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Sansevieria Pflege nach Wurzelfäule

Die richtige Pflanzenpflege, Pflanzenschnitt, Veredelung ...
Worum geht es hier: Richtige Pflanzenpflege, schneiden und veredeln...
Die richtige Pflege von Pflanzen umfasst das Düngen (welcher Dünger und wie oft düngen), Schneiden (wie schneiden und wann wird geschnitten), Wässern (wieviel Wasser und wie oft gießen), Standort der Pflanze (wieviel Licht oder Schatten), Boden (welche Erde oder Substrate), Überwinterung (wie überwintern und bei welchen Temperaturen, winterharte oder nicht), Veredelung (welche Technik zum veredeln, okulieren, anplatten oder pfropfen).
Azubi
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BeitragSansevieria Pflege nach WurzelfäuleSo 08 Mär, 2020 13:25
Hallo zusammen,

ich habe es tatsächlich geschafft meinen Bogenhanf nach über 10 Jahren doch noch fast kaputt zu bekommen. Etliche Trauermückenbefälle und auch 40°C direkt am Fenster (versehentlich) hat sie bereits überstanden..

Letzten Sommer habe ich angefangen sie monatlich zu tauchen, da ich mir immer unsicher mit der Menge und Häufigkeit der Bewässerung mittels Gieskanne war und das hat auch super funktioniert. Im Winter habe ich die Tauchzyklen auf 1,5-2 Monate vergrößert. Während eines extremen Trauermückenbefalls habe ich sie dann 2 Monate gar nicht bewässert (die Würmchen waren dann großteils im Untertopf), neu eingetopft und nach 1-2 Wochen erneut getaucht. Das ist leider schief gegangen und es hat sich Staunässe gebildet... Lange Rede, kurzer Sinn:
Es gab Wurzelfäule, worauf ich leider etwas zu spät reagiert habe. Ich dachte, ich bewässere einfach mal 1-2 Monate nicht und dann wird das wieder. Ich habe sie dann vor 3 Wochen neu eingetopft und ziemlich viel untenrum abschneiden müssen, die Wurzeln sind auch alle ab gegangen. Daraufhin haben sich die Seiten der Blätter nach hinten gewellt, siehe Bild 1. Ich denke, dass ist eine einfache Reaktion?!

Vor einer Woche habe ich dann ETWAS Wasser hinzugetan, woraufhin sich neue Wurzelfäule gebildet hat und bisher 2 Blätter daran gestorben sind, Bild 2. Das ganze Procedere von vorn.. Vllt hat sich die Fäule aber auch schon vor dem Bewässern gebildet, das kann ich schlecht einschätzen.

Nun bin ich etwas ratlos. Wie muss ich die Pflanze nach dem erneuten Eintopfen nach Wurzelfäule pflegen? Am besten einen Monat oder so gar nicht bewässern?

Der Standort ist momentan vor dem Fenster auf dem Boden, also hell aber keine direkte Sonne. Neue Wurzeln haben sich auch schin gebildet gehabt.

Viele Grüße.
Bilder über Sansevieria Pflege nach Wurzelfäule von So 08 Mär, 2020 13:25 Uhr
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Hallo,

in was für einem Substrat hast du sie?

Tauchen ist eigentlich nur etwas für Pflanzen, die in extrem grobem Substrat stehen, das keine Wasserspeicherkapazität hat.

Sansis mögen keinerlei Staunässe, das Substrat sollte schnell (innerhalb weniger Tage) wieder trocknen können, aber regelmäßige Wasserzugaben brauchen sie dann trotzdem.
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Ich wäre noch radikaler gewesen mit dem Nicht- Gießen im Winter, Sansiverien können das sehr gut ab. Ebenso Hitze im Sommer, sofern sie nicht in der prallen Sonne stehen.
Trauermücken und ähnliches bekämpfe ich mittels Gelbtafeln ... und das geht prima.
Ich würde sie jetzt in Ruhe lassen, möglichst ein sehr trockenes, wasserdurchlässiges Substrat nehmen.

Wegen weitere Pflegehinweise schau hier:
https://www.mein-schoener-garten.de/pfl ... ansevieria
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Noch radikaler als zwei Monate lang nicht zu gießen?
Ich finde das ehrlich gesagt schon extrem lang, vorausgesetzt, die Pflanze stand die ganze Zeit in einem geheizten Zimmer. Sansis können das zwar gut ab, aber so seltene Wassergaben sollten dann nicht direkt zu Problemen führen, die man mit einem Ausweiten des Gießintervalls beheben könnte.

Ich vermute eher, dass das Tauchen an sich das Problem verursacht hat in Verbindung mit einem nicht zum Tauchen geeigneten Substrat.
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Danke für eure Antworten und danke für den Link. Ich nehme stets Grünpflanzen- und Palmenerde und gebe groben Quarzsand, Lehmgranulat und Bims hinzu. Eher nach Gefühl, als feste Anteile. Wahrscheinlich ist die Mischung wohl nicht grob genug für das Tauchen.

Trauermücken bekämpfe ich normalerweise auch mit Gelbstickern, manchmal habe ich auch Nematoden dazu genommen. Allerdings waren die Gelbsticker (3 Stück) voll bis obenhin.. Da habe ich die Geduld verloren und einfach umgetopft.

Dann werde ich künftig lieber wieder mit der Gieskanne gießen, lasse sie mal eine Weile in Ruhe und warte ab, was passiert. :D
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Rindenstücke (grob) eignen sich als Pflanzmaterial zum Tauchen. Orchideenerde von Sermais ist auch grob genug. Aber bei allem, was Wasserspeicher enthält, also Lehm, Sand (Kapillarwirkung) und Pflanzenfasern (Erde), sorgt Tauchen dazu, dass sich das Material auf lange Zeit mit Wasser versorgt, gleichzeitig verschlämmpt und schlecht abtrocknet. Ich denke, das wird die Ursache gewesen sein.
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Silberfisch hat geschrieben:Noch radikaler als zwei Monate lang nicht zu gießen?
Ich finde das ehrlich gesagt schon extrem lang, vorausgesetzt, die Pflanze stand die ganze Zeit in einem geheizten Zimmer. Sansis können das zwar gut ab, aber so seltene Wassergaben sollten dann nicht direkt zu Problemen führen, die man mit einem Ausweiten des Gießintervalls beheben könnte.

Ich vermute eher, dass das Tauchen an sich das Problem verursacht hat in Verbindung mit einem nicht zum Tauchen geeigneten Substrat.



Jupp, meine Sansi wird genauso stiefmütterlich behandelt wie die Zamifolia. :mrgreen: Beide stehen auch recht frisch bei gerade mal 18 Grad. Viel Wasser bekommt oder einen kurzen Tauchkurs macht meine Sansi nur im Sommer bei absoluter Hitze, um dann wieder ziemlich lange vernachlässigt zu werden.

Ich denke auch, dass hier die vom TE beschriebene Mischung nicht optimal ist. Meine Mischung (ebenfalls free style) ist Komposterde, Blumenerde und ziemlich viel Blähton.

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