
Ja, Rose, und in einem gerade geführten Telefonat mit meiner Mum, die die Kriegszeit leider miterleben musste, hat sie mir erzählt, dass es da auch stromfreie Zeiten geben musste.
Heute allerdings, mit Tel, mit TV und I-Net, mensch, da ist man schon blöd dran, wenn da nix mehr funzt. Und wer weiß, was da noch so kommen mag ....

feigenblatt


Kinder ohne Ende.

War in Amerika auch so.
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feigenblatt

Jop, marcu,
mich befällt grad so eine kleines Teufelchen, dass ich dir die "Handwäsche" gerne mal wünschen würde, wochenlang ...

feigenblatt
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Amorphophallus
 
Gastbenutzer

Amorphophallus

Ja das mit dem Strom, letzten sommer hatten wir auch Stromausfall 1,5 Stunden. es war einigermasen warm und ich habe die Zeit genossen. es war abends gegen 22.00 Uhr.

Was mich dabei ängstigt ist eigentlich nur, daß es immer öfters passiert. Und wir uns ganz schön abhängig machen von den Konzernen.
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